Hab das Thema bewusst am Laberfeuer eröffnet, mir geht's gar nicht mal um eine zielführende Diskussion, sondern einfach mal um eure Meinungen, da mich diesen Spätsommer das Thema irgendwie beschäftigt hat.
Bei YouTube gibt's eine interessante Reportage (ich glaub mal wieder Arte) dazu, die sich dem Thema sehr ausgiebig widmet, witzigerweise zeigte mir der Algorithmus daraufhin eine andere Reportage über den touristischen und demografischen des Harz an, so dass ich gestählt in die Schweiz aufbrechen könnte. Klar, ein bisschen überlaufene Ausflugsziele hatte ich schon vorher erlebt, so was wie Rüdesheim kann man ja auch mit Humor nehmen, aber ein paar Spots in den Alpen fand ich fast schon verstörend, das wohl surrealste war für mich der Oeschinensee: Ich kam von Hohtürli/ Blüemlisalphütte runter, hatte dort oben gecampt und war höchstens einer kleinen Handvoll Wanderer/ Bergsteiger begegnet und plötzlich laufen am See hunderte Menschen mit Selfiesticks rum und drehen Videos 🤪, vielleicht war es der Kontrast zwischen alpiner Bergwelt und Instagramposen, aber irgendwie haben sich mir diese Augenblicke ins Gedächtnis gebrannt und jetzt muss es einfach raus und ihr seid fällig 😁.
Wie geht ihr mit dem Thema um? Ändern sich eventuell eure Tourenplanungen oder sagt ihr euch, da renn ich jetzt einfach durch?