Beiträge von HeiSim

    Benzintaschenöfen produzieren eigentlich kein CO, sondern nur CO2 und Wasser. Es ist auch keine Verbrennung im eigentlichen Sinne sondern eine katalytische Reaktion. Im Schlafsack würde ich aber immer eher die Variante Wärmflasche nutzen.

    Gaslaternen produzieren erstaunlich wenig spürbare Wärme in einem Zelt, ausserdem hatte ich schnell den Eindruck dass die Luft nach einiger Zeit etas „dünn“ wurde. Ich schätze Sauerstoffmangel, da der CO Melder nichts detektiert hat. Beim kleinsten lüften ist die Wärmeleistung dann eh komplett dahin.

    Auch katalytische Verbrennung ist eine Verbrennung, nur eben ohne offene Flamme.
    Und bei Sauerstoffunterversorgung entsteht dabei ebenfalls CO. Eine Verbrennung bei der KEINERLEI CO entsteht tritt nur bei massivem Sauerstoff-Überschusses und gleichzeitiger permanenter Vermischung der Verbrennungsgase auf. Das "eigentlich" oben sagt schon alles.

    Und auch CO2 ist in größerer Menge der Gesundheit nicht förderlich.

    Und nicht zuletzt ist auch eine weitere H2O-Quelle im Schlafsack der Isolierleistung eines Schlafsacks nicht gerade förderlich.

    Den Betrieb eines konventionellen Taschenofens, gleich welcher Bauart und Brennstoff, in einem geschlossenen System (Schlafsack) halte ich für gefährlich und erheblich intelligenzreduziert (bzw. auch -reduzierend :evil:). Kann machen wer will, mir ist es zu gefährlich!

    PS. einzige Ausnahme sind für mich die elektrisch beheizten Taschenwärmer, die aber nicht in dieses Forum passen :P.

    Ob eine Umfrage zu einem Fall, der sehr vom persönlichen Empfinden geprägt ist wirklich sinnvoll ist, da habe ich meine Zweifel. das muß jeder selber für sich ausprobieren, Empfehlungen sind hier zu subjektiv.

    Das scheint mir doch eher ein Loch-Ness Thema zu sein :whistling:

    Och, ich nutze 11 mm Alu Stangen bei 120 cm Länge. Carbon ist, wenn ich es noch richtig im Kopf habe, doppelt so steif wie Alu. Das wird schon halten.

    Komt drauf an was mit "halten" gemeint ist. Die Biegefestigkeit von Carbon-Rohren ist hoch und sie "ver"biegen sich auch nicht permanent sondern brechen/splittern bei Erreichen der Festigkeitsgrenzen.

    ABER sie sind ziemlich schlagempfindlich - wenn die Struktur einmal beschädigt ist können sie erstaunlich schnell an den beschädigten Stellen versagen.

    Und konstruktionsbedingt können sie an den Ende leicht splittern, wenn sie ungeschickt belastet werden, so z..B. bei ineinander gesteckten Rohren ist bei Biegebeanspruchung der Überlappungsbereich starkt gefährdet, längs aufzureißen.

    Abhilfe: Bei Steckverbindungen die Enden der Außen liegenden Rohre ca. 2cm lang mit ungewachster Zahnseide abwickeln (2-3 Lagen) und mit dünnflüssigem Epoxy tränken.

    PS. Quetschverbindungen bei ausziehbaren Carbonrohren sehe ich eher kritisch. Die Rohre sind in aller Regel nicht auf Kompression senkrecht zur Längsachse ausgelegt.

    Ich weiß nicht, ob ich bei einem Wasserfilter 3FulGear vertrauen würde.

    Auf der anderen Seite, weiß ich gar nicht woher denn die anderen Hersteller ihr Membranfilter-Material beziehen. :/

    ... empfinde ich die bloße Tatsache, dass man den Filter offiziell nicht rückspülen darf/kann/soll eher so mäßig kaufeinladend ...

    Das wäre für mich ein entscheidendes Argument gegen diesen Filter. (Ich empfinde es extrem ärgerlich, wenn ich irgendwann an einem suboptimalen Filterdurchlass nichts ändern kann, außer das Teil in den Müll zu schmeißen).

    Er kann in Grenzen durchaus gereinigt werden, nur eben nicht wie der Sawyer rückgespült. WQobei ich nicht erkennen kann, ob das bauartbedingt nicht geht oder der Anschluß an der Flasche für diese Drücke nicht ausgelegt ist - oder es sich um eine Sicherheitsbehauptung handelt. Außerdem wird er als "für den jährlichen Austausch" beworben.

    DAS würde ich, als Kriterium bemängelt, durchaus akzeptieren. Ich sehe das wie Mucki , als sinnvolle Ergänzung für das Notfallkit zu Reparatursachen und den 1. Hilfe Beutel.

    PS. und genau (Notfallkit) dafür habe ich ihn mir jetzt mal bestellt.

    Und wieder mal was neues gefunden:

    Eine Personal Locator Beacon (PLB), 150g, "einmalige" Kosten - aber alle 5 Jahre braucht es eine neue Batterie. Die PLB muss registriert werden laut FAQ. Die PLB hat ein GPS verbaut, die Position wird gleich mit versendet. Im Anschluß sendet die PLB ein "Homing Signal" um gefunden zu werden.

    https://www.acrartex.com/products/resqlink-400

    InReach Mini 2, 117 gramm incl. Zusatznutzen der 2-Wege Kommunikation, InReach<->InReach Kommunikation, Tracking und (rudimentärer aber erstaunlich hilfreicher) Kartendarstellung.

    Ja, das nehme ich auch her. Ich würde es auch einer PLB vor ziehen. Meines hat nur keine Karte?? Und ich habs mit 100g in meiner Liste :/

    Hab den Karabiner mitgewogen :P

    Und wieder mal was neues gefunden:

    Eine Personal Locator Beacon (PLB), 150g, "einmalige" Kosten - aber alle 5 Jahre braucht es eine neue Batterie. Die PLB muss registriert werden laut FAQ. Die PLB hat ein GPS verbaut, die Position wird gleich mit versendet. Im Anschluß sendet die PLB ein "Homing Signal" um gefunden zu werden.

    https://www.acrartex.com/products/resqlink-400

    InReach Mini 2, 117 gramm incl. Zusatznutzen der 2-Wege Kommunikation, InReach<->InReach Kommunikation, Tracking und (rudimentärer aber erstaunlich hilfreicher) Kartendarstellung.

    Hallo,

    was ist denn eine Filterflasche?

    Sowas z.B.: https://www.amazon.de/AQUAPHOR-Wasse…/dp/B09RX3P1Y3/

    Na ja, wohl eher so was wie ne Grayl

    Nein, eine solche Lösung würde ja funktionieren und eben gerade nicht zu den Krankheitsbildern führen, die in dem Artikel genannt wurden.

    Dann waren es warscheinlich eben keine Filterflaschen - das war meine Aussage!

    Ich habe ein generelles Unbehagen bei dieser (und ähnlichen) Diskussion.

    Selbstverständlich, Geld spielt für Alle hier (und leider auch für Alles) eine wichtige Rolle. Mir scheinen aber das die Schwerpunkte etwas "verrutscht" sind. Bei einem Rucksack oder Zelt oder Socken oder... spielt Geld zwar AUCH eine (eher untergeordnete) Rolle, aber primär wird über Gewicht und (in den dort verhandelten Größenordnungen eher drittrangige) sonstige Punkte verhandelt.

    Bei Dingen aber, bei denen sich nicht mit Whow-Faktor, "Grenze des machbaren verschoben" etc angeben läßt sondern die einfach völlig unsexy "nur sicherheitsrelevant" sind spielt Geld plötzlich eine wesentliche bis entscheidende Rolle?

    Irgendwas scheint mir da falsch zu laufen. Anscheinend geht es primär um Spaziergänge "im Stadtpark" mit vorzeigen der Ausrüstung und nicht um Touren in sicherheitskritischem Umfeld?

    Wenn ich mich selber zitieren darf:

    "wenn es essentiell ist ist es nicht zu teuer, wenn es zu teuer ist ist es nicht essentiell"

    ...Wo ist mein Denkfehler?

    [/ot]

    Kein Denk"fehler" sondern nur übersehen, das sich auch die ganz vollen Packcubes um min. 1cm weiter komprimieren lassen. Die Cubes also so aussuchen, das sie in Summe minimal zu groß für den Rucksack sind und .... voila.

    Wenn du die Cubes allerdings nicht völlig füllst bleibt dir nix übrig als austesten :P.

    Dingo , ich verwende auf längeren Touren (3-8 Wochen, jetzt nicht UL) verschiedene Kompressionspacks von Amazon und schätze sie SEHR!

    Zeugs bleibt organisiert, fliegt im Packsack nicht rum und ich kann Getragenes von Ungetragenem sauber trennen. Zusatzgewicht ist im Verh. zum Nutzen marginal. Und mit verschiedenen Farben kann ich den Inhalt codieren bzw. mit Leukoplast beschriften.
    Nie mehr ohne!

    PS. seit >>15 Jahren, die ersten waren von Eagle Creek und sind immer noch im Einsatz.