warum sehen viele das X-Mid als sehr windanfällig an, während beispielsweise das Stratospire als windstabile Lösung genannt wird?
Es gibt ein recht eindrucksvolles Video, ich denke es war von BackpackingLight selber, finde es aber nicht mehr, da baut er verschiedene Zelte auf und demonstriert, wie stark oder leicht die Stangen am First wackeln. Dadurch, dass das Stratospire diese Pitchlock Corners hat, hat es an beiden Enden zusätzliche Verankerungen, die das Zelt stabil am Boden halten (vgl. Zeltstangen beim Tunnel oder Dome), das haben X-Mid und Co so schon einmal nicht. Egal wie kurz du die guylines an den Ecken auch machst, da wird immer mehr Spiel sein, als beim SS. Je mehr Spiel, je mehr Bewegung umso instabiler steht ein Zelt, da das Schaukeln letztlich Stress aufs Material und auf die Heringe ausübt.
(Er demonstriert in dem Video auch, dass man beim X-Mid wirklich alle Heringe setzen muss, um es halbwegs stabil zu bekommen)
Man kann das X-Mid doch entsprechend der Windrichtung aufbauen, das ist doch bei Geometrien wie der des Enan auch angeraten?!..
Der Wind dreht sich ja gern mal, ich stehe ungern mitten in der Nacht auf und richte das Zelt neu aus. Beim Enan leidet ja die Stabilität deswegen ja nicht gleich so, dass es dann drinnen unaushaltsam würde. Und bleibt es bei ein Mal neu ausrichten? …
PS: Ich hab auch mittlerweile schon von zu vielen Leuten gehört, dass sie mit dem X-Mid mittlerweile nur noch frustriert sind, weil es eben zu windanfällig ist. Weil sie zu oft in Situationen waren, wo es damit ungemütlich wurde. Sprich: die Praxis spricht da einfach dagegen.