Beiträge von Gernstl
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Man liegt ja auf der Matte und so lange es nur etwas feucht wird
Leider wird es nicht nur etwas feucht sondern innen nass wenn sich unter dem Zelt eine Pfütze bildet. Bei mir im unteren Drittel passiert, also nicht mal dort wo das höchste Gewicht bzw. der größte Druck auf der Isomatte aufliegt/wirkt.
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Wäre auch noch eine Frage gewesen ob mans auch ohne Inner aufgebaut bekommt
Wäre es nicht sinnvoll nur das Innenzelt aufzubauen? Natürlich kein Sonnenschutz aber Blick auf die Sterne.
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Das ist ein "Inner first" Zelt oder? Wie bekommt man das bei Regen aufgebaut? Regneg es da nicht rein oder hast du einen Trick?
Wie B2H schon schrieb, Innenzelt zuerst. Einen Trick bei Regen kenne ich leider nicht, das ist ja das Grundproblem der „amerikanischen Methode“.
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Das Zelt ist das aktuelle Modell, es wurde im Herbst 2025 gekauft und bisher etwa 25 Nächte benutzt. Warum wurde es gekauft? Ich wollte ein wohnliches doppelwandiges Zelt das weitgehend freistehend ist, schnell und einfach aufzubauen und dazu einen Querlieger. Benutzen wollte ich es in deutschen Mittelgebirgen und generell in Waldgebieten.
Das Gewicht mit Packbeuteln und Gestänge auf meiner Küchenwaage beträgt etwa 1100 Gramm. Die Farbe „Tangelo“ ist weniger ein Orange sondern eher ein schönes Terracotta, dass sich m. M. nach schön in die Landschaft einfügt, aber natürlich nicht so unauffällig ist wie z. B. ein dunkelgrünes Zelt. Ich habe aber auch zunehmend weniger Lust mich unterwegs zu verstecken.
Was mir gefällt:- Die Verarbeitung ist Top, gerade, saubere Nähte, keine losen Fäden, sauber abgeklebte Nähte am Überzelt
- Das Innenzelt ist durch die geraden Wände tatsächlich sehr geräumig und bietet Bewegungsfreiheit wie es schon der Grundriss vermuten lässt. Es steht straff und faltenfrei.
- Der Eingang ist groß und komfortabel, besonders das Außenzelt mit RV mittig und am Rand ist klasse und variabel.
- vier Taschen im Innenzelt bieten ausreichend Stauraum, besonders die 3 am Himmel lassen sich gut nutzen, die am Eingang hängt etwas durch.
- bis auf einen notwendigen Hering für die Apsis freistehend
- effektive Belüftung, öffnet man die Lüftung oben am Kopfende spürt man einen kleinen Luftzug
- Apsis ist ausreichend groß für Rucksack, Schuhe und (vorsichtiges) KochenWas für mich weniger wesentlich ist:
- der Preis ist mit 500€ VK sicher nicht günstig, aber ich habe schon ähnliche teure Zelte gekauft die weniger Komfort geboten haben
- der Packsack ist eine Wursteltüte, er funktioniert, könnte aber besser sein
- Heringe sind beigelegt
- das Klippsystem zur Verbindung von Über- und Innenzelt an den vier Ecken klappt manchmal nur mit Fummelei
- Innenzelt zuerst aufbauen ist naja, das zusammenhängende Gestänge bietet ein straffes Innenzelt, wäre mir aber als einzelne Gestänge lieber
- durch viel Netz im Innenzelt bei kaltem Wind kühl im InnerenWas mir nicht gefällt:
- das Außenzelt dehnt sich bei Feuchtigkeit stark, Apsis hängt schnell schlaff und oben sammelt sich das Wasser in tiefen Falten
- der Boden ist nicht dicht, es drückt sich Wasser durchFazit:
Eigentlich gefällt mir das Zelt und ich fühle mich darin wohl. Aber der Boden macht es m. E. zu einem Schönwetter Zelt und damit würde ich es niemandem empfehlen. Ich hätte gerne einen stabileren Boden auch wenn es dadurch etwas schwerer würde.
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Und du bist dir sicher dass du wirklich mehr als 10€ ausgeben willst?
Nur mal so auf die schnelle eins von zig Ergebnissen bei der Suchanfrage „Dreibeinhocker leicht“:
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Robert Klink 8 mm Carbon-Stangen für ein Firstzelt zu empfehlen, finde ich schon sportlich
Aber er ist doch ausgewiesener Fachmann, wenn er das empfiehlt hat er dies sicher Dutzende Mal gemacht. Und das sich die 8 mm durchbiegen liegt wohl am falschen Gebrauch von Euch.
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Liegt etwas abseits
wanderführer:
Den Rest kannst Du ja selber recherchieren 😀
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Kopiert von der zenbivy Webseite bei den specs des Quilts
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Laut Webseite ist die Komfortlimite auch 2°C (Limite -4°C). Hat sich da was geändert ? Ultralight Bundle – Zenbivy Europe (weiter unten die Tabelle). Mit ein bisschen Kleidung sollte es aber locker hinhauen
Zenbivy: -4°C models: Limit -20°C / Comfort 2°C
Comfort (nicht Limit) 2 Grad C naja, und -20 Grad C Limit ist wohl zwischen tollkühn und einem darwinschen Experiment einzuordnen.
Und was ist ein bisschen Kleidung? Stringtanga? -
DieTemperaturangaben passen nicht zu meinem Körper. Tendenziell ist das Teil eher was ab 5 Grad aufwärts. Zumindest fühle ich mich dann erst damit wohl
Zu meinem auch nicht. Ich teile deine Einschätzung. Ich habe mir öfter 100 gr mehr Daunen gewünscht. Bin damit gerade in Polen unterwegs bei Frostnächten, das ist schon grenzwertig in der Nacht: 2 Hosen, 3 Shirts, Octaflecce und Windjacke und auf dem Kopf 2 Kapuzen. Es war zum aushalten, aber warm war mir nicht. Ein wenig hilft das Cover wenn der Schlafsack daran befestigt ist.
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Ich habe die Stöcke jetzt circa 750 km ohne Probleme in Benutzung.
Was mir gefällt:- Klares schnörkelloses Design, hervorragender sehr angenehmer Griff mit luftiger dünner Schlaufe, Vibrations- und Klapperfrei wie noch kein anderer Stock, einfach zu bedienen mit zuverlässiger Klemmung der Längenverstellung.
Was für mich nicht so wesentlich ist:
- Packmaß ist recht lang aber er ist schnell außen am Rucksack neben dem Zeltgestänge untergebracht, der Preis ist hoch, Einzelteile können nach bestellt werden, sehr leicht, Carbon ist sensibel.
Was mir nicht gefällt:
- Es gibt Berichte über Mängel des Verriegelungssystems der Stockteile, muss bei Durstongear bestellt werden daher könnte ein Garantiefall aufwendiger werden.
Fazit: Wenn die Stöcke mal eine halbe Stunde nicht gebraucht werden, trage ich sie meistens in der Hand statt sie zu demontieren. Faltstöcke habe ich dann eher gefaltet in der Hand getragen. Die Schlaufen nutze ich bisher nicht. Für mich die mit Abstand schönsten Stöcke ohne jegliche Vibrationen. Bisher ist es eine Freude sie zu benutzen.
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Wenn sonst nichts mehr geht, krabbeln geht immer
OT: warte mal ein paar Jahre, dann triffst du so eine leichtfertige Aussage nicht mehr.
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Das große Geschäft muss nachts eher seltener abgeschlossen werden.. von daher bisher:
Also ich nach einigen Tagen unterwegs immer 5:30 Uhr (dringend! 🏃➡️) und ich möchte dann definitiv mein Zelt noch nicht abbauen.
Daher: Hering bleibt Hering und Schaufel bleibt Schaufel. Und Heringe immer einen über dem Bedarf. Aktuell dabei für Waldgebiet 6 Hilleberg 18 cm (die Beautys), 2 Gramjackt 15 cm und 2 Carbon Zahnstocher aus China (wurden weiter oben schon mal erwähnt). -
Hauptabspannpunkt in lockerem Boden benötigt wird, nutze ich gerne meine Kackschaufel.. momentan das Vargo Dig-Dig Tool.
Und wenn du mal groß musst kollabiert dein Zelt?
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Vielleicht scheint es den Herstellern unzumutbar, das da erstmal jemand reinkriecht und dann innen die Gestänge anbringt? Und, lassen sich in solchen Zelten dann vernünftige Lösungen für Lüftung und Kondens unterbringen? Es müsste ja schon ein klarer, glatter Schnitt sein, wenn es nicht zu fummelig werden soll, gerade auch bei Wind. Für mich sind das Zelte für trockene Bedingungen. Mit Membran sind sie in der Regel auch nicht leicht.
Ich hatte vor Jahren mal ein Membranzelt mit innen liegendem Gestänge. War zum einen eine fummelei es einzusetzen. Und das Gestänge hatte immer Kondensnässe bzw eine Eisschicht.
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Wie groß bist Du (wenn man fragen darf ; )?
Fragen darf man (mich) alles 183 cm
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Sind die Lifter inzwischen versiegelt?
Bei meinem Fly musste ich noch selber nachbessernSieht alles schön angeklebt aus. Mir ist im Regen auch nicht aufgefallen dass irgendwo Tropfen auf das Innenzelt gefallen sind.
Ich hatte das Lanshan-1 ebenfalls einige Zeit in Verwendung und habe es vor allem aufgrund des Fly-Materials verkauft.
Die Reißfestigkeit ist so gering, dass ein Loch sofort abgeklebt werden sollte, damit es nicht weiter reißt.Das Material fühlt sich tatsächlich ähnlich an wie Backpapier.
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Ich bin aktuell 6 Tage mit dem Lanshan 1 in Brandenburg unterwegs gewesen.
Was mir gefällt: Top Packmass, geringes Gewicht für ein Innen- und Außenzelt, großzügige Apsis reicht für Rucksack, Schuhe und (vorsichtiges) Kochen, schöne Farbe, frisch Aufgebaut ausreichend Platz für breite Isomatte, Abstand zum Außenzelt zumindest an Kopf- und Fußende ausreichend, steht auch bei starken Windböen ausreichend stabil mit 9 Heringen, Innenzelt hält Wind gut ab und sorgt für einige Grad Plus gegenüber Außentemperatur, abgeklebte Nähte, Regendicht, Eingänge lassen sich ausreichend fixieren und lösen sich nicht selbstständig.Für mich nicht so wichtig: Packsack ist eine kleine Wurst mit schmaler Öffnung dessen Steckschnallen ohne Aufwand Werksseitig praktischer angebracht werden könnten (leider vernäht), 1 kleine Tasche an schmaler Seite.
Was mir nicht gefällt: Mit dem T-RV komme ich nicht so gut zurecht, ich kann zumindest den vertikalen kaum einhändig zum öffnen bedienen. Es fehlt im Giebel eine richtige Stockaufnahme, Überzelt in der Apsis hat großen Abstand zum Boden, das Überzelt dehnt sich über Nacht sehr so dass alles schlaff hängt und auch der Platz innen eingeschränkt wird.
Fazit: Für den Preis bekommt man eine gute Gegenleistung. Für eine längere Tour würde ich es wegen des sich stark dehnendes Gewebes nicht mitnehmen, mir wird es dann zu eng und ich mag es nicht wenn mir dauernd das Innenzelt im Gesicht hängt.
Zum Aufbau habe ich am Anfang eine leichte, faltbare Carbonstange von Six Moon Design verwendet. Die eignet sich leider überhaupt nicht da sie sich beim Abspannen des Zeltes durchbiegt (ja, hätte ich mir eigentlich vorher denken können).