Beiträge von Gernstl

    Was die Stange angeht: Habe gerade die Durston Iceline Poles gesehen (aktuell ausverkauft).

    Ich weiß, Meinungen über Durston sind geteilt, aber in diesem Fall bekäme ich ein ordentliches Durchmesser-Upgrade (16/18 mm statt 12/14), plus breiterer Aufnahme, für nur knapp 40 g mehr und super Packmaß... Höhe wäre auf 127 cm begrenzt, aber das würde reichen - und bei Schlechtwetter will ich's ja eh niedriger. Mit dem Durston Z-Flick Pole bin ich ansonsten bis jetzt wirklich zufrieden, und den Stock würde ich auch nur als Zeltstange einsetzen.

    Ich stand gerade vor einem ähnlichen Problem, da meine Locus Gear CP3 nicht mehr aufzufinden sind ;( Die Durston wären eine Alternative gewesen. Die Kommentare lassen aber darauf schliessen, dass es Probleme gibt, besonders was die Spitze angeht, die doch recht häufig abgebrochen zu sein scheint. Am Ende habe ich wieder die Locus Gear bestellt. Für die CP3 gibt es einen Verbinder (https://locusgear.com/en/products/cp3-joint). Damit hat man am Ende wieder eine ordentlichen Durchmesser... Das dünnste Rohr fällt weg, und bei nicht extremen Höhen sind die Carbonrohre auch weitgehend doppelt.

    Ich bin übrigens Dan Durston gegenüber positiv eingestellt. Habe z.B. beide X-Mids (1 und 2), und den Kakwa 40 und 55. Die Rucksäcke finde ich wirklich super. Die X-Mids sind auch ok, aber halt nicht super sturmfest (finde ich jedenfalls).

    Ich habe die Iceline Poles jetzt ca. 1700 km in Benutzung und keinerlei Probleme. Zuletzt 140 km im Mittelgebirge mit steilen, steinigen Wegen wo ich die Stöcke ziemlich belastet habe. Beste Stöcke die ich bisher hatte. Und die überarbeiteten erscheinen diese Woche.

    Ich habe mir mal ein paar leichtere Zelte angeschaut. Aufgefallen ist mir, dass viele der Böden mit einer Wassersäule von 1500 mm bis 1800 mm angegeben sind, vereinzelt auch nur 1200 mm. Dabei handelt es sich um Zelte von MSR, Big Agnes, Mountain Hardwear, Exped, Nemo. Produzieren die alle nur noch für aride Landschaften? Es gibt natürlich auch Hersteller die dem tapfer widerstehen wie Tarptent, Durston oder Gossamer Gear.

    ich hatte mir das blauäugig so vorgestellt, dass ich die Feuchtigkeit von der Innenseite vom Fly abwisch und dann alles gemeinsam verpacke, weil ich über den Matsch vom Boden noch nicht nachgedacht hatte. ||

    So machst du’s und über Matsch am Boden denkt man (am besten) nicht weiter nach.

    Wenn ich im Regen zuerst das Außenzelt aufstelle (Tarpent Stratospire) bin ich wahrscheinlich komplett nass, bis dass Inner wieder richtig drinnen ist, oder

    Aber wenn du das Innenzelt wieder einhängst sitzt du doch unter dem Überzelt, oder nicht?

    Davon ab, finde ich beim Tarptent SS das Einhängen vom Innenzelt nicht wirklich prickelnd und lasse es daher eingehängt.

    Ich bin nun stolzer Besitzer eines Dipole 1+ DW. Das Zelt ist innen sehr geräumig, und steht, wenn es mal abgespannt ist, wirklich erstaunlich fest.

    Allerdings ist das Aufstellen nicht ganz einfach.

    Willkommen im Club 😀. Ich hatte das Dipole dw und habe es nie faltenfrei aufgestellt bekommen. Dazu die üblen, winzigen Täschchen für die beiden Stangen - ich habe es gerne wieder verkauft.

    Ich habe auf meinen langen Touren an Elektronik dabei:

    Smartphone, vor allem zum navigieren, aber auch bezahlen, Podcast hören, fotografieren, Unterkunft suchen und buchen, Fahrkarten buchen, Einkaufsmöglichkeiten suchen

    Inreach für den Fall der Fälle; letztes Jahr in Schweden habe ich etwa eine Stunde lang erwogen einen Notruf abzusetzen, ansonsten zum Tracking

    2 Nitecore 10.000 er Powerbanks

    1 Anker nano Ladegerät mit 2 USB Anschlüssen, 1 USB Kabel 1 m, 2 kurze USB Kabel

    1 mini Lampe , die ich allerdings noch nie benutzt habe

    1 Luftpumpe für die Isomatte, dachte immer so etwas sei überflüssig, aber wenn man abends müde ist und sein Zelt einrichtet doch eine große Erleichterung

    1 suunto core betrieben mit 2032 Knopfzelle um eine Uhr zu haben da ich abends meine anderen Geräte ausschalte, notfalls mit Höhenmesser und Kompass

    2023 bei meiner Tour zum Nordkap hatte ich ein zweites Smartphone mit gleicher Rufnummer und allen Karten und Apps als Redundanz mit. Tatsächlich ist mein Hauptgerät 2 mal ins Wasser gefallen, ein mal zusammen mit mir 😁, hat es aber problemlos überstanden, ich auch.

    Papierkarten nehme ich keine mit, höchstens eine ausgedruckte Übersichtskarte. Daher ist das Smartphone zum navigieren für mich essenziell. Letztes Jahr in Schweden hatte das GPS Aussetzer, vermutlich durch russische Störversuche. Da stand ich dann z. B. plötzlich etwa 50 Meter neben meiner eigentlichen Position in einem See oder der Richtungszeiger ist hin und her gesprungen und meine Position ebenso. War im weglosen Gelände nicht so ganz lustig.

    Solarpanel ist m. A. nach nur selten sinnvoll. Für mich zu schwer und zu wenig effektiv, ich mache tagsüber keine langen Pausen, es müsste also am Rucksack angebracht werden. Und eine Powerbank wäre ja trotzdem notwendig. Notfalls schafft mein Smartphone im Flugmodus mit navigieren und fotografieren 4 - 5 Tage, mit den Powerbanks könnte ich also etwa gut 16 Tage hinkommen.

    Schön wäre halt mal was von FRAUEN zu hören, mit welchen Packs sie gut klar kommen.

    Also hier mal etwas von einer Frau 😁: Meine Partnerin hatte immer Standardrucksäcke von Deuter, Lowe und Osprey und war sehr zufrieden. Ich habe sie dann zu einem Osprey Eja Pro 55 überreden können. Trotz anfänglicher Bedenken kommt sie mit dem Tragesystem gut zurecht, ob das mit 15 Kilogramm funktioniert weiß ich nicht, sie hat bisher maximal 12 getragen. Ich würde sie auch gerne zu dem HMG Unbound 55 überreden den ich habe und sehr gut finde, aber soweit sind wir noch nicht gekommen.

    Zum ArcHaul 60: Hatte ich letztes Jahr, fand ihn recht gut, für mich deutlich besser zu tragen als den früheren Atompacks. Auch die Außentaschen waren top. Nicht gut fand ich die Daisychain auf dem Hüftgurt, da fast nur die Zpacks eignen Taschen gut anzubringen sind. Aber leider hat das Netz vom Tragesystem an meinen Schulterblättern die T-Shirts aufgerieben. Daher jetzt der Unbound, mit dem ich nach ca. 1700 km tragen sehr zufrieden bin.

    PUMPKIN BITS & MASHED POTATOES

    Hauptgericht, vegan

    4 von 5 Sternen

    Kartoffelbrei mit Kürbis, Karotten und grünen Bohnen. Etwas mehr Wasser als angegeben macht das Gericht m. E. besser. Bohnen und Erbsen in Trekkingnahrung werden ja oft nicht weich, hier sind sie aber ganz okay, aber die Ziehdauer sollte eingehalten werden. Sättigend, aber optisch natürlich nicht der Hit.