Beiträge von schrenz

    Ich hab für kühle Frühjahrs- Herbsttouren, wenn ich kein Bock auf Winterschlafsack habe, gerne einen Waffle Fleece Liner dabei, (ich glaub von Mountain Hardwear, discontinued, aber es gibt was ähnliches von StS) der bringt schon einiges, auch wenn ich mir jetzt keine konkrete Gradangabe zutraue. Packmaß ist etwas unter 1 Liter und schön kuschelig ist er auch 😁.

    Ich friere auch gerne mal am unteren Rücken/ Bereich Nieren und hab die Tights von Liod da sehr schätzen gelernt, da sie hoch geschnitten sind, im Sommer die Sukoi, im Winter die Abete. Sind auch gute Long Johns oder Camphosen, die Sukoi ist im Sommer oft überhaupt meine einzige lange Hosen, bzw. in Kombi mit Wind- oder Regenhosen.

    Ein bisserl o.t., vor allem die Kamera ist nicht so wirklich UL 😄, aber ich fand die Story so eindrucksvoll:

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    Ich habe bei der Gelegenheit festgestellt, dass ich in den 1980ern in Hessen mal in der Nachbarschaft einer Waldenser-Gemeinde wohnte.

    Wenn wir schon so schön rumofftoppicen, der Vollständigkeit halber der Hugenotten und Waldenserpfad führt weiter bis nach Bad Karlshafen im nördlichen Hessen (und bei mir Zuhause gefühlt um ein Dutzend Schleifen):

    https://hugenotten-waldenserpfad.eu/wandern-auf-de…er-tourenplaner

    Hast du deine Ski und der Bindung testen können? Ich bin auch gearde auf der Suche und würde mich über Beratung freuen.

    Ja, zumindest für eine Hausrunde hat es letztes Jahr mal kurz gereicht, keine große Tour, aber immerhin mal auf den Brettern bewegt.

    Für mich passt es ganz gut, die Ski funktionieren gut ohne Loipe, im Gefälle ganz gut zu fahren (ich bin Zeit meines Lebens fast nur mit schmalen Renn-LL unterwegs gewesen, von daher anspruchslos), ich könnte mir zumindest im mitteleuropäischen Mittelgebirge damit gut auch längere Touren vorstellen.

    Die Rossignol Schuhe sind ohne Membran, einfach nur wasserdicht, fand ich eigentlich ganz angenehm, war aber auch nur kurz damit unterwegs. Der BCX5 ist m.E. mehr Langlauf- als Wanderschuh, z.B. verglichen mit denen von Lundhags.

    Verliert ihr eure Stöcke nicht?

    Eigentlich nur einmal in Italien passiert, musste ich halt ein paar hundert Meter zurück latschen. Um das zu vermeiden, hab ich mir eigentlich angewöhnt, die Stöcke bei Pausen an den Rucksack zu lehnen, so kann man sie eigentlich kaum vergessen, wenn man diesen aufsetzt.

    Außerdem mach ich vorm Loslaufen eh immer einen etwas monkigen Ausrüstungs-Check 😄.

    lustigerweise auch der Trupp Gebirgsjäger, die waren nicht besonders trittfest. Vermutlich grade mit der Grundauabildumg angefangen, bzw. hoffentlich :D

    Damit die Kameraden Mulitreiber eventuell nicht ungerechtfertigt schlecht da stehen, in den Schulen der Bw in Mittelwald oder Sonthofen können auch schon mal Lehrgangsteilnehmer aus ganzen Republik und darüber hinaus rumstolpern 😁.

    Habe gerade mal die KI von gugl gefragt: plane mir für Anfang Oktober eine viertägige Trekkingtour ab Ort XY mit den schönsten Aussichtsgipfeln - und bekomme die Tour-Beschreibung in ein paar Sekunden komplett geliefert

    Ich glaub die Welle "Unfall durch KI" liegt noch vor uns, der YouTube Kanal Alpenacademy hatte dazu mal einen interessanten Beitrag, die Tour war gar nicht schlecht geplant und die Beschreibung passte zu 90%, fatalerweise fehlte das Details, dass ein Abschnitt über einen Gletscher verläuft.

    einer der echten Bergwachtler s.o. war letztens im Interview - und da kam genau die Frage: s.o. mehr Unfälle?
    Seine Antwort war sinngemäß: "dafür dass erheblich mehr Leute in den Bergen unterwegs sind, waren die Einsätze eher weniger als erwartet"
    ergo - Statistik der Bergwacht ist wohl am zuverlässigsten

    Ich glaub das ist am Ende ganz simpel der Hauptgrund, ich hab auf doch ein paar Tausend km Alpen nur ganz selten Leute gesehen, die sich wirklich doof angestellt haben (insofern die nächste Bergbahn weit genug weg war), vielleicht wird vieles schlimmer dargestellt, als es in Wirklichkeit ist.

    Für mich immer ein Highlight bei Touren, wenn ich Wildtieren begegne, deshalb mal ein kleines Best-of der Bilder. (Und der Hauptgrund warum ich immer mal wieder über eine "echte" Kamera nachdenke).

    Steinbock im Wallis (CH)

    Die französische Verwandtschaft im Nationalpark Mercantour

    Murmeltier auf dem GR5 (Ich find sie witzig, mein Hund hasst sie)

    Danke für den Bericht, du bist doch etwas ausführlicher als ich 😁

    Es gab 2024 wohl eine größere Überarbeitung der Routen.

    Das muss ich mir mal anschauen, der Weg ist bei mir um die Ecke, würde ich glatt nochmal laufen. Die Trekkingplätze sind wohl auch ziehmlich neu, oder? Ich meine 2021 gab's die noch nicht, wobei das eh Pampa ist, Wildcamping juckt niemanden.

    Zecken sind mit unterwegs nicht aufgefallen, ich hatte aber DEET an den Beinen. Nach meiner Rückkehr habe ich aber einen Tag später aber tatsächlich eine Zecke an mir entdeckt.

    Das wundert mich, ich wohne vielleicht 35km weg und hab weder an mir, noch an meinem Hund, seit Monaten eine Zecke gesehn, was spektakulär ungewöhnlich ist.

    Wenn die Wettervorhersage 50mm Niederschlag für den nächsten Tag ansagt oder eine hereinziehende Front ist für den nächsten Tag klar: Dorf/Bushaltestelle oder Hütte als Ziel.

    Das ist tatsächlich das, vor dem ich im September sogar mehr Bedenken habe als ein früher Wintereinbruch. Derzeit ist wohl das Mittelmeer stark aufgeheizt, ich bin mal gespannt auf mögliche Starkregenereignisse südlich der Alpen.

    Ich hab's vor Jahren mal in Slowenien gehabt, da konntest du fast die Uhr nach stellen, dass nachmittags die Gewitter los gingen, lästig aber zumindest so halbwegs berechenbar.

    Der Ausweg Hütte ist für mich leider etwas schwierig, ich war in letzten Jahren in der Schweiz unterwegs und der SAC hat's nicht so mit Hunden, DAV und ÖAV machen's einem mit ihrem Reservierungstrip aer auch nicht einfacher, wobei ich bei allen drei Verbänden mal darauf hoffe, im Notfall in irgendeinen Schuppen gestopft zu werden 😄.

    Ich hab mir schon im Vorfeld meiner letzten Alpentour Gedanke dazu gemacht, da in den Wochen vor meiner Tour in der Schweiz auch dort eine Hitzewelle herrschte, was angesichts meines vierbeinigen Wanderpartners zusätzlich problematisch ist, Felsstürze und Steinschläge sind ja hier im Forum auch schon Thema und hab ich auch selbst dann erlebt.

    Deshalb würde mich interessieren, ob ihr anfangt planerische Konsequenzen zu ziehen? Ich muss meine Urlaube immer relativ langfristig planen und mach mir jetzt Gedanken, inwiefern ich Zeiträume ändere, z.B. den August eher meide und Hochgebirgstouren eher in den September lege, mit dem Risiko eines frühen Wintereinbruchs.

    [Mir geht's hier ausschließlich um Gefahr men und Tourenplanung, lasst bitte andere Aspekte des Themas Klimawandels beiseite, so wichtig sie auch sind]

    Angeregt durch den thread Elektronik= Lebenswichtig und in der Hoffnung, dass es vielleicht noch den ein oder anderen Tipp gibt, fasse ich mal meinen Weg zusammen, mit einer Akkuladung möglichst weit zu kommen (alles bezogen auf ein Android Handy, iPhone hatte ich noch nie):

    • Zuallererst natürlich Flugmodus, klingt banal, aber in einer Outdoorgruppe bei Facebook musste ich feststellen, dass einige ohne Not das Handy auf Empfang lassen. Bluetooth, NFC sind selbstverständlich aus.
    • Energiesparmodus, na ja irgendwie klar 😁, ich nehme allerdings meist nur den mittleren Modus
    • Dark mode für's Display
    • Display automatisch abschalten so schnell wie möglich, bei mir 15 Sek, kann zwar nerven, aber man gewöhnt sich dran.
    • Helligkeit händisch runter regeln
    • Apps möglichst nach Benutzung schließen, außer ggf. für's Wandern benutzte, bei mir in der Regel nur Locus und Kamera 

    Das waren erstmal so meine Methoden, bin gespannt, ob es noch mehr gibt. Mit wenig Surfen komm ich so auf 3-4 Tage Akkulaufzeit.