Beiträge von Carsten K.

    Stimmen die angegeben 11g ?

    Und der Reißverschluss ist nicht wasserdicht?

    Warum hat es mich jetzt selbst zitiert?

    Die Beutel mit den angeblichen 11 gramm habe ich nicht. Die werden wohl noch kommen in Zukunft.

    Wasserdichter RV im Rucksack? Wozu? Der macht es unnötig schwer und wasserdicht sind allein die Rolltops. Man wird ja keinen Tizip oder Dynat da einnähen.

     [HODR] von aliexpress. Packbeutel für Schuhe. Die haben eine Dehnfalte, werden dadurch etwas Kürzer und schmäler als die angegebenen Maße. Gutes, stabiles Material (würde schätzen 30d). Kann man auch mal außen befestigen.

    Und dann kommen eh schon zig Vorschläge .....


    Hikeman via aliexpress

    ... und Sand draußen zu halten, je nachdem eben wo man steht.

    Um Treibsand im Innenzelt zu vermeiden muss man das fly weitgehend und das inner vollständig schließen können. Durch den Wind hat der feine Sand selbst in einem komplett geschlossenem Jannu seinen Weg ins Innere gefunden.


    Aber das ist ja eigentlich beim Jannu der Fall. Wie weit willst du denn gehen? Schneelappen ans Zelt und Sand drauf schaufeln. Staubfilter in die Lüfter?

    Bzw. was wäre denn dein Vorschlag für ein Zelt?


    Ich hab es mir noch mal durchgelesen und für wind- und vor allem sanddicht, wird es fast ein leichtes 4-Jahreszeiten-Zelt mit Solid-Inner und verschließbaren (doppelten) Türen sein.

    Den Komfort eines 3P-Zelts für 2P müsst ihr halt zu tragen bereit sein. Mir fällt da, weil im Abverkauf und damit knapp so um 600 Euro zu haben, dass Helsport Reinsfjell Superlight 3 ein.

    Derzeit ist auch eins bei ebay um 500.

    Zumindest geht das für mich in die Richtung oder man kann dann an dem Punkt mal weiter suchen.

    Eure bisherigen Kandidaten haben ja am IZ unten einen dichten Rand, der vielleicht auch imstande ist, Zugluft und Sand draußen zu halten, je nachdem eben wo man steht.

    TFS

    Ich habe mal dem Service von TFS angefragt und nach Teilen für mein Saga gefragt, konkret die "Jakes Foot". Es ist alles lieferbar oder wird entsprechend nachgenäht. Toll. :thumbup: Allerdings schlägt der Versand mit 20 USD zu Buche (Bestellung auf eigenen Wunsch, kein Garantiefall).

    Bei vielen anderen "Herstellern" (die eigentlich selbst gar nichts herstellen) gibts im Garantiefall entweder ne Gutschrift oder ein neues Zelt. Danach nix und bis dahin auch keine Einzelteile.

    THE FREE SPIRITS
    THE FREE SPIRITS
    tfstents.com


    Gefährlich ist in diesem Zusammenhang neben dem direkten Einschlag wohl der "Spannungstrichter". Man überbrückt also entsprechend mehr, je näher man am Einschlag ist, bzw. je länger die Schrittlänge ist oder man sogar liegt.

    Vielleicht wars bei der Kuh die Schrittlänge.

    Das Bild ist wohl nicht erlaubt, daher ein Link.

    Spannungstrichter


    Ja, wie gesagt, habs dann irgendwann lesen können, das Kleingedruckte im Kleingedruckten. Komischerweise ist mir bei anderen Brennern nichts ähnliches bekannt. Nun, es geht auch mit stehender Kartusche, bislang ohne Schäden, genauso wie auch der "Muka" mit Gas läuft ohne Probleme. Bis das Vergaserrohr durchgebrannt ist, vergeht vermutlich lange Zeit. Zudem ist es ja nur geschraubt und kann leicht getauscht werden. Ich schätze das als Vorsichtsmaßnahme des Herstellers ein, die vielleicht etwas übervorsichtig ist. Danke für den Hinweis.

    Der Soto Stormbreaker muss nach dem Starten direkt auf Kopf gederht werden,

    sonst kann er Schaden erleiden. So stehts in der BA.


    Gruß Konrad


    edit: Habs gefunden!


    Kannst du mir mal bitte zeigen wo? Ich betreibe den schon immer mal nur mit Gas und stehender Kartusche.

    Soto Stormbreaker Bedienungsanleitung

    Ähnlich wie beim "Muka" der angeblich nicht für Gas geeignet ist ....

    OD-1ST-German-Manual.pdf

    Bild: SOTO


    Ich finde die Naturehike-Zelte ne wirklich gute Budget-Lösung. Ich nutze das Cloud-UP 2 Pro für mich alleine. Der Schlafraum für 2 Personen wäre gerade noch vorhanden, aber die Kopffreiheit nicht. Das 3P hat aber eine Querstange, die den Kopfraum vergrößert. Dennoch führt über das gesamte Dach nur eine Stange. Für die Küste sollte es vielleicht dann eher eine Kreuzkuppel sein, wenn der Wind stärker wird und man keinen geschützten Platz hat.

    Die träge Reaktion der Schlauchkocher, auf Änderungen am Regelventil, hängt mit der "langen Leitung" zusammen.

    Zum Stormbreaker hatte ich mir als Empfehlung gemerkt, nur den Startvorgung mit aufrechter Kartusche durchzuführen und anschließend, - wenn die Vorheizschlaufe erwärmt ist - in den Überkopf-Modus zu wechseln. Quelle war ein Bialetti-Nutzer mit Stormbreaker auf einem verregneten Mopedtreffen => Kochen im Zelt.

    Das macht schon Sinn, denn sonst ist der Propan-Anteil verbrannt und wenn es dann kälter wird. Darin vermute ich auch das Dilemma. Bei wärmerem Wetter wird die Kartusche nach oben stehend benutzt und wenn sie dann leerer wird und es dazu noch kälter wird, dann funktioniert der Flüssiggasbetrieb nicht richtig. Schuld ist in dem Fall aber nicht das Gas, sondern der Benutzer, der die Ursache schon weit vorher, eventuell auf einer längst vergangenen Tour gesetzt hat.

    ... was die Kuppel so schwer, (stabil-?-) macht.

    Man kann es extrem luftig gestalten oder sich von Wind und Wetter abschotten.

    Ah, verstehe. Ein Reißverschluss-Inferno!


    Nicht mehr als an einem anderen Zelt. Die solide IZ-Tür wird ja meist offen (zurückgebunden) bleiben. Tatsächlich wäre es mir auch lieber gewesen man hätte das "Solid" auf das "Mesh" genäht. Praktisch ist es aber so, zu Zeiten wo das "Solid" gebraucht wird, bleibt die "Mesh-Tür" einfach zurückgebunden. Also eher ein theoretisches Problem. Ich vermute aber, das wird noch geändert.

    Alternative wäre ein HB "Rogen" mit zwei "Solid" Türen vom ODS mit knapp um die 1500 Euro. Kann man auch machen.

    Bild: TFS Saga

    Magst Du uns bei Gelegenheit ein kleine Review schreiben?
    Das ist zwar eher was für die Sparte Schwerer als UL, denn noch interessant was die Kuppel so schwer, (stabil-?-) macht.

    Ja, in der Tat wäre das "schwerer als UL". Und vermutlich für viele Touren hier einfach überdimensioniert, wie die "G-Klasse" als Pkw zum Brötchen holen.

    Ich habe bei den ODS ein paar Zeilen geschrieben.

    Kurz:

    Das Zelt ist komplett, hat alle nötigen Abspannpunkte und Flächenlifter, würde ich sagen, diese sind entsprechend verlängert. Man kann es extrem luftig gestalten oder sich von Wind und Wetter abschotten. Es gibt noch eine Variante, da wird das AZ mit der Bodenplane direkt mittels RV verbunden. Das ist dann richtig abgeschottet. Insgesamt gefällt mir die Möglichkeit das Innenzelt komplett luftig oder komplett dicht zu haben. Hilleberg verbaut da oft nur noch einen Mesh-Streifen ab "Red-Label", der mit bei Akto, Unna und Co einfach zu klein ausfällt. Das "Saga" liegt in Sachen Gewicht irgendwo bei Soulo RL und Unna und ist daher meiner Meinung nach nicht zu schwer geraten.

    Mittlerweile wurstel ich an einer anderen Haube (dank deiner Toggels) und habe die Leinen geteilt. Das erleichtert das Aufbauen bei Wind nochmals.

    The Free Spirits TFS "Saga" - outdoorseiten.net
    Das Forum von Outdoorseiten.net bietet Informationen und Austausch über alle Themen des Outdoorlebens.
    www.outdoorseiten.net

    Den FireMaple habe ich aktuell, baugleich in Edelstahl. (Wird aber nicht mehr produziert)
    Dünnes Vorheizröhrchen, "pumpt" im Flüssiggas-Modus. Ist moderat im einstelligen Bereich einzusetzen.

    Mit einstellig meinst du 0-10°C? Oder minus 10 bis 0°C? Für unter Null und Schnee nehme ich definitiv einen Benzinkocher. Es ginge jetzt mehr um den Bereich, in welchem ich die Gaskartusche (eben wenn sie nicht mehr so voll war) mit irgendwelchen Tricks oder den Händen wärmen musste, damit der Kocher ordentlich brannte. Also z.B. Lappland Ende August oder in den Einsatz im Sommer und Randsaison in den Alpen auf über 2000 m.


    Da funktioniert der Fire-Maple einwandfrei.

    Man muss nur nach dem Vorheizen und Umdrehen der Kartusche etwas herunterregeln, schließlich wird dann Flüssiggas durchgeleitet mit entsprechend höherer Leistung.

    Fire Maple Blade 140 Gramm

    Optimus Vega 184 Gramm

    Probleme mit dem Schlauch des FMS hatte ich nicht. Allerdings hab ich ihn Mal angekokelt. Ich hatte nicht mit Ersatzteilen gerechnet, aber im Gegenteil, der Ersatz war problemlos und günstig.

    Moderatoren Könnte man die einzelnen Antworten mit Tags versehen, damit sich wiederholende Beiträge zum gleichen Ausrüstungsteil besser finden lassen?

    ich glaube, wer so einen Guide benötigt, macht keine Touren, die LVS oder Kletterzeugs brauchen. Und falls doch, wird auch die Ausrüstung nicht helfen.


    Ich bin mir da nicht so sicher. Auch wenn man mit Bergführer unterwegs ist, brauche ich die Ausrüstung ja doch.

    Das wäre für mich so ein Fall, zugegeben ein extremes Beispiel. Aber auch die Unglücke beim Zugspitzmarathon u. a. zeigt, das man in so einem Fall mit minimalistischer Ausrüstung schnell mit seinem Latein am Ende ist. Daher gibt es jetzt wohl auch Vorschriften zur Mindestausstattung.

    Selbst eine 450 Gramm-Wintergas-Kartusche knickt da ziemich schnell ein. Das erfordert dann halt einfach eine andere Ausrüstung

    Man kann einen dünnen Streifen Kupferblech mittels großer Schlauchschelle an die Kartusche flanschen, so dass der obere Teil des Blchstreifens in die Flamme ragt. So wird die Kartusche beim Kochen erwärmt.

    Hat zugegeben ein bisschen was von "dem Teufel ein Angebot machen", funxt aber. Je Breite des Streifens ist es dann auch relativ egal, was für ein Gas da drin ist.

     


    Das klingt machbar. Man muss halt ein bischen aufpassen dabei. Ich hatte schon mal überlegt, ob diese "Heatpipes" aus dem PC-Bereich nicht noch besser funktionieren. Aber für das Mehrgewicht würde ich dann halt einfach den Brenner mit Heizschleife wählen und die Risiken des "teuflischen Angebots" ausschließen.


    Bei Aufschraubbrennern wird bei Kälte das Resultat mit sinkendem Füllstand leider immer bescheidener. Auch bei Wintergas. Z. B. erfordert Schneeschmelzen sehr viel Energie und somit Gas. Da wird die Kartusche sehr kalt durch die Verdunstung des Gases. Selbst eine 450 Gramm-Wintergas-Kartusche knickt da ziemich schnell ein. Das erfordert dann halt einfach eine andere Ausrüstung.

    Das wird schon ein bisschen drauf ankommen. Es gibt ja auch anspruchsvolle Tagestouren, z. B. im im Gebirge.

    Da wären dann LVS, Biwaksack, warme Kleidung, Steig- und Kletterhilfen. Und das ganze auch etwas robuster ggf.

    Die Annahme, mit UL sei praktisch alles machbar, halte ich für unzutreffend. Das sind halt oft die Leute die aus dem Berg oder Fjäll gekratzt werden.