Beiträge von wilbo

    Aus einer 1,8 m breiten Silpoly Bahn, habe ich ein simples Rechteck-Tarp gefertigt, 310 g.

    Das Volumen vom Packsack könnte noch gut auf die Hälfte komprimiert werden.

    Die starke Gewebe-Dehnung des 20 D Materials wollte ich hier zu meinem Vorteil nutzen.
    Eigentlich ist die 1,7 m Tiefe relativ knapp gerechnet, aber die Lifter ziehen das Material so weit nach außen, dass ein überraschend großzügiger Raum entsteht.
    Die Seitenwände bekommen zudem einen steileren Winkel für noch mehr Liegelänge.

    Alles in allem ein sehr gutes Einsteiger-Tarp was eigentlich jeder, mit geringen Näh-Kenntnissen selber machen kann.
    Man könnte sich aus einer 1,8 x 3 m Bahn, sogar komplett ohne Nähen, sein Tarp zusammen-knoten.

    Sollten keine eigenen Projekte zum Tarp-Workshop mitgebracht werden, wäre dies mein Vorschlag für ein Anfänger-Tarp.

    Würde in diese Richtung schauen:
    Eckla Foldy Faltbootwagen Kanusport Kanuzubehör Kanuwagen

    Den Eckla Beach Rolly hatten wir zu Anfang in Verwendung. Er ist echt schwer und vor allem zu breit. Wir sind im ICE damit nicht durch alle Gänge gekommen. :(
    Irgendwann wurde er gegen einen Eigenbau in diesem Stil ausgetauscht: https://www.kajakshop.com/prijon-bootswa…sover-kanuwagen Die Quer-Rohre wurden passend zu den Faltboot-Rohren gewählt und konnten so verlängert werden. ;)

    Fertich, 840 g!

    Die Schultergurte haben noch andere Schnallen, Load-Lifter und einen Brustgurt bekommen. Danach hat sich der Tragekomfort extrem verbessert.
    Überrascht hat mich, dass ich keine Bespannung zwischen den Streben brauche, da sich der Pack zwischen den Rahmen drückt und ein angenehmes Polster abgibt. Dies Packsystem mit Tarp und Wolldecke werde ich demnächst mal testen.

    In den nächsten Tagen zeige ich das Tragegestell im Detail.

    Moin!

    Im nächsten Schritt wollte ich mich um die Schultergurte kümmern:

    Für die Träger habe ich 50 mm Baumwollgurtband bestellt und gleich gewachst. Das Material ist im Auslieferungszustand sehr weich und bekommt seine Steifigkeit erst durch das Wachsen.
    15 und 20 mm Material hatte ich hier noch liegen, da ich es eh für meine Baumwoll-Tarps verwende.

    Als Schnallen für die Träger wurden zwei, der klapprigen 20 mm BW-Alu Schnallen genommen. Statt dem D-Ring, könnte man einfach eine Schlaufe zum befestigen am Gestell anfertigen. (Ist mir aber erst später aufgefallen)

    Der Hüftgurt war ein bisschen tricky, da ich bisher nur eine grobe Vorstellung von der Befestigung hatte.
    Am Ende wurden zwei D-Ringe in der Breite vom Gestell angenäht und zum Fixieren durch die Schüre der Kreuz-Versteifung geschlauft.
    Das ergibt eine überraschend gute Lastübertragung.

    TBC.

    Vielen Dank!
    Den Roycroft pack frame habe ich auch noch in Erinnerung. Die Dreiecks-Konstruktion hat mich am Punkt der Schultergurt-Aufhängung aber nie wirklich überzeugt. Klar, immer noch besser als nix, aber ich möchte (mit einfachen Mitteln) schon etwas die Limits puschen. :)

    Nachdem ich mit der groben Konstruktion zufrieden war, habe ich Kerben an den Längshölzern gesägt und kleine Aussparungen heraus geschnitzt. Da die Querhölzer einen geringeren Durchmesser haben, wurden sie an den jeweiligen Stellen nur etwas abgeflacht.

    Für die Verbindungen verwende ich 1 mm Schnur, je einen Meter. Ich habe mich weitgehend an der "Japanischen Kreuz-Laschung" orientiert aber ein wenig mit Varianten gespielt.

    Der Rahmen hat von Außenkante zu Außenkante, eine Breite von 35 cm. Die Höhe der Längshölzer beträgt 80 cm.
    An der Oberseite beträgt der Abstand der beiden Querhölzer 20 cm und an der Unterseite sind 10 cm Überstand.
    Das kommt mit meinen Körpermaßen und der Rückenlänge ganz gut hin.

    Unten habe ich ein Holz mit einer natürlichen Biegung verwendet um dem Hüftgurt später etwas mehr Platz zu geben.

    TBC.

    Ich hänge schon länger dem Gedanken an einen leichten Rucksack ohne Plastik nach.
    Einen typischen rahmenlosen ul-Rucksack aus Baumwolle, konnte ich kurz bei Florian testen. Aber irgendwie hat er mir aber nicht so richtig gepasst. Vielleicht muss ich selber mal einen nähen. Die Nähanleitung von Andi gibt es ja immer noch im blauen Forum.
    Da ich, als alter Bushcraft-Sack, eh ein Freund von Tragestellen bin, werde ich es testweise damit versuchen. Angeregt vom Coolcracker Video, wurden flott einige Haselstöcke geschnitten und für die Positionierung mit wieder lösbaren Kabelbindern fixiert. (Es funktioniert auch dieser Knoten, habe ich aber erst später entdeckt).

    TBC.

    Moin!

    Ich habe mich in den letzten Wochen mehrfach mit Marc ausgetauscht und wir konnten das Rätsel des Rollverschlusses lösen. Netterweise hat mir Marc den Rucki nochmal zum Testen zugesandt und auch die Rücksendekosten übernommen.

    Die Größe XL hat aktuell, tatsächlich ein etwas zu kurz geratenes Rolltop. Wenn man den Rucki bis an die Grenze der Schultergurte bepacken möchte, lässt er sich in dieser Größe nicht 3 x um 360 Grad falten.

    (Ich habe versucht die Packhöhe, im Verhältnis zum Rückenpolster dazustellen)

    Bei alle anderen Größen ist das dreifache Einschlagen nach Marcs Tests kein Problem.

    Da ich mit dem Tragesystem nicht so wirklich glücklich war, habe ich bei der Gelegenheit einige Improvisationen getestet:
    Beim angenähten Hüftgurt habe ich nur die Hüft-Flossen verwendet, um ein Gurtband einmal rund um den Rucksack zu führen. Mit meinen "pull to the front" Gurten bekommt man richtig Zug auf den improvisierten Hüftgurt.

    Damit wird nicht nur der Bereich vom Hüftgurt an den Rücken gezogen, sondern der gesamte untere Rucksack. Das erzeugt mehr Reibung und damit einen festeren Sitz am Rücken.

    Trotzdem war die die Lastaufnahme von 11 kg nur so lala, da die Schultergurte nicht richtig passten. Der XL-Rucki war einfach zu lang für meinen Rücken.
    Trotzdem habe ich meine Idee, mit den zusätzlichen Lastkontrollriemen einmal montiert und dokumentiert:

    Kann sein, dass meine Modifikationen bei einem passenden Rucksack deutlich mehr bringen.

    VG. -Wilbert-

    Ich würde ebenfalls einfach mehr in die Statik investieren, also in Stange und Heringe.
    Das mit den Schnüren ist Geschmackssache. Ich habe lieber mindestens 2 mm in der Hand.

    (gibt's da gute Optionen für Mids wie das Pioulou?).

    Ein 3F solid inner könnte passen. fatrat hast Du ein 3F inner nicht mal getestet?

    Ich hatte auch schon lange den fixen Gedanken im Kopf, ob nicht eine Art Trichter/Abzugshaube mit Schornstein über einer Feuerstelle genug Zug entwickeln könnte, um rauchfrei im hot tent zu verweilen.

    Ich habe mir vor Jahren so eine Esse aus Edelstahlblech gebaut und mit einem 60 mm Rollrohr getestet.

    Drei Hot Tents im Vergleich
    Einer der Gründe, weshalb Wintertouren potentiell anstrengender und wohl auch weniger beliebt sind als Trekkingtouren in der wärmeren Jahreszeit, ist die…
    www.ultraleicht-trekking.com

    Der Durchmesser war leider zu gering um einen vernünftigen Zug zu erzeugen.

    Mit einem größeren Durchmesser des Ofenrohrs, würde ebenfalls die Größe des Iso-Rohres zunehmen, sodass sich am Ende eine Gewichts-Spirale nach oben hin entwickelt. :(

    Was sagen die Zeltpyromanen ...

    Ich war kurz davor das Teil zu bestellen, doch einmal drüber schlafen hat geholfen. ;)

    • Die Konstruktion löst nicht das Problem, dass ich auf dem Ofen auch Kochen möchte.
      Das ist für mich wichtig, da ich damit einen deutlichen Brennstoff-Gewinn erreiche.
    • Bei dem Gewicht, (ohne Rollrohr) könnte ich auch einen Tube-Stove verwenden. 
      Der hätte sogar den Vorteil, dass er nicht den Boden verbrennt und je nach Beschaffenheit tief verkohlt. (Es kann sich mehrere Zentimeter in den Humusboden einbrennen und muss dementsprechend intensiv, mit viel Wasser abgelöscht werden).
    • Ich vermute mal, dass die Ofentür beim Öffnen und Schließen extrem heiß wird. Ich würde jede andere Öffnung bevorzugen.

    Das reichte fürs Erste um meine anfängliche Begeisterung abzukühlen.

    ich hatte mir das blauäugig so vorgestellt, dass ich die Feuchtigkeit von der Innenseite vom Fly abwisch und dann alles gemeinsam verpacke, weil ich über den Matsch vom Boden noch nicht nachgedacht hatte.

    Bei einem singlewall shelter würde ich das genau so machen. Nur die Unterseite der Bodenwanne, mit Dreck auf Dreck falten.