Beiträge von wilbo

    Ich bin jetzt nicht so wirklich begeistert vom klassischem Campingstuhl-Konzept und werde meinen mayfly-chair jetzt verkaufen.
    (Der Aufbau von diesem Klipp-Klapp Dingens dauert genauso lange, wie das zusammenfummeln vom Therm-a-rest chair. Nur dass ich dann schon eine fest installierte und isolierende Sitzauflage mit eingebaut habe.
    Beim mayfly-chair (und anderen) fliegt die Sitzauflage immer irgendwo rum und ist auch nicht so großflächig als Schlafunterlage zu verwenden).

    Stattdessen wurde zum X-ten Mal mein chair von mir repariert, (der damit wirklich alle ul-Vorurteile bestätigt, die man nur haben kann). :S

    Mit dem upgrade von der Robens ZickZack Matte, (95 g) kommt die Kombi nun auf 290 g insgesamt.

    Mal schauen, wie lange es diese dünne Faltmatte mit mir aushält. :evil:

    Man hört und liest das immer wieder, WM hat die besten Schlafsäcke, besser als alle anderen.

    In Kürze.
    WM kocht, wie alle anderen auch nur mit Wasser. (Ich habe einen Versalite gebraucht gekauft)
    Am Ende ist es die Daune, die einen wärmt und nach einer feuchten Nacht, mal mehr oder weniger zusammengefallen ist.
    Relevant ist für mich, was habe ich nach drei Tagen mit hoher Luftfeuchte noch an Isolationswert.

    Wie viel jeder an Isolation braucht, ist trotz Euro-Norm etc. sehr unterschiedlich und verändert sich mit zunehmendem Alter permanent. Schlafsäcke: Komfort- und Limit-Temperatur

    Konstruktionsmerkmale die mir wichtig sind:

    • Ausreichend gefüllte Kammern, (overfill konnte man früher bei WM dazu bestellen, gibt es heute auch bei anderen)
    • Anzahl und Konstruktion der Kammern. Besonders bei wenig Füllvolumen, sollte die Daune da bleiben wo sie sein soll.
    • Größe des Schlafsacks. Drehe ich mich im oder mit dem Schlafsack?
    • Dementsprechend sollten Vorder-/Rückseite evt. 50/50 gefüllt sein.
    • Brauche ich ein Kapuze oder bin ich mit einer Daunenkappe besser bedient. (Wie bei mir)
    • Schließt der Oberteil gut bei meiner Körpergröße ab und ist alles "blind" zu bedienen.
    • Läuft der Reißer "blind" ohne hängen zu bleiben.

    Das Fass über Daunenqualität, Herkunft und Lebendrupf möchte ich jetzt nicht auch noch aufmachen, darüber gibt es genügend Quellen.

    Ich denke man hat generell das Problem, dass sich bei heißem Wasser in der Flasche halt ein Druck aufbaut, was bei Schräglage dazu führt, dass durch die Gummiabdichtung Wasser gedrückt wird.

    Ich fülle die Flasche nicht komplett auf, sondern lasse noch so 2-3 fingerbreit Luft bis zum Hals. Vielleicht liegt es daran?

    Aber bei das Aufdrehen am nächsten Morgen wird durchaus schwieriger.

    Jupp, wenn das heiße Wasser abkühlt, baut sich ein Unterdruck auf. Was manchmal dazu führt, dass ich den Deckel nur schwer abgedreht bekommen.

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    Leider teuer ...

    Sind die Langen eigentlich noch verstellbar?

    Luxe Outdoor Tarp Pole (Da gefällt mir die Arretierung über den Kugel Mechanismus, das kann wenigstens nicht rutschen. Wie nimmt man da eigentlich die "Tarp"Spitze raus?

    Soweit ich mich erinnere war die herauszuschrauben. Wie es aktuell aussieht weiß ich nicht, am besten FlorianHomeier fragen.

    Die 550ml Version war wie gesagt bei mir nicht komplett dicht, aber vielleicht hatte ich auch nur Pech. Werde es nochmals probieren…

    Ansonsten würde ich es mit mehreren Windungen am Verschluss versuchen.
    Edelstahl ist bei einigen Flaschenformen sogar leichter als Titan. Es kommt halt auf die Konstruktion an.

    wilbo Welche Titanflasche nutzt du (Marke und Volumen)?

    Meine alte Buddel war von Tiartisan und von der Fertigungsart gezogen. Im Gegensatz zum gepressten Boden war diese weniger standsicher und in den Radien entsprechend dünn gearbeitet.
    Das Teil ist mir 2-3 Mal runtergefallen, was einmal zu viel war. Den Rest der Tour habe ich die Flasche dann nur noch umgedreht transportiert. :)

    Aktuell habe ich eine von Boundless Voyage die sich, neben dem Boden, auch in den Windungen des Deckels unterscheidet. Diese ist relativ schnell zu öffnen, was ich anfangs recht skeptisch gesehen hatte. Meine Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Abdichtung haben sich jedoch nicht bestätigt.


    Neben der Funktion als Wärmflasche ist diese Kombi, meine „immer dabei Flasche“ geworden und deckt den größten Teil meines Bedarfs, von kaltem Wasser bis zum heißen Tee ab.

    Hier mit (sea-to-summit) Becher der schmatzend passt.

    Mit zunehmenden Alter geht der Metabolismus in den Keller. Wärmere Kleidungsschichten und dickere Schlafsysteme sind die Folge.
    In den kälteren Jahreszeiten ist zum ab-dämpfen des negativen Temperaturverlaufs die Wärmflasche eins meiner liebsten Ausrüstungsgegenstände geworden. Mit den Jahren habe ich keine Lust mehr zur Hundewache aufzustehen, nur weil ich nicht mehr warm werde.

    Inzwischen ist es schon die zweite Titanbuddel die brav ihren Dienst als Wärmflasche verrichtet. Das Set besteht zudem aus einem Überzieher aus 5 mm dicken Wollfilz. Ich hätte anfangs nicht gedacht, dass diese Filzschicht so wichtig sein wird.

    Da ich besonders im Winter mit der Wärmflasche über die Nacht kommen möchte, fülle ich immer kochendes Wasser ein. Daher war der Überzieher zuerst nur als Schutz vor den hohen Temperaturen der Metalloberfläche gedacht. Mit Zeit stelle sich heraus, dass die Stärke der Wollschicht zufällig genau richtig war, um eine konstante Temperatur von ca. 40 Grad über die Nacht abzugeben.
    Kommt es im Winter gegen 4:00 zum Temperatur-drop, hat die Flasche inzwischen soviel Wärme abgegeben, dass ich für die Restnacht den Filz abziehen kann. Das funktioniert inzwischen wie im Halbschlaf und gibt nochmal einen kuscheligen Temperaturschub bis zum Morgen.

    Morgens ist das Wasser nur noch lauwarm, aber genau richtig um einen flotten Tee zuzubereiten.

    Titan-Flasche 150 g, (Eine Edelstahl-Flasche wiegt fast das gleiche)
    Woll-Filzüberzug 70 g

    Klar ist das vom Gewicht her, eher Bushcraft- als ultraleicht Ausrüstung. Aber das System funktioniert so sicher und zuverlässig, so dass ich bis jetzt nichts besseres / leichteres für meinen speziellen Anwendungsbereich gefunden habe.

    Mit der extra Abspannung ist es möglich, den Eingang an einer Ecke zu öffnen und damit bei Schietwetter möglichst klein zu halten. Beim gestrigen Gewitter ist nur sehr wenig Regen in den Eingangsbereich gedrückt worden.
    (Aufbau bodenbündig, auf 130 cm Höhe mit Trekkingstock)

    In meiner Studienzeit habe ich mich intensiver mit der Ästhetik des Nationalismus beschäftigt. Dazu gab es eine Film-Dokumentation mit einigen Making-of-Szenen.
    Der junge Dokumentarfilmer trifft sich mit Leni Riefenstahl im Olympia Stadium Berlin und bespricht mir Ihr wie er sich die Szenen so vorstellt. Sie gehen gemeinsam ein Stück und eher nebensächlich erwähnt er, über was sie sprechen könnte während Sie gemeinsam ein Stück gehen.

    Drauf Frau Riefenstahl ziemlich barsch, "Entweder ich gehe oder ich spreche"!

    Als jemand, der auch schnell Nackenprobleme bekommt, hatte ich für mich auch mal so eine Hüfttasche getestet. Aber so fest, wie die sitzen muss, fühlte ich mich beim Gehen viel zu eingeschnürt.

    Das eine ordentliche Fixierung notwendig ist, wird leider unumgänglich sein. Daher ist der Schultergurt als Fixierung so wichtig. Er nimmt praktisch keine Last auf, verhindert aber, dass der Hüftgurt runter rutscht.

    Der Game-Changer ist allerdings den Hüftgurt um die Tasche herum zuführen. Damit hängt die gesamte Last nicht an der rückseitigen Hüftgurtaufhängung der Tasche, sondern verteilt sich flächig um den Druckpunkt herum. Die Reibung und der Kontakt ist um ein vielfaches effektiver, als bei der konservativen Tragweise.

    Hier ein Vorgängermodell, beim Aktuellen sitzt der Hüftgurt weiter unten, (ca. 2/3 zu 1/3).

    Damit wird die Last so gut vom Hüftgurt aufgenommen, dass mir manchmal der Schultergurt zu locker sitzt und über die Schulter rutscht.

    Das Problem ist: Oft funktioniert er gut, aber wenn er nicht funktioniert, dann muss ich ihn tragen (z. B. umgefallene Bäume, Treppen, Einkaufen). Und das Tragen ist ja ein großes Problem.

    Hm,
    ich glaube nicht, dass es eine alleinige Lösung für solch ein Problem gibt.
    Hast Du denn das ganze Gepäck auf dem Wagen gehabt oder mit Deinen Hüftgurt-Taschen kombiniert?

    Wenn nur ein Teil Deines Gepäcks auf den Wagen muss, könnte eine V-Konstruktion mit nur einem Rad eine Möglichkeit sein ...