Beiträge von wilbo

    Freut mich, dass Du so gut vorankommst!

    Als Verstärkung nehme ich gerne Dreiecke mit einer Kantenlänge von 15 cm.
    Bei ausfransenden Geweben schlage ich die diagonale Kante einmal um und steppe mit Zickzack darüber. Dann nochmals parallel, um den Zug auf die Verstärkung besser zu verteilen.

    Schaut Euch das PDF ruhig mal an wenn ihr Bock habt, es ist umfangreich mit 10 Seiten ...

    Caramba, das ist ja eine Datenflut!

    Hier dagegen nur ein persönlicher Erfahrungswert.
    Nach einem schweißtreibenden Anstieg im feuchtkalten Winterwetter, habe ich für eine längere Pause meine leichte Daunenjacke übergezogen.

    Nicht bedacht hatte ich, dass die Daune hydrophil ist und so gerne Wasser aufnimmt. Die Jacke hatte also gut meine abdampfende Feuchtigkeit aufgenommen, aber leider nicht komplett wieder abgegeben. Nach der Pause wurde die Jacke eingepackt, also komprimiert, und am Abend mit fast null Loft wieder ausgepackt. :(
    Die geringe Füllmenge bei dieser leichten Jacke führte zum kompletten Kollaps der Daune. Danach bin ich für dünne Isolationsschichten auf Kunstfaser umgestiegen.

    Ist das mit einem simplen rechteckigen Schnitt rein physikalisch nicht hin zu bekommen?

    Es kommt auf das Material an.
    Regenwasserfeste Baumwoll-Tarps ziehen sich bei Nässe im Gewebe zusammen. Diese Schrumpfung von 3–4 % macht sich besonders in der Diagonalen bemerkbar. Ein nasses Baumwoll-Tarp steht also erheblich strammer, als ein trockenes. Dies ist einer der Gründe, warum ich so gerne mit diesem Material arbeite.

    Bei allen anderen Geweben hat man mehr oder weniger Stretch in der Diagonalen. Ich löse das inzwischen ganz pragmatisch mit zwei Liftern.

    Stativ wird völlig überbewertet aus meiner Sicht (und ich werde mir noch eine Stativschraube in den rechten Stock kleben - die vermutlich nie zum Einsatz kommen wird :D :D :D ). Ansonsten Steine, Baumstumpf, Boden oder Rucksack als Ablagefläche.

    Die schönsten Abendfotos entstehen bei mir mit grenzwertig ausreichendem Licht.

    Kurz vor Dunkelheit mit einem Ast als Einbeinstativ.

    Hier war es auch fast dunkel. Nun aber mit richtigem Stativ.

    Ich will hier niemanden verletzen oder angreifen, aber ich finde UL muss UL bleiben, hahahahaha!

    Dich ignorieren wir hier mal großzügig. 8o

    Eine Frage an alle, die den PCT gelaufen sind.

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    Ab Min. 3:15

    In dem Vid sagt er, man bräuchte auf dem PCT eigentlich praktisch kein shelter!
    Jetzt verstehe ich erst das gesamte Konzept des US‑amerikanischen Shelter-Designs. :rolleyes:

    Im Prinzip könnte man also auch mit einem Duschvorhang wandern gehen ...

    Ergänzung zum TrailStar Hot-Tent.

    Der Falteingang mit den Cord-Loops funktioniert recht gut.

    Links und rechts habe ich eine großzügige Verstärkung in den Saum genäht und darauf die Cord-Loops.

    Ohne Karabiner-Verbindung bleibt auch ein Großteil der Wärme im shelter.

    Mit nach innen gerichteter Stange steht der Eingang auch ohne Schnur offen.

    Der zweite rote Karabiner mit Knotenschnur ist zum besseren Anfassen.
    (Oh Mann, jetzt habe ich gar keine Totale vom komplett geschlossenen Shelter gemacht.) :rolleyes:

    Die Ofenrohr-Manschette aus Alublech habe ich wegrationalisiert.

    Nun ist der Durchlass passgenauer und leichter!

    Schon mal probiert, Steine um und auf den Ofen Zwecks Speicher zu legen ?

    Draußen noch nie, aber bei uns auf der Hexe liegt ein Stein, den wir aus Nordschweden importiert haben.
    Der wird gelegentlich als mobiler Wärmestein genutzt.

    Im Atelier meiner Freundin haben wir in den vergangenen Wochen einen Kaminofen mit Speichersteinen aufgebaut. Das funktioniert einwandfrei, muss aber sehr kräftig beheizt werden, damit genügend Wärme in die Steine übertragen wird. Im kleinen Zelt würde es dadurch deutlich zu heiß werden.
    Aktuell bin ich ganz froh, meinen Ofen über die Drossel recht fein in der Temperatur regulieren zu können.

    Auch wilbo meine ich so verstanden zu haben mit der dünnen X-Mat.

    Bei mir ist das im Winter eher ein Luxus-Ding. Ich empfinde es als sehr angenehm, mich auf zwei Quadratmetern halbwegs frei bewegen zu können.

    Um in einem kleinen Zelt auch ohne Ofen eine effektive Temperatursteigerung zu erzielen, ist die Reduzierung der Konvektion ausschlaggebend. Ein solid-inner statt mesh hilft dabei schon sehr.
    Eichkatz hat dazu einmal eindeutige Messungen gemacht.

    In meinem Hot-Tent werde ich zur Vermeidung von Zugluft doch noch einige Snow-Flaps anbringen. Dabei besonders am Kopfende auf effektive Lüftung achten. In einem anderen (sehr) kleinen Shelter bin ich einmal komplett eingeschneit, aber durfte mit Kopfschmerzen doch wieder aufwachen. ;)

    Benzin "Taschen-Öfen" im Schlafsack geben, im Vergleich zu meiner Wärmflasche nur eine geringe Menge an Wärme ab. Zudem wird die Verbrennung im Laufe der Nacht immer schwächer, (ich nehme an aus Sauerstoffmangel).

    Eine Gaslaterne bringt in sehr kleinen Zelten schon etwas. Allerdings ist der Energieverbrauch über einen längeren Zeitraum recht hoch. Und der Schlafsack muss trotzdem mit eigener Energie warm gehalten werden.

    Möchte ich es im Winter richtig mollig haben, nehme ich ein Hottent. Damit kann ich mich komplett durchwärmen und alles durchtrocknen. Dann wiegt das Shelter-System mit Ofen halt 1,5-2 Kg.