Beiträge von wilbo
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Ja, das ist schlau!
Den Aufbau hätte ich gerne mit etwas mehr Wind gesehen.
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Nochmal zum Nutzen der beiden Teilsegmente.
Falt-Sitz:
340 g beiden Matten oder nur mit einer 285 g.Isomatten:
X-Mat zusammen, 150 g
Nordisk 2,5 Vanna, 430 g(Könnte auch mal eine Dusche vertragen)
Kopfkissen, 70 g
Rucki mit Rückenmatte:
630 g (20 g mehr als mit der Standardmatte, dafür aber nun mehr Liegefläche) -
Dass das Aufbauen bzw das Handling das Problem sein könnte, hatte ich nicht auf dem Schirm.
Meinen ersten, (und einzigen) Stangenbruch hatte ich beim Aufbau vom Hilleberg Keron im Sturm.
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Wenn es dieser Stoff geworden ist, sind ja beide Seiten Silikon-Beschichtet. Ist eine Seite glänzender als die Andere, hat diese mehr Silikon abbekommen. Dann würde ich die für außen nehmen.
Sind beide Seiten gleich glänzend, ist es wurscht.Am Rand gibt es meistens noch einen unbeschichteten, mehrfach durchstochenen Gewebestreifen. Vielleicht weiß ja Christian Wagnerin welche Richtung die Stichlöcher weisen, nach oben oder unten?
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Die X-Mat hat eine Breite von 104 x 200 cm.
Da die kurzen Seiten nicht exakt rechtwinklig sind, habe ich diese etwas zurechtgeschnitten, um das Messen zu erleichtern.Markierungen wurden mit einem Fineliner gemacht. Für durchgehende Striche eignet sich dieser Stift allerdings nicht besonders. Beim Arbeiten mit meinem Winkel-Lineal habe ich entdeckt, dass eine kurze Druckprägung auch ohne Hitze eine sichtbare Line hinterlässt und sogar an Unterseite sichtbar ist.
Die Matte wurde anschließend mit einem Heißschneider zugeschnitten. Das klappt ganz hervorragend, stinkt aber ordentlich.Ich habe mir ein faltbares Matten-Segment für die Rucksack-Innentasche (55 g) und Eines für meinen Faltstuhl gebaut, (Trecker Chair) bzw. als Zelt-Teppich / Isomatten-Kombi (95 g).
Für das Heiß-Prägen habe ich unseren Ofen auf 100 Grad vorgeheizt. Anfangs war ich noch sehr penibel mit der Temperatur-Messung auf dem Lineal, bemerkte aber bald, dass ich für eine ausreichende Prägung ruhig höhere Temperaturen als 80 Grad verwenden könnte.
(Ich müsste mich mal wieder um den Ofen kümmern, statt Isomatten zu pimpen)

Am Ende haben sich ca. 100 Grad als optimal herausgestellt.
Bei höheren Temperaturen sollte man mit den Druck etwas geringer ansetzen und erst später das volle Oberkörpergewicht einsetzen.Auch werden bei höheren Temperaturen unter Druck die Handschuhe langsam warm und ich hatte schon sehr dicke Lederfäustlinge.
Die entsprechenden Linien auf der Matte wurden nach und nach mit dem Winkel-Lineal markiert und anschließend mit dem heißen Lineal, teilweise mehrfach geprägt. Den Druck habe ich gute 30 Sekunden gehalten und anschießend immer wieder das Lineal erneut aufgeheizt.
Das Ganze kann sich mit dem Aufheizen und wiederholtem Markieren recht lange hinziehen. Ob sich der Aufwand lohnt, muss jeder selbst beurteilen, da man die Matte ja auch ohne Falze im Zick-Zack legen kann.
Die mehrfach gelegte Matte wurde zusätzlich über Nacht gepresst. Nur mit der Heiß-Prägung, legten sich die Doppel-Falze jedenfalls nicht von selbst in ihre Falten. (Was ja eigentlich die Idee war)
Vielleicht muss man für solche Faltungen zwei Heiß-Prägungen dicht nebeneinander machen, damit sich die Matte besser von selber faltet und die Verkürzungen ausgeglichen werden können. -
Sind die Carbonstangen wirklich deutlich empfindlicher?
Ich fange gerade erst an mich intensiver mit Carbonstangen zu beschäftigen. Aktuell habe ich drei 12 mm Stangen von 3F, ein Durston Z-Flick Tent Pole und einiges selber gebaut, bzw. komplettiert.
Mit einem Gummizug verbundene Gestänge, können beim Zusammenbau mit Schwung aufeinander treffen. Bei einer Aluminium-Hülse gibt das, wenn überhaupt eine Delle. Bei einer meiner Carbonstangen ist da schon ein kleiner Schaden am Rand der Hülse entstanden.
Überhaupt kommt es extrem darauf an, wie passgenau die Verbindungen gebaut werden. Die hohe Steifigkeit die eine Carbonstange haben könnte, funktioniert nur bei Schlüssiger Kraftübertragung. Ist zu viel Spiel in den Hülsen, kann das Material nicht seine Stärken ausspielen.
Ich habe lange mit Xavier (Tipik) über Carbonstangen und deren Fertigung gesprochen. Da er ebenfalls mit den industriell angebotenen Gestängen unzufrieden war, baut er seine Carbonstangen nun selber.Über das X-Dome gibt es auf YT einige, mehr oder weniger kompetente Aufbauszenarien im Wind. Teils mit Gestängebruch oder anderen Schwierigkeiten. Steht eine Kuppel erst mal komplett und ist sie sinnvoll am Gestänge abgespannt, kann diese Konstruktion einiges an Wind ab.
Aber auch dann, ist irgendwann der Gestänge-Durchmesser / bzw. die Qualität, der limitierende Faktor. -
ich suche aktuell ein 2 Personen Zelt, mit dem wir nächstes Jahr auch den Hebridean Way wandern könnte.
Bei den sogenannten "ultraleicht" Kuppeln, wäre für mich ein Ausschlusskriterium, wenn ich das Zelt nicht bei starken Winden aufbauen kann. Was nützt mir ein fancy dome, solange ich es nicht schaffe das Carbon-Gestänge ohne Bruchgefahr sicher abzuspannen.
Statt einer Kuppel mit (unterdimensionierten) Bögen, würde ich eher ein einzelnes, kräftiges Bogengestänge bevorzugen. An Einbogenzelten gibt es große Auswahl, wobei mir hauptsächlich ein Sil/Sil-Fly wichtig wäre und ich den Stangendurchmesser beachten würde.
Bei TT gibt es z.B. Serienmäßig ein 10,65 Gestänge, (im Schnitt gute 100 g schwerer):Double Rainbow – TarptentAward-winning and our most popular 2-person tent. This tent is ideal for people who camp in a wide variety of conditions and need an all purpose shelter for…www.tarptent.comZusammen mit dem Support von zwei Trekkingstöcken in der Front, könnte das ein ziemlich windstabiles und leichtes shelter abgeben. (Bild 5)
https://www.tarptent.com/product/double-rainbow/
Wenn Ihr viel Platz braucht, ist das Hogback ein Traum, (leider deutlich schwerer)Hogback – Tarptentwww.tarptent.comDann gäbe es noch TSF, allerdings mit einem 9,6er Gestänge. https://tfstents.com/collections/al…=45236354187401
usw. ...
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Kleine Löcher im Zeltboden.
Klebestelle maskieren, (funktioniert natürlich auch ohne).
Ein wenig SeamGrip+WP mit ein-zwei Tropfen Cotol 240 mischen, (was das Trocknen beschleunigt).
Erster Fingertest nach einer halben Stunde.
Zum Abziehen der Tape-Maskierung sollte der PU-Kleber nicht komplett fest sein.Wenn noch nicht abgebunden, eine weitere Stunde warten.
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Man sollte immer eine Rolle Tescon im Hause haben.

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Moin!
Auf den Fernwandertagen habe ich mich mit Xavier, (Tipik) über die Wasseraufnahme von verschieden Textilien und Laminaten ausgetauscht. Meine Erkenntnisse über die "Wasser-Haftung" bei DCF war auch ihm neu und hat ihn zu einer sehr interessanten Testreihe angeregt:Grafik von Xavier Nitsch, Tipik, (Erlaubnis eingeholt)
[Matériaux] Tissus pour tentes : les effets de l’humidité / L'Atelier des Bricoleurs / Le forum de la randonnée légère ou ultra-légère ! -
Nachtrag zu den D-Ringen an der Isomatte.
BeitragRE: MYOG-Sammelsurium: Schnelle Projekte, leicht umsetzbar
Zwei 20 mm D-Ringe an die Isomatte geklebt.
(Mit einem kleinen Streifen Tescon Pro Clima Tape, schwarz)*
ultraleicht-trekking.de/attachment/21512/ ultraleicht-trekking.de/attachment/21513/
So bleibt das Kopfkissen dort wo es hin soll.
( @Sundance von dem Tape habe ich Dir einen Streifen ins Päckchen gelegt).
wilbo31. August 2026 um 08:50 Ein Ring hat nur zwei Übernachtungen gehalten, der andere war hingegen bombenfest.
Ich habe jetzt beide entfernt, die Oberfläche mit Aceton entfettet und nochmal kräftig angedrückt.Mal sehen ...
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... Babypuder nehmen, um dieses kleberige wegzubekommen?
Solange Du mit dem Duft klar kommst.
(btw. Wahrscheinlich ist Dein Nahtdichter überlagert. Genau das Problem mit dem Trocknen hatte ich vor einigen Wochen ebenfalls).
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... und drauf kommen, dass es mit besser gewesen wäre.
Dann ist das Dein valider Erfahrungswert und nicht irgendein Geschnacke aus halb-seriösen Foren.

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Der Boden hat nur ne Wassersäule von 3500mm, was jetzt ja nicht soo viel ist.
Du kannst das selber testen indem Du einen nassen Lappen unter den Zeltboden legst und Du Dich drauf kniest.
Möchtest ich mir genaueres Bild von der Durchlässigkeit machen, lege ich zusätzlich ein Papierküchentuch auf den Zeltboden, (unter das Knie). -
Ich finde es immer wieder erstaunlich warum sich, (hauptsächlich im deutschsprachigem Raum) so viele Gedanken darum gemacht wird, einen Zeltboden zu schützen.
- Hillberg baut wirklich solide Bodenwannen. Habe ich nach ein bis zwei Jahrzehnten den Boden so durchgerockt, dass er trotz Flicken nicht mehr dicht ist, lasse ich einen neuen einnähen. (Bei meinem Keron war es jedenfalls kein Problem)
- Wenn ich mich schon für ein besonders leichtes Zelt entscheide, dann freue ich mich doch ebenfalls über den leichten Boden und negiere diese Entscheidung nicht mit einem footprint. (Der das leichte Zelt, dann wieder schwerer macht)

Habe ich Sorgen wegen Abnutzung o.ä. lege ich einfach meine Feststoffmatte unter den leichten Boden. - Will ich weniger Kondenz am Fly, nehme ich ein extra Stück X-Foil für die Apsis.
my 2 cents ...
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Ahh,
okay, ich habe den Begriff "Füßchen" anders interpretiert.
Es sind die Ecktaschen gemeint! -
Idee: plus 2 Handgriffe ("die Füsschen umkrempeln"):
Hääh!
Bitte, im größeren Zusammenhang mit entsprechenden Fotos erklären.
