Beiträge von caficon

    Habe heute ein bisschen mit meinem 9 Jahre alten DCF Zelt rumgespielt.

    Dabei fiel mir auf, dass sich der Kleber löst, mit dem ZPacks seinerzeit die Eckverstärkungen geklebt hat. Was natürlich gerade bei dem gealterten DCF nicht so gut ist. Jetzt habe ich mit (noch vorhandenem) DCF- Reparaturklebeband, ebenfalls 9Jahre alt, die Verstärkungen festgeklebt und teilweise die Ecke noch in Zugrichtung verstärkt. Mal gucken, ob es hält…

     


    Ein paar kleinere Löcher im Mesh habe ich einfach q&d zusammengezogen. Mehr Aufwand lohnt da nicht mehr… sage selbst ich;(

    In Asia-Läden gibt es getrocknete Fischchen. Super gehen auch diese getrockneten Hackfleisch-Ersatz-Schnitze aus dem Bioladen. Sahnepulver. Frisch dazu Cashewmus oder Erdnussbutter, wenn man es kalorienreicher möchte.

    Ich verwende gern Fadennudeln oder Kuko-Reis, auch Erbspüree ist prima.

    Ich werfe meine Menüs eher spontan und einfach zusammen. Mein Partner hat Spaß daran , auch immer wieder selber Trekking-Menüs herzustellen und verwendet dafür einen Lidl-Dörrer. Der vakuumiert eigentlich nichts, sondern verwendet die Aldi-Nussmischungs-Tüten weiter. Das bleibt immer mindestens eine Saison lang gut . Er gießt darin sein Essen auch auf, ich benutze zum Essen lieber meinen Topf

    .

    Ganz anderer Bereich: Wie sieht das jetzt eigentlich mit den Essenscontainern aus? Früher waren sie nur in wenigen Teilstücken notwendig (Sierra, und die paarundzwanzig Meilen Lassen, die man in einem Rutsch gehen konnte und deswegen doch nichts brauchte - und das wars). Viele haben ihn von KM South bis KM North gemietet. Aber inzwischen ist ja doch einiges dazugekommen.

    Zitat PCTA:

    Zitat

    Food storage canisters are required in parts of Sequoia and Kings Canyon National Parks, Inyo, Sierra and Humboldt-Toiyabe National Forests, and in all of Yosemite, Lake Tahoe Basin, Desolation Wilderness, Lassen Volcanic National Parks and are necessary in Mt. Baker-Snoqualmie and Okanogan-Wenatchee National Forests. We also strongly recommend carrying a canister for your entire trip. ALL of your food and scented items must be in the canister once you make camp. We encourage you to carry them in places that they’re not required.

    Unabhängig davon, ob man dieser Empfehlung der PCTA für den ganzen Trip nun aus voller Überzeugung folgen möchte oder nicht, für unsereins als europäische Wanderer ist dieses On-Off mit dem Kanister nicht einfach zu realisieren.

    Deshalb stelle ich mir jetzt die Frage, ob es für den PCT nicht sinnvoller ist, sich gleich einen Rucksack zu suchen, in den der Kanister vernünftig hineinpasst, als ihn über wirklich weite Strecken oben auf dem Rucksack mit Y-Straps zu befestigen und allabendlich mit dem tagsüber im Rucksack transportierten Essen zu befüllen.

    Zur Erklärung meines Engagements in diesem Thread: Da ich auch im nächsten Jahr ab Anfang Juli für ein Jahr frei habe, ist eine meiner Optionen, noch einmal den PCT zu besuchen (nach 2019 alles südlich von Mount Hood als FlipFlop und 2022 alles nördlich von Mount Hood, außer die 30 von Bränden eingeschlossenen Meilen nördlich vom Harts Pass). Die Idee wäre dabei, mit diesem letzten Stück anzufangen und dann sobo zu gehen, unter Auslassung all dessen was nervt - insbesondere habe ich keine Lust mich von Feuer nerven zu lassen. Den ganzen PCT sobo würde ich sowieso nicht schaffen - und vor allem würde mir die notwendige Eile den Spaß verderben.

    Eine andere Option ist, mich irgendwie - ebenso unter Auslassung einiger Teile - auf den CDT zu begeben, aber das ist eine Diskussion, die woanders laufen sollte, nicht hier.

    Ich würde wahrscheinlich mehrere Ziele im Auge behalten und dann kurzfristig entscheiden - nach Wetterlage sozusagen. Nach der Tag-und-Nachtgleiche sind die Tage umso länger, je südlicher man ist. Wer weiß - Andalusien ist zwar nicht Frankreich, hat aber eine Sierra Nevada, hat auch Weitwanderwege. Vielleicht bietet sich ein Stückchen GR7 / E4 an (der E4 wird in Spanien über den GR7 geführt - oder umgekehrt?).

    Das mit dem Einwickeln kommt von jemand anders. ;)

    oh, dann entschuldige.

    Ich bin eher ein Freund davon das Tarp flach abzuspannen. Die Nacht unter so einer Flatterwand ist ebenso bescheiden.
    Mit Glück ist man am nächsten Morgen aber nicht vom Kondenswasser komplett durchgeweicht.

    Ist dir ist nicht mal in Patagonien ein Pärchen begegnet, dass im Sturm ein Setup mit einem 3x3 Tarp ähnlich gelöst hat?

    oh ja, das war faszinierend. Sehr flach aufgebaut. Und wir mit dem Nallo, das wir mit einiger Mühe zu zweit aufgestellt bekommen haben... .

    Es geht nichts über rechtzeitig absteigen.... Oder, falls alle Stricke reißen: Nein: bevor alle Stricke reißen, weil der Sturm vorm Aufbauen kommt: wilbo hat sich mal ungefähr dahingehend geäußert, dass es auch sinnvoll sein könnte, sich im Notfall lieber mal eine Nacht in sein Zelt / Tarp einzuwickeln und eine ziemlich bescheidene Nacht zu verbringen anstatt möglicherweise sein Zelt zu opfern... Das im Kopf als möglichen Ausweg zu haben, entlastet finde ich ungemein.

    Hi, marieke333 , und auch alle anderen, die hier noch mal auf diese Diskussion stoßen. Wir hatten sie aus einem anderen Thread hierher ausgelagert, weil sie dort das eigentliche Thema (upcyling) unpassend dominiert hatte.

    Die Lösung dieses Problems war/ist nun, dass Walkin‘ jetzt komplexeren/interessanten/informativeren Beiträgen eine Übersetzung beifügt.

    Wir halten das Problem damit für gelöst.

    Das geht dir auf die Stimme? Hahahahaha!

    nee, das ist echt kein Hahahaha. Ich war in logopädischer Behandlung und habe echt Zeit aufgewendet, dass die Stimme wieder richtig sitzt, sodass ich nicht ständig Überanstrengungs-Heiserkeit entwickle. Und dann habe ich bei einer sehr kommunikativen Tour mit ein paar Leuten aus dem Forum (mit Rucksack-Probetausch und so) gemerkt, dass Schulterbelastung und Verlauf der Träger tatsächlich einen Einfluss hat auf Halsmuskulatur und auch diese ganze kleine Muskulatur, Zungenbein und washastedanichtalles, was für den Stimmsitz wichtig ist. Für Punk dürfte das nicht so wichtig sein. Aber wenn du mal einen - Eindruck gewinnen möchtest, was ich meine, dann versuche mal "Sixteen tons" - in Originallage - so entspannt und klangvoll zu singen. Einmal mit schwerem Rucksack ohne Hüftgurt (nicht dein Packl-chen) und einmal entspannt nur mit Packl-chen oder noch entspannter unter der Dusche.