Beiträge von caficon

    Ich verwende Leki Cressida, 237g das Stück, nur auf 125cm ausziehbar. Gut: Auseinandergebaut passen sie in jeden Rucksack komplett rein. Nicht so gut im Zusammenspiel mit meinem Zelt: Der komfortable Griff ist eigentlich zu groß für die Stockaufnahme und stresst das Zeltmaterial, und eigentlich müsste der Stock etwas länger für mein derzeitiges Standardzelt (ein Bonfus Solus) sein.

    Irgendwann habe ich mir mal so ganz leichte Stöcke geliehen, und dann gab es plötzlich stärkeren Seitenwind. Da musste ich mich richtig konzentrieren, damit mir nicht der im Luv befindliche Stock ein Bein stellt. Da habe ich lieber zurückgetauscht.

    Zitat

    Spezialkopfseife

    Solange du sie nicht als Zahnpasta nimmst…

    Ich habe immer noch ein hundert Jahre altes Restchen, das einfach nicht alle werden will. Irgendwie reicht fast immer Wasser, bis ich was Besseres finde.

    Für mich als Außenstehende (Alunutzerin - halten ewig) die seit vielen Jahren immer wieder neidvoll auf das geringe Gewicht schielt: Bei Carbon scheint es doch immer darauf anzukommen, es (nur) in der Richtung zu belasten, in der es auch intendiert ist. Solange man das schafft, ist das Material super. Wenn man es aber in einer anderen Richtung / quer belastet, dann eben nicht unbedingt. Darauf führe zumindest ich zurück, dass ich in früheren Jahren im Zusammenhang mit Carbonstock-Brüchen immer wieder „ bin selber daran schuld, dass er gebrochen ist“ gelesen habe. Also Carbonstocknutzende ihren Stock in Schutz nahmen , anstatt von diesem zu verlangen, dass ihr Unterstützungsinstrument einfach funktioniert.

    Oder schreibe ich nur alte Vorurteile fort?

    San Pedro ist natürlich ein Touri-Hotspot, und mit selbstständig Wandern in der Wüste ist da nicht viel möglich. (meine Erfahrung von 2019, nach meinem PCT und während der politischen Protesten in Chile. Ich hatte dort entschieden zu wenig Auslauf). Ins Valle de Luna ging es damals nur noch tagsüber, nur als Bus- oder Kleinbus-Touren, auch zu den ganzen Flamingo-Salzlagunen. Die Farben, die Wüsten-Sonnenuntergänge sind genial. Geologisch sehr interessant, und vieles gefährdet, wegen der Seltenen Erden. Aber bei so einem riesigen Land muss man echt aufpassen, sich nicht zu verzetteln. Sonst bleibt alles an der Oberfläche. Und das wäre ja nicht nachhaltig. Meine Meinung.

    Möchte von einem Erfolgserlebnis berichten: Habe meinen Sawyer wieder einigermaßen "flott" bekommen. Nach dem üblichen Backflushen, sanft Klopfen, Backfluschen, usw. war noch immer kaum Gravitationsfiltern möglich. Also das ganze noch mal mit Zitronensäure gemacht - gar keine besonders hohe Konzentration, aber immer wieder neu reingespritzt über mehrere Tage hinweg. Jetzt geht es wieder, mit Drücken recht gut, per Graviatation braucht es zwar immer noch über 15min für einen Liter, aber immerhin.

    Mal sehen, ob eine Fortsetzung der Kur weiteren Erfolg bringt; Lagerung ab sofort nur noch nach Aqua-dest-Spülung; wir in Berlin haben superhartes Leitungswasser...

    (Zitronensäure habe ich genommen, weil ich nicht Essiggeschmack haben möchte...)

    Ach ja: Noch was. Du wohnst wohnst in Hamburg? Glückspilz! Da habe ich einen etwas altmodisch anmutenden Tipp, mag auch am Alter liegen. Ich mag ja Bücher, noch so richtige aus Papier, die man zur Reiseplanung, zum sich-Anfixen bei nem schönen Glas Wein durchblättern kann. Auch heutzutage kann man sich einfach mal zur Fachbuchhandlung bemühen - bei mir, in Berlin, wäre das Schropp in der Knesebeckstraße, bei dir in Hamburg Land und Karte . Da gibt es auch richtiges Fachpersonal! Und für den Preis von 2 Kinokarten geht man mit einem ganzen Buch nach Hause! Dann noch 'n Zehner fürs Weinchen und der Abend ist gerettet. Und wenn man es wirklich alles online machen möchte, obwohl man so ein großartiges Geschäft in der eigenen Stadt hat, kann man dort auch viel, sehr viel bestellen...

    Gerald Klammer kenne ich nicht und habe ihn gegooglet. Aber wie finde ich da was zum Thema?

    Check-In mit Gerald Klamer aus Südamerika - Wanderwach & Kaffee
    Gerald Klamer, Weitwanderer, Abenteurer und Autor, ist wieder unterwegs: Dieses Jahr wird er ganze 10 Monate gemeinsam mit seiner Partnerin in Süd- und…
    wanderwachkaffee.buzzsprout.com

    Kenne die Folge nicht, aber Mareike lohnt sich eigentlich meistens, und unten stehen dann auch noch die Shownotes

    Im "kleinen Süden", also nicht so weit südlich:

    Wenn du Küste magst, könntest du auch mal nach Chiloe denken. 2016 habe ich dort eine 3-tägige Küstenwanderung zu einer Pinguinkolonie (Humboldt und Magellan) gemacht - ob das inzwischen noch "einfach so" möglich ist, oder reglementiert, weiß ich nicht. Die Pinguine waren da leider fast alle schon abgereist, da bereits herbstlich.
    Unglaublich ist der Regenwald der Alerces Andinos mit den letzten drei Ü-3000-Jahre-alten Alerces - alle anderen Riesen sind zur Zellulosefabrikation über den Pazifik geschippert worden. Nur Tagestouren möglich. Wenn du da irgendwo meine alte Digi-Knipse findest - bring sie mir bitte mit.

    Wenn du wirklich doch ganz nach Süden möchtest (entgegen deinem Eingangspost), auch da gibt es eine Küstentour in der Nähe von Punta Arenas zum faro San Isidro, und weiter entlang an der Magellanstraße. Wir sind Dezember 2019 nicht weiter gekommen als zum faro, da geht es um die Kurve und dann wurde ich nahezu weggeweht - wörtlich. Wenn man weiter gehen möchte, muss man auch die Gezeiten im Blick haben für ein paar Stellen.

    Sitzkissen: habe ich geliebt, nachdem ich mir die Hose mal mit sap (frischem Harz) versaut hatte und sie tagelang klebte.
    Zehensocken: Habe ich nie probiert und nie gebraucht. Andere aber schon. Wenn du bisher keine gebraucht hast auf Dreiwochenwanderungen - wozu ändern? Was aber wirklich anders ist als auf Dreiwochenwanderungen: man braucht ne Schuhgröße größer. Mindestens. Und vorne viel Platz in die Breite im Schuh für die Zehen. Und ich würde eine gute Fett-Fußcreme mitnehmen (und Fußpilzsalbe, falls man damit öfter mal zu tun hat - in amiland für "sporting foot", gibt es in klein in diesen Großdrogerien in der Medikamenten-SB-Abteilung).

    Der Zeltboden bleibt nicht sauber. Schon gar nicht von außen. Ich hoffe immer darauf, dass ich ein nass eingepacktes Zelt nicht wieder nass aufbauen muss. Irgendwie klappt es meistens. Und wenn nicht, dann habe ich schlechte Laune. Aber auch die geht irgendwann hoffentlich vorbei.

    Ich habe den Zeltpacksack dabei und versuche abzuschätzen, was das kleinere Übel ist: Zelt außen ran (und möglicherweise noch mehr Nässe dran und drin, weil der Sack nicht mehr dicht ist) oder rein (und nicht aufgepasst haben, dass da noch irgendwas im Rucksack nicht richtig verpackt ist). Irgendeinen Tod muss man wohl immer sterben... wenn man nicht Mittagsfrost heißt.

    Etwas Doppelwandiges habe ich lange nicht mehr benutzt, und wenn doch, dann hats ein anderer eingepackt...

    Also, sorry - keine echte Lösung.

    Der für mich schönste UL-Anfänger-in-Skandinavien-Bericht ist noch immer der von Mawi aus dem blauen Forum, inzwischen schon gut gealtert, aber eben "gut" gealtert. Lohnt sich auf alle Fälle noch immer zu lesen. Mir hat er für meine erste längere Alleinwandertour viel geholfen.

    Das ist der Link (zu Mawis Bericht im blauen Forum):

    Erste "UL"-Erfahrung im Sarek 2016/09
    Prolog Sooo, wie versprochen hier der Reise- und Erfahrungsbericht zu meiner Sarek-Tour vom 01.09. bis zum 23.09.2016. Der Bericht wird ein Mix aus…
    www.ultraleicht-trekking.com