Beiträge von RaulDuke

    Hike-a-Bike

    Ich hab meine Faulheit überwunden, und habe nachgeschaut.

    Sowohl im Netz, wie im „Lager“.

    Es sind die ganz einfachen, Fizan Compact 3, die man zig mal im Netz, unter 60€ findet.

    Ich finde auch die schwarzen „Griffschalen“, wenn man das so nennt, ganz hervorragend. Ich brauche kein Kork am Griff. Ich habe eigentlich eher schwitzige Finger und habe trotzdem ein angenehmes Gefühl. Abfärben tun sie auch nicht.

    Einziger Nachteil ist der, das sie bei jedem Schritt, ein leises Geräusch machen. Finde ich nicht schlimm, da man ja eh ein Geräusch macht, sobald man auf härterem Untergrund unterwegs ist.

    Hike-a-Bike

    Ich wiege, je nachdem, zwischen 90 und 93 Kg.

    Allerdings bei 167 cm.

    Wenn man groß ist, wirkt da ne andere Hebelwirkung??

    Meine sind noch nie kollabiert.

    Einziger Scheiß war, das mir bei meinem ersten Paar, die Segmente zusammen oxidiert sind, da ich blöd genug war, sie in feuchtem Zustand zusammen zu schieben, festzudrehen und dann über den Winter in der Ecke stehen ließ. Kriegste nicht mehr auseinander. Deshalb, wenn man weiß, das man die Dinger ein paar Tage nicht benutzt, sicherheitshalber einmal schnell auseinander drehen, trocken wischen und dann, nach dem Zusammenbau, die einzelnen Segmente nicht festdrehen sondern einfach locker lassen. Zu Hause habe ich die mittlerweile immer in drei Teile zerlegt, im Lager.

    zweizehn

    Für die Pyrenäen, auf jeden Fall einen Wasserfilter einpacken.

    Vor ein paar Jahren waren Freunde von mir da wandern und beide haben die Scheisserei ihres Lebens gehabt.

    Aufgrund der südlichen Lage der Berge, wird dort auch in großen Höhen Viehwirtschaft betrieben.

    Sie hatten gedacht, aus einem winzigen Bächlein trinken zu können, sind dann, nachdem sie daraus tranken, dem Wasserlauf weiter bergauf gefolgt und haben feststellen müssen, das ein stückchen höher, kurz nach der Quelle, munter Rinder grasten.

    Das hat gereicht!

    Ich habe den Liteway Sleeper Quilt, mit Apex 167er Füllung.

    Damals wie neu, gebraucht beim Kleinanzeiger gekauft.

    Das war mein erster Quilt überhaupt und ich habe ihn im ersten Jahr meiner Wanderaktiviäten genutzt.

    Asche auf mein Haupt, ich habe ihn nie als Poncho genutzt, weil ich damals dachte, für die Bewegung noch eine Puffy mitnehmen zu müssen. Da wusste ich noch nicht, das man, Frühjahr, Sommer und Herbst, in deutschen Mittelgebirgen, keine Puffy braucht, für die Bewegung, da einem innerhalb von 5 Minuten zu warm wird. Zum Schlafen reichte er mir damals, mit allen Klamotten an, bis zu Temperaturen, wo sich Raureif am Zelt bildet. Heute, ein paar Jahre älter, würde mir das nicht mehr reichen!

    Damals war mein Baseweight aber auch noch 6,5Kg… hahahahaha!

    Habe dann sehr schnell auf Daune umgesattelt, aber ohne Ponchofunktion.

    WonderBär

    Habe nicht viel dafür bezahlt, denn es gab vor ein paar jahren mal ein Sonderangebot, wo es die rote jacke für den 1/2 Preis gab.

    Warum ich sie gekauft habe?

    Des Gewichts wegen, natürlich!

    Dazu noch die Windjacke von Frilufts, haste beide Jacken zusammen mit ca 200g.

    Ich bin ja begeisterter Polarzec Alpha Hoodie Benutzer, da ist es einfach super angenehm, eine voll atmungsaktive Jacke dabei zu haben. Deswegen die „zusätzliche“ Windjacke!

    Ich glaube, mit einem Baseweight von unter 5Kg, teilweise sogar unter 4Kg, kann ich ruhig beide Jacken mitnehmen!

    Habe im Sommer natürlich die Jacken beide nicht als Wornweight gekennzeichnet, sondern als im Rucki getragen.

    Herbst und Frühjahr, habe ich dann die Windjacke als Wornweight eingetragen. Da ich sie dann die meiste Zeit des Tages am Körper trage.

    Also, wer genug an anderer Stelle Gewicht spart, kann ruhig 2 Jacken mitnehmen.

    Was heißt hier eigentlich 2 Jacken?

    In den kälteren Jahreszeiten, habe ich ja obendrein noch ne Puffy dabei, ohgottohgottohgott!

    Hahahahahaha!

    Du trägst also ein Merinoshirt und den Sunhoodie gleichzeitig?? Sind beide als Wornweight gekennzeichnet.

    Auf jeden Fall eines von beiden weglassen.

    Ein Shirt für Action, eins für Abends. Das getragene alle zwei bis drei Tage auswaschen.

    Die Windjacke durch die Regenjacke zu ersetzen, rate ich von ab. Das ist eine einzige Schwitzerei, vor allem im Sommer. Aber irgendeine Regenjacke würde ich auf jeden Fall mitnehmen. Auf keinen Fall schwerer als 200g!! Meine Hyper 100 Jacke wiegt um die 100g. (bin gerade zu faul nachzuschauen, was sie genau wiegt) Das ist gewichtstechnisch und leider auch preislich, high End, aber es gibt zig Produkte, die irgendwo dazwischen liegen.

    Aber was hier erstaunlicherweise (sollte ich es nicht überlesen haben) keinem aufgefallen ist, ist das Kopfkissen, mit 310g!!

    Ich verstehe schon, das es gesundheitliche Probleme gibt, die ein dickes Kissen erfordern.

    Es gibt wesentlich leichtere aufblasbare Kopfkissen. Ich habe eins von StS, was um die 70g wiegt und habe immer wieder ein schlechtes Gewissen, das mitzunehmen.

    Ich empfehle das Bein eines Tyvekmaleranzugs aus dem Baumarkt mitzunehmen, wiegt 20g, und da das aufgeblasene Kissen und die Klamotten, die man gerade nicht braucht, reinzutun und schon hat man ein großes Kissen, mit einem wirklich Gesichtsschmeichelndem Überzug.

    Das Bein knotet man am schmalen Ende richtig fest zu und am breiten Ende, nor locker, damit man es wieder aufbekommt.

    Ansonsten ist hier eigentlich schon alles gesagt. Übrigens, wenn du das überschwere Zelt schleppst, würde ich deinen Partner oder Partnerin, die komplette Küche tragen lassen. Dann ist das Gewicht schon mal etwas gerechter verteilt.

    Was das Zelt angeht, das Z-Packs Triplex ist das wohl leichteste „3 Personen“ Zelt auf dem Markt. Nur so zum Gewichtsvergleich, nicht das ich glauben würde, das hier jeder mal eben 1000€+ übrig hätte, um sich so ein Zelt zuzulegen. Ich hatte es mal und es war eigentlich ein bequemes 2 Personen Zelt, denn ein 3 Personen Zelt. Aber ihr seid ja auch zu zweit.

    Es gibt zig Zelte, die weniger als 1,8Kg wiegen und echte 2 Personen Zelte sind, ohne jetzt zu googeln, um welche es sich handelt.

    Sollte es so sein, das ihr das Ding nun mal habt und die zwei Personen Tour die Ausnahme ist, dann nehmt es halt mit. Aber es ist einfach ein Gewichtskiller!

    Der Rucksack, ist auch Sackschwer!

    Nicht verzagen, als ich mit UL anfing, habe ich meine erste Tour auch mit 6,5Kg Basisgewicht gemacht. War aber bei der zweiten schon bei 5,5Kg. Mittlerweile bin ich bei unter 5Kg angekommen und bin trotzdem immer noch am Optimieren.

    Auf jeden Fall machste ja schon Mal alles richtig, indem du dich hier angemeldet hast und die Community um Rat fragst. Was du nun daraus machst, ist deine Sache.

    Meine letzte Bemerkung zu diesem Thema soll nur noch sein, das du 200g Gewichtsersparnis nicht wirklich bemerkst, wenn du den Rucki auf dem Rücken hast, 5x 200g, was summasumarum 1Kg bedeutet, sehr wohl. Ich gehöre hier der Minderheit der Genusswanderer an, die Mehrheit trägt weniger Gewicht um weiter und schneller vorwärts zu kommen, ich hingegen optimiere das Gewicht um bequemer von A nach B zu kommen. So oder so, Gewichtsreduktion ist wirklich eine klasse Sache!!!

    Mein lieber NewEraCamper

    Zu aller erst, lass dich aber bitte nicht abhalten, hier weiterhin mitzulesen oder auch Fragen zu stellen, wenn sie denn passen.

    Du willst ja auch Wandern gehen, wie du eingangs schreibst. Spätestens, wenn du über zwei Tage wandern gehst, mit Zelt, ist dieses Forum der „heiße Scheiß“, denn ob du ein 2Kg Zelt mitschleppst, oder ein 150g Tarp, um jetzt mal in Extremen zu Schreiben, macht schon einen riesigen Unterschied. 150g ist natürlich ultraminimalistisch, aber ein 1 Personen Zelt, um die 500-600g ist hier tatsächlich gängig.

    Wenn du dann noch einen Rucksack unter 1Kg Gewicht benutzt und Isomatte und Schlafsack, bzw Quilt, dann kannst du alleine in diesem Bereich schon mehrere Kilos Gewicht einsparen.

    Gewicht einsparen heißt bei vielen hier, schneller weiter zu kommen, bei mir einfach, bequemer von a nach b.

    Lass dich also nicht abschrecken bitte, von den recht harschen Antworten hier! Manchmal braucht eine Frage, oder auch 3 Fragen, einfach eine klare Antwort.

    Aber schon dein Nickname lässt ja vermuten, das es dir jetzt vornehmlich ums Campen geht.

    In diesem Forum geht es aber nicht ums Campen, sondern ums Trecking, Hicking oder Wandern, name it, as you wish!

    Das Zelten ist nur mittel zum Zweck, da man ja, auf mehrtägigen Touren irgendwo schlafen muss.

    Natürlich gibt es auch unter uns Leute, die einen Helinox Chair mitschleppen oder gar einen Tisch, so wie der, den Kollege schwyzi mal gebastelt hat, aus alten Wahlplakaten. Finde ihn hier leider nicht mehr. Und natürlich ist mir klar, das dieser Tisch, nicht der Fragestellung entspricht, bevor wieder irgendwer hier herumunkt, die Antwort würde das Thema verfehlen. Einen Tisch, mit allen vier Beinen, die einzeln in der Länge verstellbar sind, kann ich mir in UL einfach nicht vorstellen.

    Aber deine Fragen, beziehen sich auf Dinge, da kannst du nicht ernsthaft darauf hoffen , die in diesem Forum beantwortet zu bekommen.

    Hier geht es um absoluten Minimalismus! Unser Credo Nr1 ist weg lassen, denn das spart am meisten Gewicht, bei niedrigstem Preis.

    Also ohne Tisch und Stühle, mit nur einer Garnitur Wechselklamotten, dem leichtest möglichen Equipment zu wandern. Es gibt ja sogar eine Fraktion hier, die keinen Kocher mitnimmt, und nur kaltes Zeug ißt, auf dem Trail, weil das nochmal mehrere 100g Einsparen kann. Zu letzteren gehöre ich nicht, da ich morgens einfach 2 Tassen heißen Kaffee brauche um den Tag auch genießen zu können.

    Aber du siehst jetzt hoffentlich, was mit Minimalismus gemeint ist.

    Einen Diebstahlschutz, egal ob auf nem Campingplatz, oder am Strand, mitzuschleppen, widerspricht dem Minimalismus Gedanke. Wie soll so etwas denn ultraleicht zu machen sein? Außer das Portmonee im Sand zu vergraben, oder auf dem Campingplatz, je nach Untergrund, unter dem Zelt vergraben, fällt mir da nix ein.

    Aber, „don’t Pack your Fears“, wie wir hier immer wieder sagen.

    Wenn hier jemand auf den Campingplatz geht, dann hat er sein Portmonee und sein Handy, am Körper, egal ob er Einkaufen oder Duschen geht.

    Powerbank und evtl noch ein E-Book Reader, sind irgendwo im hinteren Bereich des Zeltes verbuddelt, so das jemand dchon komplett ins Zelt kriechen muss um da zu Suchen.

    Was anderes als diese aufgezählten „Wertsachen“ fallen mir gerade nicht ein, die ich mit auf den Trail nehmen würde. Außer natürlich das ganze, teilweise sündhaft teure Equipment, wie DCF Zelt, Rucksack, Quilt und UL Luftmatratze. Das kann man auf einem Campingplatz nicht schützen. „Gott“vertrauen, oder der Glaube an das gute im Menschen, sind da hilfreich.