ZitatEin leichter Zusatz-Schlafsack/Quilt aus Kufa statt Daune hätte den Vorteil, dass er bei Nässe-Problemen nicht die gleichen Probleme wie beim (Haupt-)Daunenquilt gibt
Genau so mache ich das. Mit dem leichtesten Apex Quilt von GramXpert.
ZitatEin leichter Zusatz-Schlafsack/Quilt aus Kufa statt Daune hätte den Vorteil, dass er bei Nässe-Problemen nicht die gleichen Probleme wie beim (Haupt-)Daunenquilt gibt
Genau so mache ich das. Mit dem leichtesten Apex Quilt von GramXpert.
Ich werfe hier nochmal einen Nierenwärmer ins Rennen.
Ich auch!
Früher bin ich excessiv auch im Winter zur Jagd gegangen. Häufig gefroren!
Gamechanger war ein einfacher Nierenwärmer aus doppeltem Fleece genäht von meiner Gattin.
Das hat sooo viel gebracht.
Grüße Azes
Es wurde hier schon viel verfolgt und Möglichkeiten aufgezählt. Für mich ist im Winter immer ein kleiner Benzintaschenofen dabei um extra Wärme zu haben. Ja hier auch extra Gewicht bin im Winter wahrscheinlich eh nicht UL unterwegs. Den Tip mit den Nierenwärmern finde ich sehr weit vorne da auch ich dort oft kalt bin aber nicht frier. Scheint mir aber auch plausibel die Niere ist mit unter ein Blutreinigungsorgan sollte es dort warm sein geht warmes Blut weiter in den Körper. Auch wenn das wohl nicht der Fall war/ist.
Für Kinder hatte ich immer ein extra Notfall Set, beim draußen übernachten, dabei.
Darin enthalten sind diese selbstklebenden Wärmepflaster, um diese auf die Nieren zu kleben. Funktioniert garantiert gegen Kälte.
Ich bin auch für zusätzliche Isolierung in der Nierengegend. ( Und für einen besseren Fettstoffwechsel)
Für mich ist im Winter immer ein kleiner Benzintaschenofen dabei um extra Wärme zu haben.
2 Sachen dazu:
- Funktioniert sehr gut, bringt auf jeden Fall mehrere Grad. Als Seitenschläfer hatte ich ihn mir hinten in die Unterhose geklemmt, also genau in die Problemregion des Thread-Erstellers.
- Ist im Schlafsack potenziell wegen unsauberer Verbrennung extrem gesundheitsschädlich. Wir hatten das mal hier im blauen Forum umfassend diskutiert.
Team kalte Nierengegend. Bei mir hilft
- aufstehen und pinkeln gehen
- die 1-Liter Platypus-"Wärmflasche" (23g), so ich mir eine gerichtet habe, von den Füßen an den Rücken umpacken
- im Extremfall die Prolite am Abend IN den Quilt mitnehmen anstatt den Quilt drauf zu befestigen (obwohl man das nicht machen soll, weil es den Verschleiß des Quilts vorantreibt, und es geht natürlich nicht bei den modernen dicken Aufblasmatten)
- eine nächtliche Nüsschen-Mahlzeit.
Im alten bzw. im ganz alten Dapprich-Forum wurde übrigens aufstehen und ein paar Liegestützen machen empfohlen... brrr!
Danke für die weiteren Tips, ich bin immernoch am hin und her überlegen.
Vor allem habe ich in meinen Notizen gefunden: "Nach der tour im auto, 4 grad ohne kleidung gut, später in der nacht bei 2 grad kalt, dann jacke und zusatzdecke, trotzdem kalt".
Die Notiz ist symptomatisch. Beim Schlafen gehen ist mir nicht sondernlich kalt, aber in der späteren Nacht wird mir kalt, und ich kann oft (selbst wenn ich in Tests was dabei habe, wie hier eine Jacke an plus einen Deckenschlafsack noch drüber) nicht mehr wieder richtig warm werden.
Gerade diese Notiz lässt mich grundsätzlich zweifeln, dass es mit der Quilt-Dicke an sich zu tun hat, und legt eigentlich alle anderen Erklärungen (Luftzug in den Quält, und vor allem Matte) näher.
Von meiner (bei Tests im Atuo genutzen und wärmsten vorhandenen) Exped Sim Mat wiurde selbst die dünnere Variante vom Outdoor Magazin in einem Test selbst für Frostbeulen bei den genannten Temperaturen als ausreichend empfohlen.
Meine Gedanken drehen sich im Kreis, ich werde wenig Zeit für Tests haben (weil ich vorher noch eine Reise ins Warme mache), und wenn ich teste werde ich nichts mehr mit sehr langer Wartezeit bestellen können wie gramxpert.
Ich bin genervt von dem Thema, das mich schon länger begleitet.
Gerade wenn man Geld hat, zwickt es natürlich, diversen Kram zu bestellen, aber dann liegt es wieder rum, und vielleicht klärt sich irgendwann die Lösung als ganz woanders.
Derzeit ist meine Einschätzung:
Mit dem derzeitigen System komm ich vermutlich (ohne Zusatzklamotten) nur bis ca. 4 Grad hin.
Für die Reise kann es auch Minusgerade geben, wenn ich frei wählen könnte würde ich bin Minus 5 Grad an einzelnen Tagen gewappnet sein wollen (klar kann ich auch Touren ändern etc).
Aber das sind 10 Grad unterschied, und diese nur mit Extraklamotten plus Wärmflasche o.ä. zu lösen, wird vermutlich nicht klappen.
Wenn ich letzten Winter Neuseeland Rückwirkend betrachte, hätte ich vermutlich sogar einen ganzen kg mehr geschleppt, wenn ich dafür durchgängig sehr warm geschlafen hätte.
Shit, die Gedanken drehen sich im Kreis.
Ich hoffe, Ende November noch kurz Tests machen kann, und dann Entscheide (mit großer Hoffnung und wenig glauben doch noich mit ner anderen Isomatte klarkommt), und zur Not einfach nen hier rumliegenden 1kg Daunenschlfsack zusätzlich mitnehme
Wenn die Jacke nix ändert, vielleicht von pasiven auf aktive Heizsysteme umschalten, sprich heißen Tee mit Zucker trinken (Thermoskanne?) und Wärmflasche.
Aber ich denke es ist normal dass der Körper die Heizleistung beim schlafen langsa nach unten fährt, darüber hinaus sollte der kühlste Moment kurz vor Sonnenaufgang sein, bis dahin wird es konstant kälter Nachts
Klingt so als würde dein Metabolismus irgendwann in der Nacht in den Keller gehen und sobald dir einmal kalt ist, wirst du nicht mehr warm. (Davon abgesehen wird es im Laufe der Nacht in der Regel auch objektiv kälter.)
Bist du Rückenschläfer? Dann liegen die Nieren ja genau in dem Bereich, wo ein Quilt potentiell Wärme verliert.
Wenn du sagst, dass du Geld zur Verfügung hast, pragmatischer Vorschlag: Kauf dir für diese Reise einen -7 Komfort Western Mountaineering Schlafsack. Die haben in vielen Temp Ranges je ein schmaleres und ein weiteres Modell. Dann kannst du diese Reise aller Voraussicht nach genießen. Danach willst du ihn entweder sowieso behalten, oder du kannst ihn Dank Markenname mit vergleichsweise wenig Abschreibung wieder verkaufen. Ist also primär eine Liquiditätsfrage.
Wenn du darüber die Erkenntnis erlangst, dass bei deiner Physiologie Kältebrücken in der Nierengegend NoGo sind, dann muss man womöglich der Idee Quilt nicht mehr länger hinterher jagen.
Edit:
Um -4 herum: Alpinlite
Um -6 herum: Apache, Badger
Allesamt nicht schwerer als dein Quilt.
In den frühen Morgenstunden - rund um 3 Uhr - ist der Tiefpunkt der Körpertemperatur erreicht. Dann kommt das Signal für wieder aufheizen - in dieser Zeit kommt das subjektive Gefühl von kalt auf, obwohl sich objektiv an der Temperatur nur wenig ändert. Frauen in der Menopause können von dieser Temperaturachterbahn viel berichten ![]()
![]()
. Da ist es umgekehrt und das geringste Temperatursignal wird in die falsche Richtung "heiss" völlig wahnsinnig überinterpretiert. Dann Schwitzen - dann frieren - dann unverhältnismässig aufheizen - schwitzen ....
Durch Stress wird diese u.a. auch über Cortisol vermittelte Reaktion u.U. noch ausgeprägter - alles, was ausserhalb des eigenen Betts ist, gilt als Stress. Abends Fett und ausreichend Kohlenhydrate essen (für die Schilddrüse).
Und nachts, wenn es sich kalt anfühlt Marzipan o.ä. essen. Oft probiert, vielfach bewährt.
...
Und nachts, wenn es sich kalt anfühlt Marzipan o.ä. essen. Oft probiert, vielfach bewährt.
Das ist um die Zeit wahrscheinlich schon verspeist...![]()
RaulDuke Bei dem Foto wird mr schon beim Angucken ganz heiß.
Gerade diese Notiz lässt mich grundsätzlich zweifeln, dass es mit der Quilt-Dicke an sich zu tun hat, und legt eigentlich alle anderen Erklärungen (Luftzug in den Quält, und vor allem Matte) näher.
Mein Verständnis ist, dass die Wärme im Setup Quilt/Matte wirklich gut eingeschlossen sein sollte. Wenn man jetzt z.B. darunter eine warme Hose anzieht, dann sind die Beine zwar wärmer (hoffentlich), aber die dort produzierte Wärme kann nicht so einfach woanders hin umverteilt werden, z.B. zu den Nieren. Wenn der Quilt gut schliesst und warm ist, hilft weitere Kleidung manchmal nicht. Aber die Wärme muss der Mensch am Ende schon selbst produzieren, um die Verluste auszugleichen. Eine Bettflasche kann da beim Start sicherlich mithelfen.
Wie bereits geschrieben, habe ich mal mit einem VBL experimentiert. Das ist ja im Wesentlichen eine wasserdampf- und damit winddichte Tüte, aus der wirklich nichts entweichen kann. Der Wärmegewinn war absolut unglaublich.
Ein Nicht-Mesh-Innenzelt macht am Ende etwas ähnliches (Luftzug vermeiden, und Aussentemperatur des Quilts ein paar Grad anheben).
Ich vermute einfach, dass deine Quilt/Mattenkombi für dein Wärmeempfinden einfach nicht gut genug schliesst oder zu kalt ist. Ein Vergleich mit einem Schlafsack würde diese Frage sehr schnell beantworten.
Zur Matte: Wenn ich die Matte soweit aufpumpe, dass ich sie nicht "durchliege", dann habe ich normalerweise von unten auch mit einer Xlite warm genug. Was hier auch enorm hilft, ist den Campingspot gut auszuwählen. Eine Schicht trockenes Gras ist z.B. deutlich wärmer als blanker, nasser Boden.
RaulDuke Bei dem Foto wird mr schon beim Angucken ganz heiß.
So lange mein Körper so gut gebaut war, hatte ich übrigens auch nicht gefroren im Nierenbereich. Vor ca. 5 Jahren hatte ich dann stark abgenommen, und damit gingen die Kälteprobleme los - übroigens da gefragt wurde auch am Schlafsack, das Thema Quilt ist definitv nicht der einzige Grund für das Kälteempfinden.
Also, da alle Optionen nutzlos zu sein scheinen, sogar mein heißes Foto, schätze ich, das die Empfehlungen, was deinen Metabolismus angeht , recht haben.
Ich würde, falls du noch einen Arzttermin hast, vor der Reise, den mal ansprechen , das er dir das erklären soll. Am besten natürlich einen Diätetberater, Ernährungsberater, etc…
Ich gehe jede Wette ein, das du wirklich vor dem ins Bett gehen, bestimmte Dinge essen solltest (welche, das weiß ich nicht, da ich davon keine Ahnung habe) und wenn du nachts wach wirst, tatsächlich nochmal etwas zu dir nehmen solltest. Es kommt sicherlich auch darauf an, was genau du dann isst!
Vielleicht bringt so etwas Multi-Kleidungsstück (=MUT) 19in1 einen Wärmeboost für deinen Torso.
Genau das wollte ich auch ergänzen, halte ich für die beste Lösung. Feiere auch eher partiell und hatte mir das für die nächsten Touren überlegt.
Vor ca. 5 Jahren hatte ich dann stark abgenommen, und damit gingen die Kälteprobleme los
Mit zunehmendem Alter geht, (auch bei mir) der Metabolismus deutlich in den Keller:
Schlafsäcke: Komfort- und Limit-Temperatur
Trotz Gewicht, ist in den kalten Jahreszeiten die Wärmflasche immer dabei.
Die externe Wärmequelle ist bei feucht-kaltem Wetter ein Genuss, auf den ich nicht mehr verzichten möchte.
Und bringt mich natürlich erholsam durch die Nacht!
Anfang März im Harz, bei Temperaturen um die -4 bis +2, habe ich mir immer zum Einschlafen eine 1l Flasche mit warmen Wasser in den Quilt auf den Bauch gelegt.
So hatte ich morgens auch gleich „nicht eingefrorenes“ Wasser für Kaffee und Frühstück/Porige.
Wir schafft man es, dass die Wärmeflasche noch genug Wärme bis zur blue hour, die kälteste Zeit vor Sonnenaufgang, abgeben kann?
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