Zu Krankheit auf Tour kann ich mittlerweile leider einiges erzählen, obwohl ich noch bis vor "wenigen Jahren" 🙄 zur Fraktion "bin eh nie krank" gehörte. Könnte am Alter liegen. 🤔
Jedenfalls ist meine wichtigste Lektion die Vorbeugung und Planung bis hin zu den Medikamenten ernst zu nehmen. Tourabbruch wegen Leichtsinn oder fehlender Medikamente wäre schon ärgerlich.
Hatte zb eine Verletzung weil ich überschwänglich und unvorsichtig ins sehr kalte Wasser zum Baden bin, würde ich jetzt mit Socken oder Badeschuhen machen. Hatte Glück und der Schnitt in den vorderen Ballen war nicht schmerzhaft beim Gehen und ich hatte Pflaster und Desinfektion dabei... Aber so schnell und blöd kann ein Tour-ende passieren, war mir bis dahin nicht voll bewusst.
Erkältung und Halsweh hatte ich schon oft. Ich habe bessere Erfahrung mit weitergehen gemacht, zumindest solange kein Fieber da ist (dann Ibu bis zur Hütte/Bus). Ich weiß nicht ob das wissenschaftlich haltbar ist aber ich bilde mir ein, dass eine Reduktion der Anstrengung statt komplett Pause meinen Körper eher motiviert jetzt nicht ganz alles auf krank zu machen. Unsere Touren sind immer so geplant, dass Abkürzungen spontan umsetzbar sind, die werden dann genutzt.