Mich hat mal das Thema "Gefriertrocknung" interessiert, hab da ein wenig recherchiert und festgestellt, dass es wohl kaum jemand "privates" gibt der so einen Gefriertrockner besitzt. Die Geräte sind sehr teuer und der Energiebedarf enorm. Daher auch die hohen Kosten für Trekkingnahrung. Obwohl die ja nur aus einen winzigen Teil aus "Gefriergetrocknetem" bestehen dürften und die Basis dann schnellquellende Nudeln oder Reis oder andere Grundnahrungsmittel bilden.
Also ich habe ganz privat einen Harvest Right FD und ich liiebe ihn!
Allerdings habe ich auch einige Jahre drüber nachgedacht, weil die Gesamtkosten mit Umbau auf 220V, Transport, Zoll und EinfuhrUSt. nicht ganz unerheblich sind. Andererseits lasse ich das Geld auch nicht auf der Bank verrotten, wenn es schöne Dinge in meinem Alltag bewirken kann
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Mit einer kleinen Landwirtschaft fallen viele Produkte an oder direkter Bezug vom Produzenten, Tausch - lässt sich alles elegant und attraktiv langfristig konservieren.
Zum Energieverbrauch - die meiste Energie kostet das Abtauen, das ich entfallen lasse, weil die Kiste eh nicht in Serie läuft, und die paar Stunden abtauen drin sind.
Als grössten Nachteil sehe ich die Lautstärke - kann man unmöglich in Wohnräumen betreiben. Garage oder Schuppen o.ä. zu empfehlen.
Die Lernkurve ist steil und die ersten fails habe ich auch schon hinter mir ...
Bis jetzt habe ich noch weniger ganze Mahlzeiten getrocknet, sondern nur Bestandteile - aber für mein PCT-Abenteuer 2027 werde ich wohl in die Produktion gehen
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Ich denke so an diverse (Pasta)-Saucen und die klassischen Eintöpfe.
Falls es noch Fragen oder Ideen gibt - gerne her damit!
Eventuell würde ich für Interessenten auch einmal den ein oder anderen Batch durchlaufen lassen, wenn es besondere Wünsche gibt.
Nachtrag: und Katzenleckerlis kann man damit natürlich auch machen 