Beiträge von wasabi

    Noch nie - das wäre ja, als würde ich ohne Schuhe oder ohne Rucksack losgehen. Ausserdem gilt nach jeder Rast - und sei sie noch so kurz ein Blick zurück mit einem dankbaren Gedanken und einer Bestandsaufnahme, ob alles da ist, was da sein soll und nix mehr da liegt.

    Was hattet ihr für Erfahrungen bei der Einreise mit mitgebrachten Lebensmitteln? Besser komplett Nix mitbringen aus Deutschland? Ich dachte mir das ich vielleicht alles bis zum ersten Resupply vielleicht schon mal in Deutschland vorbereite. Aber nicht das bei der Einreise Probleme bekomme.

    Habe ich mehrfach und bisher bei jedem meiner USA Aufenthalte gemacht: für Minnesota/Boundary Waters habe ich mindestens die Hälfte Food mitgenommen.

    Es darf nur kein FLEISCH und keine frischen Früchte, Milchprodukte sein. Fertigessen war bei mir nie ein Problem - ganz offen deklariert.
    Und ja, ich nehme einen guten Teil selbstgemachte Rationen wie Freeze Dried Pesto, Sugo, Sushi und Käsesauce mit. Und Marzipan!8)

    Beim zweiten Mal? Ich dachte das Visum ist 10 Jahre gültig…

    Wie war’s beim Flughafen bzw. bei der Einreise? Jemals gehört das es Probleme gab? Wenn ja warum?


    Vielen Dank

    Ja, mein erster PCT war ja auch 2012 :).
    Einreise in San Diego, Las Vegas, Portland war nie ein Problem, habe immer zickezacke meine 6 Monate im Pass gehabt

    Wie macht ihr es vorbereitend eigentlich mit der Ernährung? Fresst ihr euch prophylaktisch schon mal eine Wampe an?

    Einige, denen ich dieses Jahr auf YT gefolgt bin, hatten - unwissend oder absichtlich? - echte Hungerrationen dabei - da bin ich beim Hinschauen vor Hunger gestorben und ich bin eigentlich ziemlich sparsam im Verbrauch.
    Brian/Prime hätte das casting für Schindlers Liste locker geschafft :(.
    Von 2 Packerl Ramen kann man keine Leistung von seinem Körper erwarten und so schleppt man sich dann auch dahin ...

    Ich werde wieder so viel Energie wie möglich aus Fett nehmen - mitgenommenes, nicht am Körper :)

    Einige haben den Botschaftstermin ja schonmal erfolgreich hinter sich gebracht. Was war eurer Meinung nach die beste Vorbereitung?

    Ich habe mir mal notiert: Schreiben vom Arbeitgeber bzgl. Sabbatical und Rückkehrgarantie, Heiratsurkunde, aktueller Kontoauszug evtl. eine Übersichtskarte falls derjenige nicht weiß was der PCT ist?

    Reicht das eurer Meinung nach aus?

    Hab ich alles weder beim ersten noch beim zweiten Mal gebraucht - Begeisterung für PCT hat gereicht ^^

    Aber gerade über den Winter könnte das schon gut passen.

    Auch wenn man die Geräte im Studio nicht unbedingt braucht, kann es für regelmäßiges Training extrem hilfreich sein sich einfach feste Termine zu setzen und z.B. 2-3 mal die Woche vor/nach der Arbeit zu trainieren. Ich hatte das auch im letzten Winter und mir hat es extrem geholfen dranzubleiben.

    Exceltabelle anlegen, jeden 2. Tag zuhause im Wohnzimmer 2 Sätze von was auch immer, Balkontür auf, gleich nachher unter die Dusche - es geht eigentlich kaum einfacher und PCT Fitness sollte Motivation genug sein. Auch die Perspektive mit noch mehr Jahren fit und mobil zu bleiben ist eine ziemlich gute Motivation finde ich :).

    Das macht 6 Sätze in der Woche und der Effekt ist innerhalb von Wochen sicht- und spürbar

    Habe auch schon ein bisschen mit dem Training begonnen (Wandern + Laufen). Ab November will ich mich im Gym anmelden und möglichst gut vorbereitet zu sein. (Keine Schlechtwetter ausreden / Krafttraining)

    Für Krafttraining reichen paar Therabänder, Loops und bisschen Gewichte und eine Isomatte :) (also eine vernünftige - nicht diese Chipsackerlrascheldinger :D) - dann kannst du das Geld für den PCT sparen ;)
    Core, Unterbau und Vertikaltraining braucht gar nichts ausser eigenes Gewicht (+ dann den Rucksack am Rücken).

    wasabi was macht die Vorbereitung bei dir? Alles im grünen Bereich?

    Danke der Nachfrage und bei mir läuft alles sehr gut! Training - im Gegensatz zu dir ;) - nur moderat, +/-150km/Monat mit 8kg derzeit, aber konstant. Bergauf-Teststrecke letzte Woche war grossartig - bin zufrieden mit meiner Kondi und Stabilität. Krafttraining, Vertikaltraining und recht viel banded exercise für die Beine und Hüftstabililtät.
    Keine flare ups mehr und Regeneration auch erfreulich gut.

    Im Moment tendiere ich dazu, den Exodus durch den ULA Catalyst zu ersetzen - 500g mehr und viel mehr Luft nach oben und Tragekomfort.

    Gute Besserung und moderates Training!:thumbup:

    Zusätzlich noch zum bereits erwähnten meine minimalistische Sicht;)

    Also das Zelt durch 2 Tarps ersetzen - halbes Kilo eingespart und ergibt bei passendem Aufbau einen Palast oder 2 EinZimmerwohnungen :): Wenn man sich mag und nicht trennt geht auch ein etwas grösseres (ZPacks 8,5x10 hat 182g)
    Heringe gehen auch viel leichter und vor allem auf 6 reduziert mit 1 Tarp
    2 Merino Schlafshirts?
    Zip Off Hose ist ein bisschen Geschmackssache, aber ich habe meine Hosenbeine sicher 10x so viele Kilometer getragen wie angehabt
    Zahnbürste ist zwar Kleinkram, geht aber auf 2g auch noch runter, wenn man den passenden Löffel hat
    Duschgel? wofür? wenn man mal im Hotel übernachtet, gibt es eins und draussen braucht es da nicht
    Desinfektion: kann weg
    Taschentücher: kann weg
    Hülle vom Handy weg
    Sitzmatte? - kleines Stück der Xmat

    Also ich 162cm, +/-50kg habe getragen, auch auf längeren Strecken:

    Mariposa (Gen um die 2010er) - hatte am PCT zu wenig Volumen für mich und schnell Schwachstellen, GR5 war super

    ULA Catalyst - 1600 Meilen am PCT getragen - ein Traum, wenn auch etwas schwer, Tragekomfort 1A auch wenn es mal etwas mehr Gewicht war

    MLD Exodus - sehr minimalistisch, auch sehr guter Tragekomfort, wenn auch bei 12kg ziemlich am Ende mit dem Komfort (der geht nächstes Jahr mit auf den PCT)

    ULA Epic für Packrafttouren in Grönland und Finnland (jeweils 6 Wochen mit 1x Resupply) - sehr guter Tragekomfort, aber bisschen zu lang für mich.

    Ich würde da noch als Alternative - und leichter als zumindest meine Folien - Mylar Bags ins Rennen werfen. Vor allem, wenn man was länger lagert, finde ich die besser. Kleines Sichtfenster und gut verschweissbar. Oder auch nicht - dann kann man sie wiederverwenden.


    Und zu den Spätzle: also wenn dann macht man so was einfaches auch noch selber. Beste Strategie um zu viele Eier zu konservieren. Nett, wenn sie aus Vollkornmehl und eingefärbt sind mit Kürbis, Grünzeug oder roten Rüben - dann haben sie auch gleich noch einmal mehr Nährwert. Trocknen super schnell und halten fast ewig.

    Der nächste logische Schritt ist dann der Freeze Dryer :)