Beiträge von Bohnenbub

    Norrøna war einer der nach meinem empfinden wenigen Marken, die bei jedem Kleidungsstück transparent sagten, was da genau hinter steckt. Egal ob Polartec Power Dry, Alpha oder sonstwas.
    Mit der neuen Kollektion scheinen sie bis auf die GTX Sachen komplett von Markenmaterialien weg gegangen zu sein und nutzen nur noch eigene Bezeichnungen für mutmaßlich günstigere OEM-Rollenware.
    Ich bin drauf gestoßen, weil ich heute im Store eine Jacke mit „Warm1“ Material in der Hand hatte, die Alpha zum Verwechseln ähnlich ist - aber wohl doch eine Kopie ist. Vielleicht trotzdem interessant, wenn man Wert auf gute Schnitte legt.

    Mit dem alten 11er habe ich keine größeren Ambitionen. Das war/ist nur für Schnappschüsse und das Alltägliche. Entsprechend nur die Photos App auf dem Telefon selbst.

    Ansonsten für alles andere Lightroom.

    Um beim Beispiel eines iPhone Pro zu bleiben: Wenn du es – was ich bei der sich deutlich verlangsamenden Entwicklung durchaus für realistisch halte – für 5 Jahre nutzt, und dann für 200€ gebraucht verkaufst, kostet es dich vereinfacht gerechnet 15€ pro Monat.

    Ich habe hier noch ein iPhone 11 Pro rumliegen. Mittlerweile bald 7 Jahre alt und es bekommt im Herbst trotzdem noch das neueste OS Update. Klar, es ist langsam im Vergleich. Klar, die Kameras sind nicht mehr konkurrenzfähig. Aber es gibt keinen extern aufgezwungenen Grund es aufzugeben.

    Sehe ich wie du, dass ein Telefon, welches man je nach Nutzertyp zwischen 1 und 10h pro Tag in der Hand hält, schneller verschleißt. Aber das tut es ja auch völlig unbenommen davon, ob man es auf Tour zum Fotografieren mitnimmt. Und man wird es sowieso ersetzen, wenn es verschlissen ist.

    Eine zusätzliche Kamera ist hingegen egal wie lange sie hält immer eine zusätzliche Investition.

    Mein Punkt ist eigentlich nur der, dass diese Investition nicht in der Bildqualität begründbar ist, sondern rein im subjektiven Spaßfaktor, den man je nach persönlicher Vorliebe womöglich mehr oder minder mit einer dezidierten Kamera hat. Mich persönlich würde eine kleine Digitale z.B. überhaupt nicht reizen.

    Mein persönlicher Ansatz: Entweder "richtig", dann wird's gleich erheblich schwer. Oder Telefon. Aber keine zusätzliche digitale Kompaktkamera mit extra Gewicht und extra Aufwand in der Handhabe bei schlechterer Bildqualität als das Telefon.

    Einen großen Charme sehe ich hingegen sehr wohl in der Mitnahme einer kompakten analogen Point and Shoot. Das gibt mir subjektiv durch die ganz andere Ästhetik und Nutzungsart einen Mehrwert im Gefühl Momente wie Camplife und co authentisch einzufangen.

    frage ich mich jetzt, ob es Sinn ergibt mir ein neueres/teureres Modell als Upgrade anzuschaffen oder ob auch da der Mehrwert zum Handy schlicht ausbleiben würde.

    Ich sehe nicht, wo eine Kompaktkamera gegenüber einem neueren Oberklasse Telefon in punkto Bildqualität gewinnen würde. Ein iPhone 16/17 Pro z.B. produziert im Log Modus fantastisches Filmmaterial. Und im "RAW" Modus kann man den typisch überschärften, übersättigten etc. Telefon-Look umgehen. Ich verstehe den Charme einer separaten Kamera völlig. Aber das Argument der Bildqualität sehe ich nicht.

    Ein paar schnelle Beispiele: 

    iPhone 17 Pro Camera Review: Dolomites — Travel Photographer - Austin Mann
    Buongiorno from the Dolomite mountains! At Apple’s keynote last week, I was most interested in the new 48-megapixel 4x telephoto lens, the 8x telephoto lens,…
    www.austinmann.com
    Alex Armitage | A Review of the iPhone 17 Pro for Photography
    Every year I take the new iPhone Pro model and compare it to my Canon R5 . This i s my 5th year in a row conducting this comparison, and over those years…
    www.alexarmitage.com

    Und der zugehörige Test auf YT mit direktem Vergleich zu einer Canon R5 (Vollformat mit 7.4x größerem Sensor als RX100 Serie):

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Ich würde auch auf jeden Fall eine freistehende Kuppel nehmen wenn man eh Platformen hat.

    Hi. Warum würdest du eine Kuppel bevorzugen?

    Ich bin zwar nicht janphilip aber sein Argument ist vermutlich das Gleiche wie meins weiter oben: Eine Kuppel kann man, solange kein Wind zu erwarten ist, ohne jede Bodenverankerung aufstellen. Gestänge rein, hinstellen, fertig. Die Konstruktion wird durch das Gestänge allein aufgespannt. Es braucht keine Heringe oder Plattform-Anker. Entsprechend trivial ist der Aufbau. Meine Empfehlung zum X Dome 2 rührt daher, dass die Gestängeanordnung hier gar keine Heringe bedarf. Andere Kuppelzelte sind zwar grundsätzlich selbststehend, brauchen aber für die beiden Apsiden jeweils einen Hering. Ist auch kein Drama aber wenn man schon ein Zelt spezifisch für diesen Zweck anschafft, kann man es auch gleich konsequent machen.

    Charmante Vorstellung – herzlich Willkommen :)

    Hätte ich die freie Wahl spezifisch für eine Tour mit geschützten Plattform Camps eine Unterkunft anzuschaffen, wäre etwas gänzlich selbststehendes wie das Durston X Dome 2 vermutlich meine Wahl. Einfach. Sorglos. Frei von Generv. An 99% der Nächte werdet ihr nur das Gestänge einclipsen müssen und es einfach auf der Plattform hinstellen. Keine Heringe. Keine Verankerungen.

    Bei den ~145 cm, die mir das Web als Durchschnittsgröße einer Elfjährigen ausspuckt, passt Ernst vermutlich entspannt an die Füße der Lütten.

    Das ist mit 1.300 g nicht die allerleichteste hardcore Ultraleicht-Lösung, aber vermutlich die für euch Entspannteste.

    Link: https://durstongear.com/products/x-dom…SyY5cRU76owDSri

    Vorteil: Eines der günstigeren "Edel-Zelte", die hier diskutiert werden. International viel diskutiert und begehrt heißt auch: Es dürfte nach der Tour leicht wieder zu verkaufen sein, falls du in Zukunft ein 4 Person Zelt für vielleicht weitere Touren mit Frau, Hund und Sohn angehen möchtest.

    3 Personen mit Hund?

    Ich habe es so verstanden, dass es um ein Zelt spezifisch für die Sommertour mit der 11 jährigen Tochter und Hund geht.

    Ein Quilt, wie er hier im Forum vermutlich schwerpunktmäßig vertreten ist, hat eine recht einfache Konstruktion.
    So richtig spannend wird es nach meinem Dafürhalten, wenn man in Temperaturbeteiche vorrückt, wo es nicht mehr nur darauf ankommt wieviel Daune in welches 7d/10d/15d Material gesteckt wurde.
    Der WM Puma hier z.B. hat einfach einen richtig guten Schnitt. Da fällt die RV Isolation immer perfekt und dichtet ab. Da hängt nichts blöd in der Kapuze rum. Da verfängt sich wenig im RV.
    Bei Quilts: WM hin oder her. So what.
    Bei Temperaturen unter 0 zeigen sie meines Empfindens deutlich ihre Konstruktionsexpertise. Die Materialien sind im Highend Bereich alle gleich. Die Konstruktion nicht.

    Habe sehr positives über die Stange von Slingfin fürs Cinder Cone gelesen. Könnte gerade so passen: https://www.slingfin.com/products/cinde…FKuB6vYPRq2RcXo

    Die sieht gut aus und ist mit D=21 cm sicher sehr stabil. Leider ist die minimale Länge knapp zu lang für das Supermid. Mit 178 cm minimale Länge bekomme ich es dann nicht mehr bodennah aufgebaut.

    Ah ok. Ich hatte kurz nach der Höhe vom Supermid gegoogelt und das schien zu passen. Scheint dann aber wohl eine "Standard-Aufbau-Höhe" gewesen zu sein.

    Meiner Erfahrung nach sind Carbon Rohre sehr einfach mit Handsägen zu sägen (habe die Erfahrung bei Carbon-Gabelschäften im Fahrrad Bereich gemacht). Unbedingt auf Maske und gute Absaugung achten, da man Carbonstaub nicht in der Lunge haben möchte. Ich vermute, dass es entsprechend einfach sein dürfte da ein paar Centimeter abzunehmen...

    Falls noch nicht erwähnt: Houdini verkauft nach dem Alpha Hoody jetzt auch eine Regen-Kombo mit Fokus auf Gewicht:

    https://houdinisportswear.com/en-no/mens-the-orange-jacket-810006?color=810006900

    Es sieht auf den ersten Blick so aus, als wäre die Membran ähnlich wie bei den alten Gore Shakedry Sachen außen?

    Der dazu passende Rock heißt ebenfalls Orange. Inwieweit bei einem zwangsweise gut belüfteten Rock nun ein 2-3 Lagen Laminat nötig ist...nundenn.

    Zwei kurze Gedanken dazu:

    1. Ohne eigene Erfahrung, nur vom Hörensagen: In Afrika sehen Großkatzen Zelte als Hürde. Es gibt recht viele Berichte (auch mit Videos) von Leuten, die sich im Zelt inmitten eines Löwenrudels wiederfinden. Sogar das Kondenswasser vom Außenzelt ablecken. Die scheinen nicht zu verstehen, dass da Beute drin ist. Wie gesagt: Hörensagen, keine eigene Erfahrung. Und ob sich das auf Hunde übertragen lässt, weiß ich nicht.

    2. Die Freundin von Gerald Klamer, eine sehr sehr erfahrene Wanderin, ist in Osteuropa auf dem Weg zu Fuß in Richtung Nepal o.ä. von Hunden so übel zugerichtet worden, dass sie nur mit Glück noch lebend ins Krankenhaus kam. Das ist grundsätzlich schon ernst zu nehmen.

    Vielleicht ist das ArcDome 2 wirklich der beste Kompromiss für euch. Ausreichend stabil. Selbststehend wenn nötig. Und für eure spezifischen Ausrüstungs-Lagerungs-Wünsche auch mit großem "3P"-Innenzelt bestellbar. In wieweit man das dann womöglich aushängen kann, um eine Apsis zum Kochen zu schaffen, weiß ich allerdings nicht.

    Mucki

    Da es erheblich mehr Auswahl bei den 2 Personen Zelten gibt, und diese zudem leichter sind und weniger Platz brauchen, würde ich auch durchaus überlegen, ob man nicht doch die Ausrüstung in der Apsis lagern könnte. In Gegenden mit diebischen Tendenzen menschlicher und tierischer Natur habe ich meine sieben Sachen auch lieber im IZ – aber in Skandinavien?

    Seid ihr viele Tage am Stück tief in der Wildnis unterwegs, wo ihr dem Wetter ausgeliefert seid, oder eher 1-2-3 Tage Kurztouren d.h. im Rahmen der halbwegs genauen Wettervorhersage und mit Ausweich-Option DNT Hütte? Das würde in meiner persönlichen Komfort-Zeltentscheidung locker 1-1,5 kg Unterschied machen.

    Gerade für den Erstkontakt würde ich persönlich, wenn alle Ausrüstung mit ins Innenzelt soll, zu einem 3 Personen IZ raten. Also bummelig 170cm IZ Breite. Wenig ist so nervig wie einen Tag im Regen, nasskalt in einem viel zu kleinen und immer nasser werdenden Zelt abzuhängen.

    Es gibt an vielen Orten in Norwegen auch kostenlose Ausleihstellen. Von Ski über Zelte bis zu Schlafsäcken. Sie möchten Menschen egal welchen Einkommens die Natur ermöglichen. Ein super schönes Konzept. Inwieweit das auch für Ausländer gilt, weiß ich nicht. Wie moralisch die Inanspruchnahme als Ausländer ist, müsste man mal drüber nachdenken.

    Bohnenbub

    Er fragte nach einem möglichst leichtem Zelt!

    Da scheidet das SF Crossbow ja wohl aus, hahahahaha!

    Er sucht nach etwas (fast) selbststehendem für abenteuerliche Touren in Skandinavien mit genügend Platz / Komfort / Sicherheit für seine Partnerin als Trekking-Neuling. Da "abenteuerlich" viel heißen kann, habe ich diesbezüglich nachgefragt, um die Anforderungen ans Zelt und damit die Empfehlungen besser einschätzen zu können. Aber bis das konkretisiert wird, scheint mir das ob der wenig spezifischen Fragen eine passende Wahl.

    Von was für "Abenteuern" sprechen wir denn konkret?

    Empfehlung ins Blaue: Slingfin Crossbow 2 Four-Season? Dürfte für viel Geborgenheit und Sicherheit sorgen. Ist im Hochsommer womöglich zu warm.

    Ansonsten erfüllen vermutlich die üblichen Kuppeln eure Vorgabe (Tarptent Arcdome, Trekkertent Saor etc.)