Beiträge von Bohnenbub

    Selbiges ist aus der Finnmark zu berichten. Einige Leute hier sagen, es war der kälteste und nasseste Sommer seit sie Denken können.

    Ich meine beobachtet zu haben – und es passt zu meinem laienhaften Verständnis von Wettersystemen (Hochdruck und Tiefdruckwirbel, die sich zwischen den Breitengraden abwechseln und je nachdem auf welcher Höhe sie sich einpendeln, dort für gutes oder schlechtes Wetter sorgen), dass "gutes" Wetter in Zentraleuropa tendenziell schwieriges Wetter in Nordeuropa mit sich bringt und umgekehrt. Und wenn sich so etwas fest setzt, bleibt es in Deutschland konstant 30°C+ und Sonne und in Nordeuropa 8°C und Regen.

    Ich kann mir vorstellen, dass da mehrere Aspekte zusammen kommen:

    1. In jüngeren Jahren gibt es viele, die Wandern einfach 1-2 mal ausprobieren. Nur wenige bleiben am Ende wirklich regelmäßig dabei.

    2. Menschen tendieren mit zunehmendem Alter zu mehr Bequemlichkeit. Insbesondere wenn sie es sich leisten können.

    3. Familiäre Strukturen schränken längeres Wandern in einem gewissen Altersintervall der Kinder ein. Möglicherweise haben danach manche Hobbies vergessen oder als zu anstrengend erklärt, die sie vorher hatten.

    Davon abgesehen: Die Altersstrukturen in Foren sind allgemein gesprochen eher auf der älteren Seite. Es gibt dazu einige Untersuchungen, welche individuellen wie gesellschaftlichen Erscheinungen dazu führen, dass Foren vergreisen. Social Media. Schnelle Belohnung. Visuellere Medien uvm.

    Kurzum: Der Altersschnitt bei Hiking Kanälen auf Youtube / Instagram / Tiktok und co ist vermutlich erheblich jünger, als in Foren.

    Auf Backpackinglight.com gibt es eine so etwa fünfteilige Serie, die für dich spannend sein dürfte. Ausgehend von neuen Entwicklungen wie Alpha oder Octa wird da recht eingehend untersucht, inwieweit sie sich in Relation zu traditionelleren Stoffen wie Wolle schlagen: Beim Thema Schweißableitung, Trocknungszeit etc.

    Edit: Hier ist zumindest der Link zu einem der Artikel. Die anderen werden darüber irgendwie verlinkt aufzufinden sein.

    By the Numbers: The Tug of Water – Why Some Layers Hold Sweat and Others Let it Go - Backpacking Light
    Our new test data reveals which hydrophobic and hydrophilic base layers are most effective at liquid water transfer, moving sweat away from your skin during…
    backpackinglight.com

    Nach den ersten 4 Nächten auf der Zenbivy Flex Air bin ich richtiggehend begeistert. Auf keiner anderen Unterlage (Ridgerest, Z-Lite, Flex Plus, Evazote, Etherlight, Synmat, Prolite, xtherm, xlite, downmat und Kombinationen davon) habe ich in den letzten knapp 20 Jahren auch nur ansatzweise so bequem gelegen wie hier. Für mich eine wirkliche Offenbarung.

    So, ich habe nun auch mal meine alte Anker Powercore Essential 20.000 PD gemessen. Gleiches Messgerät und Kabel. Gleiches iPhone 17 Pro.

    65.600 mWh bei 340g

    Im Vergleich:

    Durchschnittswert der beiden Nitecore nb10000 Gen4: 34.155 mWh bei 145g

    Zwei nb10000 Gen4 bringen also 68.300 mWh bei knapp unter 300g. Die alte Anker 65.600 mWh bei 340g. Hochgerechnet auf die mWh der Nitecore Kombination wöge sie 350g. Etwa 60g mehr als Nitecore-Kombination.

    Kurzum: 175€ für 2x Nitecore bringen 50g Gewichtersparnis und 2.700 mWh mehr Strom als eine alte 39€ Powerbank. Oder normiert 20% Mehrgewicht bei gleicher Leistung. Gar nicht mal so beeindruckend für den fünffachen Preis.

    Einerseits nicht das Ergebnis, was ich bei der Investitionssumme erhofft hatte. Aber andererseits gut zu sehen, dass man für sehr wenig Geld für meinen Anwendungsfall quasi das gleiche bekommt (Ladezeiten und Redundanz mal außer acht gelassen).

    Ich habe gerade zwei neue Nitecore nb10000 Gen4 gemessen per HiDance Messgerät am iPhone 17 Pro. Vielleicht für den einen oder die andere interessant:

    PB #1
    Nitecore nb10000 Gen 4 mit mitgeliefertem kurzen USB C Kabel durch's HiDANCE Messgerät in ein iPhone 17 Pro.

    Standard-Modus: PB und Telefon einigen sich auf zunächst 12V: 33.590mWh total. Entspricht 173% Akku des Telefons.


    PB #2
    Nitecore nb10000 Gen 4 mit mitgeliefertem kurzen USB C Kabel durch's HiDANCE Messgerät in ein iPhone 17 Pro.

    Standard-Modus: PB und Telefon einigen sich auf zunächst 12V: 34.720mWh total. Entspricht 178% Akku des Telefons.


    Edit: Als nächstes stehen meine alten Anker 20.000er Dauerbrenner an. Wenn die Nitecores einen signifikanten Vorteil haben, freut es mich in die Richtung. Wenn der Unterschied zu den Anker Standard-Powerbanks am Ende marginal ist, freut es mich zumindest, dass man auch günstig gut fahren kann. Ich bin gespannt.

    Ich habe oder hatte Porter 70 & 85 sowie Northrim 55 & 70 und habe kein Problem die im Zweifel auf 30 Liter zusammen zu komprimieren. Sprich: Ich nutze die in der Regel für alles, was über einen Dayhike hinaus geht. Mit dem Unbound habe ich allerdings keine Erfahrung. Übrigig geblieben sind für mich momentan Porter 85 und Northrim 55.

    Packraft und Kind klingt für mich beides nach "mit 70L + musst du weniger Tetris-affin sein".

    Bei Garmin ist die Aussetzung doch mittlerweile komplett kostenlos. Wenn man innerhalb von 12 Monaten wieder aktiviert, gibt es auch keine Re-Aktivierungs Gebühr.

    Mache ich beispielsweise zwei Touren (mit je bis zu 4 Wochen innerhalb eines Monats) pro Jahr, dann habe ich jährliche Kosten zwischen 19 € und für "Enabled" und 36 € für "Essential". Also 1,5 bis 2 Bier in einer Bar in Norwegen. Das sind doch jetzt nach meinem Empfinden keine Beträge, bei denen man noch lange nach günstigeren Workarounds suchen muss?

    Ich habe gestern die Zenbivy Flex Air erhalten. Noch nicht drauf geschlafen, nur gedöst. Der Umstand, dass ich mich trotzdem bewogen fühle hier sogleich zu tippen ist, dass ich glaube, damit das erste mal seit vielen Jahren eine Matte zu haben, auf der ich wirklich die Chance habe häufiger durch zu schlafen. So ein Liegegefühl hatte ich bislang nur auf der bauähnlichen Sea to Summit Etherlight XT Insulated vor vielen Jahren, die leider eher auf der kühleren Seite unterwegs war.

    XLite, XTherm, 5R und co haben mich zwar alle nicht den Boden spüren lassen – und trotzdem fühlten sich für mich alle an wie Schwimmbad-Spiel-Luftmatrazen. RidgeRest, Z-Lite, Flexmat und co funktionieren für mich auf weicherem, ebenen Boden ok. Sonst eher schlecht als recht. Die 120er ProLite ist mir zu schmal.

    Die Flex Air ist anders. Ja, sie wiegt mehr. Ja, nur 20D. Ich bin gespannt und werde berichten, wie sie sich im Langzeiteinsatz schlägt. Daheim, auf dem Wohnzimmerboden, bin ich was den Komfort als Seitenschläfer anbelangt zumindest schon so positiv überrascht, dass ich mich richtig auf den ersten Einsatz freue. Vielleicht stelle ich heute Abend mal das Zelt auf...

    Norrøna war einer der nach meinem empfinden wenigen Marken, die bei jedem Kleidungsstück transparent sagten, was da genau hinter steckt. Egal ob Polartec Power Dry, Alpha oder sonstwas.
    Mit der neuen Kollektion scheinen sie bis auf die GTX Sachen komplett von Markenmaterialien weg gegangen zu sein und nutzen nur noch eigene Bezeichnungen für mutmaßlich günstigere OEM-Rollenware.
    Ich bin drauf gestoßen, weil ich heute im Store eine Jacke mit „Warm1“ Material in der Hand hatte, die Alpha zum Verwechseln ähnlich ist - aber wohl doch eine Kopie ist. Vielleicht trotzdem interessant, wenn man Wert auf gute Schnitte legt.

    Mit dem alten 11er habe ich keine größeren Ambitionen. Das war/ist nur für Schnappschüsse und das Alltägliche. Entsprechend nur die Photos App auf dem Telefon selbst.

    Ansonsten für alles andere Lightroom.

    Um beim Beispiel eines iPhone Pro zu bleiben: Wenn du es – was ich bei der sich deutlich verlangsamenden Entwicklung durchaus für realistisch halte – für 5 Jahre nutzt, und dann für 200€ gebraucht verkaufst, kostet es dich vereinfacht gerechnet 15€ pro Monat.

    Ich habe hier noch ein iPhone 11 Pro rumliegen. Mittlerweile bald 7 Jahre alt und es bekommt im Herbst trotzdem noch das neueste OS Update. Klar, es ist langsam im Vergleich. Klar, die Kameras sind nicht mehr konkurrenzfähig. Aber es gibt keinen extern aufgezwungenen Grund es aufzugeben.

    Sehe ich wie du, dass ein Telefon, welches man je nach Nutzertyp zwischen 1 und 10h pro Tag in der Hand hält, schneller verschleißt. Aber das tut es ja auch völlig unbenommen davon, ob man es auf Tour zum Fotografieren mitnimmt. Und man wird es sowieso ersetzen, wenn es verschlissen ist.

    Eine zusätzliche Kamera ist hingegen egal wie lange sie hält immer eine zusätzliche Investition.

    Mein Punkt ist eigentlich nur der, dass diese Investition nicht in der Bildqualität begründbar ist, sondern rein im subjektiven Spaßfaktor, den man je nach persönlicher Vorliebe womöglich mehr oder minder mit einer dezidierten Kamera hat. Mich persönlich würde eine kleine Digitale z.B. überhaupt nicht reizen.

    Mein persönlicher Ansatz: Entweder "richtig", dann wird's gleich erheblich schwer. Oder Telefon. Aber keine zusätzliche digitale Kompaktkamera mit extra Gewicht und extra Aufwand in der Handhabe bei schlechterer Bildqualität als das Telefon.

    Einen großen Charme sehe ich hingegen sehr wohl in der Mitnahme einer kompakten analogen Point and Shoot. Das gibt mir subjektiv durch die ganz andere Ästhetik und Nutzungsart einen Mehrwert im Gefühl Momente wie Camplife und co authentisch einzufangen.

    frage ich mich jetzt, ob es Sinn ergibt mir ein neueres/teureres Modell als Upgrade anzuschaffen oder ob auch da der Mehrwert zum Handy schlicht ausbleiben würde.

    Ich sehe nicht, wo eine Kompaktkamera gegenüber einem neueren Oberklasse Telefon in punkto Bildqualität gewinnen würde. Ein iPhone 16/17 Pro z.B. produziert im Log Modus fantastisches Filmmaterial. Und im "RAW" Modus kann man den typisch überschärften, übersättigten etc. Telefon-Look umgehen. Ich verstehe den Charme einer separaten Kamera völlig. Aber das Argument der Bildqualität sehe ich nicht.

    Ein paar schnelle Beispiele: 

    iPhone 17 Pro Camera Review: Dolomites — Travel Photographer - Austin Mann
    Buongiorno from the Dolomite mountains! At Apple’s keynote last week, I was most interested in the new 48-megapixel 4x telephoto lens, the 8x telephoto lens,…
    www.austinmann.com
    Alex Armitage | A Review of the iPhone 17 Pro for Photography
    Every year I take the new iPhone Pro model and compare it to my Canon R5 . This i s my 5th year in a row conducting this comparison, and over those years…
    www.alexarmitage.com

    Und der zugehörige Test auf YT mit direktem Vergleich zu einer Canon R5 (Vollformat mit 7.4x größerem Sensor als RX100 Serie):

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Ich würde auch auf jeden Fall eine freistehende Kuppel nehmen wenn man eh Platformen hat.

    Hi. Warum würdest du eine Kuppel bevorzugen?

    Ich bin zwar nicht janphilip aber sein Argument ist vermutlich das Gleiche wie meins weiter oben: Eine Kuppel kann man, solange kein Wind zu erwarten ist, ohne jede Bodenverankerung aufstellen. Gestänge rein, hinstellen, fertig. Die Konstruktion wird durch das Gestänge allein aufgespannt. Es braucht keine Heringe oder Plattform-Anker. Entsprechend trivial ist der Aufbau. Meine Empfehlung zum X Dome 2 rührt daher, dass die Gestängeanordnung hier gar keine Heringe bedarf. Andere Kuppelzelte sind zwar grundsätzlich selbststehend, brauchen aber für die beiden Apsiden jeweils einen Hering. Ist auch kein Drama aber wenn man schon ein Zelt spezifisch für diesen Zweck anschafft, kann man es auch gleich konsequent machen.