Es muss Gesamtgewicht sein. Plausibilisierung: Der Patagonia Grade VII Parka hat etwa 330g Daune und ist fürs Ausharren in kältesten alpinen und polaren Bedingungen (-30 und co)
Beiträge von Bohnenbub
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Ja, ist ein relevanter Punkt, den du da anführst wilbo
Ich hatte es bei einem durchaus sehr erfahrenen Tourenpartner zunächst belächelt aber später für in manchen Situstionen durchaus klug erkannt:
In Pausen zieht er sich oberkörperfrei aus und zieht sein trockenes Schlaf-Merino an und dann die Daunenjacke.
So verhindert er das typische nasskalte Frösteln in Pausen bei durchgeschwitzten Klamotten - und reduziert den Feuchtigkeitsei trag in die Daune. Man muss natürlich am Ende der Pause in die nassen und auf 7° abgekühlten Klamotten wieder rein. Nicht ganz unähnlich nassen Trailrunnern am Morgen
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Weil hier immer wieder gerne Alpha als Substitut für statische Wärme heran gezogen wird, wofür es meines Wissens weder gedacht ist, noch seine Stärken hat, nur zur Orientierung: An superflow s 300 g Vergleichs-Daunenjacke ist in meinem Fall aus meinem Kleiderschrank eine 380 g (Größe XL) Norrøna Lyngen 850 am Dichtesten dran. Wenn ich die reine Wärmeleistung mit Alpha würde erreichen wollen, bräuchte ich über'n Daumen gepeilt 2-3x 120er übereinander und wäre dann irgendwo bei 600 g oder so.
Was statische Isolation anbelangt, gibt es meines Wissens keine konkurrenzfähigen Neuentwicklungen. Da ist nach wie vor Daune König. Und nach wie vor leider nicht geeignet, es unter einer Hardshell zu tragen bzw. nimmt sie es einem krumm.
Wenn man Daune aus ethischen Gründen oder aufgrund von Feuchtigkeitsmanagement nicht mag, würde ich persönlich in der angeführten Wärme-Range nach etwas wie dem Patagonia DAS Parka schauen: https://eu.patagonia.com/no/en/product/…8077915751.html
133g/sqm Primaloft Gold. 560 g in M. Das würde ich als einen Schritt wärmer als eine 300g Daunenjacke einschätzen. Eignet sich aber kaum zum Tragen bei Bewegung, insbesondere unter einer Shell.
Und was Active Insulation anbelangt, also klassisch "Fleece": Alpha Direct ist etwas leichter und etwas modularer (meint: du kannst entscheiden, ob du mehr Windschutz mit einer Windjacke oder Hardshell drüber haben willst, statt dass er ein Stück weit eingebaut ist) als generisches Fleece. Aber einen substantiellen Unterschied zu Fleece von 1990 für meine Unternehmungen spüre zumindest ich nicht. In Skandinavien empfinde ich es teils eher als umständlich: Wo der eingebaute leichte Windschutz von normalem Fleece oft genau richtig ist, ists mit Alpha Direct pur (ohne Jacke drüber) zu kühl und mit Shell drüber zu schwitzig. Andere schwören darauf. Und es wiegt in meiner Größe etwa 150 g weniger als vergleichbares herkömmliches Fleece.
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Schöne Conversion!
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Schöne Fotos, insbesondere die 005 gefällt mir sehr! Ist das eine Hasselblad X-Pan? Oder digital auf analog gemacht?
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Klingt so als würde dein Metabolismus irgendwann in der Nacht in den Keller gehen und sobald dir einmal kalt ist, wirst du nicht mehr warm. (Davon abgesehen wird es im Laufe der Nacht in der Regel auch objektiv kälter.)
Bist du Rückenschläfer? Dann liegen die Nieren ja genau in dem Bereich, wo ein Quilt potentiell Wärme verliert.
Wenn du sagst, dass du Geld zur Verfügung hast, pragmatischer Vorschlag: Kauf dir für diese Reise einen -7 Komfort Western Mountaineering Schlafsack. Die haben in vielen Temp Ranges je ein schmaleres und ein weiteres Modell. Dann kannst du diese Reise aller Voraussicht nach genießen. Danach willst du ihn entweder sowieso behalten, oder du kannst ihn Dank Markenname mit vergleichsweise wenig Abschreibung wieder verkaufen. Ist also primär eine Liquiditätsfrage.
Wenn du darüber die Erkenntnis erlangst, dass bei deiner Physiologie Kältebrücken in der Nierengegend NoGo sind, dann muss man womöglich der Idee Quilt nicht mehr länger hinterher jagen.
Edit:Um -4 herum: Alpinlite
Um -6 herum: Apache, Badger
Allesamt nicht schwerer als dein Quilt. -
Mal andersherum angegangen: Hast du daheim oder bei wärmeren Bedingungen ähnliche Probleme?
Der Umstand, dass du sagst: Warme Isomatte + 1kg Quilt + Klamotten reicht nicht - also anscheinend mehr als genug Isolation - lässt ja zumindest Metabolismus (ohne ausreichende Heizleistung hilft die beste Isolation wenig) und, falls sich der Rest des Körpers warm anfühlt, eine lokale Überempfindlichkeit nicht ausschließen. -
870g Extragewicht, ist aber schon ne Hausnummer!!
Klar, thermisch effizient im Vergleich zu einem Daunenschlafsack passender Temperatur ist das natürlich nicht. Nur deutlich günstiger und flexibler. 1.8kg würde ich bei den Konditionen aber auch nicht schleppen wollen
Das bringt einem dezidiert etwa einen -35°C Komfort Schlafsack 
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Ist von der Größe konzipiert über alles zu passen. Womöglich für deinen Zweck sogar zu groß, da dort dicke Winterschlafsäcke rein passen müssen. Durch die nicht zur Isolation beitragenden doppelten Lagen Außen- und Innenstoff wiegt eine 2-Quilt Lösung natürlich eine Ecke mehr, als ein Schlafsack, der von vornherein für diese Temperaturen ausgelegt wurde.
1000 g Quilt ist ja schon mal eine Hausnummer. Auch mit verändertem Metabolismus hätte ich da auf tiefere Werte als 5-7° getippt.
Meine anekdotische Erfahrung ist übrigens, dass es im Auto kälter ist, als im Zelt. Ob's an der besseren Wärmeleitung von Stahl vs Silnylon liegt?
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Genau: Austausch, Diskussion. Nicht: Ich hab wenig Zeit zum Recherchieren der absoluten Basics, übernehmt ihr das mal und erzählt mir alles.
Wünsche dir trotzdem eine schöne Reise!
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Stimmt mein Eindruck, dass es so eine ganz brutale Hochsaison um Weihnachten in Chile gar nicht gibt? Z.B. bei San Pedro als Test mal geguckt und noch sehrviel Hostals eta verfügbar. An Hotsports in z.B. Neuseeland wäre das sehr anders.Es ist einfach keine klassische Reisezeit für die Gegend. Regen, Gewitter, Schlammlawinen, keine klare Luft. Dafür spiegelnde Salare.
Wie oben gesagt: Chile ist länger als Europa. Und die Hauptreisezeit in Patagonien ist eine andere als im Altiplano.
Recherchier doch auch mal selber etwas, statt dir alles erzählen zu lassen. Da du es im Eingangspost erwähntest: Eine sinnvolle KI spuckt dir das mit einem Prompt aus.Diese Route?
Ruta de Los Seis Miles, NorteRuta de Los Seis Miles, Norte, is an extremely challenging 784km high altitude desert traverse of the Central Andean Dry Puna in Chile and Argentina.bikepacking.comVon San Pedro nach Norden gibt es sonst noch die Ruta Andina - eine 4x4 Piste bis über 5000 m. Ich war da nur mit dem Auto unterwegs aber grundsätzlich ist das vermutlich auch per Rad machbar.
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Greater Patagonian Trail 1 Santiago- CoyaI hike along the Greater Patagonian Trail from Santiago south.geraldtrekkt.blogspot.comGreater Patagonian Trail 2018 - 1 Vor dem StartAbenteuerliche Wildniswanderungen auf der ganzen Welt. Adventurous wilderness treks all over the world.geraldtrekkt.blogspot.com
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Chile ist riesig – oder zumindest riesig lang. Und reicht in Europäischen Maßstäben gesprochen vom Nordkap bis weit nach Nordafrika rein. Und reicht von 0 bis fast 7000 m Höhe. Aber auch ganz ohne Bergsteigen liegt z.B. das Altiplano auf durchschnittlich etwa 4.000m Höhe. Entsprechend unscharf sind pauschale Aussagen über zu erwartende Temperaturen.
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Mia, wie weit bist du auf dem GPT gekommen? Ich erinnere, dass wir mal sprachen als du auf der Pioneeros Rute warst…oder waren es die Torres del Avellanos? Wie auch immer: Recht dicht am südlichen Terminus.
Hast du etwa alles in einem Jahr geschafft? Oder dir die Highlights rausgesucht? -
Der Greater Patagonia Trail läuft meines Wissens nach Norden deutlich über Patagonien hinaus bis fast an die Haustür von Santiago: https://www.wikiexplora.com/Greater_Patagonian_Trail
Schau mal bei Gerald Klamer vorbei. Der war dort viel unterwegs.
Bei Bernd Looft erinnere ich mich an seine Hornopiren Traverse und einiges mehr.
Allgemein gibt es super viel Potential für selbst geplante Unternehmungen. Längere, vorgedachte und etablierte Trails sind mir sonst auch keine bekannt.
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Mit Originalband ist die Arata also fast 3 g schwerer als angegeben
.Also etwa halb so viel wie ein tiefer Atemzug 😋
LEDs dimmen meist durch hochfrequentes An- und Ausschalten. Wenn die Auslesegeschwindigkeit des Kamerasensors damit unglücklich zusammenfällt, kann es zu Bildfehlern kommen. Mag auch hier die Ursache sein.
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Schön. Ich würd damit zwar nicht für längere Zeit in den Skandinavischen Winter über der Baumgrenze losziehen wollen – aber wenn das für dich passt und du Erfahrung damit hast, ist das ja nicht meine Baustelle.
Ein kleiner Hinweis noch: Der Apex Leinenspanner sieht aus wie das Model, welches HMG bei seinen Mids benutzt. Die rutschen ab einer gewissen Last durch.
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Du hast viele Autos 😊
Ganz liebes Angebot von dir!Ich würde vermutlich ebenfalls eher etwas im Südwest-Norwegischen Hochland machen. Mein erste Tour überhaupt war auf dem nördlichen Kungsleden und es war damals das große Abenteuer für uns. Mittlerweile empfinde ich derlei Trails als hoffnungslos überlaufen und in weiten Teilen aufgrund der Erosion ätzend zu gehen.
In der westlichen Hardangervidda gibt es genau so weite Landschaften, Berge und Chance auf Regen
Jotunheimen, Reinheimen, Breheimen etc. sind alle nur einen Katzensprung entfernt. Falls du Planungsunsicherheit hast, schau mal nach dem DNT Signatur Massiv Trail.Kleine Empfehlung: Schau bei ODS doch mal nach dem Reisebericht von Robtrek rein. Sowas in der Art (Robtrek ist sehr erfahren, also nicht einfach unreflektiert nachlaufen) könnte ich mir als erste Kontaktaufnahme mit dem Norden aufgrund der Abwechslung für dich auch gut vorstellen: https://www.outdoorseiten.net/forum/viewtopic.php?t=2660
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