Beiträge von Azes

    Frühstück

    Ich kenne diesen Bestand seit 1993. Damals war das ein langweiliger, öder Fichtenbestand.

    Mittlerweile sieht das schon anders aus. Wildkirsche, Linde, Bergahorn Buche sind aktiv gepflanzt worden, Fichte, Douglasie, Eberesche, Birke, Eiche und auch die vorgenannten Baumarten sind als Naturverjüngung dazu gekommen. Sieht jetzt sehr schön aus, finde ich, und ist auch ökologisch wesentlich wertvoller. Grüße Azes

    Benzin "Taschen-Öfen" im Schlafsack geben, im Vergleich zu meiner Wärmflasche nur eine geringe Menge an Wärme ab. Zudem wird die Verbrennung im Laufe der Nacht immer schwächer, (ich nehme an aus Sauerstoffmangel).

    ...

    Mir sind alle Taschenöfen (Benzin, Kohle) in meiner Jagdacke im Nierengurt mach rel. kurzer Zeit ausgegangen.

    Loden mit Gore Tex.

    Auch da vermute ich Sauerstoffmangel.

    Grüße Azes

    Nein leider nicht.

    Die Gegend südlich von Hildesheim hat aber auch ihren Reiz.

    Allerdings hat Schönheit (hier die Felsformationen) auch seinen Preis.

    Nicht weit davon haben wir systematische Bodenuntersuchungen gemacht und in den oberen Lagen pH Werte von 2,6 gemessen.

    Also Citronensaft oder so...

    Grüße Azes

    Moin, ich habe gestern eine Alu Verbundplatte bestellt. Die muss ich mir erst mal anschauen.

    Aber grundsätzlich möchte ich direkt verschrauben.

    Auch wenn die Verbinder (also der Flansch ginge ja gut) recht leicht sind, es wird doch insgesamt immer schwerer.

    Da muss ich dann abwägen. Mal sehen, es ist ja ein Prozess.

    Grüße Azes

    sowie eine weitere Querstange eingebaut. Dann kann ich später die neue Platte (ist gerade bestellt) oben und unten festschrauben.

    die Platte würde eh wie eine Querstange funktionieren, mit dem einen sparst du dir das andere...

    Die Radgröße ist halt auch der schmerzhafte Gewichtskompromiss.

    Naja, du willst das Ding ziehen und nicht tragen, oder? Klar wird ziehen einfacher falls Gesammtgewicht leichter, besonders Bergauf, aber Du brauchst auch die Kraft das Teil über Hindernisse zu ziehen, und da brauchst Du weniger Kraft bei größeren Rädern -- wenn der Boden recht uneben ist. Aber ich klugschwätz hier ja auch nur rum. Was ich sagen möchte: "ich möchte Dich ermuntern auch mal größere Räder trotz höherem Gewicht auszutesten und zu vergleichen, bei grob unebenen Boden könnte sich das rechnen"

    Happy Trails!

    Danke für dein Feedback!

    Die Querstange brauchte ich, weil ich nicht auf die Titanachse schrauben kann, auf der die Platte vorher auflag. Zusätzliche Versteifung ist nur ein weiterer Benefit.

    Wie gut größere Räder sind weiß ich, weil ich die mit dem Benpacker ausprobieren konnte.

    Ausprobieren und Umbauen ist sehr schwierig, weil ich jetzt eine starre 8mm Titanachse verbaut habe. Die größeren Räder haben alle 12mm Achsdurchmesser. Ich müßte also den kompletten Achsbereich neu bauen.

    Kann sein, dass mir das später mal unumgänglich erscheint. aber erst mal will ich einen UL Wanderwagen bauen! Also möglichst leicht.

    Bei wirklich schwierigen Hindernissen soll er ja auch getragen werden. Mal sehen, ob das so klappt.

    Grüße Azes

    Warum die Flaschen partout unten befestigt werden sollen verstehe ich nicht so ganz. Du verschenkst Bodenfreiheit und ein Gegengewicht ist es ja auch nicht wirklich, dafür müssten die ja hinter der Achse befestigt werden. Bleibt alleine die Erniedrigung des Schwerpunktes. Da stellt sich aber die Frage ob das wirklich sein muss. HTH.

    Moin Christian Wagner ,

    die Nachteile sind mir schon klar, und ich würde es gern anders machen. Das geht aber nicht:

    Aus verchiedenen Gründen (haupsächlich natürlich Gewicht) ist mein Wagen sehr schmal. Das liegt auch an der Titanachse, die halt genau 50cm breit ist. Wenn man die Räder und die Stellringe mit dem Rahmen abzieht, kommt man auf eine nutzbare lichte Breite bei den Rädern von nur 31 -32 cm.

    Mein alter Kanadier Packsack hat genau diese 31 cm Durchmesser, ist aber nicht optimal, weil er einen Rollverschluss hat und ihm die Schultergurte fehlen.

    Der Exped Radical 45 https://www.bergzeit.de/p/exped-radica…mId=5049995-002

    kommt meinen Bedürfnissen sehr nahe, hat aber eine Breite von 34cm.

    Ein Kompromiss könnte der Ortlieb X-Tremer Packsack sein. Der hat aber keine abnehmbaren Schultergurte auch Rollverschluss, aber einen Durchmesser von 31 cm, was ja passen würde.

    Ich bin noch unsicher, was ich nehmen sollte. Beim Ortlieb Packsack könnte ich in der Tat links und rechts noch lange Gepäckstücke verstauen. Das können Wasserflaschen sein oder auch Treckingstöcke oder mein Faltsitz. (Man möge mir verzeihen; ich bin schon älter).

    Ich brauche deshalb auch vergleichsweise viel Wasser und wenn ich schon mal 1,5l unter dem Wagen habe, finde ich das beruhigend.

    Viele Grüße Azes

    Erlaube mir meine 2ct:

    wenn du dir Holzplatte fest mit den Alurohren verbindest, kannst Du damit auch die Querkräfte aufnehmen, analog zu den oben genannten "Dreiecken"

    Was mir auffällt: wenn Du mit dem Carbongestänge verwindungssteifigkeit erreichen willst, musst Du Dreiecke einbauen

    Damit bekommst du das Drehmoment aus den Kunststoffverbindern und erhöhst ihre Lebensdauer, das Gestell sollte sich damit auch "wertiger" anfühlen. Und, je größer Du den Durchmesser der Reifen machst, desto leichter kannst du damit Hindernisse nehmen

    Cooles Teil, Happy Trails!

    Danke.

    Ja, ich habe heute das Teil auseinander gebaut und den Body 5 cm verlängert, sowie eine weitere Querstange eingebaut. Dann kann ich später die neue Platte (ist gerade bestellt) oben und unten festschrauben.

    Das Ganze ist ja ein Optimierungsprozess. Und wie heißt das so schön?

    Leicht, preiswert, robust: pick two!

    Wenn ich einen möglichst leichten Wanderwagen, der auch nicht Unsummen kosten soll baue, ist er zwangläufig nicht so robust wie ein Benpacker oder vergleichbarer Wanderwagen.

    Die Radgröße ist halt auch der schmerzhafte Gewichtskompromiss.

    Grüße Azes

    Kleines Update.

    Die 2. Version hat sich leider nicht bewährt.

    Ich hatte eine Schnürung mit Gurtband gemacht und diese wegen der Flexibilität mit Schnallen versehen.

    Leider war das Gurtband von Extremtextil zu dünn für die Schnallen und ist durchgerutscht. Das war jetzt nicht schlimm, weil reparabel, aber eben nicht gut.

    Außerdem hatte ich ja das Chassis recht weit über die Achse nach unten gezogen, weil ich dort 1,5l Wasser transportieren wollte, praktisch als Gegengewicht.

    Da hat mir der Calenberger Weg aber einen Strich durch die Rechnung gemacht mit felsigen und mit Baumwurzeln gespickten Wegen. Die Flasche war dann undicht. Sie war hat zu nah am Boden. Gut bei normalen Wegen, hier aber schlecht.

    Ich habe das früh genug gemerkt und die Flasche umgedreht senkrecht befestigt. so habe ich nur 1/4 l Wasser verloren.


    Diese Probleme habe ich versucht in der nächsten Version zu beheben. Chassis nach oben gezogen, provisorisches 3mm Pappel Sperrholzbrett mit einer Unterstützung eingezogen, Wasserflascenh an der Unterseite befestigt. Radabweiser eingebaut, Packsack statt Rucksack.

    Das soll natürlich noch ein anderer werden, mit Schultergurten , ggf. abnehmbar und nicht so auffällig.

    Diese Version habe ich dieses WE auf schlechten Wegen getestet und bin erst mal sehr zufrieden. Das Pappelsperrholz ist natürlich an der unteren Kante zu empfindlich (und ich mag es auch sonst nicht), hat aber gut gehalten.

    Seht selbst:


    ultraleicht-trekking.de/attachment/22632/