Beiträge von Sundance

    Im Prinzip ja. Nur die Ausführung ist anders.

    Ich finde es etwas leichter die Ecke anzuzuzeichen, bzw. die neue Naht, wenn der Beutel noch rechts auf rechts liegt.

    Hier ein Bild von der Außenseite:


    Und hier von innen, auf links gedreht:


    Hier in diesem Video kann man das auch ganz gut sehen:

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    Ich habe erst die beiden Bodenseiten rechts auf rechts zusammen genäht. Dann 1/4 der Bodenlänge an beiden Seiten abgemessen, zur Mitte hin und nach oben. Diese Ecken (Quadrate) dann abgeschnitten.

    Dann auseinandergezogen und die Boden-Seite mit der Seiten-Seite aufeinandergelegt (so wie wenn man ein Schiffchen aus Papier faltet - weiß nicht, wie ich das besser beschreibe), dann hier eine neue Naht an den beiden abgeschnittenen Ecken gesetzt (ist jetzt eine Gerade).

    Erst die Bodennaht mit Kleband abgeklebt, hinterher die Seiten halb mit Klebeband, zur Mitte hin falten, andere Seite des Klebebandes dann festdrücken.

    Umstülpen, so dass das Abgeklebte innen liegt.

    Ich mach noch mal ein Foto....

    Moin,

    ich hatte noch einen Rest DCF von einem anderen Projekt - aus einem Teil davon ist jetzt ein Packsack entstanden.

    Die Seite habe ich erst vernäht und dann verklebt. Danach habe ich den Boden vernäht und die beiden Ecken abgeschnitten (1/4 der Länge des Bodens). Anschließend erst die Bodennaht verklebt, dann die Nähe der beiden Ecken.

    Die Verklebung liegt innen.

    Hinterher kam dann noch ein Rolltop-Verschluss dran. Gewicht 17g, hier die Bilder:


    Rolltop, drei Mal umgeschlagen:

    Danke fürs Zeigen! Das sieht sehr sauber und wirklich gut verarbeitet aus.

    Bei einem leichteren, dünneren Material wären weniger Stiche vermutlich "mehr" gewesen, da dann das Material nicht so stark perforiert wird und somit nicht so leicht ausreißt. Hier geht es ja aber auch nur um eine Tasche für eine Drohne und nicht um den Ansatz eines Schultergurts.

    Sehr schön!

    Ich gucke seit einiger Zeit "In höchster Not · Bergretter im Einsatz" in der ARD Mediathek. Hochspannend für mich als Schleswig-Holsteiner. Und ich lerne: Die Herausforderungen sind wirklich ganz andere.

    Nashville-Straps sind für mich neu. Würdest du davon noch einmal eine Nahaufnahme machen und erklären, wie du die Straps rucksackseitig vernäht hast? Das wäre klasse.

    Irgendwie haben deine Fotos einen leicht milchigen Charakter. Linse beschlagen? Hochnebel?

    Danke fürs Zeigen!

    - Wer wandert, der muss i.d.R. keine Tour abbrechen. Wer dagegen Berge besteigt, für den gehört der Abbruch zum Normalfall, wenn das Wetter- oder andere Umstände so sind, dass ein weiterer Aufstieg zu gefährlich ist. Daher mag einem Wanderer ein Abbruch wie ein Scheitern vorkommen, einem Bergsteiger eher seltener. Behaupte ich.

    - Beim Wandern spielt das Mindset eine wichtigere Rolle als das Gear. Behaupte ich ebenfalls. Trotzdem gibt es ja nicht umsonst Begriffe wie "stupid light". Guter Schlaf, gesunde Füße, ausreichend Flüssigkeit und Nahrung sind echte Faktoren, die mit darüber entscheiden, ob man eine Tour zu Ende bringen kann.

    Genug der Vorrede, zu den Fragen:

    - Meiner Erfahrung nach ist Nordskandinavien wirklich ein anderes Terrain als die deutschen Mittelgebirge. Im Harz laufe ich gerne mit Trailrunnern, geht es quer feld ein über Stock und Stein und auch immer wieder durch sumpfige Gebiete bei Temperaturen um die 0 Grad, setze ich auf meine Lundhags Forrest. Die geben guten Halt, schützen die Knöchel, sind wasserdicht (wenn gut gewachst) und wenn sie naß werden, muss ich nur neue Strümpfe anziehen und ich habe wieder trockene Füße. Allerdings: Bei Regen über mehrere Tage wird immer alles naß.

    - Dünne und leichte Regenjacken haben den Nachteil, dass sie mehr auf der Haut kleben. Das ist bei festeren Stoffen weniger der Fall. Daher erscheinen dünnere Jacken oft auch kälter und sind es ja irgendwie auch. Eine Regenjacke aus etwas stärkerem Stoff könnte aus diesem Grund Sinn machen. Auch ein Alpha-Hoodie als Zwischenschicht kann das nicht ganz ausgleichen. Ein anderer Fakor: Wenn es kalt ist, will ich keine filigranen RV. Denn sind die Finger kalt, dauert sowieso schon alles länger. Ergo: Robustheit, Wasserdichtigkeit, Atmungsaktivität, Preis sind nicht die einzigen Kriterien.

    - So viel ich weiß, ist Rødsprit nicht gleich Rødsprit. Normalerweise sollte der aber bis in die Minusgrade gut gehen.

    Danke übrigens für die tollen Fotos!

    Wäre für mich eine Frage für einen neuen Faden. Moderatoren ?

    Wichtig: Mikrotex-Nadel und Polyesterfaden, vielleicht sogar baumwollummantelt.

    Nylonstoffe dehnen sich i.d.R. stärker, wenn sie naß werden. Ist bei Tarps ein Unterschied, nicht unbedingt ein Nachteil.

    Wenn es ein ERSTES Tarp werden soll, dann vielleicht nicht beidseitig silikonbeschichtet. Silikonbeschichtete Stoffe sind rutschig und das nervt beim Nähen, sehr.

    Hast du denn Näherfahrung? Sonst sind leicht stärkere Stoffe etwas leichter zu verarbeiten.

    Ich finde es nicht so trivial:
    Englisch funktioniert hier, weil viele ausreichend gut Englisch sprechen. Daher hinkt für mich der Vergleich mit deutschen Posts in fremdsprachigen Foren.
    Andererseits kann man aber auch nicht voraussetzen, dass jeder Englisch versteht. Ihm dann zu sagen, er soll die Posts halt nicht lesen, ist nicht nett. Außerdem halte ich die Argumentation nicht für gelungen.
    Wenn die Mods eine Einschätzung dazu haben, ist doch gut.
    Zu einfach würde ich es mir nicht machen; unabhängig davon, wie substantiell die Beiträge eines Users sind.