Beiträge von superflow

    HINWEIS: BEITRAG MIT VIEL KI ERSTELLT

    Da mich die Materialen im Vergleich interessieren, hatte ich zusätzlich zu Euch auch mal meine KI gefragt und mir ein PDF erstellen lassen.
    Klar ist, dass KI haluzinieren kann und sicherlich auch zu Fehleinschätzungen kommt.
    Trotzdem sehe ich sie als eine Relevante Position unter anderen ein.

    In der Frage ging es vor allem um die Wärmeleistung im Quilt von Daune Apex und Primaloft Gold nach Kompression, und in Frage 2 dann in Jacken nach längerer Nutzung. Daunenjacke dabei wie bei mir in real lieber nicht gewaschen, und die Kufa Sachen in der Waschmaschine gewesen, und alles hat auch schon mal ein bischen Schweiß oder zumindest Luftfeuchtigkeit gesehen - so ist es ja oft in Real Life

    Frage 1
    Wie stark leiden hochwertige Daune, Climashield Apex, PrimaLoft Gold und andere Kunstfasern unter Kompression? Mich interessieren drei Dinge:
    (a) Wie lange dauert es, bis sie wieder ihre volle Wärmeleistung haben? Einmal nach 1–2 Wochen starker Kompression, einmal nach einem Tag im Packsack mit Nutzung am Abend.
    (b) Wie viel Wärmeleistung bleibt nach 1–2 Jahren, wenn das Material ein paar Wochen im Jahr normal und etwa 15 Tage im Jahr maximal komprimiert wird?
    (c) Wie stark lässt sich jedes Material überhaupt komprimieren? Als Beispiel ein Schlafsack mit etwa 0 °C Komfortwert in den drei Materialien: wie viele Liter unkomprimiert, im normalen Packsack und maximal komprimiert?

    Frage 2
    Dasselbe auch für Jacken. Den Schlafsack habe ich gewählt, weil er sich besser vergleichen lässt als Jacken mit unterschiedlichem Schnitt. Und realistischer gerechnet: Kunstfaser wasche ich bei Bedarf regelmäßig. Daune wasche ich fast nie, weil das Trocknen riskant ist. Verglichen werden muss also gewaschene Kunstfaser mit ungewaschener Daune nach 1–2 Jahren. Dazu kommen feuchte Luft bei 0–10 °C unterwegs und Schweiß, der sich in der Daune festsetzt. Meine eigene Erfahrung: Eine 3 Jahre alte Daunenjacke hat noch etwa 80–85 % ihres Bauschs.

    Zum PDF
    Die Recherche und Zusammenstellung habe ich mit einer KI (Claude) gemacht. Jede Aussage ist markiert als Messung, Herstellerangabe, Erfahrungsbericht oder Schätzung. Die Quellen stehen mit Inhaltsangabe in Abschnitt 10.

    Frage 1 beantworten die Abschnitte 2, 3, 5 und 6. Frage 2 beantworten die Abschnitte 4 (Praxiswerte bei Wetter) und 7 (Jacken), die alten Werte stehen daneben. Alle Prozentwerte beziehen sich auf den Neuzustand. Grob entsprechen 10 % Isolationsverlust etwa 2 °C beim Komfortwert.

    Die größte Schwachstelle: Zur Langzeithaltbarkeit von Apex und PrimaLoft Gold gibt es praktisch nur eine kleine, nicht begutachtete Messreihe. Korrekturen, eigene Messungen und Erfahrungswerte sind deshalb ausdrücklich erwünscht.

    Abschließend habe ich meine Ki noch gefragt, wie sie die von Ragadabing im zweiten Beitrag verlinkten Eischätzung bewertet, da diese Seite ja recht umfangreich ist.
    Hier die Antwort (... Daune: hier weicht die Seite stark ab, und ihre Werte halte ich für falsch. Sie gibt für 850er-Daune 2,53 clo pro oz/yd² an, für 800er nur 1,68. Das wären 51 % mehr Wärme bei nur 6 % mehr Bauschkraft, physikalisch nicht plausibel. Mit diesen Werten bräuchte ein Kunstfaser-Schlafsack rund 2,75-mal so viel Isolation wie ein Daunenschlafsack. Reale Produkte zeigen eher das 1,4–1,5-Fache (z. B. 450 g Daune bei Cumulus gegenüber ca. 650–750 g Kunstfaser bei vergleichbarem Komfortwert) (Schätzung). Haltbarkeit: andere Aussage, aber ohne Messung. Die Seite sagt, Endlosfaser wie Apex halte länger als Stapelfaser wie PrimaLoft Gold. Das ist die verbreitete Annahme, die ich im PDF als Widerspruch markiert habe. Die einzige Messreihe, die ich gefunden habe, zeigte bei Kompression das Gegenteil, beim Waschen hielt Apex besser.....)

    Schaut Euch das PDF ruhig mal an wenn ihr Bock habt, es ist umfangreich mit 10 Seiten (aber nehmt es wie gesagt nicht für die größte Wahrheit...).

    Ich bin jetzt Besitzer eines Zeiss Mono geworden.
    Sehe ich es richtig, dass die Schnur fest durch das Gehäuse geht, und nur mit abschneiden (und ein Stück bleibt dann halt im Gehäuse) entfernt werden kann?

    Danke für Eure Antworten schon mal:
    Neben der von Euch meist verglichenen Isolierfährigkeit interessiert mich auch sehr stark die komprimierbarkeit und wie stark sie unter der Komprimierung leiden - die Kunstfaser-Jacken werden ja schnell groß im Rucksack.

    Zu meinen verwendeten Jacken:

    Ich nutze meist eine RAB, die wiegt 280 Gramm, und hat wohl 900 Cuin Daune..

    Herren Mythic Alpine Light Jacke
    <p>Die Rab Mythic Alpine Light Jacke ist die leichteste der Mythic Kollektion und die richtige Wahl für anspruchsvolle und ambitionierte Bergsportler, die…
    www.bergzeit.de

    Allerdings wird die Daune gerade alt, und ich mag Daunensachen nicht mehr selbst in die Waschmaschine tun..

    Als ich Anfang Mai in Dänemark trekken war bei Abends kalten Temperaturen, habe ich spontan, aus Angst vor Kälte, weil sie zufällig im Auto war, meine Berghaus https://berghaus.com/de-de/products…=43333476286553 Vaskye eingepackt, die wiegt " 550 Gramm mit Kapuze.
    Die Berghans Vaskye empfinde ich unter Tourbedingungen als sehr deutlich wärmer als die Rab, und war davon ausgegangen, dass mir gut die Hälfte ihrer Isolation reichen könnte, um eine ähnliche Wärmeleistung wie die Rab zu haben.
    Ich vergleiche natürlich keine neuen Jacken in der Kältekammer, sondern muss zugeben, dass die Rab schon ein paar Touren mitgemacht hat, und logischerweise auch schon häufig leicht (fast nie extrem) komprimiert transportiert wurde. Die Rab hingegen nie komprimiert, weil nur im Alltag getragen.
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    Die Berghaus Kufa Jacke ist eigentlich zu warm für mich.
    Gleichzeitig ist ihr Packmaß jenseits von gut und böse, diese Jacke möchte ich eigentlich nur mitnehmen, wenn ich sie auch tatsüber beim laufen die meiste Zeit tragen kann.
    Irgendwie werde ich aus dieser Jacke nicht schlau.
    Da für sie Pertex Quantum vernäht ist, gehe ich eigentlich auch bei der Isolierung von hofhwerigen Materialen aus, aber diese Jacke bekommt man teilweise für gut 100 Euro, und sie wirkt sehr robust.
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    Irgendwie entstand daher die Hoffnung:
    Wenn eine 550 Gramm für gut 100 Euro zu haben ist und sie mir zu warm ist:
    Dann müsste es doch was geben, was eben weniger Füllmaterial hat, dafür vielleicht etwas besseres (Komprimierbarer und evt. Sogar noch mehr Wärmeleistung).

    Danke für die weiteren Antworten - hier meine Gedanken dazu.

    Ja, Myog Nierenwärmer sehe ich mittlerweile auch als Option - das werde ich später entscheiden.
    Das Mulitfunktionsteil hier aus dem Forum braucht ich nicht, weil ich z.B. keine Halstücher benötige, und (bei den Temperaturen um Null Grad) eh ne Fleecemütze mitschleppe.
    Allerdings: Ich habe kurz getestet, ein (eigentlich aussortiertes Merino-T-Shirt zum Nierenwärmer umzubauen.
    Das ging überraschend gut, wenn ich das Shirt vom Kragen zum Ärmel hin (da ist eh eine Naht) so weit aufschneide, dass ich es nacheinander über beide Arme ziehen kann - also am Schluss wie einen Ring um den Bauch habe. Das T-Shirt kann ich dann doppelt übereinander legen.
    Offen sind nur noch die Fragen, wie ich es etwasenger bekomme, so dass es nicht im Schlaf stark verrutscht und die doppelte Lage bleibt. Ich bräiuchte sowas wie Klammern, aber fest und in der Nacht nicht störend.
    Gleichzeitit stellt sich die Frage, ob ich die Naht oben (wieder zumachbar) mache, so dass ich es auch normal als T-Shirt tragen kann.
    Da weiss ich noch nicht, was am Hautfreundlichsten ist - normal nehme ich gerne Klettverschluss aber der erscheint mir etwas hart. Evt. 2Druckknöpfe wenn das hält, aber vielleicht gibt es auch noch ne bessere Idee.
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    Da die hier im Chat genannten kaufbaren dünneren Nierenwärmer auch bei knapp 100 Gramm liegen, erscheint mir die Idee mit dem Merinoshirt in doppelter Lage (wenn ich es vom Handling gut hinbekomme) sinnvoller, vor allem wegen Multiuse, ich bin eh mit 2 Shirts unterwegs.
    Ein vermutlich wärmerer Neopren-Nierenwärmer wäre natürlich eine andere Bewertung, aber ich hoffe, dass mir die Shirt-Variante schon ca. 4 Grad bingt, und damit dann meine Nieren ähnlcih warm wie der Rest meines Körpers werden.
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    Taschenwärmer ist erstmal raus, weil ich nach dem Thread im Nachbarforum, mich mit der Sicherheit beschäftigen wollen würde, und da fehlt mir etwas die Zeit, und der Vorteil gegenüber vorhandene Flasche als Wärmflasche erscheint mir nicht groß genug (vielleicht ändere ich diese Einschätzung noch). Allerdings will ich ja nach Chile, und habe mit Zwischen-Flügen zu tun, und müsste mich damit beschäftigen, wie gut das Benzin rausgeht (kann ja hier wer kurz schreiben), und müsste dann halt Benzin nachkaufen was es etwas komplizierter macht.
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    Christian Wagner ein Sommerquilt zusätzlich hilft nicht mehr als ein Nierenwärmer, da ich die anderen Körperteile nicht wärmer benötige, so lange ich die Nierengegend nicht wärmer habe.
    Sinnvoll ist er natürlich trotzdem, um danach mit noch kälteren Temeraturen klarzukommen.
    Allerdings, an einem Zusatzquilt stört mich das Packmaß viel mehr als das Gewicht, gerade wenn ich bei einem Zusatzquilt auf Kunstfaser setzen wollte.
    Ich bin bei Touren von 6 Tagen ohne Nachkaufen schnell an der Grenze meines Rucksacks. Gas für Wärmflasche oder vermutlich ein dünner Nierenwärmer nimmt viel weniger Platz weg als ein Quilt. Daher sehe ich da deutlich mehr Herausforderungen als die 100 Gramm Unterschied.
    Trotzdem denke ich immernoch darüber nach, für Chile gesamt einen Zusatz-Schlafsack oder Quilt mit einzupacken, um dann spontan je nach Tour entscheiden zu können was ich einpacke.

    Ich schaue gerade, was an Alternativen zu leichten Daunenjacken gibt.
    -Abends im Camp an "normalen" Tourtagen
    -bei richtig ekligem Wetter (stürmischer kalter Regen unter eine Regenjacke)

    Langlebigkeit im Sinne von "nicht nach 2 Jahren den Loft verlieren" ist mir wichtig.
    Wärmeleistung ungefähr so wie 300-Gramm Daunenjacken (in L), also nicht Ultra-Dünn, und Antworten wie "ich komme bis Minus 10 Grad mit einem Merino-Tshirt aus" helfen mir leider nicht weiter.
    Leider stege ich durch die verschiedenen Materialien, vor allem durch die verschiedenen Varianten von Primaloft etc nicht durch.
    Ich habe z.B. eine Kufa Jacke der "Lifestyle-Outdoor-Marke" "1803 Born in the Alps" auf der Primaloft draufsteht, ich mag die Jacke im Alltag sehr aber habe gelsesen, dass es evt. verschiedenes Primaloft mir unterschiedlichen Qualitäten gibt
    (meine KI sagt: "Laut einem Testbericht hält Black 65 %, Silver 79 % und Gold 92 % der Wärme, und Black ist die günstigere Variante, eher für Alltag und leichte Aktivität gedacht. Für Trekking relevant: Die Active-Varianten sind auf hohe Atmungsaktivität bei Stop-and-go-Aktivitäten ausgelegt")
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    Wie kann am besten den Markt scannen. Oder gibt es eh nur 5 Modelle (Patagonia Nano Puff habe ich im Hinterkopf), und wenn es nur wenige sinnvolle Modelle gibt, welche wären das?
    Die EE Torrid habe ich mal im Laden gesehen und nicht getestet, irgendwie wirkte sie ästhetisch merkwürdig (steif oder so?) und ich möchte nicht so gerne EE kaufen.

    Mit den modernen Materialen wie Alpha Direct habe ich keine Erfahrung, und wäre offen, wenn sie wirklich warm genug ist (wie geschrieben so wie Daunenjacken in der 300Gramm-Klasse), über einem Fleecepulli noch passen, und die gewünschten anderen Eigenschaften haben (nicht so schnell kaputt gehend oder ihre Isolation verlierend, für ekliges Wetter geeignet)
    Falls sich wer sehr gut im Markt auskennt: Ästhetisch am liebsten sind mir gedeckte Farben aber gerne nicht total einfahrbig, sondern 2 Farbig, oder einfarbig dunkel mit hellem Reissverschluss oder so. Die Jacke soll nicht total körpereng stretchig geschnitten sein

    Ich werde sehr wahrscheinlch einen Nierenwärmer zum Teil des Konzeptes machen - aus offensichtlichen Gründen weil ich dort zuerst friere.
    1.Gibt es Läden, die sowas handeln, oder gibt´s Nierenwärmer nur Online?
    2.Falls online: Ich sehe bei Amazon vor allem Wolle-Mischgewebe mit Baumwolle. Klingt für Outdoor nicht ideal. Hat wer nen Link für ne ALternative Wolle/Kufa, nur Kunstfaser etc.
    3.Alternativ selbst machen Trash-Myog. Idee wäre, ein altes Fleeceteil zu zerschneiden oder günstig von Decathlon zu kaufen. Dann vorne verschließbar mit Klettverschluss. Ist das sinnvoll, oder würdet ihr (ohne große Näh-Fähigkeiten) anders bauen. Ich habe vor allem die Befürchtung, dass das ganze Nachts nach unten rutscht, und dann nicht mehr wärmt. (Mehrlagige Sachen zu nähen übersteigt meine Fähigkeiten, und ich habe gerade auch nicht die Lust einzelne Materialen zu bestellen, sondern dachte eher, nicht mehr genutze Kleidungsstücke zu verwursten. Ich vermute, Merino alter Shirts ist zu dünn für die gewünschte Wärmeleistung, denn ein T-Shirt mehr würde auch nicht so vieel mehr Wärme geben.

    Zum Benzinhandwärmer wurde hier im Thread bereits ein Thread im Nachbarforum verlinkt. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/14…-im-schlafsack/ In dem Thread kommt die Mehrweit auch mit Hilfe chemischer Formeln etc. zu dem Ergebnis, dass das Restrisiko von Kohlenmomoxidproblemen zu hoch ist.
    Bei Lampen gehe ich stark davon aus, dass die Wärmeleistung ähnlich wie bei Kochern sein dürfte - es wird etwas wärmer bei hohem Verbrauch. Auch hier sehe ich Probleme dass die Luft gefährlich dünn wird - insbesondere in den Zelten, in denen die Wärmeleistung funktioniert (wenn viel frische Luft reinweht, ist auch die Wärmeleistung gering).

    Ich habe gestern 2 Tests mit der selben deutschen Pfandflasche (keine der ganz dicken, sondern so ein 1,25 Liter Teil) gemacht und war überrascht, dass die Flasche sich kaum verformt hat (war hinterher wieder normal), und nicht so wirkte, als ob sie kurz davor ist, kaputtzugehen oder Wasser zu verlieren.
    Hatte sie auch heute Nacht testwesei im Bett.
    Wilbo schreibt ja im Eingangspost, dass er Filz zum Isolieren nimmt. Ist Filz so viel besser als dass, was man eh dabei hat?
    Ich habe mit einem paar dünnen Socken getestet, das war natürlich sehr heiss.
    Ein kleines Handtuch ist ja eh dabei bei mir.
    Statt dem Filz könnte man ja bei vermutlich ähnlichem Gewicht 2 Neoprensocken oder die hier schon genannten (hätte aber Angst wegen der Membran) Sealskinz nehmen, das wäre ein Multiuse der mir gerade bei den Temperaturen wo es klat und eklig wird sinnvoll erscheint.
    Oder isoliert Filz so viel besser, dass es sich lohnt?
    Wenn die Isolieriung gut ist aber bei der etwas dünnen 1,25 Liter Flasche (Wiegt gut 40 Gramm) Auslauf-Ängste besten, könnte man die Flasche noch in einen Wasserdichten Schlafsackbeutel tun, falls sowas dabei ist und noch nicht als Kopfkissen verplant ist.

    Danke für die weiteren Tips, ich bin immernoch am hin und her überlegen.
    Vor allem habe ich in meinen Notizen gefunden: "Nach der tour im auto, 4 grad ohne kleidung gut, später in der nacht bei 2 grad kalt, dann jacke und zusatzdecke, trotzdem kalt".
    Die Notiz ist symptomatisch. Beim Schlafen gehen ist mir nicht sondernlich kalt, aber in der späteren Nacht wird mir kalt, und ich kann oft (selbst wenn ich in Tests was dabei habe, wie hier eine Jacke an plus einen Deckenschlafsack noch drüber) nicht mehr wieder richtig warm werden.
    Gerade diese Notiz lässt mich grundsätzlich zweifeln, dass es mit der Quilt-Dicke an sich zu tun hat, und legt eigentlich alle anderen Erklärungen (Luftzug in den Quält, und vor allem Matte) näher.
    Von meiner (bei Tests im Atuo genutzen und wärmsten vorhandenen) Exped Sim Mat wiurde selbst die dünnere Variante vom Outdoor Magazin in einem Test selbst für Frostbeulen bei den genannten Temperaturen als ausreichend empfohlen.
    Meine Gedanken drehen sich im Kreis, ich werde wenig Zeit für Tests haben (weil ich vorher noch eine Reise ins Warme mache), und wenn ich teste werde ich nichts mehr mit sehr langer Wartezeit bestellen können wie gramxpert.
    Ich bin genervt von dem Thema, das mich schon länger begleitet.
    Gerade wenn man Geld hat, zwickt es natürlich, diversen Kram zu bestellen, aber dann liegt es wieder rum, und vielleicht klärt sich irgendwann die Lösung als ganz woanders.
    Derzeit ist meine Einschätzung:
    Mit dem derzeitigen System komm ich vermutlich (ohne Zusatzklamotten) nur bis ca. 4 Grad hin.
    Für die Reise kann es auch Minusgerade geben, wenn ich frei wählen könnte würde ich bin Minus 5 Grad an einzelnen Tagen gewappnet sein wollen (klar kann ich auch Touren ändern etc).
    Aber das sind 10 Grad unterschied, und diese nur mit Extraklamotten plus Wärmflasche o.ä. zu lösen, wird vermutlich nicht klappen.
    Wenn ich letzten Winter Neuseeland Rückwirkend betrachte, hätte ich vermutlich sogar einen ganzen kg mehr geschleppt, wenn ich dafür durchgängig sehr warm geschlafen hätte.
    Shit, die Gedanken drehen sich im Kreis.
    Ich hoffe, Ende November noch kurz Tests machen kann, und dann Entscheide (mit großer Hoffnung und wenig glauben doch noich mit ner anderen Isomatte klarkommt), und zur Not einfach nen hier rumliegenden 1kg Daunenschlfsack zusätzlich mitnehme

    Nein, im Alltag habe ich nie festgestellt, dass ich stärker friere als andere Leute. Tendenziell eher sigar im Gegenteil, wobei ich nicht täglich vergleichen kann.

    Auch könnte es sein, dass "bei 18 Grad innen weniger frieren als andere" und die Situation bei plus 3 Grad sehr unterschiedliche Sache sind.

    Zu Nierenwärmern werde ich mal recherchieren.

    Ich hatte als Nierenwärmer schon mal getestet, eine Jacke unterhalb der Arme, also tiefer, zu tragen. Das wäre theoretisch ideal, weil ich ja eh ne Jacke eh dabei habe.
    Allerdings ist zumindest mein Körper so dumm gebaut, dass die Jacke dann nicht mehr gut zugeht, weil mein Kragen/Hals natürlich enger ist als meine oberen Rippen.
    Allerdings - jetzt wo ich das schreibe, habe ich getestet, die JAcke falsch herum also KRagen nach unten bis über den Po nachts zu tragen. Das scheint deutlich besser zu gehen, und könnte Teil meines Konzeptes werden.
    Vorteil gegenüber Jacke: a)Viel weniger Einengend natürlich b) es kann keine Luft von unten Richutng Nieren reinziehen c) es ist genau an den Köroperstellen, wo ich am meisten friere.

    Ich möchte noch einmal auf die Nachfrage von fatrat nach deiner Matte zurückkommen. Du schreibst, du benutzt die Thermarest NXT. Die gibt es in zwei Ausführungen, als X-Therm und X-Lite. Thermarest hat viel Marketingaufwand betrieben, um glauben zu machen, die X-Lite sei mit einem R-Wert von 4,5 eine Vier-Jahreszeiten-Matte. Das ist sie meiner Erfahrung nach aber ganz sicher nicht. Ganz im Unterschied zur X-Therm. Die hält mit einem R-Wert von über 7 auch im tiefsten Winter warm - mich jedenfalls. Und bedenke bitte, dass alle Isolation nach oben hin mit verschiedenen Layern nichts bringt, wenn die Wärme nach unten hin in einer Isomatte mit R-Wert 4,5 versickert.

    Man kann es natürlich nicht immer lokalisieren, aber ich habe in meinen Tests versucht darauf zu achten und ich habe nicht den Eindruck gehabt, dass die Kälte von unten kommt.
    Ich habe im Caddy also im Auto und bei mir im Bauwagen meist mit dieser Exped Sim Mat mit R-WERt offiziell 4,6 getestet https://www.bergfreunde.de/exped-sim-38-isomatte-bf/

    Im Zelt habe ich zuletzt eine Nemo Switchback (Evazote o.ä.) https://www.bergfreunde.de/nemo-switchback-isomatte/ , oft aber nicht immer mit einer gelben Neoair X-Lite NXT darüber geschlafen (vermutlich folgende, aber ich habe sie im Austausch von Therm a Rest erhalten und sie hatten geschrieben "If you would like to upgrade to a x lite NXT large ..." https://www.bergfreunde.de/therm-a-rest-n…e-nxt-isomatte/ , zuvor hatte ich ein paar Jahre lang dünne Evazote-Matten mir einer Neoair Trekker kombiniert.

    Leider kann ich nicht mehr genau sagen, bei welchen Tests ich welche Matte hatte, da ich vor allem auf den Quilt und Klamotten notiert hatte. Außer, dass ich oft die dicke Exped Sim MAtte hatte (weil ich sie schon lange habe, und für Tests als "am wärmsten" vermutet hatte.

    Danke für Eure Antworten schon einmal.

    Zu Euren Fragen:
    -Ich bin ca. 1,85 groß
    -Quilt ist ein Gramjakt in lang und weit, in den habe ich (gibt’s einen Thread von mir hier im Forum glaube ich zu) selbst Overfill reingemacht.
    -Bei vielen Merino Sachen habe ich leider ganz leichte allergische Reaktionen, daher ungerne.
    Mit Schlafsack statt Quilt habe ich bei Vergleichbarer Wärmeleistung auch im Nierenbereich gefroren. Ich fühle mich jedoch mit der Bewegungsfreiheit im Quilt deutlich wohler.
    -Isomatten habe ich einiges probiert, das ist sehr sicher nicht für die Ursache.
    Zelt tauschen werde ich nicht für diese Reise, auch wenn mir bewusst ist, das ein Innenzelt ein paar Grad bringt.
    Ja, ich esse gut vorm Schlafen.
    Ich habe schon recht viel getestet, ich glaube nicht, dass sich die Ursache hier im Forum finden lässt, ich hatte auch schon mal einen Thread dazu.
    Zelt bin ich mit Tarptent Double Rainbow unterwegs gewesen, aber Tests auch im Caddy und im Bauwagen.
    -An Kopf (wenn ich Fleecmütze trage) und Beinen friere ich eher weniger, sondern gesamter Torso Schwerpunkt Nierengegend

    GEDANKEN ZU DEN VORGESCHLAGENEN LÖSUNGEN

    Ich bin immernoch am überlegen, was ich mache.

    Auch, weil ich erst vor Ort sicher weiss, welche Touren möglich sind (wegen Permits, Restschnee, Lust etc), und wie kalt es werden würde.
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    Wenn ich keine Tests gemacht hätte, würde ich vermutlich davon ausgehen, dass eine Dicke Jacke (ich habe mit dieser getestet https://www.bergfreunde.de/berghaus-vasky…unstfaserjacke/ und eine vorhandene Fleecehose unter dem Quilt vor allem im Nierenbereich mehr als 5 Grad bringen sollten.

    Leider war es jedoch nicht so, und es lässt sich im Nachinein schwer klären warum.

    Evt. Ist dabei zwischen Jackenunterkante und Hose einfach die Lücke, dann rutscht die Jacke leicht hoch, und ich friere wieder genau an meiner Schwachstelle unterer Bauchbereich.

    Aber so lange da die Ursache nicht geklärt ist, ist es vermutlich nicht sinnvoll, andere hier im Thread genannten Klamotten zu kaufen (die zwar viel leichter, aber nicht wärmer sind).


    Ich wird noch mal versuchen nachzutesten, ob ein hochrutschen der Jacke das Problem gewesen sein könnte, und wenn, ob sich das verhindern ließe. Dann würde es ja auch mit ner leichteren Jacken, die ich dabei haben werde, funktionieren.
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    Wärmeflasche halte ich grundsätzlich für eine interessante Idee, gerade auch weil ich häufiger nur in Nierengegend friere.

    Allerdings habe ich nicht eh ne Flasche dabei (da ich 3 Liter Hydrapak plus Topf nutze), und wäre schnell bei 150 Gramm Mehrgewicht,- die alleine wahrscheinlich noch nicht reichen, um bei einigen Grad Käter insgesamt zu schlafen. Trotzdem gute Idee.
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    Da ich als Haupt-Teil langfristig Quilts nutzen möchte, wäre ein Liner unter dem Quilt vermutlich "leichter bei ähnlicher Wärmeleistung" wie die ganz Dicken hier im Thread genannten Überschlafsäcke.

    Leider habe ich ein paar sehr dünne Schlafsäcke in die Freebox getan, da ich nicht damit gerechnet hatte sie noch mal zu brauchen.
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    Hier rumliegen habe ich noch 2 (leider einer schlecht geformt, und der andere mit stärker gelittenen Daunen) Schlafsäcke in der Gewichtsklasse 800g bis 1kg. Eigentlich viel zu schwer, außer es wird regelmäßig sehr deutlich unter Null Grad - dann wären sie in Kombination mit meinem Quilt für mich Frostbeule genau richtig warm,wenn auch seeehhhr schwer.

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    Ein leichter Zusatz-Schlafsack/Quilt aus Kufa statt Daune hätte den Vorteil, dass er bei Nässe-Problemen nicht die gleichen Probleme wie beim (Haupt-)Daunenquilt gibt

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    -An den von RaulDuke genannten Liteway Sleeper Quilt hatte ich auch schon gedacht, bloß wiegt er in L halt schon 700 Gramm, und dann bin ich in einer Gewichtsklasse, in der ich fast noch einen eh vorhandenen zusätzlichen Daunenschlafsack (okay 1kg statt 700 Gramm) einpacken könnte, und müsste nichts kaufen.

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    Die ganze dünnen Dauenquilts würden theoretisch evt. Am besten passen. Praktisch habe ich bei den sehr dünnen Daunensachen schnell das Gefühl, dass die Daune bei mir schnell verrutscht, an vielen Stellen dann gar nichts mehr ist, und sie für mich nicht gut funktionieren
    Daune mit Quer-Kammern wie der Cumulus 150 Quilt wollte ich daher eigentlich nicht mehr kaufen, auch wenn Preis und theoretische Wärmeleistung natürlich für ihn sprechen.
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    Der OMM Core Liner https://www.sportsshoes.com/de-de/product/…re-liner---ss26 sieht interssant aus und ist nicht teuer. Wenn er wie Du schreibst, 3-4 Grad bingt, ist er evt.die leichteste und kompakteste "Nicht-Daunen-Lösung" , die ich evt. Mit Wärmfalsche oder so ergänzen könnte in wirklich kalten Nächten.
    Ist das Material vom OMM Liner so ein Wunderzeug, dass die Wärmeleistung mit z.B. dem Liteway 170 10D Apex Quilt auch nur im Ansatz vergleichbar ist (ich vermute nicht), und der Liteway bringt sehr viel mehr Wärmeleisung?

    um nochmal deinen Satz aufzugreifen: wieso liegt es nicht an der Matte? Wie hoch/dick ist deine denn? Die Flanken bei dicken Matten werden nämlich super schnell kalt und das spüre ich immer als erstes an der Hüfte. Z.B. eine 3mm Eva auf die Matte legen macht dann schon einen deutlichen Unterschied!

    Alles durchgetestet: Die Exped Sim Mat im Auto und zuhause ist 1,97 x 65 cm x 3,8cm dick. Auch getestet die Nemo Evazote Matte, die Neoair NXT und die beiden letzteren in Kombination

    Ja, in Chile ist Sommerbeginne, aber die Berge sind schnell hoch.
    Bei Extragewicht 870 Gramm würde ich eher einen alten (mit leider nicht mehr richtig guten Daunen) 1kg Daunenschlafsack mitnehmen, weil das eh hier noch rumliegt.
    Einen Winterschlafsack zu kaufen, macht wenig Sinn, weil ich den erstens sonst evt.- nie wieder brauche, und zweitens zwar das Geld aber kaum mehr Lagerplatz für so ne Dicke Tüte habe, und drittens nicht mal ganz klar wäre (weil mich mein frieren an den Rippen so überrascht), was das richtige Produkt wäre. Viertens müsste ich den dann bei so Reisen wie nach Chile auch bei den wärmenren Touren nutzen. Ich bin ja oft für mehrere Touren in fernen Ländern.
    Robert Klink redet in seinen Podcast von einem Alpha Direct Liner - weiss wer wie viel das bringt und welches Produkt damit gemeint sein könnte?
    Grundsätzlich erscheint es mir auch viel logischer, dann dickere Klamotten als Zusatz mitzunehmen, weil sie aus ähnlichen Material sind, aber Double Use bieten. Ich bin bloß verunsichert, weil mir meine Dicke Berghaus-Kufa-Jacke weniger gebracht hatte als vermutet.
    Ausreichend kalte Temperaturen für Tests werde ich vor der Reise nicht mehr haben.


    a) wenig Platz zu Hause habe