Beiträge von superflow

    Hallo,

    Der AltaVia 1 in den Dolomiten steht auf meiner Bucketlist, und ich habe ein paar Fragen:
    Ich würde wohl Zelten, da ich immer recht spontan losfahre, und die Hütten meist ein halbes Jahr vorher ausgebucht zu sein scheinen.

    1-Stimmt mein Eindruck, dass Lanschaftlich der erste Teil ab Pragser Wildsee die schönere Hälte ist? Gibt es starke Unterschiede im Landschaftsbild zwischen den ersten und letzten Tagen, ausser das südlicher wohl weniger los ist?

    2-Ist es recht unkompliziert, Powerbanks in den Refugios tagsüber nachzuladen, wenn ich dort nen Kaffee trinke?

    3-Wenn ihr Zeltplätze gefunden habt: Waren die oft steinig, so dass ich auf jeden Fall Tyvek oder so für unter den Zeltboden mitnehmen sollte?

    4-Könnt ihr irgendwas für Resupply Grundnahrungsmittel empfehlen? Meine KI sagt ca. Tag 4 wenn langsam gelaufen von Passo Falzarego nen Bus nach Cortina d’Ampezzo, wo es wohl läden gibt? Alternativen?

    5-Wird es jetzt im Hochsommer auch mal kälter als 5 Grad Nachts?

    6-Ich habe ein paar Berichte gesehen, dass seit diesem Jahr vermehrt Ranger in der Gegend unterwegs sind. Mein ihr, Wild Zelten ist dieses Jahr noch mal komplizierter geworden als letztes Jahr? Oder sind die Ranger eh nur nahe Pragser Wildsee?

    7-Wie fand ihr da Wild zelten auf dem AV1? Klar weiss ich, dass ich erst zum Sonnenaufgang aufbaue und früh abbaue. Aber war es trotzdem mega schwer, passende Zeltstellen zu finden?

    8-Musstet ihr viel Trinkwasser kaufen, auch wenn ihr n Wasserfilter dabeihattet, einfach weil es keine Bäche etc gab?

    9-gab es, ähnlich wie in Tirol etc., am Ende doch viele Stornos in den Hütten, so dass am Ende meist doch Plätze in den Hütten verfügbar waren?

    Als ich im Mai gewandert bin, hatte ich den Eindruck, dass vielleicht 1-2 von 10 Sheltern gebucht werden können und müssen, und es dann auch alternative Shelter gab. Aber vielleicht ist das an anderes Stelle in DK auch deutlich anders?
    Ja, ich habe jetzt im Sommer auch einen Shelter gesehen, wo Leute mit PKW und Kühlboxen etc. rangefahren sind, um dort zu übernachten. Wer das vermeiden will, sollte vermutlich einfach nach Shelters schauen, die nicht mit dem Auto erreichbar sind,

    Ich war vor 10 Tagen also Mitte Juli noch mal für Tagestouren und zum chillen in der Gegend.
    Mein Eindruck ist, dass jetzt im Sommer schon was los ist, ich habe immer wieder Leute mir Mehrtagesrucksäcken gesehen.
    Leute mir denen wir gesprochen haben meinten, dass öfters so 10 Leute bei den Sheltern waren.
    Da es genug Platz für Zelte gibt, ist das ja kein Problem, aber die Tour hat dann natürlich schon einen sehr anderen Charakter als im Mai

    Meine beiden alten Ortlieb Wassersäcke schmeckten nach Kunststoff. Ob das immer noch so ist, kann ich nicht sagen.

    Geschmacksneutral sind die MRS Wassersäcke.
    Die HyraPak`s sind auch okay, gegebenenfalls einmal mit Zitronenwasser über Nacht einweichen lassen.

    Das Thema Wassersäcke taucht ja an verschiedenen Ecken hier im Forum auf - eigentlich sollte es einen Gesamt-Thread dazu geben.
    Hab über die Jahre ein paar Ortlieb gehabt, und ja sie schmecken immer leicht nach Kunststoff, und ich habe jetzt auch einen Hydrapak und finde ihn hübscher und das Wasser schmeckt besser draus.
    Am Ortlieb mag ich, dass es einen Duschaufsatz gibt (kann sein, dass der Extra gekauft werden muss), und dass der Ausgang Pet-Flaschen-Größe hat, so dass mein Filter reinpasst.
    Leider scheint dass bei keinem anderen Wassersack in der Größe von 3-4 Liter der Fall zu sein, nicht mal mit mir bekannten Zusatzteilen.

    Wo bekommt man dieser Tage noch Erdnussbutter in Plastikbehältern? Am besten Schraubgläser.

    In den meisten großen Supermärkten in Deuschland ist die billigste Erdnussbutter in der Regel in Plastik-Schraub"gläsern".
    Wenn Du z.B "Rewe Erdnussbutter" googlest, siehst Du in der Bildersuche die in rot und blau von der Eigenmarke "Ja", die sollte in Plastik sein. Ich vermute, dass es bei Kaufland oder Edeka ähnliches gibt,.

    Ohne jede Erfahrung damit war mein Gedanke zu Monokularen:
    -Wenn ich bei meinem Fernglas eine Seite (zumindest die rechte, ich nehme das unterschiedlich war) zu halte, sehe ich gefühlt deutlich mehr als die Hälfte, eher so 80 Prozent. Das ist allerdings nur ein spontaner Eindruck beim Schnelltest, und evt. auf Dauer anders.
    -Ein Fernglas ist ja wegen des Mittelteils mehr als Doppelt so groß und schwer wie ein Monokular.
    -Daher würde ich mit einem Monokular das 30% Größer ist als die Häfte eines Fernglases, insgesamt mehr sehen bei weniger Gewicht im Vergleich zum Fernglas.
    Soviel zu meinen Gedanken, aber mir fehlt da halt die Praxiserfahrung.
    :::
    PS: Auf meinem Eschenbach im Auto steht "Eschenbach arena 8x25b" . Stimmt meine Einschätzung, dass ich das ein ähnliches Sichtfeld immer vergleichbar schwer sein wird, und das mit mehr Geld eigentlich vor allem die optische Abbildungsqualität steigt, aber nicht unbedingt die Kompaktheit bei gleichem Sichtfeld?

    Ist Euch schon mal bei einem reinen Gaskocher die Düse verstopft?
    Oder ist das eine absolute Ausnahme?
    Ich hatte das gerade bei einem Optimus Vega (reiner Gaskocher), der auf einmal nur noch so viel Power wie ein Teelicht hatte.
    An die Düse bin ich nur mit Schraubenschlüssel (alternativ Zange) gekommen, da sie vermutlich normalerweise nicht verstopfen sollte, und konnte sie jetzt aber reinigen.
    Gut, dass das nur beim Autocamping passiert ist und ich 2 Ersatzkocher dabeihatte.
    Auf Tour ist eine verstopfte Düse ja ein echtes Problem, und mein Vertrauen, das Gaskocher nie Probleme machen, ist jetzt etwas geschmolzen.
    Ist Euch ähnliches schon mal passiert?
    Ich kenne das nur von Benzinkochern, aber die sind ja fürs Düse reinigen vorbereitet.
    Oder gibt es sogar Gaskocher, bei denen die Düse zugänglich ist?

    Ich habe gerade diesen Thread gelesen und den Gesamteindruck, dass mit den wirklich leichten Monokularen deutlich unter 100g wie dem Zeiss 5x10 T* MiniQuick Monokular die meisten Leute hier nicht so richtig glücklich sind, und gefühlt mehr als die Hälfte der Beiträge doch zu Ferngläsern deutlich über 200g raten.
    Stimmt dieser Eindruck?
    Wenn ja, warum?
    Ist der Nachteil der kleinen Monokulare ein zu enges Blickfeld, oder geht es eher um das sehen beiu Dunkelheit?
    Oder sind Ferngläser evt. ein Nerd-Thema für sich, bei denen halt Fernglas-Exprerten was schreiben, und die finden halt nur das optisch beste gut genug?
    ..
    Ich selbst habe ein (vermutlich paar 100 Gramm) Eschenbach Fernglas für unter 100 Euro. Ich kann für mich optisch ausreichend damit die Landschaft anschauen etc, aber für Touren ist es mir viel zu schwer.
    Ziel wäre, ein bischen die Landschaft anzuschauen (nicht notwendigerweise in der Dämmerung), einen Überblick im Gebirge und bei Kanurfahrten nach Plätzen zum illegalen Wildcampen zu finden, und bei letzteren frühzeitig zu sehen, "wer da so kommt".
    Kann ich mit dem leichten Zeiss 5x10 T* MiniQuick Monokular für solche Zwecke glücklich werden, oder sind selbst 50 Gramm dann halt am Ende ungenutze 50 Gramm weil das Teil mir keinen Spaß machen wird oder das Blickfeld so eng ist, dass ich zu viel übersehe?
    Evt habe ich zu dem leichten Zeiss auch gerade ein HAben-Will-Bedürfnis, ohne wirklich zu wissen wie ich damit klarkommen werde.

    Was ist mit den Sea to Summit Watercell X? Die haben einen kleinen Duschkopf dabei und einen regulierbaren Wasserfluß; gibt's auch in 4l. Allerdings sind die neuen hellbraun – die alten anthrazitfarbenen sind zum Dusch(vorwärm)en besser, kriegt man aber auch noch.

    Da ich für die Hydrapak eh einen Adapter auf PETFlasche benötige, um einen Wassefilter anschließen zu können, werde ich vermutlich darüber eine Lösung finden

    Ich oute mich als Hygiene-Fan ("Buh" bei vielen hier, ich weiss, sorry dafür).
    -Auf Kanutouren haben wir Ortlieb-Säcke 8 Liter, und wenn eh ein Feuer brennt, oder Gas über ist, spricht nichts dagegen, an kalten Tagen damit eine Warmwasserdusche zu machen, und das tut richtig gut.
    -So ein USB-Akku-Teil habe ich im MiniCamper mit Kanister, und die Wirkung ist noch eine ganze Spur besser.
    -Für Wanderungen habe ich mir einen 3 Liter Hydrapak-Wassersack gekauft, mit dem ich auch "duschen" möchte. Ich finde ihn nicht ideal, weil der grosse Verschluss (anders als bei meinen Ortlieb, bei denen es eine "Duschkappe" und Regelbarkeit gibt) nur ganz auf und ganz zu geht, und daher kein oder halt viel zu viel Wasser rauskommt (bei kaltem Wasser egal, aber wenn man Wasser warm macht und mit 3 Liter auskommen will nicht egal).
    Lösung ist, in ein passende Kappe von was anderem (hab eine von nem Kanister ruliegen gehabt) einige Löcher zu bohren, um sich einen Duschaufsatz zu basteln. Leider habe ich beim ersten Versuch zu viel bzw. zu große Löcher gebohrt, und es fliesst zu schnell.

    Ich suche ehrlich gesagt etwas kleineres als Filmdosen - daher der Gedanke mit dem Strohhalm.
    Das wäre ja auch für vieles andere Interessant (Mini-Mengen Kaffeepulver, Gewürze...)
    Da ich gar nicht so viel brauche.
    Falls ich was größeres benötige, nehme ich statt Filmdosen diese hier https://www.temu.com/goods.html?_bg…r_page_sn=10045 von Temu, da mir Filmdosen in den letzten Monaten mehrfach aufgegangen sind (eng gepackt und vermutlich versehentlich zusammengedrückt)

    .B. Brandsalbe für "ein Mal ans heisse Metall greifen"?

    Brauchst du nicht. Wenn du eine Kleinmengen Fettsalbe/ Heilsalbe mitnehmen willst, dann kaufe dir ein Tübchen Bepanthen Augen- und Nasensalbe. Die kannst du natürlich auch auf deinen Wolf, oder deine Brandblase schmieren.

    Wir haben die großen Tuben eh hier, und die kleinen sind halt im Vergleich teuer.
    Daher wäre abfüllen Klasse.
    Du meinst, Brandsalbe hat wenig Vorteile gegenüber Bepanthen?
    Tatsächlich ist Brandsalbe übrigens die einzige Salbe, die ich Trottel in den letzten Jahren auf Touren wirklich gebraucht habe, und das bereits 3 mal.

    Wie transportier ihr kleinen Mengen Salbe" z.B. Brandsalbe für "ein Mal ans heisse Metall greifen"?
    Ich hatte den Tip mit Strohhalm gelesen?
    Ist das die beste Möglichkeit (ich hab noch welche gebunkert)?
    Gibts dabei was zu beachten?
    Einfach danach Gaffa-Tape drüber?
    Ich vermute, öftes ist die Tuben-Spitze breiter als der Strohhalm, wie macht ihr das dann?

    Den Thread nebenan https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/14…er-f%C3%BCr-2p/ hast Du gesehen?
    Was für manche auch noch wichtig sein könnte, und wo vielleicht nicht sofort dran gedacht wird:
    -Viele Schlauchkocher sind deutlich lauter als Aufschraubkocher (ein Verkäufer bei Globetrotter meinte mal "alle mir Vorheizshlaufe, keine Ahnung ob das stimmt)
    -viele Schlauchkocher (die, wo die Regelung am Kartuschenende und nicht am Kocherende des Schlauches ist) lassen sich deutlich schlechter regulieren.
    -ich habe selbst einen Optimus Vega (bestimmt nicht der leichteste Schlaufkocher mit ca. 180g)) der beide genannten Nachteile hat, und wie im anderen Thread genannt, mit China Butan bei 5 Grad trotz Vorheizschlaufe erstmal wenig Power hat).

    Wie geht ein sinnvoller Gaskartuschen-Test wirklich?
    Nach nochmaligem lesem des kompletten Threads habe ich den Eindruck, für einen praxisrelelvanten Kartuschentest reicht es nicht mal aus, aus einer großen Kartusche ein bischen was in einer kleine Kartusche zu füllen, um zu sehen, wie diese läuft, wenn sie fast leer ist.
    Denn es kommt oft beim Betrieb zu einer Entmischung (Das Propan wurde anteilig viel mehr verbrannt, als die Kartusche voller war), und das wird bei diesem Test ignoriert.
    Habe ich das so richtig zusammengefasst?