Beiträge von Eichkatz

    Das Original kann ebenfalls montiert bleiben?

    Nein, der Original Footprint von Nordisk ist so gedacht, dass er zuerst aufgebaut wird und das Zelt danach.

    Da er aber die selben Heringe an den selben Positionen nutzt könnte man ihn vermutlich entsprechend modifizieren.

    Das Bild vom Footprint ist auf der Nordisk-Seite übrigens aktuell falsch, hier ist der richtige zu sehen.

    die Tatsache, dass man Stangen, Innenzelt etc separat bestellen kann fand ich grundlegend positiv.

    Sehe ich auch so. Das Aussenzelt ist allerdings leider nicht einzeln erhältlich.

    Ein paar Punkte beschäftigen mich:

    - Ich habe nun die 1 Personen Version gekauft da ich den Platz vor dem Innenzelt reizvoll finde um Radschuhe, Taschen etc abzulegen, frage mich aber, ob die 2 Personen Version nicht die bessere Idee ist da man innen dann mehr Platz hat und seinen Kruscht mit rein nehmen kann.

    - Ich weiss nicht, ob der Zeltboden wirklich haltbar ist wenn man das Zelt im dunkeln irgendwo aufschlägt und sich möglicherweise Ästchen, Steinchen etc in der Wiese befinden. Der Topicstarter Eichkatz hat offenbar eine selbst gebaute Unterlage im Einsatz. Ich habe dazu bisher aber keine näheren Details gefunden. Darf ich fragen wie die Unterlage konstruiert ist? Kann sie am Zelt verbleiben beim Abbau und verpacken?

    - Die von Nordisk erhältliche Unterlage ist ja relativ teuer und auch recht schwer. Evtl ist es eine gute Idee sich einfach was aus Tyvek zuzuschneiden..

    - Offenbar ist das Lofoten 1 nicht mehr lieferbar - ich hatte es erst bei Camping Wagner vorbestellt und es hiess dann, dass der Hersteller gemeldet habe, dass das Zelt nicht mehr lieferbar sei ..?

    Willkommen 😀

    1 vs 2 Personen Version:

    Ich habe meine Überlegungen dazu ja oben beschrieben. Bisher haben sie sich bestätigt.


    Unterlage:

    Ja, ist eine gute Idee, finde ich. Khyal im blauen Forum hatte es mal gut beschrieben: Bei den modernen Ultraleicht-Zelten verlagert sich der Verschleiss vom Boden auf den Footprint.

    Meine kann dranbleiben, wie weiter oben ja schon geschrieben. Gelöst ist das mit Elastikkordel & kleinen Karabinern. Ich mache heute mal ein Detailbild der Befestigung und poste es.

    Hier ein paar Detailbilder:


    Tyvek (Hardstructure) ist der Klassiker: Günstig & robust, halbwegs leicht, kann mit einer Schere sehr einfach zugeschnitten werden. Vom Packmaß habe ich keine Ahnung, es wird aber etwas größer sein als Silpoly oder Silnylon.
    Mir wäre es zu frickelig, das Ding hinzulegen, gegen evt Wind zu sichern, gezwungen zu sein das Zelt genau darüber aufzubauen (manchmal geht der Hering an einer Stelle nicht rein) und am Schluss zurecht zu ziehen.

    Aber vielleicht willst dich du ja an einer Kombi aus Tyvek und meiner Befestigung probieren. Oder du machst nur Schlaufen für die Heringe wie beim Nordisk Original-Footprint. Den finde ich übrigens sehr realistisch bepreist und er ist mit 70d äußerst robust.


    Lieferbarkeit:

    Zwischenzeitlich sah es mal so aus, als wäre es aus dem Programm genommen. Bei Nordisk selbst ist das ULW 1 allerdings aktuell in grün wieder lieferbar.

    Eichkatz

    Muss man bei dem Zelt eigentlich die Nähte versiegeln, oder sind die getaped?

    Sie sind nicht getaped, ich habe sie aber auch nicht versiegelt. Ich habe auch von niemand anderem gelesen, der es gemacht hätte.

    100 % Meinung: Mir scheint das auch eher so eine amerikanische Cottage-Unart zu sein, sich mit sowas beschäftigen zu müssen. Auch wenn das Lofoten ob seiner Abmessungen und Stoffdicke Spielzeug-Assoziationen weckt ist es halt schon für den echten Einsatz gebaut.

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    "Nachtbus statt Nachtzug? Wir haben Europas ersten Schlaf-Bus getestet! Twiliner"

    180 € für den Bus versus 80 € im Nachtzug?

    Wenn die Info am Anfang des Videos gekommen wäre hätte ich es gar nicht geschaut.

    Sehr spannend, anscheinend will die Hurtigrouten Touristen Seite in DE unbedingt eine Kabine verkaufen. Vor Ort kann man auch einfach aufs Boot und dann die Strecke zahlen.

    Norwegen-Freunde - Forum • Thema anzeigen - Übernachtung auf der Hurtigroute ohne Kabine
    Ohne Kabine über Nacht - Fragen vor der Reise - Hurtigforum

    Das macht dann natürlich einen Unterschied im Preis. Und da wir eh Isomatte und Schlafsack dabei haben... Wieso nicht !

    Da Kirkenes so weit östlich liegt (in der Erinnerung östlicher als Istanbul), sind die Reise über den Westen rein geografisch deutlich weiter, als über Finnland.

    Ich habe aus Interesse mal nach einer Verbindung von Helsinki gesucht:

    vr.fi fährt direkt von Helsinki nach Rovaniemi in ~ 8,5 h - knapp 12 h (letzteres ist ein Nachtzug)

    Fahrräder kann man direkt mitbuchen

    laut http://www.matkahuolto.fi fährt dann von Rovaniemi nach Utsjoki in 6:45 h (Bus mit 1x umsteigen)

    Es sind 2 Operators (einer davon eskelisen.fi, den zweiten habe ich jetzt nicht rausbekommen) und matkahuolto äussert sich zu Fahrrädern in ihren FAQ so:

    "Can I take my bicycle with me? What is the charge? Should I notify someone in advance?

    For some services, it is possible to buy a separate ticket for a bicycle. The bicycle ticket can be used to transport one adult bicycle or one children’s bicycle. You must buy a different ticket for each bicycle. The charge for transporting bicycles varies according to bus operator.

    If a bicycle ticket is not available for the service in question, it is advisable to inquire about the possibility of bicycle transport from the bus company operating the service in advance, at the latest on the working day before the departure date. Check the Timetable Search for the contact details of the bus company and any comments on the departure in question by pressing the round i button next to the desired service."

    Von Utsjoki sinds dann ~200 km bis Kirkenes, also ein Klacks verglichen mit der Gesamtreise ;)

    Das aber nur der Vollständigkeit halber.

    Hurtigruten fahren ist ein fantastisches Erlebnis! Falls ihr das noch nicht kennt macht das, kann ich nur empfehlen!

    Moderatoren : gerne kann man das Thema auch in "Bikepacking" verschieben. Da es sich um spezifische Tourenplanung handelt, habe ich es mal hier parkiert. Gibt es eine Zeitlimite wie lange ein Post noch bearbeitbar ist (würde gerne den ersten Post nutzen, um Ressourcen/Quellen etc. nach und nach hinzuzufügen)

    Du kannst deine Posts meines Wissens fünf Tage lang bearbeiten.

    Das geht meiner Erfahrung nach noch viel länger, siehe den Thread zum Nordisk Lofoten: Dort füge ich regelmäßig noch neue Links ein etc.

    In der Vergangenheit habe ich daher öfter Temperaturen in meinen Ofen-Tipis gemessen, und mich entschieden nur Messwerte auf Bodenhöhe zu vergleichen. ich finde, das kommt meinem Temperatur-Empfinden im Zelt am nächsten.

    Guter Punkt, man liegt ja am Boden.

    Das Lofoten hat so eine kleine Ecke im Inner grob neben der Hüfte. Nächstes Mal kommt das Innen-Thermometer da hin. Vielleich baue ich noch was, damit es nicht so leicht verdeckt wird und exakt auf den 6,4 cm Höhe meiner Matte misst.

    (Deuter Exosphere 0, Bergstop Microstretch Liner, 2 Paar Socken, KF Skioberteil, KF Beinlinge, KF Isojacke).

    Normalerweise würde ich jetzt nicht zelten, meine Zieltemperatur sind mindestens 10 Grad nachts, mit Reserve bis 5 😉

    Hmnja, aber in dem Zelt hatte es doch an sich doch über 6° / 9°. Der Exosphere hat 5° Comf - mich wundert etwas dass du gar so viel on top gebraucht hast?

    Gute Frage, erkläre ich mir wie folgt:

    - Wie viel das Zelt scheinbar bringt wusste ich vorher nicht. Gerechnet hatte ich mit 2-3 Grad, gehofft auf 4-5.

    - Die „Comfort-Temperatur“ in der Norm ist afair definiert als „gerade noch nicht frieren“

    - Es gibt eine, teilweise deutliche, Abweichung zwischen Norm & Realität. Das Outdoor-Magazin hatte den Deuter damals als ich ihn gekauft hatte zB mit 7 Grad angegeben

    - ich bin kälte-sensibel mit gleichzeitig hohem Komfort-Anspruch

    - Ich schlafe die allermeiste Zeit auf der Seite, da liegt also weniger von mir auf der Matte (die für deutlich niedrigere Temperaturen tut). Jedes Mal wenn ich mich auf den Rücken drehe wird es direkt wärmer.

    - In der ersten Nacht bei objektiv lächerlicher Temperatur war mir (da allerdings ohne Inlet) an der obenliegenden Hüfte kühl. Mag an der Luftfeuchtigkeit gelegen haben, keine Ahnung. Nennenswerten Wind gab es in keiner der beiden Nächte.

    - Zwischenzeitlich war das Minimum fürs WE von einer Stelle mal mit -11 Grad vorhergesagt. Deswegen habe ich wirklich alles eingepackt und nach der Erfahrung der ersten Nacht auch benutzt.

    In der zweiten Nacht habe ich übrigens wohlig warm geschlafen. Zumindest bis ich wegen Surround-Schnarchen nicht wieder einschlafen konnte …

    Würdest du den Test mit dem dritten Thermometer zwischen IZ und AZ und einem dünnerem Schlafsack bzw. Quilt denn wiederholen können/wollen?

    Dieses Mal hatte ich das dritte Thermometer im Schlafsack. Es spricht aber nichts dagegen, das auch mal zwischen Inner und Outer zu legen.

    Mit meinem nur etwa halb so schweren Primaloft Schlafsack und weniger Add-Ons entsprechend meines typischen Setups werde ich sicher auch noch mal testen, ja. Aber erst wenn es wieder deutlich wärmer ist. Die Temperaturen zur Zeit habe ich nur fürs Forumstreffen ertragen und alles eingepackt was ich habe (Deuter Exosphere 0, Bergstop Microstretch Liner, 2 Paar Socken, KF Skioberteil, KF Beinlinge, KF Isojacke).

    Normalerweise würde ich jetzt nicht zelten, meine Zieltemperatur sind mindestens 10 Grad nachts, mit Reserve bis 5 😉

    Primär würde ich euch mit dem Thread aber gerne anregen, mal mit der eigenen Ausrüstung so zu testen um die besser einschätzen zu können. Der Aufwand ist ja nicht so groß und es ist eine interessante und bisher wenig beleuchtete Frage bei der Zeltwahl, finde ich.

    Falls ein paar Leute Interesse bekunden, die Dinger aber sonst nicht brauchen, können wir auch gerne einen Ringversand machen wo jeder sich meine Thermometer ausleihen kann und nur 1x Porto zahlt. Das erste ginge in dem Fall auf mich.

    Hast du deine drei Thermometer mal nebeneinander gelegt bei unterschiedlichen Temperaturen? Zeigen sie dann dasselbe an?

    Ja, die Abweichung lag bei 0,1 Grad.

    Auf dem einen Bild mit dem Eichhörnchen und dem Thermometer sieht es so aus, als würde das Thermometer ziemlich direkt über deinem Kopf hängen, also da, wo dein Körper am meisten Wärme an das Zelt abgibt und deine warme Atmung hingeht. Ist das so, oder liegt das an der Perspektive des Fotos?

    Das täuscht: Die Aufhängung sitzt an der höchsten Stelle (70 cm Innenhöhe …), etwa wo im liegen mein Bauchnabel ist. Der Kopfbereich des Schlafsacks ist auf dem Bild viel weiter in der Mitte als wenn ich drinliege. Mein Kopf berührt eigentlich immer das Ende des Innenzelts.

    Wärme. Doppelwandige Zelte sind wärmer, kleinere Zelte auch. Ein wärmeres Zelt erlaubt einen kühleren Schlafsack, der wiederum leichter ist und ein geringeres Packmaß hat. Die beiden Primär-Aspekte werden also noch verstärkt.

    Dahingehend habe ich beim Forumstreffen 2026 etwas Daten gesammelt:

    Eichkatz
    15. Februar 2026 um 16:50

    (die normale Link-Funktion tut für mich gerade nicht)

    Während meiner Recherche zum Nordisk Lofoten habe ich mehrfach sinngemäß sowas gelesen:

    „Doppelwandige Zelte sind wärmer.“

    „Da das Zelt so klein ist kann der Schlafsack etwas dünner ausfallen.“

    So weit, so wenig überraschend aber halt auch vage. Was ich wissen wollte ist: Wie viel wärmer genau denn?

    Pünktlich zum Forumstreffen habe ich recht günstig ein 3er Set Thermometer mit detaillierter Aufzeichnungsfunktion bestellt um mich der Antwort anzunähern. Dann habe ich einen einfachen Versuch aufgebaut:

    1 Thermometer aussen, etwa 1,5 m entfernt vom Zelt (unter dem Helm am Rad)


    1 Thermometer innen, aufgehängt in etwa 40 cm Höhe (ja, das Inner ist mit 70 cm echt niedrig 😉)

    Die Ergebnisse sind interessant, finde ich.

    Nacht 1:





    Nacht 2:




    (Ich habe jeweils ~3:30 - 4 Uhr genommen weil ich kurz danach aufgestanden bin.)

    Das ist schon signifikant

    Vergleichswert: für mein Tarptent Rainbow (1p, 2024, Silpoly), allerdings mit einfacherem Versuchsaufbau, habe ich mal ungefähr nur 1 Grad Differenz gemessen.

    • Wie handhabt ihr Brille und/oder Kontaktlinsen unterwegs?

    Linsen (Monatslinsen, 15 € Monat)

    • Warum habt ihr euch für oder gegen Brille oder Linsen entschieden?

    Orange getönte Schutzbrille schützt vor Wind, Verletzung, Sonne. Brille ist generell lästig.

    • Irgendwelche Tipps gegen das dämliche Beschlagen bei Kälte und Nässe?

    Weiter weg vom Auge. Schneller fahren 😉

    -

    • Wenn kein Etui, wo bewahrt ihr nachts eure Brille auf, so dass ihr sie leicht findet, aber euch auch nicht aus Versehen draufsetzt?

    -

    • Habt ihr ein Backup (Zweitbrille, Zweitlinsen) dabei, falls mal was schiefgeht?

    2. Paar Linsen

    • Sonnenbrille: Habt ihr eine mit Korrektur oder ne andere Lösung?

    Schutzbrille (s.o.), eine echte Sonnenbrille brauche ich nur sehr selten beim Auto fahren.

    Die beiden roten Teile sind neu und meine ersten beiden Produkte ohne Fahrrad-Bezug.

    Ich brate unterwegs ja gerne was und esse mit vollständigem Besteck vom Teller, quasi „ultralight glamping“ 😉

    Jetzt habe ich den Griff (Soto Micro Lifter, 14 g) meiner „Pfanne“ (Snow Peak Titan-Teller, 66 g) mit der einen Manschette und dem Messer vom Besteck (Esbit Titan, 40 g) verlängert.

    Einen Hack um aus Löffel & Gabel eine Grillzange zu machen hatte ich ja schon mal vorgestellt. Jetzt gibts mit der zweiten Manschette halt das Produkt dazu. Die Zange ist so angenehm, dass ich sie sogar zuhause benutze.

    Jede Manschette kann alleine die beim Besteck mitgelieferte schwarze ersetzen. Beide zusammen machen aus dem kompletten Besteck den längsten mir bekannten Camping-Löffel (33 cm).

    Sie wiegen zusammen 9 g, kosten 10 € und man kann sie bei mir käuflich erwerben.

    Natürlich bringe ich sie zum Forumstreffen mit 😀

    Passend dazu noch die News, dass es die Tensor Elite jetzt auch in regular wide gibt.

    Muss … Kaufreflex … unterdrücken 😀

    Die wäre bestimmt eine feine Ergänzung für mein Nordisk Lofoten, wo ansonsten in Rückenlage meine Füsse oben anstossen. Meine 2021 gekaufte XLite in Large ist zum Glück ansonsten einfach zu gut: Stabil genug, warm genug, bequem genug, groß genug, leicht genug, funktioniert auch in der Hängematte und hat zu allem Überfluss sogar die Farbe des Lofoten-Inners bzw der Tarptent Details.

    Vielleicht mache ich nochmal Frühjahrsputz via Kleinanzeigen und falls genug zusammenkommt kann ich guten Gewissens zuschlagen …
    Wie siehts denn bei Nemo mit der Gewährleistung aus?

    Dass das Zeug höchst selten in Schlafsäcken oder Quilts verwendet wird (Omm und der Hängemattenhersteller ENO sind wohl die große Ausnahme)

    Neben den von dir genannten und Alpkit, von denen mein Schlafsack ist, kenne ich noch Salewa. Deren Puez (Link geht zur Long-Version, die ich angesichts der Features vom Gewicht her durchaus konkurrenzfähig finde) hatte ich mir auch angeschaut. Gut ist das Rating nach EN-Norm, schlecht dass sie nur Primaloft Rise nutzen, welches afaik weniger isoliert als Gold.

    Gewicht: 597g, also minimal schwerer als der Apexquilt (dürfte an etwas schwereren Schnallen und Gummis liegen), das Packmaß liegt etwa 1/3 unter dem Apexquilt

    Das sind krass gute Werte, finde ich. Afaik isoliert Primaloft Gold ungefähr 12% besser als Apex. Dein neuer Quilt entspricht also 224er Apex. Da ist die Kombi aus Gewicht und sogar noch deutlich geringerem Packmaß schon ziemlich beeindruckend, oder?