Beiträge von Eichkatz

    die bloße Tatsache, dass man den Filter offiziell nicht rückspülen darf/kann/soll eher so mäßig kaufeinladend

    Lest doch bitte bei Interesse diesbezüglich mal die Anleitung unter den Punkten "Langzeitlagerung" und "Filterlebensdauer" und vergleicht das mit den anderen Herstellern.

    Für mich liest sich das im wesentlichen wie ich das von meinem Befree und dem Platypus Quickdraw kenne (erwartete Filterlebensdauer ~ 1000 l). Der Zyniker in mir vermutet, dass 3FULGear einfach ehrlicher ist als die anderen Hersteller wenn sie einen jährlichen Austausch empfehlen bzw annehmen ...

    Es gibt einige Updates von Tarptent:

    https://www.reddit.com/r/Tarptent/com…bor3/new_stuff/

    Mittlerweile gibts auch was auf der Webseite zu sehen, zB die Details zum (Single) Rainbow DW.

    Ich mag Tarptent. Wie sie immer weiter iterieren ist ein großes Vorbild. Das (Single) Rainbow DW ist wieder mal sehr interessant: Zusätzliche Möglichkeiten und vermutlich auch etwas wärmer für nur 20 g Mehrgewicht gegenüber dem klassischen Rainbow ...

    Die Materialien sind allerdings ein Rückschritt imho: 15d statt 20d für das Outer und vor allem 20d Silpoly statt 30d Silnylon für den Boden.

    Die Innenmaße sind noch nicht aktuell, vom Double Rainbow ausgehend sind aber 5 cm Einbuße bei der Höhe erwarten.

    Subjektiv scheint sich auch was Richtung Aufbau im Regen getan zu haben. Ich hatte mir das bei den doppelwandigen Tarptents als "geht zwar theoretisch, will man aber nicht wirklich machen" gemerkt, wenn ich aber jetzt auf der Seite mit den Setup-Videos das Video zum Double Rainbow DW anschaue sieht das eigentlich ganz brauchbar aus. Nicht "Outer komplett alleine stehend", wie ich es optimal fände aber eben auch nicht übertrieben optimistische "du baust das Inner so schnell auf, da wird schon nix nass".

    Das Scale Gravel ist mir in der vorherigen Version auch schon aufgefallen. Prima Idee, das hier mal zu verlinken!

    Und ein Thread zu geeigneten Rädern gefällt mir noch besser.

    Innerbarends ab Werk finde ich auch super. Wären Innerbarends bekannter würden imho deutlich weniger Räder mit Rennlenker verkauft: Für Leute die keine Rennen fahren ist "mehrere Hand-Positionen" nämlich damit abgedeckt und "noch aerodynamischer" nicht besonders relevant.

    Einen Dynamo sehe ich persönlich nicht als Vorteil: Bis die Gewichts-Rechnung gegenüber Powerbanks positiv ausgeht müsste man sehr lange bei Dunkelheit oder komplett abseits der Zivilisation unterwegs sein. Sekundär kommen noch Leistungsverlust, Kosten und unterschiedliche Speichen als Nachteile dazu.

    ---

    Für Leute mit einem ähnlichen Fahrprofil wie ich (keine Rennen, vorzugsweise Gelände, gerne auch Trails) empfehle ich das Specialized Chisel Comp Evo.

    Das ist das Rad, welches ich Stand heute neu kaufen würde. Es erfüllt alle meiner Kriterien weiter unten (die Innerbarends und Kettenwachs lassen sich leicht nachrüsten). Falls man möchte (Geld, Zeit, Kompromisse bei den Komponenten) lässt es sich fahrbereit, also inkl Pedalen sogar unter 10 kg bringen.

    Nach mehrfacher eigener guter Erfahrung kann ich aber auch gebrauchte Räder über Kleinanzeigen als Alternative empfehlen. Das ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis potenziell noch deutlich überlegen. Ich habe auch schon Räder ohne Probefahrt per Versand gekauft, selbst hinfahren und begutachten ist aber natürlich am besten.

    Hier meine Kriterienliste:

    - Rahmen (und vorzugsweise auch die Komponenten) aus Metall, nicht Carbon (Haltbarkeit schlägt Gewichtsvorteil)

    - gerader Lenker + Innerbarends (gute Kontrolle im Gelände, 2 bequeme (!) Handpositionen aus denen man auch bremsen kann)

    - Federung vorne und hinten. Je nach Fahrprofil gefederte Sattelstütze oder gefederter Hinterbau. (Komfort, Sicherheit & Pannensicherheit schlagen Wartungsaufwand)

    - breite, profilierte Reifen (Komfort, Sicherheit und Pannensicherheit schlagen Zuwachs beim Rollwiderstand)

    - reguläre Gabel, keine Lefty (Lenkertasche abstützen)

    - Kette, auf keinen Fall Riemen (robust, fehlertolerant, transparenter Verschleiss, mit Wachs wartungsarm, unterwegs reparabel)

    - Kettenschaltung oder Rohloff (effizient, erstere ist unterwegs reparabel, letztere geht nicht kaputt)

    - Keine elektronischen Komponenten (Black Box, Akkus aufladen nervt)

    - Beide Räder gleich groß (gleiche Speichen & Schläuche vorne und hinten)

    - Räder Tubeless ab Werk oder zumindest dafür vorbereitet (Pannensicherheit, Gewicht, Rollwiderstand)

    - Keine Leitungen durch Lenker oder Steuersatz (Wartung schwieriger, zerlegen für Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln unmöglich)

    - absenkbare Sattelstütze (mehr Kontrolle & Reserve im Gelände, Komfort und Sicherheit beim auf- und absteigen)

    - Platz im Rahmendreieck und darum herum für Taschen (zentral angebrachtes Gewicht ist am angenehmsten & sichersten)

    Seatosummit Ori-Fold, eine Faltmatte mit einklappbaren Seiten, abnehmbarem Fussende, und reduziertem Packmaß.

    Edit: Die Screenshots aus diesem Youtube Kurz-Video habe ich wieder gelöscht.

    Den Beschreibungstext gibts hier

    Die Matte kommt aber scheinbar leider erst nächstes Jahr.

    Die sehen 3D-gedruckt aus.

    Jedenfalls wäre es kein Problem, welche zu drucken.

    Wenn es darum geht, einen Löffel aus Holz zu haben, der vorn abgeflacht ist, sodass er auch als Topfkratzer taugt: Einweg-Holz-Besteck, vorn etwas abfeilen.

    Auch OT wegen des Materials: Ich werde ja nicht müde, das feine Esbit-Besteck aus Titan (das mit Manschette, nicht das mit Karabiner) anzupreisen. Der Löffel davon hat subjektiv genau die richtige Größe und ist vorne wunderbar abgeflacht. Falls sich jemand dafür interessiert wiege ich ihn für euch auch gerne mal solo damit ihr nicht die ganzen 45 g mitschleppen müsst 😉

    Im dritten Beitrag habe ich gerade zwei interessante Links zu Erfahrungen realer Nutzer mit dem Lofoten hinzugefügt.

    caficon: Zumindest ich kann manche Beiträge also deutlich länger noch bearbeiten als es eigentlich vorgesehen ist. Für diesen Thread passt das natürlich perfekt, wo ich ja gerne ein bisschen kuratieren will um die Benutzbarkeit zu verbessern.

    Die Geschichte geht weiter:

    Das ist Rinko Roller Pro. Er faltet deutlich kleiner als der normale Rinko Roller, ist noch robuster und rollt auch komplett eingehüllt.

    Mit LandingGear, einem optionalen Zubehör, muss man gar nichts mehr tragen.

    Rinko Roller Pro hat sich schon in diversen Zügen, inklusive des brandneuen ICE L bewährt.

    Reisen mit Rad und Zug werden einfach & entspannt. Dabei hilft mein neues Ebook "Bikers Guide to the Bahn":

    Bikers Guide to the Bahn ist sowohl bei Rinko Roller als auch bei Rinko Roller Pro für alle bisherigen und zukünftigen Kunden kostenlos dabei.

    Mehr Details gibts auf meiner Website.

    Das Original kann ebenfalls montiert bleiben?

    Nein, der Original Footprint von Nordisk ist so gedacht, dass er zuerst aufgebaut wird und das Zelt danach.

    Da er aber die selben Heringe an den selben Positionen nutzt könnte man ihn vermutlich entsprechend modifizieren.

    Das Bild vom Footprint ist auf der Nordisk-Seite übrigens aktuell falsch, hier ist der richtige zu sehen.

    die Tatsache, dass man Stangen, Innenzelt etc separat bestellen kann fand ich grundlegend positiv.

    Sehe ich auch so. Das Aussenzelt ist allerdings leider nicht einzeln erhältlich.

    Ein paar Punkte beschäftigen mich:

    - Ich habe nun die 1 Personen Version gekauft da ich den Platz vor dem Innenzelt reizvoll finde um Radschuhe, Taschen etc abzulegen, frage mich aber, ob die 2 Personen Version nicht die bessere Idee ist da man innen dann mehr Platz hat und seinen Kruscht mit rein nehmen kann.

    - Ich weiss nicht, ob der Zeltboden wirklich haltbar ist wenn man das Zelt im dunkeln irgendwo aufschlägt und sich möglicherweise Ästchen, Steinchen etc in der Wiese befinden. Der Topicstarter Eichkatz hat offenbar eine selbst gebaute Unterlage im Einsatz. Ich habe dazu bisher aber keine näheren Details gefunden. Darf ich fragen wie die Unterlage konstruiert ist? Kann sie am Zelt verbleiben beim Abbau und verpacken?

    - Die von Nordisk erhältliche Unterlage ist ja relativ teuer und auch recht schwer. Evtl ist es eine gute Idee sich einfach was aus Tyvek zuzuschneiden..

    - Offenbar ist das Lofoten 1 nicht mehr lieferbar - ich hatte es erst bei Camping Wagner vorbestellt und es hiess dann, dass der Hersteller gemeldet habe, dass das Zelt nicht mehr lieferbar sei ..?

    Willkommen 😀

    1 vs 2 Personen Version:

    Ich habe meine Überlegungen dazu ja oben beschrieben. Bisher haben sie sich bestätigt.


    Unterlage:

    Ja, ist eine gute Idee, finde ich. Khyal im blauen Forum hatte es mal gut beschrieben: Bei den modernen Ultraleicht-Zelten verlagert sich der Verschleiss vom Boden auf den Footprint.

    Meine kann dranbleiben, wie weiter oben ja schon geschrieben. Gelöst ist das mit Elastikkordel & kleinen Karabinern. Ich mache heute mal ein Detailbild der Befestigung und poste es.

    Hier ein paar Detailbilder:


    Tyvek (Hardstructure) ist der Klassiker: Günstig & robust, halbwegs leicht, kann mit einer Schere sehr einfach zugeschnitten werden. Vom Packmaß habe ich keine Ahnung, es wird aber etwas größer sein als Silpoly oder Silnylon.
    Mir wäre es zu frickelig, das Ding hinzulegen, gegen evt Wind zu sichern, gezwungen zu sein das Zelt genau darüber aufzubauen (manchmal geht der Hering an einer Stelle nicht rein) und am Schluss zurecht zu ziehen.

    Aber vielleicht willst dich du ja an einer Kombi aus Tyvek und meiner Befestigung probieren. Oder du machst nur Schlaufen für die Heringe wie beim Nordisk Original-Footprint. Den finde ich übrigens sehr realistisch bepreist und er ist mit 70d äußerst robust.


    Lieferbarkeit:

    Zwischenzeitlich sah es mal so aus, als wäre es aus dem Programm genommen. Bei Nordisk selbst ist das ULW 1 allerdings aktuell in grün wieder lieferbar.

    Eichkatz

    Muss man bei dem Zelt eigentlich die Nähte versiegeln, oder sind die getaped?

    Sie sind nicht getaped, ich habe sie aber auch nicht versiegelt. Ich habe auch von niemand anderem gelesen, der es gemacht hätte.

    100 % Meinung: Mir scheint das auch eher so eine amerikanische Cottage-Unart zu sein, sich mit sowas beschäftigen zu müssen. Auch wenn das Lofoten ob seiner Abmessungen und Stoffdicke Spielzeug-Assoziationen weckt ist es halt schon für den echten Einsatz gebaut.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    "Nachtbus statt Nachtzug? Wir haben Europas ersten Schlaf-Bus getestet! Twiliner"

    180 € für den Bus versus 80 € im Nachtzug?

    Wenn die Info am Anfang des Videos gekommen wäre hätte ich es gar nicht geschaut.

    Sehr spannend, anscheinend will die Hurtigrouten Touristen Seite in DE unbedingt eine Kabine verkaufen. Vor Ort kann man auch einfach aufs Boot und dann die Strecke zahlen.

    Norwegen-Freunde - Forum • Thema anzeigen - Übernachtung auf der Hurtigroute ohne Kabine
    Ohne Kabine über Nacht - Fragen vor der Reise - Hurtigforum

    Das macht dann natürlich einen Unterschied im Preis. Und da wir eh Isomatte und Schlafsack dabei haben... Wieso nicht !

    Da Kirkenes so weit östlich liegt (in der Erinnerung östlicher als Istanbul), sind die Reise über den Westen rein geografisch deutlich weiter, als über Finnland.

    Ich habe aus Interesse mal nach einer Verbindung von Helsinki gesucht:

    vr.fi fährt direkt von Helsinki nach Rovaniemi in ~ 8,5 h - knapp 12 h (letzteres ist ein Nachtzug)

    Fahrräder kann man direkt mitbuchen

    laut http://www.matkahuolto.fi fährt dann von Rovaniemi nach Utsjoki in 6:45 h (Bus mit 1x umsteigen)

    Es sind 2 Operators (einer davon eskelisen.fi, den zweiten habe ich jetzt nicht rausbekommen) und matkahuolto äussert sich zu Fahrrädern in ihren FAQ so:

    "Can I take my bicycle with me? What is the charge? Should I notify someone in advance?

    For some services, it is possible to buy a separate ticket for a bicycle. The bicycle ticket can be used to transport one adult bicycle or one children’s bicycle. You must buy a different ticket for each bicycle. The charge for transporting bicycles varies according to bus operator.

    If a bicycle ticket is not available for the service in question, it is advisable to inquire about the possibility of bicycle transport from the bus company operating the service in advance, at the latest on the working day before the departure date. Check the Timetable Search for the contact details of the bus company and any comments on the departure in question by pressing the round i button next to the desired service."

    Von Utsjoki sinds dann ~200 km bis Kirkenes, also ein Klacks verglichen mit der Gesamtreise ;)

    Das aber nur der Vollständigkeit halber.

    Hurtigruten fahren ist ein fantastisches Erlebnis! Falls ihr das noch nicht kennt macht das, kann ich nur empfehlen!

    Moderatoren : gerne kann man das Thema auch in "Bikepacking" verschieben. Da es sich um spezifische Tourenplanung handelt, habe ich es mal hier parkiert. Gibt es eine Zeitlimite wie lange ein Post noch bearbeitbar ist (würde gerne den ersten Post nutzen, um Ressourcen/Quellen etc. nach und nach hinzuzufügen)

    Du kannst deine Posts meines Wissens fünf Tage lang bearbeiten.

    Das geht meiner Erfahrung nach noch viel länger, siehe den Thread zum Nordisk Lofoten: Dort füge ich regelmäßig noch neue Links ein etc.

    In der Vergangenheit habe ich daher öfter Temperaturen in meinen Ofen-Tipis gemessen, und mich entschieden nur Messwerte auf Bodenhöhe zu vergleichen. ich finde, das kommt meinem Temperatur-Empfinden im Zelt am nächsten.

    Guter Punkt, man liegt ja am Boden.

    Das Lofoten hat so eine kleine Ecke im Inner grob neben der Hüfte. Nächstes Mal kommt das Innen-Thermometer da hin. Vielleich baue ich noch was, damit es nicht so leicht verdeckt wird und exakt auf den 6,4 cm Höhe meiner Matte misst.