Beiträge von ULgeher

    Die Zusatzleine kommt eigentlich immer an den mittigen Abspannpunkten von Kopf- und Fußende zum Einsatz. Die übrigen Leinen dienen dann noch der Verängerung bestehender Abspannpunkte, falls ich den Hering nicht genau dort platziert bekomme.

    Und hast du auch die Leinen in den Ecken verlängert? Mehr Heringe mitzunehmen ist kein Problem, für meinen Trailstar nehme ich 16 (!) Heringe mit...

    Irgendwie frage ich mich, ob die zwei Leinen von den Ecken zu den Struts rauf wirklich notwendig sind, wenn man die Struts mit einer weiteren Leine abspannt. Oder sind diese einfach da, um behaupten zu können, dass man das Zelt mit nur 4 Heringen aufbauen kann? Was ist da dein Eindruck?

    Ich hab die Abspannleinen etwas verlängert und in den Schlaufen kleine Schlaufen aus Gummiband reingemacht. Damit geht es mit den Haken einfacher. Warum ist es ungünstig wenn der Winkel nicht mehr stimmt ?

    Wohl weil die Apside dann nach aussen gezogen wird, anstelle von in Geweberichtung zum Boden hin. Das zieht ja dann noch an den Reissverschlüssen. Ich werde wohl zwei separate Leinen daraus machen: Eine lange für die Spitze, und eine kürzere für die Apside. Wenn man will, kann man die dann ja immer noch an denselben Hering hängen.

    Die Standard-Abspannungen ergaben in meinen Augen nur begrenzt Sinn. Wir haben in jedem Fall die Leinen verlängert, ergänzt und auch die Abspannwinkel verändert.

    Das ist auch mein Plan :) wollte einfach mal wissen, was so die Erfahrungen hier sind...

    Ich nehme an, ihr habe auch die Leinen in den Ecken verlängert, so dass mehr Aufstellfreiheit resultierte?

    Willkommen im Club 😀. Ich hatte das Dipole dw und habe es nie faltenfrei aufgestellt bekommen. Dazu die üblen, winzigen Täschchen für die beiden Stangen - ich habe es gerne wieder verkauft.

    Wir werden sehen, ob es mir auch so geht. Ich hatte das DCF-Dipole von mars_hikes mal aufgestellt, und die Stabilität und der Innenraum haben mich begeistert. Das Aufstellen ist natürlich nicht ganz einfach. Gegenwärtig habe ich auch ein X-Mid 1, bei dem stören mich aber die grossen Seitenflächen, die sehr windempfindlich sind, auch mit zusätzlichen Abspannpunkten.

    Die Taschen sind tatsächlich nicht riesig, aber die Stockspitze muss ja auf jeden Fall gut in der Oese sitzen, sonst hat man eh ein Problem.

    Ich bin nun stolzer Besitzer eines Dipole 1+ DW. Das Zelt ist innen sehr geräumig, und steht, wenn es mal abgespannt ist, wirklich erstaunlich fest.

    Allerdings ist das Aufstellen nicht ganz einfach.

    So verläuft die Abspannleine von den Peaks runter sehr steil. Das bedeutet, dass der Hering sehr "flach" in den Boden gesteckt werden muss, da die Leine sonst am Hering "hochläuft". Nun könnte ich die Leine natürlich verlängern, allerdings meinte Henry Shires auf meine Anfrage, dass dann die Leine zum Reissverschluss hin nicht mehr im Winkel des Eingangs zum Boden runterläuft, und das sei ungünstig. Nun könnte ich diese Leinen natürlich trennen, und 2 Heringe verwenden.

    Auch ist das Einhängen des Hakens unten am Eingang schwierig, da die Befestigung über ein Band erfolgt, das sich nur schlecht in den Haken einhängen lässt. Ich habe jetzt eine kleine Schleife aus Dyneema-Schnur in das Band eingeknüft, und hänge die Abspannleine dann in die Schnur ein. Das geht einfacher.

    Bevor ich nun weitere Dinge modifiziere wollte ich hier mal in die Runde fragen, wie die Dipole-Besitzer unter euch das Zelt aufstellen? Habt ihr die Abspannung modifiziert? Gibt es spezielle Dinge, die zu beachten sind?

    Bei den Bergwanderern (eigene Erfahrung) kann es schon vorkommen dass Menschen (meist ältere Herren) sich überschätzen
    nach dem Motto "das hab ich früher in xy Std. gemacht" und dabei "vergessen" dass sie zwischenzeitlich älter und deutlich "unfitter" sind.... oder Herzkrank usw.

    Das stimmt sicherlich. Ich denke aber auch, dass das Bergwandern an und für sich unterschätzt wird.

    Ich schreibe das als jemand, der Sommer und Winter durchaus viel in den Alpen unterwegs war (heute leider eher selten). Auf eine Tour, von der man weiss, dass sie technisch anspruchsvoll ist, bereitet man sich vor (Planung, Ausrüstung) und erwartet auch Schwierigkeiten. Eine Bergwanderung sieht dagegen eher wie ein Spaziergang aus... häufig ist sie das dann auch, aber eben nicht immer, z.B. wegen schlechten Wetters. Ein und dasselbe Gelände kann bei mangelnder Sicht oder Nässe plötzlich ungleich schwieriger werden.

    Also, grundsätzlich finde ich es super, hier so ein grosses MYOG-Projekt zu sehen. Das Zelt ist auch sehr schön ausgeführt.

    Was die Wintertauglichkeit angeht wäre ich einfach sehr vorsichtig. Die Einsatzbedingungen, die du anstrebst, sind schon nicht ohne, ausser natürlich es steht eine Hütte nebenan oder du hast sonst immer eine Exit-Möglichkeit. Dein Aufbau ist sehr langgestreckt, und ich frage mich, wie der mit angewehtem Schnee oder Wind von der Seite klarkommt. Die Flächenabspannpunkte werden dir zwar den Innenraum eine gewisse Zeit lang freihalten können, aber grosse Lasten aufnehmen werden diese wohl eher nicht.

    Ich selbst würde für solche Bedingungen ein stabiles Mid, oder halt ein klassisches Kuppelzelt nehmen. Eingraben ist natürlich immer eine gute Option, aber dafür brauchst du einen Ort und Schneeverhältnisse, wo das überhaupt machbar ist. Und anstrengend ist das auch.

    Auf Kickstarter wird derzeit eine neue Powerbank mit einem Semi-Festkörper-Akku vermarktet. Semi-Festkörper-Akku bedeutet hier, dass entweder ein hybrides Gel, eine Paste oder ein Flüssig-Fest-Elektrolyt mit geringer Fließfähigkeit verwendet wird. Somit enthält die Powerbank maximal etwa 5 % bis 10 % Flüssigkeitsanteil.

    Technische Daten:

    • wasserdicht nach IPX7
    • nur 5,8 mm dick
    • leider nur 22,5 W Ladeleistung
    • leider nur 5.000 mAh Ladekapazität, und somit wohl maximal für Trailrunner mit einem einzigen Aufladezyklus geeignet ;(
    • Gewicht: 78 g 

    Auf dem Bild sieht das halt wie ein normaler LiPo-Akku aus. Gibt es irgendwo eine Info, dass das nicht ein ganz normaler LiPo-Akku ist?

    Zitat

    Diese Sperre auf gekaufte Artikel ist wirklich absoluter Mist! Man sollte sie zumindest verschieben können, finde ich. Am besten sind analoge Bücher, nur leider zu schwer fürs Trekking.

    Kopieren geht schon, z.B. mit Calibre. Das ist auch absolut legal. Man kann eine bestimmte Anzahl Kopien anfertigen (und z.B. Freunden geben), dann ist aber fertig.

    Was halt mühsam ist: wenn man ein .epub kauft, ist eigentlich meist nicht klar, ob es mit DRM geschützt ist oder nicht. Ich habe z.B. Bücher gekauft und wollte diese auf meinem Pocketbook lesen, mit koreader. Das ging aber nicht wegen irgendeinem Fehler im Format. Mit dem normalen Reader des Pocketbook ging es aber. Im Prinzip könnte man das DRM dann entfernen und den Fehler im epub fixen, ich habe es aber nicht geschafft (und wollte nicht unendlich Zeit darauf verwenden)

    Hat jemand etwas raueres Wetter damit ausgestanden?

    Hier gibt es einen Reisebericht von einer Islandreise, wo sich die Radler nicht getraut haben den X-Dome-1 an einem exponierten Platz aufzustellen. (Der X-Dome-2 hat ja noch mehr Segelfläche)

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Ab Min. 5:30

    Ich frage mich, warum schleppt man ein Kuppelzelt nach Island, wenn nicht für Zwischenstopps, weil man gegen den Wind nicht weiter kommt. :/

    Also, auf dem Video sieht das nicht sooo arg aus mit dem Wind. Mit jemandem, der nicht mehr fit ist, würde ich jedenfalls keinen Fluss mehr queren wollen. Die Gefahr, dass da etwas schief geht und z.B. Ausrüstung verloren geht, wäre mir zu gross.

    Ich bin 1990 mit dem Fahrrad durchs Hochland gefahren. Damals gab es kaum Brücken, und Furten war die Regel. Bereits bei relativ geringer Wassertiefe mussten wir aufpassen, dass wir das Fahrrad gut halten konnten. Wir sind von Egilstadir her kommend über die F98 (?) bis auf die Askja hochgefahren (ja, auf den Kraterrand, was sicher nicht sehr vernünftig war), und dann wieder zurück am Herdubreid entlang zum Myvatn. Beim Herdubreid war der Wind dann wirklich extrem. Aber natürlich konnten wir unser Zelt aufstellen, damals ein TNF Aerohead, im Windschatten von Steinblöcken und den Fahrrädern und Taschen. In Island ein Zelt *nicht* aufstellen zu können bei nicht wirklich extremem Wind scheint mir ein ziemliches Problem zu sein...

    Weiss jemand, wie jetzt die Wassersituation in den Vogesen ist? Kann ich mit Wasser rechnen, wo Quellen/Bäche in der App eingezeichnet sind? Oder sind diese Wasserquellen ev. ausgetrockenet?

    Also, ich antworte mir mal selbst ;)

    Wasser ist erstaunlicherweise kein Problem, viele Quellen führen noch Wasser, wenn auch wahrscheinlich weniger als sonst.

    Weiss jemand, wie jetzt die Wassersituation in den Vogesen ist? Kann ich mit Wasser rechnen, wo Quellen/Bäche in der App eingezeichnet sind? Oder sind diese Wasserquellen ev. ausgetrockenet?


    Und sind Gaskocher erlaubt oder gibt es sonstwelche Probleme aufgrund von Waldbrandgefahr?

    Mich interessiert konkret der Abschnitt südlich von Saverne.

    Ich dachte die Aktivierungsgebühr fällt jedes Mal erneut an, wenn ich den "Enabled" Tarif deaktiviere.

    Solange du innerhalb eines Jahres wieder aktivierst, fällt keine erneute Aktivierungsgebühr an. Erst, wenn die Deaktivierung länger als ein Jahr war. Glaube, das ist neu.

    Bei längerer Nichtbebenutzung buchst du also alle 12 Monate einen Monat Enabled-Tarif zu 9,90 € , das war's dann an Kosten.

    Genau, da kommt eine relativ geringe Gebühr pro Jahr zustande.

    Ich persönlich hasse Abos (für Software und dergleichen). Lieber kaufe ich etwas, und besitze es dann auch.

    Das stört mich übrigens auch am neuen Locus Maps. Zum Glück konnte ich das "Classic noch als apk vom alten aufs neue Handy kopieren, und wider erwarten läuft es ganz gut.

    Beim inReach ist das Angebot aber schon recht gut. Es ist ja nicht nur das Gerät selbst, welches man bezahlt, sondern auch die Webplatform dahinter. So hat mich kürzlich jemand gefragt, wo ich genau vor fast 7 Jahren auf einer längeren Wanderung übernachtet habe. Ich konnte via Garmin-Seite meine damaligen Standortnachrichten mit Koordinaten problemlos wieder abrufen. Und das zu einem Zeitpunkt, an welchem ich es tatsächlich deaktiviert hatte. Auch konnte ich das "mini" mit neuer Firmware updaten, obwohl das mini2 schon seit einiger Zeit auf dem Markt war. Dafür knapp 10€ zu bezahlten finde ich ok.

    Zu SOS-Meldungen: Ich finde die zwei-Wege-Kommunikation schon sehr nützlich. Wenn etwas "ist", macht es ja schon einen Unterschied, ob man gerade am verbluten ist, oder einfach "nur" immobil ist und auch etwas länger auf Hilfe warten kann. Auch kann ich so anderen helfen, wenn ich an einen Unfall ranlaufe. Mit einem PLB geht das alles nicht. Wurde aber alles schon mehrfach hier besprochen...

    (*) Die Physik besagt, das der Druck eines Grases proportional zur Temperatur in Kelvin ist. Diese ist gleich der Temperatur in Celsius + 273. Ein Anstieg der Temperatur von 20 auf 30 Grad verursacht also einen Druckanstieg von (273+30)/(273+20)=1.034, also 3.4%

    Bei gleichbleibendem Volumen - ohne jetzt den Schlaumeier raushängen zu wollen

    Ja, bei gleichbleibendem Volumen. Deshalb schrieb ich ja auch:

    und das auch nur, wenn diese sich nicht ausdehnen.

    In der Praxis wird sich das "Behältnis" ein wenig Ausdehnen, und der Druckanstieg ist dann nicht ganz so gross.

    Was Du nicht beachtest: der Unterschied von Materialtemperatur zu Lufttemperatur. Bei praller Sonner und schwarzer Oberfläche kann die Oberfläche sich weit mehr erhitzen (lockere 80°C sind möglich wenn Windstill).

    Ja, das stimmt. Aber trotzdem sind meist die Druckunterschiede am Ende nicht wirklich gewaltig. Ein Fahrradschlauch hält normalerweise durchaus ein paar bar Druck aus. Der platzt nicht einfach so wegen Erwärmung,

    Generell scheint mir, dass diese Druckgeschichte häufig nicht verstanden wird. So hört man immer wieder von Leuten, die den Druck aus dem Schlauch ablassen, bevor ein Fahrrad ins Flugzeug verladen wird. Das ergibt für mich keinen Sinn, da der Unterdruck selbst wenn der Frachtraum nicht unter Druck stünde, bloss max. etwa 0.7 bar betrüge. Soviel extra Druck sollte jeder Schlauch aushalten. Und ausserdem steht der Frachtraum ja unter Druck, so dass der Druckanstieg wohl eher bei 0.2-0.3 bar liegt, was vernachlässigbar ist. Beim Druck-Ablassen riskiert mein einfach einen Platten bei unsanfter Behandlung...

    Ich kann mir nur vorstellen, dass Dinge kaputtgehen, die 1) zwar aufgeblasen werden, aber nicht wirklich gross unter Druck stehen dürfen, oder 2) bei welchen das Material weich wird und dadurch seine Beständigkeit verliert.

    Bei einem Packraft ist das wohl der Fall. Das ist nicht wirklich für Überdruck gebaut. Dort könnte die Erwärmung in der Sonne schon eine Rolle spielen (sofern es nicht durch Ausdehnung den Druck in Grenzen hält, und Wind (Konvektion) und Abstrahlung genügend Wärme wieder abführen).

    Einmal saß ich daneben, wie ein Fahrradreifen explodiert ist. Der Knall war schon ziemlich laut... Lauschige 37°C und das Mountainbike stand in der Sonne. Dumm gelaufen.

    Ein Temperaturnstieg um 10 Grad lässt den Druck (vom Fahrradschlauch oder Packraft) eigentlich nur um ca 3-4 Prozent ansteigen(*), und das auch nur, wenn diese sich nicht ausdehnen. Das kann also nicht der Grund fürs Platzen gewesen sein.

    Solche temperaturverursachten Druckanstiege können eigentlich nur ein Problem bei Dingen sein, die gar nicht unter Druck sind, und sich bei der Erwärmung erst prall füllen, und wirklich kaum Überdruck vertragen. Oder der Kunststoff hält die Temperaturen nicht aus und wird weich.

    Beim Fahrradschlauch war dieser wohl nicht richtig montiert und ist auf der Seite des Reifens herausgequollen, und dann geplatzt, da der Reifen ihn nicht mehr in Form halten konnte.

    (*) Die Physik besagt, das der Druck eines Grases proportional zur Temperatur in Kelvin ist. Diese ist gleich der Temperatur in Celsius + 273. Ein Anstieg der Temperatur von 20 auf 30 Grad verursacht also einen Druckanstieg von (273+30)/(273+20)=1.034, also 3.4%

    Nähmaschine? Wenn man den Aufbau verstanden hat, geht so ein Beutel erstaunlich schnell und ist auch nicht sonderlich schwierig herzustellen.

    Sieht bei mir z.B. wie unten aus, hier der Beutel für Elektronik und dgl.

    Am Ende kommt dann halt doch Gewicht zusammen. Aber du kannst dann auch grenzwertig leichten Stoff nehmen, oder einen leichten oder eben schwereren RV, in lang oder kurz etc.

    Der Soto Stormbreaker ist extrem leise und wird nur mit Kopfüber Gaskartusche betrieben.

    Der sieht gut aus!

    Wieviel wiegt der denn? Auf der Webseite von Soto finde ich 273 g, Stimmt das wirklich? Der MSR WindPro 2 wiegt nur 187g, und der FireMaple Blade 2 Ti 135g.

    Mein PocketRocket2 wiegt 73g. Ich nähme +100g in Kauf für ein Überkopf-System. Am Ende spart das wohl auch Gas, da bei tieferen Temperaturen die Brennleistung höher und die Kochzeit verringert wird, und weil die Bodennähe es einfacher macht, einen Windschutz zu improvisieren. Aber +200g sind mit da zu viel...

    Aber auch das hat seine physikalischen Grenzen ..

    Jetzt wo ich alle diese Dampfdruckfunktionen für die Gase als Programmcode habe, kann ich ja mal mitrechnen ;)

    Im Beispiel wird die MSR-Gasmischung verwendet. Diese besteht aus 25% Propan und 75% iso-Butan.

    Bei -20°C hat diese einen Dampfdruck von 1.15bar. Bei -27°C nur noch 0.87bar, d.h. weniger als Atmosphärendruck! Und das alles auch nur, wenn wirklich noch die Originalmischung drin ist und der Propananteil nicht bereits abgenommen hat.

    Wenn man unter diesen Bedingungen das Ventil öffnet, und das Ventil keinen Widerstand bietet, würde sogar Luft von aussen in die Kartusche hineinströmen!

    Diese Drücke reichen offensichtlich nicht aus, um das flüssige Gas in und durch die Vorheizschlaufe zu drücken. Wenn das flüssige Gas in der Schlaufe verdampft, gibt das natürlich während des Betriebs auch einen Gegendruck. Das Gas in der Flasche muss also wirklich einen Druck deutlich über 1bar bringen.

    Das passt also bestens zur Erfahrung im 2. Video...

    Ich denke, bei solchen Temperaturen muss man mit einer wärmeren Kartusche beginnen (bei -5 Grad hat man 2 bar Dampfdruck, d.h. 1 bar Überdruck) und dafür sorgen, dass die Temperatur der Kartusche nicht zu stark absinkt. Betrieb über Kopf hilft dabei, da dann keine Verdunstungskälte im der Kartusche anfällt. Und es muss genug Abwärme des Kochers zum Kanister gelangen, so dass der sagen wir nicht unter minus fünf Grad fällt.

    Den FireMaple habe ich aktuell, baugleich in Edelstahl. (Wird aber nicht mehr produziert)
    Dünnes Vorheizröhrchen, "pumpt" im Flüssiggas-Modus. Ist moderat im einstelligen Bereich einzusetzen.

    Mit einstellig meinst du 0-10°C? Oder minus 10 bis 0°C? Für unter Null und Schnee nehme ich definitiv einen Benzinkocher. Es ginge jetzt mehr um den Bereich, in welchem ich die Gaskartusche (eben wenn sie nicht mehr so voll war) mit irgendwelchen Tricks oder den Händen wärmen musste, damit der Kocher ordentlich brannte. Also z.B. Lappland Ende August oder in den Einsatz im Sommer und Randsaison in den Alpen auf über 2000 m.