KV
Was ist KV?
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Was ist KV?
ZitatDiese Sperre auf gekaufte Artikel ist wirklich absoluter Mist! Man sollte sie zumindest verschieben können, finde ich. Am besten sind analoge Bücher, nur leider zu schwer fürs Trekking.
Kopieren geht schon, z.B. mit Calibre. Das ist auch absolut legal. Man kann eine bestimmte Anzahl Kopien anfertigen (und z.B. Freunden geben), dann ist aber fertig.
Was halt mühsam ist: wenn man ein .epub kauft, ist eigentlich meist nicht klar, ob es mit DRM geschützt ist oder nicht. Ich habe z.B. Bücher gekauft und wollte diese auf meinem Pocketbook lesen, mit koreader. Das ging aber nicht wegen irgendeinem Fehler im Format. Mit dem normalen Reader des Pocketbook ging es aber. Im Prinzip könnte man das DRM dann entfernen und den Fehler im epub fixen, ich habe es aber nicht geschafft (und wollte nicht unendlich Zeit darauf verwenden)
Hat jemand etwas raueres Wetter damit ausgestanden?
Hier gibt es einen Reisebericht von einer Islandreise, wo sich die Radler nicht getraut haben den X-Dome-1 an einem exponierten Platz aufzustellen. (Der X-Dome-2 hat ja noch mehr Segelfläche)
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Ab Min. 5:30Ich frage mich, warum schleppt man ein Kuppelzelt nach Island, wenn nicht für Zwischenstopps, weil man gegen den Wind nicht weiter kommt.
Also, auf dem Video sieht das nicht sooo arg aus mit dem Wind. Mit jemandem, der nicht mehr fit ist, würde ich jedenfalls keinen Fluss mehr queren wollen. Die Gefahr, dass da etwas schief geht und z.B. Ausrüstung verloren geht, wäre mir zu gross.
Ich bin 1990 mit dem Fahrrad durchs Hochland gefahren. Damals gab es kaum Brücken, und Furten war die Regel. Bereits bei relativ geringer Wassertiefe mussten wir aufpassen, dass wir das Fahrrad gut halten konnten. Wir sind von Egilstadir her kommend über die F98 (?) bis auf die Askja hochgefahren (ja, auf den Kraterrand, was sicher nicht sehr vernünftig war), und dann wieder zurück am Herdubreid entlang zum Myvatn. Beim Herdubreid war der Wind dann wirklich extrem. Aber natürlich konnten wir unser Zelt aufstellen, damals ein TNF Aerohead, im Windschatten von Steinblöcken und den Fahrrädern und Taschen. In Island ein Zelt *nicht* aufstellen zu können bei nicht wirklich extremem Wind scheint mir ein ziemliches Problem zu sein...
Das könnte so sein der Vermutung nach aber sicher ist das nicht
Also, das ich keine Vermutung, ich bin ja gerade dort... ![]()
Weiss jemand, wie jetzt die Wassersituation in den Vogesen ist? Kann ich mit Wasser rechnen, wo Quellen/Bäche in der App eingezeichnet sind? Oder sind diese Wasserquellen ev. ausgetrockenet?
Also, ich antworte mir mal selbst ![]()
Wasser ist erstaunlicherweise kein Problem, viele Quellen führen noch Wasser, wenn auch wahrscheinlich weniger als sonst.
Weiss jemand, wie jetzt die Wassersituation in den Vogesen ist? Kann ich mit Wasser rechnen, wo Quellen/Bäche in der App eingezeichnet sind? Oder sind diese Wasserquellen ev. ausgetrockenet?
Und sind Gaskocher erlaubt oder gibt es sonstwelche Probleme aufgrund von Waldbrandgefahr?
Mich interessiert konkret der Abschnitt südlich von Saverne.
Ich dachte die Aktivierungsgebühr fällt jedes Mal erneut an, wenn ich den "Enabled" Tarif deaktiviere.
Solange du innerhalb eines Jahres wieder aktivierst, fällt keine erneute Aktivierungsgebühr an. Erst, wenn die Deaktivierung länger als ein Jahr war. Glaube, das ist neu.
Bei längerer Nichtbebenutzung buchst du also alle 12 Monate einen Monat Enabled-Tarif zu 9,90 € , das war's dann an Kosten.
Genau, da kommt eine relativ geringe Gebühr pro Jahr zustande.
Ich persönlich hasse Abos (für Software und dergleichen). Lieber kaufe ich etwas, und besitze es dann auch.
Das stört mich übrigens auch am neuen Locus Maps. Zum Glück konnte ich das "Classic noch als apk vom alten aufs neue Handy kopieren, und wider erwarten läuft es ganz gut.
Beim inReach ist das Angebot aber schon recht gut. Es ist ja nicht nur das Gerät selbst, welches man bezahlt, sondern auch die Webplatform dahinter. So hat mich kürzlich jemand gefragt, wo ich genau vor fast 7 Jahren auf einer längeren Wanderung übernachtet habe. Ich konnte via Garmin-Seite meine damaligen Standortnachrichten mit Koordinaten problemlos wieder abrufen. Und das zu einem Zeitpunkt, an welchem ich es tatsächlich deaktiviert hatte. Auch konnte ich das "mini" mit neuer Firmware updaten, obwohl das mini2 schon seit einiger Zeit auf dem Markt war. Dafür knapp 10€ zu bezahlten finde ich ok.
Zu SOS-Meldungen: Ich finde die zwei-Wege-Kommunikation schon sehr nützlich. Wenn etwas "ist", macht es ja schon einen Unterschied, ob man gerade am verbluten ist, oder einfach "nur" immobil ist und auch etwas länger auf Hilfe warten kann. Auch kann ich so anderen helfen, wenn ich an einen Unfall ranlaufe. Mit einem PLB geht das alles nicht. Wurde aber alles schon mehrfach hier besprochen...
(*) Die Physik besagt, das der Druck eines Grases proportional zur Temperatur in Kelvin ist. Diese ist gleich der Temperatur in Celsius + 273. Ein Anstieg der Temperatur von 20 auf 30 Grad verursacht also einen Druckanstieg von (273+30)/(273+20)=1.034, also 3.4%
Bei gleichbleibendem Volumen - ohne jetzt den Schlaumeier raushängen zu wollen
Ja, bei gleichbleibendem Volumen. Deshalb schrieb ich ja auch:
und das auch nur, wenn diese sich nicht ausdehnen.
In der Praxis wird sich das "Behältnis" ein wenig Ausdehnen, und der Druckanstieg ist dann nicht ganz so gross.
Was Du nicht beachtest: der Unterschied von Materialtemperatur zu Lufttemperatur. Bei praller Sonner und schwarzer Oberfläche kann die Oberfläche sich weit mehr erhitzen (lockere 80°C sind möglich wenn Windstill).
Ja, das stimmt. Aber trotzdem sind meist die Druckunterschiede am Ende nicht wirklich gewaltig. Ein Fahrradschlauch hält normalerweise durchaus ein paar bar Druck aus. Der platzt nicht einfach so wegen Erwärmung,
Generell scheint mir, dass diese Druckgeschichte häufig nicht verstanden wird. So hört man immer wieder von Leuten, die den Druck aus dem Schlauch ablassen, bevor ein Fahrrad ins Flugzeug verladen wird. Das ergibt für mich keinen Sinn, da der Unterdruck selbst wenn der Frachtraum nicht unter Druck stünde, bloss max. etwa 0.7 bar betrüge. Soviel extra Druck sollte jeder Schlauch aushalten. Und ausserdem steht der Frachtraum ja unter Druck, so dass der Druckanstieg wohl eher bei 0.2-0.3 bar liegt, was vernachlässigbar ist. Beim Druck-Ablassen riskiert mein einfach einen Platten bei unsanfter Behandlung...
Ich kann mir nur vorstellen, dass Dinge kaputtgehen, die 1) zwar aufgeblasen werden, aber nicht wirklich gross unter Druck stehen dürfen, oder 2) bei welchen das Material weich wird und dadurch seine Beständigkeit verliert.
Bei einem Packraft ist das wohl der Fall. Das ist nicht wirklich für Überdruck gebaut. Dort könnte die Erwärmung in der Sonne schon eine Rolle spielen (sofern es nicht durch Ausdehnung den Druck in Grenzen hält, und Wind (Konvektion) und Abstrahlung genügend Wärme wieder abführen).
Einmal saß ich daneben, wie ein Fahrradreifen explodiert ist. Der Knall war schon ziemlich laut... Lauschige 37°C und das Mountainbike stand in der Sonne. Dumm gelaufen.
Ein Temperaturnstieg um 10 Grad lässt den Druck (vom Fahrradschlauch oder Packraft) eigentlich nur um ca 3-4 Prozent ansteigen(*), und das auch nur, wenn diese sich nicht ausdehnen. Das kann also nicht der Grund fürs Platzen gewesen sein.
Solche temperaturverursachten Druckanstiege können eigentlich nur ein Problem bei Dingen sein, die gar nicht unter Druck sind, und sich bei der Erwärmung erst prall füllen, und wirklich kaum Überdruck vertragen. Oder der Kunststoff hält die Temperaturen nicht aus und wird weich.
Beim Fahrradschlauch war dieser wohl nicht richtig montiert und ist auf der Seite des Reifens herausgequollen, und dann geplatzt, da der Reifen ihn nicht mehr in Form halten konnte.
(*) Die Physik besagt, das der Druck eines Grases proportional zur Temperatur in Kelvin ist. Diese ist gleich der Temperatur in Celsius + 273. Ein Anstieg der Temperatur von 20 auf 30 Grad verursacht also einen Druckanstieg von (273+30)/(273+20)=1.034, also 3.4%
Nähmaschine? Wenn man den Aufbau verstanden hat, geht so ein Beutel erstaunlich schnell und ist auch nicht sonderlich schwierig herzustellen.
Sieht bei mir z.B. wie unten aus, hier der Beutel für Elektronik und dgl.
Am Ende kommt dann halt doch Gewicht zusammen. Aber du kannst dann auch grenzwertig leichten Stoff nehmen, oder einen leichten oder eben schwereren RV, in lang oder kurz etc.
Der Soto Stormbreaker ist extrem leise und wird nur mit Kopfüber Gaskartusche betrieben.
Der sieht gut aus!
Wieviel wiegt der denn? Auf der Webseite von Soto finde ich 273 g, Stimmt das wirklich? Der MSR WindPro 2 wiegt nur 187g, und der FireMaple Blade 2 Ti 135g.
Mein PocketRocket2 wiegt 73g. Ich nähme +100g in Kauf für ein Überkopf-System. Am Ende spart das wohl auch Gas, da bei tieferen Temperaturen die Brennleistung höher und die Kochzeit verringert wird, und weil die Bodennähe es einfacher macht, einen Windschutz zu improvisieren. Aber +200g sind mit da zu viel...
Den FireMaple habe ich aktuell, baugleich in Edelstahl. (Wird aber nicht mehr produziert)
Dünnes Vorheizröhrchen, "pumpt" im Flüssiggas-Modus.
Ist das Pumpen störend? Ich meine, war das für dich in einem Bereich, bei dem du dachtest, ups, das ist nicht gut?
Der WindPro sieht ja nett aus, aber ist nochmals ca. 100 g schwerer...
Aber auch das hat seine physikalischen Grenzen ..
Jetzt wo ich alle diese Dampfdruckfunktionen für die Gase als Programmcode habe, kann ich ja mal mitrechnen ![]()
Im Beispiel wird die MSR-Gasmischung verwendet. Diese besteht aus 25% Propan und 75% iso-Butan.
Bei -20°C hat diese einen Dampfdruck von 1.15bar. Bei -27°C nur noch 0.87bar, d.h. weniger als Atmosphärendruck! Und das alles auch nur, wenn wirklich noch die Originalmischung drin ist und der Propananteil nicht bereits abgenommen hat.
Wenn man unter diesen Bedingungen das Ventil öffnet, und das Ventil keinen Widerstand bietet, würde sogar Luft von aussen in die Kartusche hineinströmen!
Diese Drücke reichen offensichtlich nicht aus, um das flüssige Gas in und durch die Vorheizschlaufe zu drücken. Wenn das flüssige Gas in der Schlaufe verdampft, gibt das natürlich während des Betriebs auch einen Gegendruck. Das Gas in der Flasche muss also wirklich einen Druck deutlich über 1bar bringen.
Das passt also bestens zur Erfahrung im 2. Video...
Ich denke, bei solchen Temperaturen muss man mit einer wärmeren Kartusche beginnen (bei -5 Grad hat man 2 bar Dampfdruck, d.h. 1 bar Überdruck) und dafür sorgen, dass die Temperatur der Kartusche nicht zu stark absinkt. Betrieb über Kopf hilft dabei, da dann keine Verdunstungskälte im der Kartusche anfällt. Und es muss genug Abwärme des Kochers zum Kanister gelangen, so dass der sagen wir nicht unter minus fünf Grad fällt.
Den FireMaple habe ich aktuell, baugleich in Edelstahl. (Wird aber nicht mehr produziert)
Dünnes Vorheizröhrchen, "pumpt" im Flüssiggas-Modus. Ist moderat im einstelligen Bereich einzusetzen.
Mit einstellig meinst du 0-10°C? Oder minus 10 bis 0°C? Für unter Null und Schnee nehme ich definitiv einen Benzinkocher. Es ginge jetzt mehr um den Bereich, in welchem ich die Gaskartusche (eben wenn sie nicht mehr so voll war) mit irgendwelchen Tricks oder den Händen wärmen musste, damit der Kocher ordentlich brannte. Also z.B. Lappland Ende August oder in den Einsatz im Sommer und Randsaison in den Alpen auf über 2000 m.
Den Thread nebenan https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/14…er-f%C3%BCr-2p/ hast Du gesehen?
Bin dort eigentlich nie mehr unterwegs, aber Danke für den Hinweis...
-Viele Schlauchkocher sind deutlich lauter als Aufschraubkocher (ein Verkäufer bei Globetrotter meinte mal "alle mir Vorheizshlaufe, keine Ahnung ob das stimmt)
-viele Schlauchkocher (die, wo die Regelung am Kartuschenende und nicht am Kocherende des Schlauches ist) lassen sich deutlich schlechter regulieren.
Das ist für mich ok. Habe ja auch einen Pocket Rocket, und der klingt wie er heisst ![]()
-ich habe selbst einen Optimus Vega (bestimmt nicht der leichteste Schlaufkocher mit ca. 180g)) der beide genannten Nachteile hat, und wie im anderen Thread genannt, mit China Butan bei 5 Grad trotz Vorheizschlaufe erstmal wenig Power hat).
Das hängt wohl mit dem China n-Butan zusammen. Wenn (selbst nur wenig) Propan in der Mischung drin ist, sollte das funktionieren, da der Druck des Propans das (n/iso)-Butan in die Vorheizschlaufe hineindrückt, und bei invertiertem Betrieb der Propananteil mit der Zeit nicht abnehmen sollte.
Beim FireMaple würde mich die Verarbeitungsqualität interessieren. Auf Amazon gibt es ein paar Kommentare, dass der Schlauch kaputt gegangen sein...
Nachdem ich mich unterwarteterweise intensiv mit der Entmischung von Propan und Butan während des Kochbetriebs beschäftigt habe, erwäge ich, einen Kocher anzuschaffen, mit welchem die Gaskartusche "umgekehrt" betrieben werden kann. (Bisher habe ich mit einem MSR Pocket Rocket gekocht... Einfachkeit und kleines Packmass waren mir wichtig, ebenso ein "zuverlässiger" Hersteller.)
Hier interessiert mich euer Schwarmwissen zu den diversen Modellen:
Interessant finde ich z.B. den "Fire Maple Blade 2 Titan", aber es gibt ja auch andere wie etwa den "Kovea Spider". Was sind eure Erfahrungen?
Da ist halt immer nur Propan drin, und der Druck bleibt konstant. Und ist halt recht hoch. Hier ist der Wert für 20°C angegeben, ...
Ist das so?
Zum Ende der Kartusche ist der Raumanteil des Gases doch größer als der, des Flüssig-Gases. Da müssten sich doch auch der Druck ändern. Oder ist das Raum dafür zu klein?
Ja, das ist so. Der Raumanteil des Gases spielt keine Rolle. Wenn ein Gas- und ein Flüssigkeitsanteil sich in einem Behälter befinden, ist der Druck über der Flüssigkeit genau gleich dem Dampfdruck dieses Stoffes bei der gegebener Temperatur. Du kannst dir das so vorstellen, dass bei diesem Druck an der Flüssigkeitsoberfläche ein Gleichgewicht besteht zwischen den Teilchen (Molekülen), die die Flüssigkeitsoberfläche verlassen und ins Gas gehen, und denjenigen, die vom Gas wieder auf der Oberfläche der Flüssigkeit "eingefangen" werden. Wieviel Flüssigkeit unter der Oberfläche liegt (wie "tief" die Flüssigkeit ist), spielt dabei keine Rolle.
Hier mehr zum Dampfdruck: https://de.wikipedia.org/wiki/Dampfdruck
Und wäre nicht ein Temperaturbereich um Null Grad realistischer was die Nutzung angeht ...
Ja, um Null Grad sollte so ein Gemisch noch funktionieren. Deshalb habe ich ja auch die Werte bei 20 Grad und bei 0 Grad ausgerechnet.
Die hohen Temperaturen sind wegen der Sicherheit wichtig. Es kann ja schon 50 Grad werden unter der Flamme des Kochers, oder wenn jemand im Sommer eine Gaskartusche im Auto z.B. auf einer schwarzen Hutablage unter der Heckscheibe liegen lässt.
Wie sieht die Simulation im Vergleich mit reinem Propan aus?
Da ist halt immer nur Propan drin, und der Druck bleibt konstant. Und ist halt recht hoch. Hier ist der Wert für 20°C angegeben, aber wenn jemand so einen Kanister in der Sonne liegen lässt oder so, und er würde 50°C, oder eben er erwärmt sich durch die Kocherei selbst, dann kann der Druck eben vergleichsweise hoch werden.
Bei 20°C ist der Druck mit reinem Propan 8.35 bar, und mit einer 20:80 Propan:iso-Butanmischung nur 4.07 bar.
Bei 50°C sind es 17.15 bar für Propan , und 8.90 bar für die Mischung.
Die Mischung mit einem zweiten Gas wie iso-Butan mildert diese Druckspitzen, und funktioniert über einen relativ weiten Bereich der Füllung noch ok. Hier zum Vergleich eine 50:50 Propan:iso-Butan-Mischung:
Da das Thema der Gemischsveränderung mein Interesse gepackt hat, habe ich diese Entmischung mal durchgerechnet. Ausgehend von einer 230g Kartusche mit unterschiedlichen Anteilen an Propan, iso-Butan, und n-Butan habe ich mal ausgerechnet, was bei 20°C und bei 0°C passiert, wenn man die ganze Kartusche leert. Annahme ist hier, dass dies die Temperaturen in der Kartusche sind, was natürlich nicht der Fall ist. Aber man sieht ganz gut das Prinzip.
Interessanterweise spielt die Temperatur nicht so eine Rolle für die Entmischung (gestrichelte Linien=0°C, ausgezogene Linien=20°C). Sie findet bei allen Temperaturen ähnlich statt. Dies ist so, weil sich das Verhältnis der Gasdrücke nicht gross mit der Temperatur ändert. Das Propan (rot) wird schneller verbraucht, und entsprechend sinkt der Anteil in der Flüssigkeit und im Gas (was am Ende verbrannt wird) in der Kartusche . Der Entmischungseffekt ist aber schon recht dramatisch. Wenn die Kartusche halb leer ist, ist der Propananteil nur noch etwa halb so gross wie bei einer vollen Kartusche.
Die Entmischung ist weitgehend temperaturunabhängig, aber der Druck ist bei Null Grad natürlich viel tiefer (rechts oben). Die schwarze Linie zeigt den Gesamtdruck an, die farbigen Linien die Anteile der einzelnen Gase daran (sog. Partialdrücke).
Es ist übrigens aufgrund der physikalischen/thermodynamischen Gegebenheiten zwangsläufig so, dass ganz am Ende, wenn die Flüssigkeit fast komplett verbraucht ist, diese nur noch aus der Komponente mit dem tiefsten Dampfdruck besteht (siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Rayleigh_fractionation). Ganz am Ende wird die Gasmischung immer mies zum Kochen sein (solange man die Kartusche nicht über Kopf betreibt). Die Frage ist nur, bis zu welchem Füllstand sie noch einigermassen zu gebrauchen ist.
Wenn nun das iso-Butan durch das billigere n-Butan ersetzt wird, sinkt der Druck deutlich ab. Bei 0°C kann man dann nicht mehr kochen, da der Druck in der Flasche etwa dem Druck in der Atmosphäre draussen entspricht... es gibt also kaum einen Überdruck mehr in der Flasche. Die Entmischung findet dann auch etwas schneller statt.
Hier noch die Simulation für das Optimus-4-Jahreszeiten-Gas mit 5% n-Butan. Ich weiss nicht, weshalb das da überhaupt drin ist, wahrscheinlich eben weil es billiger ist:
Hm, dann eventualrlell mal eine Vektor-kartenbasierte App ausprobieren. Bei Osmand komme ich für Deutschland auf 6,3 GB und Schweden hat z. B. 1,3. Im Prinzip lade ich mir aber alles auf Bundeslandebene runter. Meckpomm z.B. brauche ich die nächsten Jahre erstmal nicht, und falls doch, dann sind die Paar MB schnell runtergeladen.
Ja, das kann Speicher sparen.
Wenn man das Kartenmaterial selbst anfertigt, z.B. mit dem mobile atlas creator (mobac), einem frei verfügbaren Java-Programm, dann kann man auch bitmap-basierte Karten stark komprimieren. Ich habe z.B. die gesamte Schweiz in einem 5.4GB .mbtiles-File untergebracht. Das sind die Karten der Landestopogeaphie, auf der in der höchsten Zoomstufe wirklich einzelne Bäume eingezeichnet sind. Hier ein Screenshot von Oruxmaps.
Die Flächen sind aufgrund der Kompression nicht ganz regelmässig (z.B. das Grün der Waldfläche im Beispiel), aber das stört mich nicht und spart fast die Hälfte an Speicherplatz, wenn ich mich recht erinnere.