Ich bin ja auch Quilt-Fan (MYOG mit knapp 700g), und bei mir hat sich Folgendes bewährt, wenn es kalt ist:
- Schlafkleidung trage ich sowieso, hauptsächlich um den Quilt sauber zu halten. Bei mir ist das oben eine dünne Lage Merino, eine dünne Kufa-Hose und Schlafsocken, sowie auf dem Kopf einen Buff, wenn es kalt ist. Diese Kleidung ist auch ein Backup, wenn ich mal was wasche oder sie sonst benötigt.
- Wichtig ist, dass der Quilt gut an die Isomatte anschliesst. Sonst zieht immer wieder kalte Luft rein, auch vom Boden. Ich habe bei Kälte ein Elastikband um die (bei mir) NeoAir, an welches ich den Quilt clippen kann (mit Handschuhhaken). Den Quilt kann ich auch mit einem Druckknopf hinter dem Hals schliessen, und mit einem Gummizug vorne so zuschnüren, so dass er um den Hals gut abschliesst.
- Als Wärmebooster habe ich auch schon dünne Windbekleidung verwendet. Eine dünne Windhose hat da mal Wunder bewirkt. Die hält die warme Luft gut am Körper.
- Neulich habe ich mit einem Western Mountaineering HotSac experimentiert, das ist ein Vapor Barrier Liner, der auch als Not-Bivisack verwendet werden könnte. Der Wärmegewinn ist extrem, und das Feuchtigkeitsproblem mit den Daunen damit gelöst. Allerdings ist das schon gewöhnungsbedürftig, und die Bewegungsfreiheit des Quilts ist damit natürlich weg.