Beiträge von ULgeher

    Ich bin ja auch Quilt-Fan (MYOG mit knapp 700g), und bei mir hat sich Folgendes bewährt, wenn es kalt ist:

    - Schlafkleidung trage ich sowieso, hauptsächlich um den Quilt sauber zu halten. Bei mir ist das oben eine dünne Lage Merino, eine dünne Kufa-Hose und Schlafsocken, sowie auf dem Kopf einen Buff, wenn es kalt ist. Diese Kleidung ist auch ein Backup, wenn ich mal was wasche oder sie sonst benötigt.

    - Wichtig ist, dass der Quilt gut an die Isomatte anschliesst. Sonst zieht immer wieder kalte Luft rein, auch vom Boden. Ich habe bei Kälte ein Elastikband um die (bei mir) NeoAir, an welches ich den Quilt clippen kann (mit Handschuhhaken). Den Quilt kann ich auch mit einem Druckknopf hinter dem Hals schliessen, und mit einem Gummizug vorne so zuschnüren, so dass er um den Hals gut abschliesst.


    - Als Wärmebooster habe ich auch schon dünne Windbekleidung verwendet. Eine dünne Windhose hat da mal Wunder bewirkt. Die hält die warme Luft gut am Körper.

    - Neulich habe ich mit einem Western Mountaineering HotSac experimentiert, das ist ein Vapor Barrier Liner, der auch als Not-Bivisack verwendet werden könnte. Der Wärmegewinn ist extrem, und das Feuchtigkeitsproblem mit den Daunen damit gelöst. Allerdings ist das schon gewöhnungsbedürftig, und die Bewegungsfreiheit des Quilts ist damit natürlich weg.

    Weils mich gerade interessiert, habe ich mal ein wenig zu PLBs vs inReach recherchiert.

    Das inReach sollte eigentlich schon gut funktionieren, und die Satellitenabdeckung sollte auch in relativ engen Tälern gewährleistet sein, da ab und zu ein Iridium-Satellit vorbeiziehen sollte.

    Auf der anderen Seite hat das PLB mit einer relativ hohen Sendeleistung bei tieferen Frequenzen (PLB: 406 MHz, inReach: 1.6 GHz) Vorteile bei dichter, nasser Vegetation. Weiter hat das PLB ein 121.5 MHZ Peilsignal, welches z.B. von Suchhelikoptern direkt empfangen werden kann. Das ist entscheidend, wenn z.B. kein GPS-Fix erhalten werden kann (z.B. in einem engen Tal) und man dann trotz SOS-Message nicht gut auffindbar ist. Auch gibt es wie bei Iridium tieffliegende (LEO) Satelliten, und die Abdeckung sollte bei den PLBs auch ganz gut sein (https://de.wikipedia.org/wiki/COSPAS-SARSAT).

    Das Department of Conservation jedenfalls empfiehlt ein PLB, und ein InReach als Zweitgerät (https://www.doc.govt.nz/parks-and-recr…istress-beacon/).

    Ich würde mir da aber nicht zu viel Gedanken machen. Mit einem inReach hast du schon was, und du bist ja, so wie ich das verstehe, nicht alleine unterwegs. Und vorsichtig sein sollte man sowieso.

    Ist das x-Mid wirklich so windempfindlich?

    Nein. Richtig ausrichten. Gut abspannen.

    Ja, solange der Wind schön gleichmässig aus einer Richtung kommt und nicht zu stark ist, mag das gehen. Bei meinem Xmid-1 z.B. liegen die beiden Panels auf der langen Seite fast in einer Ebene und bieten recht viel Angriffsfläche.

    Nicht allzu exponiert bei starken Winden aufstellen.

    Natürlich. Manchmal ist der Wind aber mies, mit Böen aus wechselnden Richtungen, und eine geschützte Stelle nicht so einfach zu finden. Oder man wird nachts überrascht. Das sind die Bedingungen, in welchen man ein stabil stehendes Zelt am meisten zu schätzen weiss. Da fühle ich mich in meinem Trailstar wesentlich besser aufgehoben.

    Hier z.B. eine Stelle, bei welcher ich nachts von einem Gewitter mit Fallwinden überrascht wurde. Ich dachte eigentlich, hinter diesen Zwergsträuchern sei ich einigermassen gut geschützt. In dieser Nacht hatte ich durchaus Angst um mein Trailstar und habe es von innen gestützt. Im X-Mid hätte ich da nicht sein wollen.

    Was aber nicht heissen soll, dass ich das X-Mid nicht mag. Aus meiner Sicht ist es aber ein Zelt für eher mässige Bedingungen.

    ULgeher wir haben das x-mid noch nicht so lange und ich kann es selbst nicht einschätzen, aber von dem was ich du darüber lese soll es im Gegensatz zum x-dome wirklich sehr sehr windstabil sein.

    Ich habe wie beschrieben die beiden X-Mids. Für meine letzte Tour nach Lappland habe ich ein Trailstar mitgenommen, da mir das X-Mid nicht windstabil genug erschien. Ein Trekkingpartner hatte ein X-Dome mit dabei, welches, wenn vernünftig abgespannt, wirklich sehr stabil stand. Wir haben das auf dem Fjäll bei gemeldeten 50-80km/h Wind mal ausprobiert. Mein persönlicher Eindruck ist also genau umgekehrt.

    wir waren vor 2,5 Jahren zuletzt dort und hatten richtig Glück mit dem Wetter,

    Ich wünsche dir, dass es wieder so wird :) mein Hinweis war einfach, dass es eben auch sehr extreme "Ausreisser" geben kann, die ich als durchaus vorsichtiger Europäer mit Alpinerfahrung unterschätzt habe, bis ich solche mehrfach selbst erleben durfte.

    Ich glaube, dieses extreme Wetter rührt daher, dass Wettersysteme, die sich von der Antarktischen Vortex ablösen, aufgrund der dort sonst fehlenden Landmassen relativ ungefiltert an die Nord-Süd-ausgerichteten Gebirge der Südinsel ranknallen. Je nachdem, wie absehbar das ist, kannst du ev. spontan auf einen Trek auf der anderen Inselseite ausweichen.

    Wann fährst du? Ich fand das Wetter im Febuar bis März eigentlich am angenehmsten (stabilsten) zum Wandern.

    Du warst ja schon auf Stewart Island, und kennst dich also mit Regen und richtig gutem Schlamm bestens aus ;)

    Dass der Dusky wirklich sehr abgelegen ist, und du bei viel Regen ggf. auch mal warten musst, bis das Wasserniveau der Flüsse wieder sind, brauche ich also nicht zu schreiben.

    Auf der Nordinsel, wo ich eine paar Jahre gelebt habe, fand ich die Tararuas und Ruahines sehr schön. Das waren quasi meine Hausberge. In den Ruahines trifft man auch nur wenig Leute an. Auch die Gegend um den Lake Waikaremoana und den Whirinaki River fand ich extrem schön.

    inReach vs PLB: Die Iridium-Abdeckung ist wie whr schreibt sicherlich kein Problem. Allerdings weiss ich nicht, wie gut das inReach in dichtem Wald noch funktioniert. Auch sind gewisse River Routes in engen Tälern. Ev. ist da ein PLB besser geeignet. Habe das aber nicht recherchiert.

    Ich habe selbst das X-Mid 1 & 2, aber ob ich damit in NZ unterwegs hätte sein wollen, weiss ich nicht so recht. Ich hatte damals das MacPac Microlight. Mit dem bin ich im Sommer auf der Südinsel auch mal unter 40cm Schnee gelandet, und Wind steckt das sicherlich besser weg als das X-Mid. Meist ist das Wetter (abgesehen von viel Regen natürlich) "halbwegs ok", aber ein paar wenige Male habe ich dort unten wirklich sehr extremes Wetter erlebt, mit umgeworfenen Bäumen und Böen, in welchen ich nicht mehr stehen konnte. Solches Extremwetter scheint mir in NZ wesentlich häufiger vorzukommen als bei uns in Mitteleuropa. Vielleicht würde ich noch einen wasserdichten Biwaksack mitnehmen für Notfälle.

    Was die Stange angeht: Habe gerade die Durston Iceline Poles gesehen (aktuell ausverkauft).

    Ich weiß, Meinungen über Durston sind geteilt, aber in diesem Fall bekäme ich ein ordentliches Durchmesser-Upgrade (16/18 mm statt 12/14), plus breiterer Aufnahme, für nur knapp 40 g mehr und super Packmaß... Höhe wäre auf 127 cm begrenzt, aber das würde reichen - und bei Schlechtwetter will ich's ja eh niedriger. Mit dem Durston Z-Flick Pole bin ich ansonsten bis jetzt wirklich zufrieden, und den Stock würde ich auch nur als Zeltstange einsetzen.

    Ich stand gerade vor einem ähnlichen Problem, da meine Locus Gear CP3 nicht mehr aufzufinden sind ;( Die Durston wären eine Alternative gewesen. Die Kommentare lassen aber darauf schliessen, dass es Probleme gibt, besonders was die Spitze angeht, die doch recht häufig abgebrochen zu sein scheint. Am Ende habe ich wieder die Locus Gear bestellt. Für die CP3 gibt es einen Verbinder (https://locusgear.com/en/products/cp3-joint). Damit hat man am Ende wieder eine ordentlichen Durchmesser... Das dünnste Rohr fällt weg, und bei nicht extremen Höhen sind die Carbonrohre auch weitgehend doppelt.

    Ich bin übrigens Dan Durston gegenüber positiv eingestellt. Habe z.B. beide X-Mids (1 und 2), und den Kakwa 40 und 55. Die Rucksäcke finde ich wirklich super. Die X-Mids sind auch ok, aber halt nicht super sturmfest (finde ich jedenfalls).

    Ich habe jetzt mal die Leine zur Spitze rauf durch eine längere ersetzt, und die kurze Abspannung zum RV an der Apside separat ausgeführ. Das ergibt schon mal deutlich mehr Flexibilität beim Aufstellen.

    Eine saubere Abspannung der Struts und der Spitzen scheint mir wichtig für die Windstabilität, und hilft auch, das Zelt sauber aufzustellen.

    Ich schaue jetzt mal, wie sich das bewährt. Vielleicht verlängere ich dann auch noch die Leinen in den Ecken. Bis zu einem gewissen Grad erreicht mal damit ja dasselbe wie mit einer separaten Verlängerung. Wobei ich auch immer zusätzliche Leinen mir mini-Linelocks und Haken mitführe.

    Zum Aufbau: Die zwei Aufbauvideos sind durchaus widersprüchlich. Im "langen" werden die Struts erst nach der Fixierung der Ecken eingesetzt. Das funktioniert bei mir gar nicht. Das Vorgehen im kurzen Video (Quick Setup), bei dem die Struts zuerst eingesetzt werden und dann erst das eine Ende fixiert wird, und dann mit Hilfe des zweiten Struts die andere Seite zentriert wird, geht bei mir recht gut.

    Die Zusatzleine kommt eigentlich immer an den mittigen Abspannpunkten von Kopf- und Fußende zum Einsatz. Die übrigen Leinen dienen dann noch der Verängerung bestehender Abspannpunkte, falls ich den Hering nicht genau dort platziert bekomme.

    Und hast du auch die Leinen in den Ecken verlängert? Mehr Heringe mitzunehmen ist kein Problem, für meinen Trailstar nehme ich 16 (!) Heringe mit...

    Irgendwie frage ich mich, ob die zwei Leinen von den Ecken zu den Struts rauf wirklich notwendig sind, wenn man die Struts mit einer weiteren Leine abspannt. Oder sind diese einfach da, um behaupten zu können, dass man das Zelt mit nur 4 Heringen aufbauen kann? Was ist da dein Eindruck?

    Ich hab die Abspannleinen etwas verlängert und in den Schlaufen kleine Schlaufen aus Gummiband reingemacht. Damit geht es mit den Haken einfacher. Warum ist es ungünstig wenn der Winkel nicht mehr stimmt ?

    Wohl weil die Apside dann nach aussen gezogen wird, anstelle von in Geweberichtung zum Boden hin. Das zieht ja dann noch an den Reissverschlüssen. Ich werde wohl zwei separate Leinen daraus machen: Eine lange für die Spitze, und eine kürzere für die Apside. Wenn man will, kann man die dann ja immer noch an denselben Hering hängen.

    Die Standard-Abspannungen ergaben in meinen Augen nur begrenzt Sinn. Wir haben in jedem Fall die Leinen verlängert, ergänzt und auch die Abspannwinkel verändert.

    Das ist auch mein Plan :) wollte einfach mal wissen, was so die Erfahrungen hier sind...

    Ich nehme an, ihr habe auch die Leinen in den Ecken verlängert, so dass mehr Aufstellfreiheit resultierte?

    Willkommen im Club 😀. Ich hatte das Dipole dw und habe es nie faltenfrei aufgestellt bekommen. Dazu die üblen, winzigen Täschchen für die beiden Stangen - ich habe es gerne wieder verkauft.

    Wir werden sehen, ob es mir auch so geht. Ich hatte das DCF-Dipole von mars_hikes mal aufgestellt, und die Stabilität und der Innenraum haben mich begeistert. Das Aufstellen ist natürlich nicht ganz einfach. Gegenwärtig habe ich auch ein X-Mid 1, bei dem stören mich aber die grossen Seitenflächen, die sehr windempfindlich sind, auch mit zusätzlichen Abspannpunkten.

    Die Taschen sind tatsächlich nicht riesig, aber die Stockspitze muss ja auf jeden Fall gut in der Oese sitzen, sonst hat man eh ein Problem.

    Ich bin nun stolzer Besitzer eines Dipole 1+ DW. Das Zelt ist innen sehr geräumig, und steht, wenn es mal abgespannt ist, wirklich erstaunlich fest.

    Allerdings ist das Aufstellen nicht ganz einfach.

    So verläuft die Abspannleine von den Peaks runter sehr steil. Das bedeutet, dass der Hering sehr "flach" in den Boden gesteckt werden muss, da die Leine sonst am Hering "hochläuft". Nun könnte ich die Leine natürlich verlängern, allerdings meinte Henry Shires auf meine Anfrage, dass dann die Leine zum Reissverschluss hin nicht mehr im Winkel des Eingangs zum Boden runterläuft, und das sei ungünstig. Nun könnte ich diese Leinen natürlich trennen, und 2 Heringe verwenden.

    Auch ist das Einhängen des Hakens unten am Eingang schwierig, da die Befestigung über ein Band erfolgt, das sich nur schlecht in den Haken einhängen lässt. Ich habe jetzt eine kleine Schleife aus Dyneema-Schnur in das Band eingeknüft, und hänge die Abspannleine dann in die Schnur ein. Das geht einfacher.

    Bevor ich nun weitere Dinge modifiziere wollte ich hier mal in die Runde fragen, wie die Dipole-Besitzer unter euch das Zelt aufstellen? Habt ihr die Abspannung modifiziert? Gibt es spezielle Dinge, die zu beachten sind?

    Bei den Bergwanderern (eigene Erfahrung) kann es schon vorkommen dass Menschen (meist ältere Herren) sich überschätzen
    nach dem Motto "das hab ich früher in xy Std. gemacht" und dabei "vergessen" dass sie zwischenzeitlich älter und deutlich "unfitter" sind.... oder Herzkrank usw.

    Das stimmt sicherlich. Ich denke aber auch, dass das Bergwandern an und für sich unterschätzt wird.

    Ich schreibe das als jemand, der Sommer und Winter durchaus viel in den Alpen unterwegs war (heute leider eher selten). Auf eine Tour, von der man weiss, dass sie technisch anspruchsvoll ist, bereitet man sich vor (Planung, Ausrüstung) und erwartet auch Schwierigkeiten. Eine Bergwanderung sieht dagegen eher wie ein Spaziergang aus... häufig ist sie das dann auch, aber eben nicht immer, z.B. wegen schlechten Wetters. Ein und dasselbe Gelände kann bei mangelnder Sicht oder Nässe plötzlich ungleich schwieriger werden.

    Also, grundsätzlich finde ich es super, hier so ein grosses MYOG-Projekt zu sehen. Das Zelt ist auch sehr schön ausgeführt.

    Was die Wintertauglichkeit angeht wäre ich einfach sehr vorsichtig. Die Einsatzbedingungen, die du anstrebst, sind schon nicht ohne, ausser natürlich es steht eine Hütte nebenan oder du hast sonst immer eine Exit-Möglichkeit. Dein Aufbau ist sehr langgestreckt, und ich frage mich, wie der mit angewehtem Schnee oder Wind von der Seite klarkommt. Die Flächenabspannpunkte werden dir zwar den Innenraum eine gewisse Zeit lang freihalten können, aber grosse Lasten aufnehmen werden diese wohl eher nicht.

    Ich selbst würde für solche Bedingungen ein stabiles Mid, oder halt ein klassisches Kuppelzelt nehmen. Eingraben ist natürlich immer eine gute Option, aber dafür brauchst du einen Ort und Schneeverhältnisse, wo das überhaupt machbar ist. Und anstrengend ist das auch.

    Auf Kickstarter wird derzeit eine neue Powerbank mit einem Semi-Festkörper-Akku vermarktet. Semi-Festkörper-Akku bedeutet hier, dass entweder ein hybrides Gel, eine Paste oder ein Flüssig-Fest-Elektrolyt mit geringer Fließfähigkeit verwendet wird. Somit enthält die Powerbank maximal etwa 5 % bis 10 % Flüssigkeitsanteil.

    Technische Daten:

    • wasserdicht nach IPX7
    • nur 5,8 mm dick
    • leider nur 22,5 W Ladeleistung
    • leider nur 5.000 mAh Ladekapazität, und somit wohl maximal für Trailrunner mit einem einzigen Aufladezyklus geeignet ;(
    • Gewicht: 78 g 

    Auf dem Bild sieht das halt wie ein normaler LiPo-Akku aus. Gibt es irgendwo eine Info, dass das nicht ein ganz normaler LiPo-Akku ist?

    Zitat

    Diese Sperre auf gekaufte Artikel ist wirklich absoluter Mist! Man sollte sie zumindest verschieben können, finde ich. Am besten sind analoge Bücher, nur leider zu schwer fürs Trekking.

    Kopieren geht schon, z.B. mit Calibre. Das ist auch absolut legal. Man kann eine bestimmte Anzahl Kopien anfertigen (und z.B. Freunden geben), dann ist aber fertig.

    Was halt mühsam ist: wenn man ein .epub kauft, ist eigentlich meist nicht klar, ob es mit DRM geschützt ist oder nicht. Ich habe z.B. Bücher gekauft und wollte diese auf meinem Pocketbook lesen, mit koreader. Das ging aber nicht wegen irgendeinem Fehler im Format. Mit dem normalen Reader des Pocketbook ging es aber. Im Prinzip könnte man das DRM dann entfernen und den Fehler im epub fixen, ich habe es aber nicht geschafft (und wollte nicht unendlich Zeit darauf verwenden)

    Hat jemand etwas raueres Wetter damit ausgestanden?

    Hier gibt es einen Reisebericht von einer Islandreise, wo sich die Radler nicht getraut haben den X-Dome-1 an einem exponierten Platz aufzustellen. (Der X-Dome-2 hat ja noch mehr Segelfläche)

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Ab Min. 5:30

    Ich frage mich, warum schleppt man ein Kuppelzelt nach Island, wenn nicht für Zwischenstopps, weil man gegen den Wind nicht weiter kommt. :/

    Also, auf dem Video sieht das nicht sooo arg aus mit dem Wind. Mit jemandem, der nicht mehr fit ist, würde ich jedenfalls keinen Fluss mehr queren wollen. Die Gefahr, dass da etwas schief geht und z.B. Ausrüstung verloren geht, wäre mir zu gross.

    Ich bin 1990 mit dem Fahrrad durchs Hochland gefahren. Damals gab es kaum Brücken, und Furten war die Regel. Bereits bei relativ geringer Wassertiefe mussten wir aufpassen, dass wir das Fahrrad gut halten konnten. Wir sind von Egilstadir her kommend über die F98 (?) bis auf die Askja hochgefahren (ja, auf den Kraterrand, was sicher nicht sehr vernünftig war), und dann wieder zurück am Herdubreid entlang zum Myvatn. Beim Herdubreid war der Wind dann wirklich extrem. Aber natürlich konnten wir unser Zelt aufstellen, damals ein TNF Aerohead, im Windschatten von Steinblöcken und den Fahrrädern und Taschen. In Island ein Zelt *nicht* aufstellen zu können bei nicht wirklich extremem Wind scheint mir ein ziemliches Problem zu sein...

    Weiss jemand, wie jetzt die Wassersituation in den Vogesen ist? Kann ich mit Wasser rechnen, wo Quellen/Bäche in der App eingezeichnet sind? Oder sind diese Wasserquellen ev. ausgetrockenet?

    Also, ich antworte mir mal selbst ;)

    Wasser ist erstaunlicherweise kein Problem, viele Quellen führen noch Wasser, wenn auch wahrscheinlich weniger als sonst.

    Weiss jemand, wie jetzt die Wassersituation in den Vogesen ist? Kann ich mit Wasser rechnen, wo Quellen/Bäche in der App eingezeichnet sind? Oder sind diese Wasserquellen ev. ausgetrockenet?


    Und sind Gaskocher erlaubt oder gibt es sonstwelche Probleme aufgrund von Waldbrandgefahr?

    Mich interessiert konkret der Abschnitt südlich von Saverne.

    Ich dachte die Aktivierungsgebühr fällt jedes Mal erneut an, wenn ich den "Enabled" Tarif deaktiviere.

    Solange du innerhalb eines Jahres wieder aktivierst, fällt keine erneute Aktivierungsgebühr an. Erst, wenn die Deaktivierung länger als ein Jahr war. Glaube, das ist neu.

    Bei längerer Nichtbebenutzung buchst du also alle 12 Monate einen Monat Enabled-Tarif zu 9,90 € , das war's dann an Kosten.

    Genau, da kommt eine relativ geringe Gebühr pro Jahr zustande.

    Ich persönlich hasse Abos (für Software und dergleichen). Lieber kaufe ich etwas, und besitze es dann auch.

    Das stört mich übrigens auch am neuen Locus Maps. Zum Glück konnte ich das "Classic noch als apk vom alten aufs neue Handy kopieren, und wider erwarten läuft es ganz gut.

    Beim inReach ist das Angebot aber schon recht gut. Es ist ja nicht nur das Gerät selbst, welches man bezahlt, sondern auch die Webplatform dahinter. So hat mich kürzlich jemand gefragt, wo ich genau vor fast 7 Jahren auf einer längeren Wanderung übernachtet habe. Ich konnte via Garmin-Seite meine damaligen Standortnachrichten mit Koordinaten problemlos wieder abrufen. Und das zu einem Zeitpunkt, an welchem ich es tatsächlich deaktiviert hatte. Auch konnte ich das "mini" mit neuer Firmware updaten, obwohl das mini2 schon seit einiger Zeit auf dem Markt war. Dafür knapp 10€ zu bezahlten finde ich ok.

    Zu SOS-Meldungen: Ich finde die zwei-Wege-Kommunikation schon sehr nützlich. Wenn etwas "ist", macht es ja schon einen Unterschied, ob man gerade am verbluten ist, oder einfach "nur" immobil ist und auch etwas länger auf Hilfe warten kann. Auch kann ich so anderen helfen, wenn ich an einen Unfall ranlaufe. Mit einem PLB geht das alles nicht. Wurde aber alles schon mehrfach hier besprochen...