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  • Der Boden ist dicht solange ihr euch nicht auf spitze Steine oder so drauflegt und ein Loch bekommt. Je nachdem wie spitz der Stein ist, ist das Loch im groundsheet und im Zeltboden. Und dann muss das Loch repariert werden und das Zelt ist wieder dicht. 100% weg bekommt ihr das Risiko ein Loch zu erhalten also auch mit groudsheet nicht, und wie viel Risiko ihr eingehen wollt muss jede*r für sich selber entscheiden.


    Ich persönlich nehme lieber ein paar Reparaturrlicken mehr mit als eine Unterlage.

  • Wir haben uns im Sommer ein X-Mid 2 gekauft und wollen das mit nach Neuseeland nehmen. Da es dort auch mal ordentlich nass werden kann, wollte ich mal nach eurer Meinung fragen, ob wir irgendeine Art Groundsheet einplanen sollten? z.B. eine xFoil oder auch das original Groundsheet von Durston (halt sehr schwer)?

    Ich selber nutze auch ein x-mid 2.

    Da der Boden bei der solid Version aus 20D Sil/PE Polyester besteht, welches mit einer Wassersäule von 3500 angeben ist, sehe ich bezüglich Wasserdichte keine Probleme.

    Ich selber nutze aber trotzdem das originale 149g Groundsheet, da es den Boden vom Inner und die Innenseite vom Fly beim Aufbau schützt und das Innenzelt von unten sauber und trocken hält. Beim einpacken kann ich ein relativ trockenes und sauberes Inner einpacken, auch wenn es viel geregnet hat und der Boden sehr nass und matschig ist.

    Das Groundsheet nutze ich auch als Mattenunterlage, wenn ich das xmid mal auf die schnelle ohne Innenzelt nutze .


    Die Idee mit xfoil ist aber interessant und werde ich mal durchdenken, da dieses nur circa die Hälftewiegt.

  • Der Boden ist dicht solange ihr euch nicht auf spitze Steine oder so drauflegt und ein Loch bekommt.

    Mir ging es um die Wassersäule bzgl drauf knien etc. Der Boden hat nur ne Wassersäule von 3500mm, was jetzt ja nicht soo viel ist. Über Löcher mach ich mir jetzt nicht so Gedanken und da halte ich auch nen Flicken für die bessere Wahl, wenn es denn mal vorkommen sollte.

    Toll, ein Anderer trägt's

  • Der Boden hat nur ne Wassersäule von 3500mm, was jetzt ja nicht soo viel ist.

    Du kannst das selber testen indem Du einen nassen Lappen unter den Zeltboden legst und Du Dich drauf kniest.
    Möchtest ich mir genaueres Bild von der Durchlässigkeit machen, lege ich zusätzlich ein Papierküchentuch auf den Zeltboden, (unter das Knie).

  • Zitat

    Habe ich Sorgen wegen Abnutzung o.ä. lege ich einfach meine Feststoffmatte unter den leichten Boden.

    Zitat

    ...nutze ... das ... Groundsheet, da es den Boden vom Inner und die Innenseite vom Fly beim Aufbau schützt und das Innenzelt von unten sauber und trocken hält. Beim einpacken kann ich ein relativ trockenes und sauberes Inner einpacken, auch wenn es viel geregnet hat und der Boden sehr nass und matschig ist.


    Ich bin auch Team Schaummatte unter dem Zeltboden. Wegen der schon gegeben Begründung, dass Dornen und Spitze Steine o.ä. auch durch zwei Lagen dünner "Folien/ Stoffe" hindurch reichen.

    Nutze aber auch , wenn ich Match erwarte, eine kleine polycro Unterlage beim Zelt. Aber auch grundsätzlich beim Tarp, um seinen ganzen Kram nicht morgens auch bodenfeucht zu haben.

    Wie so oft im Leben ist es nicht ein entweder oder, sondern ein sowohl als auch. 🤙

    Skills are cheap - Passion is priceless

  • Muss mich hier noch als Team Inner aus dcf bzw. Zeltboden aus dcf melden. Dcf als Inner/Zeltboden ist bei mir länger frisch geblieben als das Outer aus dcf, keine Zug drauf und erheblich weniger Sonnenbelastung. Stachelgräser sollten halt umgebogen werden und paar Steinchen beiseite geräumt werden. Passiert dann doch nie so vollständig aber trotzdem ist erst einmal ein Stück Tape notwendig gewesen. Da hatte ich versehentlich mitm Messer in den Boden geschnitten. Und die Stachelgräser richten sich auch morgens nachm Abbau dann direkt wieder auf.

  • Ich werde die nächsten kurzen Ausflüge Mal ohne Groundsheet versuchen und denke dann wirklich Mal über xfoil für die Apsis nach.

    Ich hab so ein bisschen Bammel davor, wenn ich dann für 3 Wochen in Schweden stehe und drauf kommen, dass es mit besser gewesen wäre.

  • Auch ohne Matsch finde ich es eine feine Sache, wenn ich das Zelt nach trockenen Nächten unter einem Baum gegen Kondens einfach sofort nach dem Abbau trocken einpacken kann und dann die absidenabdeckende Bodenplane umgedreht bis zur Abfahrt austrocknen kann. Allerdings bin ich auch, wenn ein Zelt an Bord ist, beim Bikepacking und da spielt Gewicht eher eine untergeordnete Rolle.

  • für 3 Wochen in Schweden

    Ich weiß ja nicht, wo du hinfährst, aber ich habe auf dem Padjalantaleden erlebt, dass es in den bewirtschafteten Hütten riesige Müllsäcke gibt. Als ich mein Polycro-Groundsheet unfreiwillig halbiert hatte (das ich zum Schutz unter meinem damals nagelneuen DCF-Zelt hatte), bekam ich einen geschenkt - aufgeschnitten hätte der gereicht (ein anderer Wanderer hat seine Regenjacke verloren und aus einem dieser Müllsäcke einen Poncho gebastelt).

    Viele Jahre war ich übrigens entgegen der Lehrmeinung hier meist mit Tyvek-Unterlage unterwegs - die dient auch mal als Regenrock, oder beim Hitchen als Ziel-Anzeige. Nachteil der Unterlage ist, dass der Zeltboden darauf ziemlich wegrutscht, wenn das Zelt mal auf einer schiefen Ebene stehen muss. Und es durchaus nervt beim Aufbau, wenn die Unterlage vom Wind weggeweht wird...

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Bin im Kellerwald und hier sind so komische Viecher die unheimlich gerne an mir herum krabbeln. Gerne auch im Hemd oder Hose. Nein, keine Zecke, weil hat Flügel. Scheint aber nicht zu beißen oder stechen. Jemand ne Idee?

    Flach und unkaputtbar? Hirschlausfliegen?

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/35/Lipoptena_cervi_1.jpg

    6 Mal editiert, zuletzt von WonderBär (16. September 2026 um 19:24)

  • im kellerwald?

    dann sinds sicher die boggel ^^

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    Hab ne Schraube locker, so hat das Leben etwas Spiel

    Einmal editiert, zuletzt von Old School (16. September 2026 um 19:15)

  • Bin im Kellerwald und hier sind so komische Viecher die unheimlich gerne an mir herum krabbeln. Gerne auch im Hemd oder Hose. Nein, keine Zecke, weil hat Flügel. Scheint aber nicht zu beißen oder stechen. Jemand ne Idee?

    Flach und unkaputtbar? Hirschlausfliegen?

    Das kann hinkommen.

    Denen bin ich auch schon begegnet, jetzt weiß ich endlich, was das für Viecher sind ... Erkenntnis den Tages, danke!

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