Beiträge von fettewalze

    Sind für den Zeltaufbau am Strand wirklich Sandheringe nötig oder tun es auch Y-Pegs? Und wenn ja, müssen es Hilleberg sein oder reichen auch Nachbauten aus Fernost?

    Wenn Du auf einer Tour nur ein paar Male auf Sand das Lager aufschlagen willst, kannst Du Dich mit gesammelten Stöcken, Steinen, PET-Flaschen oder Einkaufstüten behelfen. Du wickelst Deine Abspannleinen darum und vergräbst Sie im Sand. Die Einkaufstüten werden vorher mit Sand, die Flaschen vorher mit Wasser gefüllt.

    Wenn Du die Anker beim Eingraben nach jeder Schicht noch mit Wasser übergießt, hält es noch besser. Mit der Technik funktioniert es manchmal auch sehr gut mit normalen Heringen. ;)

    Vieles hängt vom eigentlichen Sand ab. Manchmal muss man nur einen Stein oder etwas Wasser auf den normalen Hering legen bzw. gießen. Ein anderes Mal benötigt man o.g. Hilfsmittel.

    Einmal vor der Tour auf Sandboden, dem Kinderspielplatz oder ähnlichem üben hilft. Ich hatte meine Übungseinhaiten auf einem Ostsee-Campingplatz. :S

    Gennanntes ist Kokolores, wenn die Abspannleinen nicht lang genug sind, falls sie zur Gewichtseinsparung übermäßig gekürzt wurden. ^^

    Nur DRM-freie Bibliotheken bzw. Bibliotheken mit denen man das DRM beseitigen kann, können ohne Probleme mit dem xteink benutzt werden.

    Nur DRM frei Bücher können auf dem xteink gelesen werden.

    Sehe ich es richtig, dass ich die Onleihe nicht nutzen kann, jedenfalls nicht direkt? Oder gibt es Wege?

    Technisch ist es möglich, da v.a. Crosspoint und Crossink open source Programme sind, die je nach Belieben angepasst werden können. Für Onleihe gibt es keine fertige Lösung.

    Nach meinem Kenntnisstand kann man bisher nur mit dem KOreader / Calibre den Xteink unter Crosspoint syncen (Anleitung in diesem Video), sonst ist nur der direkte Übertrag physischer Dateien ohne DRM (zB Bücher mit ausgelaufenem Copyright von https://www.gutenberg.org/ o.ä.) möglich.

    Für den Xteink gibt es auch eine App, die vlt. irgenwann einmal einen Sync mit anderen E-book-Bibliotheken möglich macht. Das steht aufgrund der geringen Nutzerzahl noch in den Sternen.

    1-Stimmt mein Eindruck, dass Lanschaftlich der erste Teil ab Pragser Wildsee die schönere Hälte ist? Gibt es starke Unterschiede im Landschaftsbild zwischen den ersten und letzten Tagen, ausser das südlicher wohl weniger los ist?

    Schönheit ist relativ. Pragser See ist schon schön, aber bei 150km ist das egal, da es nur 5-6 Tage Wandern sind.das locker in eine Wanderwoche passt.

    2-Ist es recht unkompliziert, Powerbanks in den Refugios tagsüber nachzuladen, wenn ich dort nen Kaffee trinke?

    Kommt auf die jeweilige Hütte, den Wirt und Belegung an. Kann klappen, mir wurde das auch schon verneint. Aber bei einer Woche sollte das kein Problem sein. Für 150km bräuchte ich, wenn überhaupt, eine Ladung für mein Handy.

    3-Wenn ihr Zeltplätze gefunden habt: Waren die oft steinig, so dass ich auf jeden Fall Tyvek oder so für unter den Zeltboden mitnehmen sollte?

    Dort wo Du zelten darfst, sind nur Steine! Einfach Zelt vernünftig aufbauen, dann brauchst Du kein extra Groundsheet rumzuschleppen.

    4-Könnt ihr irgendwas für Resupply Grundnahrungsmittel empfehlen? Meine KI sagt ca. Tag 4 wenn langsam gelaufen von Passo Falzarego nen Bus nach Cortina d’Ampezzo, wo es wohl läden gibt? Alternativen?

    Wofür resupply bei einer 6 Tage Wanderung? Nahrung für 4 Tage mitnehmen und mittags/nachmittags auf der Hütte ein schönes Stück Kuchen oder eine Suppe etc essen.

    5-Wird es jetzt im Hochsommer auch mal kälter als 5 Grad Nachts?

    Selbst im Hochsommer bin ich mit einem 0°C-Comfort-Schlafsack in den Bergen unterwegs, da einen meist nachts öfter Schnee, Regen, Hagel und Minusgrade erwarten (Pi mal Daumen 1-2 mal pro Woche, insbesondere wenn man oberhalb der Baumgrenze schläft).

    8-Musstet ihr viel Trinkwasser kaufen, auch wenn ihr n Wasserfilter dabeihattet, einfach weil es keine Bäche etc gab?

    Das fragt man die entgegenkommenden Wanderer, da es sich von Saison zu Saison ändert. ;) In den letzten Jahren kann ich die Tage, an denen ich mehr als eine 1,5l Flasche voll mitführte, an einer Hand abzählen. Gekaufte Gteränke waren nur nötig, weil ich Bock auf einen anderen Geschmack hatte.

    9-gab es, ähnlich wie in Tirol etc., am Ende doch viele Stornos in den Hütten, so dass am Ende meist doch Plätze in den Hütten verfügbar waren?

    Das ist stark wetterabhängig. Des Weiteren wird immer mehr auf nichterstattbare Anzahlungsreservierung umgeschwenkt, um Absagen zu vermeiden. Also Glückssache.

    Ich habe Abweisungen und Zusagen bei Schlechtwetter erhalten. Ich war auch schon mehrfach alleine nur mit dem Hüttenwirt plus Familie und Angestellten auf der Hütte, da alle anderen Wanderer kurzfristig abgesagt hatten.

    Fragen kostet nichts. ;)

    Die Anfertigung eines Schlafsackes/-quilts ist nicht unbedingt technisch, aber planerisch sehr anspruchsvoll. Es ist vor allem eine Fleißarbeit, die sehr zeitintensiv ist und viel Aufmerksamkeit erfordert.

    Dafür jemanden zu finden, dessen Arbeitszeit günstig genug ist, dass es sich für Dich lohnt, wage ich zu bezweifeln.

    Es gibt auf Youtube und hier im Forum mehrere gute Anleitungen und Erfahrungsberichte:

    - das wichtigste Video KLICK, da er auch die gebrauchte Daune vorher sortiert hat KLICK

    - open box baffle quilt oder kurzvideo karo quilt // Blaues Forum,

    - tube baffles, KLICK 2 // Blaues Forum, Nr 2, Nr 3

    Solltest Du mit der Nähmaschine noch nicht vertraut sein, könntest Du mit einem Kunstfaser-Quilt starten: DIY quilt step-by-step 

    Wie man an eine gute Nähmaschine kommt: u.a. klick

    - und anscheinend wird an der Seite auch nicht mehr geschraubt -

    Lighterpack hat ein Update bekommen: https://www.reddit.com/r/Ultralight/c…_just_released/

    Zitat

    Hey r/ultralight - long time lurker here. I've been frustrated with LighterPack for years. Its GitHub has been stagnant, there's no dark mode, and it just doesn't work on mobile. So I decided to do something about it:

    Features:

    • Dark mode (and light mode!)
    • Actually works on mobile
    • Minor visual refresh
    • Free, no ads
    • Built by one guy in his spare time

    I've been working on this for about thirteen years now and I think it's finally ready for primetime.

    The best part is your migration is completely seamless. Your gear lists are already imported.

    Link: lighterpack.com

    Es spricht eigentlich nichts dagegen: keine großen Berge, Regenwahrscheinlichkeit geringer als bei uns, Anbindung per Zug und Flugzeug super, genug Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten um sogar XUL oder SUL unterwegs zu sein.

    Die 130km wären mir zu wenig, so dass ich mir noch extra Kilometer ranbauen würde, um mindestens auf 6-7 Tage zu kommen.

    Der E8 in der Slowakei ist mMn ein Premiumweg und ideal, um eher allein unterwegs zu sein. Je nach Streckenabschnitt und Lauftempo ist man bis zu 8 Tage ohne Nachschubmöglichkeit (besonders an den Rändern im Westen und Osten) bzw. großartigem zivilisationskontakt unterwegs.

    Er ist mit Zug, Bus und Flugzeug (Kosice, Bratislava) zu erreichen.


    E8 in der Slowakei:

    - erstklassig markiert (wenn schneefrei :wink:)

    - quasi ein durchgehender Zusammenschluss von Kammwegen (Man könnte problemlos 100-Gipfel erlaufen!)

    - bewirtschaftete (manche ab Mai, Großteil ab Juli bis September geöffnet) und unbewirtschaftete, kostenlose Hütten (manchmal mit Ofen und USB-Steckdosen!!!) sowie legales Wildcampen (ideal für Anfänger!)

    - Bezahlung in € und per Karte, Busanbindung in jedes kleine Dorf

    - alle Informationen zum Trail (gps-tracks, Karten und Beschreibungen zum Download!): https://snptrail.com/


    Ich bin Ende April bis Anfang Mai 2023 von Kosice Richtung Bratislava, also größtenteils die Niedere Tatra, mit Ende gesundheitsbedingt in Pohorela gelaufen. Anreise war von Berlin nach Kosice mit Bus, dann Zug für etwa 75€ Hin- und Zurück mit Buchung eine Woche vorher.

    Meine Bilder:

    Bei der Puffy tendiere ich ich weiterhin zu Nein vor allem weil der Alsek mit -6 Komforttemperatur wirklich überdimensioniert ist, ich also im Zelt kein Backup brauchen werde. Mit Hemd, Fleece und Wind- & Regenjacke kann ich eigentlich bis 10* ganz angenehm herumsitzen denke ich. Meine Alternative zum Alsek wäre ein Liteway 167er Apex quilt. würde ich den einpacken müsste ich allerdings auch den Rucksack wechseln, weil der so voluminös ist.

    Ich bin nur in den Bergen unterwegs und habe noch nie eine Puffy-Jacke vermisst. Ein Fleece- oder Alpha-Pullover haben immer gereicht, sind deutlich vielseitiger bzw. "wartungsärmer" bei weniger Gewicht.

    Im Camp wirft man sich zur Not den Quilt um die Schultern.

    Mit zwei Trekkingstöcken im Hochsommer würde ich definitiv die Grödel zuhause lassen.

    Ich liebe mein Gatewoodcape (GWC: 310g, 140€), bin damit seit über 10 Jahren bei allen Wettern in den Bergen unterwegs und schätze es sehr als superleichten, multiuse "Traktor" (keine Extras, stabil, funktiniert immer Zelt). Es ist für mich, 180cm, selbst mit 120cm Stock sehr geräumig.

    In den Bergen muss und will man kein 1kg Zelt die Höhenmeter hoch schleppen. Das lohnt sich nur, wenn man direkt oben am Grat oder in der Scharte zelten will. Denn dort weht der Wind immer dreimal so stark, wie zweihundert Meter weiter. Sieht natürlich auf dem Foto schicker aus.

    Soll das Zelt mehr Gebiete (insbesondere Wind und Schnee) abdecken, würde ich ein Ein-Personen-Mid (zB MLD Solomid 400g, mit Abstrichen Lanshan 1 oder Asta Gear Pyramide) empfehlen.

    Meine Motivation: Ich habe unter einem normalen Sport Shirt schon mal einen leichten Sonnenbrand bekommen (wobei dort die UV Belastung wesentlich höher war als zu Hause).

    8| Ist mir noch nie passiert bei normaler, nicht zertifizierter Bekleidung, ich habe aber auch einen eher mediterranen Hauttyp. Hattest du da ein sehr durchscheinendes Stöffchen an? So könnte ich mir das evtl. noch erklären.

    Das passiert, wenn man keine zertifizierte UV-Bekleidung nutzt.

    Jede Kleidung bietet einen gewissen Schutz:

    - Baumwoll-T-Shirt/Hemd, je nach Webung UPF (=LSF) 5-15

    - Leinen UPF 10

    ...

    Kein Sonnenbrand bedeutet nicht, keine Schädigung durch die Sonne erhalten zu haben. Es heißt nur, dass UVB-Strahlen ausreichend geblockt wurden. Diese sind anteilig deutlich geringer vorhanden als UVA-Strahlen. UVA-Strahlen, zwar schwächer als UVB, dringen in die tieferen Hautschichten ein, führen zu schnellerer Hautalterung und können ebenfalls Hautkrebs verursachen.

    Ich würde also gerade in den Bergen (pro 1000m nimmt die Intensität der Strahlung durch verschiedene Effekte um 10% zu, Schnee und Eis reflektieren zusätzlich) und bei dauerhafter Exposition nur noch geprüfte Shirts anziehen.

    Meine vorgeschlagene Lösung ist für gesponnene, faserige Stoffe (z.B. Baumwolle).

    Das Öl schwemmt die Mikrometer großen Feinstaubpartikel aus der Faser. Evtl. muss man diesen Schritt mehrmals durchführen. Danach löst das Spüli das Öl aus dem Stoff.

    Würde man die Reinigung gleich mit Spüli oder Waschbenzin beginnen, würde zwar das Kettenöl entfernt werden, aber der Großteil des gelösten schwarzen Feinstaubes bliebe in und an der Faser haften.

    Man hätte das Öl entfernt, aber der schwarze Fleck wäre noch immer, in etwas abgeschwächter Form, zu sehen.

    Keine Ahnung, ob der Effekt auf dem X-Pac o.ä. "Plastik"-Stoff genauso stark wäre wie auf Baumwolle, aber ich würde auf Nummer sicher gehen.

    Ich bin gerade echt traurig. Habe mir einen neuen, wunderbar farbenfrohen Rucksack genäht und jetzt ist er mir gegen die Fahrradkette gekippt ;( Hat jemand eine Idee, wie man so einen Fleck am besten wegbekommen kann? Ich habe schon Einweichen mit Seife versucht, aber der Fleck ist nur ein bisschen blasser geworden.



    (Wusste nicht so richtig, in welchen Faden das am besten passt... sonst gerne verschieben)

    Sonnenblumenöl drauf, um den Abrieb (=Dreck im Kettenöl) beim drüberwischen abzulösen. Danach mit Haushaltsspüli das Öl auswaschen. Das sollte die schonenste von den bisher genannten Varianten sein.