Beiträge von fettewalze

    Meine vorgeschlagene Lösung ist für gesponnene, faserige Stoffe (z.B. Baumwolle).

    Das Öl schwemmt die Mikrometer großen Feinstaubpartikel aus der Faser. Evtl. muss man diesen Schritt mehrmals durchführen. Danach löst das Spüli das Öl aus dem Stoff.

    Würde man die Reinigung gleich mit Spüli oder Waschbenzin beginnen, würde zwar das Kettenöl entfernt werden, aber der Großteil des gelösten schwarzen Feinstaubes bliebe in und an der Faser haften.

    Man hätte das Öl entfernt, aber der schwarze Fleck wäre noch immer, in etwas abgeschwächter Form, zu sehen.

    Keine Ahnung, ob der Effekt auf dem X-Pac o.ä. "Plastik"-Stoff genauso stark wäre wie auf Baumwolle, aber ich würde auf Nummer sicher gehen.

    Ich bin gerade echt traurig. Habe mir einen neuen, wunderbar farbenfrohen Rucksack genäht und jetzt ist er mir gegen die Fahrradkette gekippt ;( Hat jemand eine Idee, wie man so einen Fleck am besten wegbekommen kann? Ich habe schon Einweichen mit Seife versucht, aber der Fleck ist nur ein bisschen blasser geworden.



    (Wusste nicht so richtig, in welchen Faden das am besten passt... sonst gerne verschieben)

    Sonnenblumenöl drauf, um den Abrieb (=Dreck im Kettenöl) beim drüberwischen abzulösen. Danach mit Haushaltsspüli das Öl auswaschen. Das sollte die schonenste von den bisher genannten Varianten sein.

    Ich will es nur der Vollständigkeit halber erwähnen:

    - Long sleeve Button Down Shirt mit Kapuze von Jolly Gear (UPF 30, 240g, ~82€+Versand)

    Coole Farben bzw. Muster, Brusttasche, Daumenschlaufen. Leider kein Langarmshirt mit abnehmbarer Kapuze :rolleyes:, sonst hätte ich schon längst zugeschlagen.


    Zum Browsen weiterer Sun hoodies und shirts gibt es noch DeputySean's Guide To Sierra Summer Wear - Shirts. Berichte und ranking von 40 sun shirts.

    Ich bin beim DAV, da ich zu 90% in den Bergen rumturne und zugleich etwas günstiger in den Hütten übernachte. Die Auslandskrankenversicherung etc bringt mich dann nach Hause.

    Es ist also ein Zusammenspiel mehrerer Versicherungen bzw. -sträger.

    Also ruhig mal in andere Policen reingucken, was dort so alles inkludiert ist! ;)

    Muss zugeben, die 900cuin nicht mal wahrgenommen zu haben, aber da fragt man sich ja noch eher, was das dann soll, wenn das Teil immernoch relativ schwer ist und die Komfortangaben eher mäßig tief liegen..

    Mäßig tief?

    Von der Decathlon-Seite:

    Zitat

    To take the specific shape of quilts into consideration, we've done away with the measurements taken at the neck and the head.
    Under these conditions, the comfort temperature is evaluated at -3°C.
    We opted to indicate 0°C so we have a safety buffer and we recommend it for temperatures between 7°C and 0°C.

    Ich find die meisten Angaben der Qulit-Hersteller eher zu optimstisch, da ich für 0°C eigentlich immer mit 500g Daune rechne.

    Letzte Frage zu dem von Konrad: 1500mm Wassersäule? reicht das ? Weil ansonsten klingt das ja ganz gut

    wilbo Ja ich glaube das könnte ich hinkriegen.

    Reicht dicke bzw. es müsste schon Eimer in Verbindung mit Orkanwind regnen, damit mit man in die Nähe eines Versagens käme.

    Mein altes GatewoodCape hat sogar nur 800mm. Darin wurde ich nur nass, wenn ich die Kapuze nicht richtig geschlossen habe. ;)

    Ist eine Jacke zum Selbstkostenpreis herstellbar für, sagen wir, 160 EUR? Hintergrund: Ice Flame Clima

    Das würde ja eher der Enlightened Equipment Torrid Jacket entsprechen:

    67er Climashield Apex (klick), kalandriertes/winddichtes Nylon (Beispiel) und ein paar Kleinteile (Reißverschluss, Kordeln, Einfassbänder etc) kosten überschlagsweise bei Extremtextil vermutlich nicht einmal 60€ inkl. Versand.

    Ich würde mich vorher aber mal bei unseren forumsinternen Kleiderschneidern/innen ob des zeitichen Umfangs und möglichen Schwierigkeiten erkundigen. ;)

    Die Schlaufen sehen auf jeden Fall mega fummelig aus, bin erstaunt, dass Cumulus mit keiner besseren Lösung um die Ecke gekommmen ist.

    Ehemaliger Besitzer hier:

    Die Schlaufen waren weniger fummelig als Schnürsenkel. Mit den mitgelieferten elastischen Schnüren war das ganze System sehr bequem.

    Genutzt hatte ich das Deckenfeature nie. Zudem empfand ich den Comforter trotz der ordentlichen Daunenmenge als zu kalt (mMn zu viel Bewegung in den "Daunenröhren", ergo Kältebrücken). Deshalb wurde er gegen einen normalen Quilt mit fester Fußbox eingetauscht. Dieser ist bei gleicher Daunenmenge wärmer.

    AndreHub Wenn es ums Geld geht, würde ich in die Biete bzw. Gebrauchtecke schauen. Ich habe auch Neuware bzw. nie genutzte Quilts und Schlafsäcke auf dem Zweitmarkt günstiger erhalten. ;)

    Ich hatte im alten Forum mal etwas zum Gebrauchterwerb von Daunenschlafsäcken bzw -quilts geschrieben: klick.

    Momentan ist ein Cumulus 450 Quilt auf Kleinanzeigen (nicht meiner) im Angebot. Ich werde noch einen neuen EE-Quilt mit Etiketten einstellen.

    Hast Du irgendwelche Vorlieben (Berge, Meer, Sprachen, Länder ...) oder Beschränkungen?

    Berge sind cool. Aber ich lauf auch am Meer. Oder im Wald. Wenns nur eben dahin geht is doof auf dauer

    Der TEAR und TCT, da wäre April aber noch zu früh, oder?


    Dick hervorgehoben sind die offiziellen Starttermine.

    TEAR kann man ab Mitte April starten. Wobei mich die Berge in Bulgarien selbst mit Schnee nicht unbedingt davor abschrecken würden, 10 Tage früher zu starten. Das sieht beim ersten Drüberschauen alles nach schönen Kammwegen ohne große Schwierigkeiten bzw. Absturzwahrscheinlichkeiten aus. Ähnliches bin ich in der Slowakei auf dem E8 mit ca 1m Schneedecke gelaufen. Man benötigt halt etwas mehr Equipment und es wäre kraftraubender. Im Endeffekt würde man durch den früheren Start nicht das Ende des Trails früher erreichen. Aber das ist bis Anfang April Kaffeesatzleserei ohne aktuellem Schneebericht 2 Wochen vorher.

    TCT sieht schon etwas herausfordernder aus. Da wäre für mich bisher nur die Nord-Süd-Route (Armenien - Georgien, 1.500km) begehbar, da bei der Ost-West-Route zuviele nicht gemappte Bereiche sind, die wohl auch mit physischen Kartenmaterial nicht leicht zu begehen sind. D.h. eine endgültige Wegfindung für den Zusammenschluss steht noch aus.

    Angegeben wird ein Start Mitte Mai bei Süd-Nord-Begehung. MMn April wäre möglich. Die Geghama-Berge bzw. das Pateau kurz vor Jerewan müsste man noch einmal genauer bewerten. Sieht selbst bei Schnee aber nicht unmachbar aus.

    Da der Trail mit 1.500km aber höchstens 1,5 Monate Zeit beansprucht, könnte man einen anderen Trail davor setzen, um optimale Startbedingungen zu erreichen.

    Fazit: Die Machbarkeit müsstest Du am Ende anhand Deiner Erfahrung, Ausrüstung, Lust etc selbst bewerten.

    TCT wäre mehr Abenteuer durch mehr Unwägbarkeiten, längere versorgungslose Abschnitte. TEAR könnte man vermutlich mit relativ wenig Planung angehen.

    PCT und CDT würden für mich momentan auch ausfallen. ;(

    Hast Du irgendwelche Vorlieben (Berge, Meer, Sprachen, Länder ...) oder Beschränkungen?


    Als Bergliebhaber stünde natürlich die Trans-European Alpine Route (TEAR, 6.250km) ganz oben auf meiner Liste.

    Andererseits habe ich so gute Erfahrungen in Osteuropa gemacht, dass ich meine Erkundungen dort weiterführen würde. Ich würde mich zwischen folgenden Trails entscheiden:

    - Transcaucasian Trail (TCT, 3.000km)

    - Europe de l'este (SVK-UKR-ROM-SRB-TR, 3.800km), ist wohl aus Teilen des E8 und E3

    Da ich noch nie in Asien war und mich die Bilder reizen, käme auch der The Michinoku Coastal Trail in Japan (1.000km) in Betracht. Da müsste das Budget aber erhöht werden.


    Man hat einfach zu wenig Zeit im Leben! ;(:D

    Moin,

    ich bin den GR221 zweimal gelaufen und würde gerne meinen Senf dazugeben.

    Durch die Fliegerei, die Zivilisationsnähe und das gute Wetter ist es die ideale Tour, um ultraleicht oder sogar SUL unterwegs zu sein. ;)


    Tourtipps:

    Man sollte für die gesamte Strecke knapp 5 Tage einplanen.

    Insbesondere für die erste Etappe braucht es einen GPS-Track. Danach ist alles wunderbar ausgeschildert.

    Piratenweg von Deía nach Port de Sóller gehen.

    Definitiv sollte man auf dem Weg von Lluc nach Pollenca von der Standardroute abweichen und den Weg über den Puig Tomir einschlagen. Wahnsinnig schöne Blicke vom Gipfel und später einem Hochplateau bis Cap Formentor sind weitaus angenehmer als stures durch den Wald und Vorstadtgelaufe. (klick 2 - Route)

    Ab Pollenca (spätestens hinter dem Lidl) den Bus zu/m Port de Pollenca nehmen. Sonst läuft man ~9km an einer stark befahrenen Landstraße ohne Aussicht entlang.

    Du könntest nach dem Puig Tomir oder ab Pollenca/Formentor mit Bus noch den GR222 ranbasteln. (GR222 PDF)


    Ausrüstung:

    Mallorca ist ein der best erschlossenen Inseln überhaupt. Da grundsätzlich immer irgendeine Brandstufe gilt, sollte man mit Rücksicht auf die Bevölkerung etc. auf offenes Feuer (Gaskocher!) verzichten.

    Wegen der vielen Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten war ich jedes Mal stoveless unterwegs und würde das auch jedem empfehlen. Empanadas sind ein Traum. :love: Bistros, Restaurants und Supermärkte gibt es auch in Hülle und Fülle. Der Wassernachschub zwingt einen eh bei jeder Gelegenheit zum Einkaufen.

    Ein Wasserfilter ist unnütz, es sei denn, du möchtest Pfützenwasser bis zum Stausee filtern.


    Vor Corona konnte man sich bei Bedarf ohne Vorbuchen jeden Abend eine Unterkunft per Booking.com o.ä. suchen. Heutzutage soll das aufgrund der nochmals deutlich gestiegenen Begehrtheit nicht mehr möglich sein. Zur Not: Das Mittelmeer hat noch deutlich mehr schöne Wege. ;)


    Viel Spaß und gutes Wetter!

    "PET-Flaschen-Bidet" (aka assblaster?): Wie viele Löcher brauche ich im Deckel, wie groß, wie mache ich die am besten und wo platziere ich sie (Mitte, Rand)?

    Bisher ging es ohne extra Bidet-Deckel aber ich will mich professionalisieren ;) ...und am liebsten ohne allzu viele Versuchsreihen und Plastikmüll.

    Einfach einen Dreieckschnitt in den Deckelrand mit einem Cutter- oder Messer machen.

    reddit - DIY backpacking bidet. 2.5 grams