Beiträge von fettewalze

    Mir würden bei den meisten Kleidungsherstellern schon einfache Maße (Achsel zu Achsel, Kragen bis Saum) reichen.

    Dass die großen Retailer davon Abstand nehmen, liegt an der Produktion an mehreren Standorten und deren fehlenden Fertigungstoleranzen (Die selbst bei derselben Produktionslinie Abweichungen von 2 Kleidungsgrößen haben können zB bei Levis etc) zu tun.

    Aber ein Unternehmen im Wachstum sollte sich davon doch noch qualitativ absetzen wollen.

    Da es nur für den Notfall gedacht ist: einfach ein Ponchotarp plus Gestänge nutzen?!

    Das kommt aus dem Militärbereich und nennt sich Alpha Tent/Zelt (Forum, youtube short ~50s, klick 3 ~20min). Da spart man sich gleich die Regenjacke. Gewichtsmäßig kommt es je nach Tarp und Gestänge in die gleichen Regionen wie oben angedeutet, also zwischen 600g - 800g.

    Mal überschlagsmäßig für ein Ponchotarp plus Gestänge durchgespielt: 300g Ponchotarp (220x140, 20€) plus Gestänge (minus 1 Segment ~445g) macht 750g für 50€.

    Ich würde für solche Tourn wahrscheinlich nur einen wasserfesten Bivy mitnehmen und bei Bedarf mit Regenjacke überm Gesicht schlafen.

    Ein Fred, um interessante, UL-bezogene Artikel zu verlinken.

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    This 10-Pound Backpacking Setup Has No Plastic Whatsoever

    Zitat

    University of Oregon product design professor Tom Bonamici spent the past year making his own summer backpacking kit from wool, silk, cotton, and other natural fibers. Here's how it performs in the backcountry.

    In August, Bonamici headed to Mt. Hood outside his home in Portland to see how his pieces would fare in the backcountry. Here are the key pieces of the collection—with a total base weight of 10 pounds—and how they’ve held up so far.


    Leider werden nirgends die genauen Gewichte aller wichtigen Gegenstände genannt (zB Gewicht des Rucksacks). Seine website hat nur ein paar Nahaufnahmen: https://www.tombonamici.com/.

    Im Artikel genannte Gewichte: Seidentarp ~710g (25 ounces), Isomatte ~910g (Kork, Ventile [dicht gewebte, wetterfeste Baumwolle], Wolle; 2 pounds)

    Welcher der oben genannten Stoffe wäre für mich als absoluter Anfänger (insbesondere in Sachen Nähen) zu empfehlen?

    Der günstigste! ^^

    Beispiel: klick1

    Mit klick2 würde man auch noch hinkommen, aber die Wassersäule verschreckt immer viele. Mein GWC (altes Modell) tut mit einer 800er Wasseräule seit 10 Jahren ohne Probleme seinen Dienst.

    Ich würde an Deiner Stelle aus Motivationsgründen gleich mit dem Nähen des Tarp anfangen. Stoff zuschneiden. Mit Stoffresten ein paar ordentliche Probenähte machen, die Nähmaschine top einstellen, weitere Probenähte machen. Loslegen.

    Mit oben genannten Stoff hat man halt je nach Größe des Tarps 30€ und ein paar Stunden umsonst verbracht. Aber dabei gelernt und Packsäcke kann man dann immernoch daraus machen! :D

    Neben o.g. Garn benötigst Du noch einen Rollschneider, Prittstift u/o Zeitungspapier (zur Fixierung des Stoffes), Wonder Clips o. Wäscheklammern, Nahttrenner ...

    Ich bin grds. kein Fan des Hüftgurts.

    Dennoch habe ich abnehmbare, minimalistische Hüftgurte (schmale Gurtbänder ohne Taschen) an meinen Packs. Die sind insbesondere bei Kletterpassagen, Schnee-/Gletscher- oder Wasserquerungen hilfreich, um das Gewicht stabil und fest am Rücken zu halten, um unsichere Situationen im Zweifelsfall nicht weiter zu verschärfen.

    Kann man das lernen?

    Ja, das geht und habe ich erfolgreich praktiziert: vom Bauchschläfer zum Rückenschläfer.

    Es funktioniert über tägliche Gewöhnung kurz vorm Schlafen gehen. D.h., wenn man sich ins Bett legt, versucht man "aktiv" auf dem Rücken zu liegen. Am Anfang schafft man vlt nur ein bis zwei Minuten, bis es sich zu unbequem anfühlt (u.a. abhängig vom Härtegrad der Matratze: je härter, desto schneller kommt das Unbehagen). Die Rücken-Zeit verlängert sich kontinuierlich. Man schläft immer öfter auf dem Rücken ein.

    Wie schnell die Umgewöhnung dauert, hängt von der eigenen Disziplin, "Einschlafschnelligkeit", Erschöpfung etc ab. Bei mir hat es ungefähr 4 bis 5 Wochen gedauert. Man kann die Gewöhnung am Anfang durch ein unter den Kniekehlen platziertes Kissen unterstützen. Dies erschwert das Drehen im unbewussten Zustand etwas. Zudem entlastet es den unteren Rücken und die Hüftbeuger. Manche bauen auch neben den Oberkörper solche Barrieren.

    Das Kissen unter den Kniekehlen hatte ich nur ein paar Tage genutzt.

    ... und die Parteien müssen die auch zeitnah nach den Wahlen wieder abhängen, sonst Bussgeld vom Ordnungsamt (wenn man Fotos hinschickt). Daraus würde ich schliessen, dass die Plakate Eigentum der Parteien bleiben ...

    Stimmt.

    Aber im Gegensatz zu den wiederverwendbaren Holzständer- oder Pappplakaten landen die Kunststoffplakate aus Polypropylen im Müll. Da ist jeder Wahlkampfhelfer froh, einmal weniger auf die Leiter steigen zu müssen und schneller Feierabend machen zu dürfen! ;)

    Man kann aus den Plakaten schöne, einfache und billige Einsteiger-RC-Flugzeuge bauen.

    Zitat

    Geschmack für Wasser

    Bei mir kommen entweder Teebeutel (alles, außer Blütentees), Vitamin-/Magnesiumtabletten, Kaltschale (anderer Geschmack UND andere Textur!) o.ä. in die Flasche. Insbesondere letzteres hilft auch bei der Kalorienaufnahme.

    WTF. Vlt. lesen sich die Leute, die auf Konradsky's Bitte geantwortet haben, ihre Posts noch einmal durch und werden sich ihrer verqueren Logik gewiss!

    Rekapitulation: Wenn meine Barriere auf der Senderseite liegt, muss ich mich Null anpassen. Wenn eine Barriere auf Empfängerseite geschaffen wird, hat man halt Pech gehabt. Dann wird einem sogar angedroht, mehr Barrieren in den Weg zu legen.

    Obwohl der Sender dieses Forum nur mit Übersetzer nutzt bzw. nutzen kann, ist der zweite Klick, um seine selbst geschriebenen, übersetzten Texte hinter den englischen Text in einen Spoiler zu knallen, zu viel?

    Ich hätte gedacht, die wenigen möglichen Übersetzungsfehler, falls überhaupt je welche auftauchen sollten, könnten wir als Forum locker in zwei Antworten aufklären.

    Nachts hatte ich auf Skye weniger Probleme mit dem Wind als tagsüber. Ich würde mir die Tour ohne Probleme mit dem Tarptent Rainbow zutrauen. Wenn Du Angst hast, musst Du halt das "trekking pole support kit" für das Rainbow mitnehmen, um es windstabiler aufstellen zu können.

    Sind für den Zeltaufbau am Strand wirklich Sandheringe nötig oder tun es auch Y-Pegs? Und wenn ja, müssen es Hilleberg sein oder reichen auch Nachbauten aus Fernost?

    Wenn Du auf einer Tour nur ein paar Male auf Sand das Lager aufschlagen willst, kannst Du Dich mit gesammelten Stöcken, Steinen, PET-Flaschen oder Einkaufstüten behelfen. Du wickelst Deine Abspannleinen darum und vergräbst Sie im Sand. Die Einkaufstüten werden vorher mit Sand, die Flaschen vorher mit Wasser gefüllt.

    Wenn Du die Anker beim Eingraben nach jeder Schicht noch mit Wasser übergießt, hält es noch besser. Mit der Technik funktioniert es manchmal auch sehr gut mit normalen Heringen. ;)

    Vieles hängt vom eigentlichen Sand ab. Manchmal muss man nur einen Stein oder etwas Wasser auf den normalen Hering legen bzw. gießen. Ein anderes Mal benötigt man o.g. Hilfsmittel.

    Einmal vor der Tour auf Sandboden, dem Kinderspielplatz oder ähnlichem üben hilft. Ich hatte meine Übungseinhaiten auf einem Ostsee-Campingplatz. :S

    Gennanntes ist Kokolores, wenn die Abspannleinen nicht lang genug sind, falls sie zur Gewichtseinsparung übermäßig gekürzt wurden. ^^