1-Stimmt mein Eindruck, dass Lanschaftlich der erste Teil ab Pragser Wildsee die schönere Hälte ist? Gibt es starke Unterschiede im Landschaftsbild zwischen den ersten und letzten Tagen, ausser das südlicher wohl weniger los ist?
Schönheit ist relativ. Pragser See ist schon schön, aber bei 150km ist das egal, da es nur 5-6 Tage Wandern sind.das locker in eine Wanderwoche passt.
2-Ist es recht unkompliziert, Powerbanks in den Refugios tagsüber nachzuladen, wenn ich dort nen Kaffee trinke?
Kommt auf die jeweilige Hütte, den Wirt und Belegung an. Kann klappen, mir wurde das auch schon verneint. Aber bei einer Woche sollte das kein Problem sein. Für 150km bräuchte ich, wenn überhaupt, eine Ladung für mein Handy.
3-Wenn ihr Zeltplätze gefunden habt: Waren die oft steinig, so dass ich auf jeden Fall Tyvek oder so für unter den Zeltboden mitnehmen sollte?
Dort wo Du zelten darfst, sind nur Steine! Einfach Zelt vernünftig aufbauen, dann brauchst Du kein extra Groundsheet rumzuschleppen.
4-Könnt ihr irgendwas für Resupply Grundnahrungsmittel empfehlen? Meine KI sagt ca. Tag 4 wenn langsam gelaufen von Passo Falzarego nen Bus nach Cortina d’Ampezzo, wo es wohl läden gibt? Alternativen?
Wofür resupply bei einer 6 Tage Wanderung? Nahrung für 4 Tage mitnehmen und mittags/nachmittags auf der Hütte ein schönes Stück Kuchen oder eine Suppe etc essen.
5-Wird es jetzt im Hochsommer auch mal kälter als 5 Grad Nachts?
Selbst im Hochsommer bin ich mit einem 0°C-Comfort-Schlafsack in den Bergen unterwegs, da einen meist nachts öfter Schnee, Regen, Hagel und Minusgrade erwarten (Pi mal Daumen 1-2 mal pro Woche, insbesondere wenn man oberhalb der Baumgrenze schläft).
8-Musstet ihr viel Trinkwasser kaufen, auch wenn ihr n Wasserfilter dabeihattet, einfach weil es keine Bäche etc gab?
Das fragt man die entgegenkommenden Wanderer, da es sich von Saison zu Saison ändert.
In den letzten Jahren kann ich die Tage, an denen ich mehr als eine 1,5l Flasche voll mitführte, an einer Hand abzählen. Gekaufte Gteränke waren nur nötig, weil ich Bock auf einen anderen Geschmack hatte.
9-gab es, ähnlich wie in Tirol etc., am Ende doch viele Stornos in den Hütten, so dass am Ende meist doch Plätze in den Hütten verfügbar waren?
Das ist stark wetterabhängig. Des Weiteren wird immer mehr auf nichterstattbare Anzahlungsreservierung umgeschwenkt, um Absagen zu vermeiden. Also Glückssache.
Ich habe Abweisungen und Zusagen bei Schlechtwetter erhalten. Ich war auch schon mehrfach alleine nur mit dem Hüttenwirt plus Familie und Angestellten auf der Hütte, da alle anderen Wanderer kurzfristig abgesagt hatten.
Fragen kostet nichts. 