Zur Mountain Equipment Jacke findet sich dann komischerweise nur wenig Unabhängiges online. Das spricht dafür, dass es auch nur eine Jacke ist (ich würde im Link die Bedenken ernster nehmen als die Wiederholungen des Marketings). Ganzer 1 Shop spuckt mir bei der Suche eine Gewichtsangabe aus: mittlere Grösse 220 Gr. - das ist sehr leicht für mit Kapuze. Iwo heisst es, die Iso sei 60 Gr., das ist so mittel und reicht mir oft als Belay kaum bzw. ist grenzwertig (Rumsitzen bei um die Null und etwas Wind/Luftfeuchtigkeit). Meine erste Puffy existiert immer noch: rab iwas (Name vergessen), aussen schwarz, innen neongelb, ohne Kapuze, knapp ü 200 Gr in XL - und leider mir schwitzig auch unter der leichtesten Regenjacke: deshalb hängt sie noch im Schrank. Für den Preis der Oreus gäbe es ja fast die montbell plasma - ja, OT, "1000"er Daune, 140 Gr. - aber vemutlich wärmer als die Oreus:-). Kennen tu ich da nur ne leichte Kufa-Jacke, die gut warm ist und für mich im Bereich bezahlbarer Jacken das beste Wärme-Gewicht-Verhältnis hat und robust ist. Dauerhaft hängengeblieben bin ich bei (Spezial-)wolle von Ortovox. Die leichte, die ich noch habe (Name auch vergessen) ist ne 60er ohne Kapuze (gibts nicht mehr) mit erinnert ü 230 Gr, die nach ü 10 Jahren in der Isolierleistung etwas nachgelassen hat, so dass eine mit 90 Gr Iso am Körper und 60 Gr. Ärmel (und ich glaube auch Rücken, müsste ich nachgucken) jetzt vorhanden ist, Gewicht etwas über 300 Gr (deshalb wohl eher auch 90 Gr Iso am Rücken). Schön warm für alle Gelegenheiten, halt morgens kurz nachdenken, ob ziemlich nichts drunter oder doch 2 Lagen drunter; im Frühherbst in den Alpen mir gerade aber zu warm gewesen, um morgens Jacke/T-Shirt loszulaufen, nur Belay gewesen. Ortovoxens sind sündhaft teuer, die weniger populären Farben/Farbkombis gibts immer mal wieder hier und da im Sale. So lange muss man warten können. Iso unterschiedlich verteilt gibts auch erst seit ein paar Jahren, fing an mit den sehr gepriesenen "Softshell"(Ärmel, manchmal Rücken)/Iso (-Wulst am Körper) Teuerjacken, wahnsinniges Marketing, aber durchgesetzt haben sie sich fürs Wandern nicht. Als Standard sehe ich weiter die Puffy (bzw Puffies) von Patagonia.
Will sagen: erste Überlegung wäre, ob ich ne Kapuzue brauche. Leichte Mütze ist immer leichter als ne Kapuzue an einer Jacke (denke ich, prove me wrong), bei Bergsteigerei hätte Kapuze für mich Vorteile. Zweite Überlegung: brauche ich weniger Iso an den Ärmeln oder alles gleich. Dritte Überlegung: Schwitzichkeit unter Regenjacke. Zu allen drei können einem andere was erzählen, aber das Layering ausprobieren musste selber. Wenn ich nicht iwo unterwegs bin, wo es plötzlich auch mal warm werden kann, tuts der 100er Fleece von Decathlon für 3,99 Euro auch (nicht als Jacke, sondern beim Layering), auch gewichtsmässig.
Was für Daune hat Deine Daunenjacke? 650er ist was ganz anderes als 850er. Der Unterschied im Wärmegefühl zwischen 850er und 1000er ist dann lange nicht mehr so gross wie der Gewichtsunterschied.
Primaloft "silver" ist für "in Bewegung" und Silver-Jacken sind deshalb deutlich bulkiger (meine Freundin hat eine und findet die aber rundum gut). Fürs Wandern: Gold. Oder ein entsprechender anderer Name oder gar no name.