Beiträge von nach 3 tagen wieder da

    Genau:-). Ellbogensee, weil sehr schön am Wasser, viele Zelte (weil am Fernradweg) und nach meiner Erinnerung Lädchen, Restauration, Bücherbox.

    Und wenn man von Norden kommt (bzw. guckt), kann man auch das Stück Fernradweg ab Priepert gut laufen und dann auf Wanderwegen, Ellbogen ist dabei der Übergang von weiter Landschaft zu Wald.


    ... und zum Saisonschluss-WE (so um den 03.10.): mitm Rad Feldberg, Camping am Bauernhof. Zeltwiese ziemlich leer, komplette Infrastruktur einschl. Tonnen für matratzenerfordernde Rücken, Carwitz, heilige Hallen, Rückweg über Boitzenburg. Gernst wiederholte Tour.

    Neben diversen Mücken- und Absauf-events, aufgrund derer wir über die Jahre zu Schönwetterzeltern wurden, dieses aus dem August 2011:

    noch rank und schlank und sportlich die ersten drei Tage der Tour jeden Tag einmal hingefallen beim Gehen. Als wir am dritten Tag auch noch einschneiten, Abstieg in die nächstgelegene Stadt und beim Arzt ins Wartezimmer gesetzt. Nach mehreren Stunden Warten gesehen, dass die neuen (Teleskop-)Stöcke mit dem neuartigen Klappverschluss auch noch Schrauben zum Fixieren des Klappverschlusses haben und eine sicher teure Arztrechnung gespart.

    Die hinteren mit den grauen Griffen. Dass nach jedem Hinfallen ein Stock neu eingestellt werden musste, hatten wir schon mitgekriegt.

    :S

    Gruss von gestern Abend.

    Heute 6 Uhr Weckruf und Vorbeimarsch einer Kapelle von 50 Mensch.

    Auflösung:

    Perfekte Illusion unberührter Natur. Kalkstein und Moor. Viel zu trocken für die Jahreszeit und zu warm.

    Ja, Zugspitze. Aus der Ferne sowohl von der deutschen als auch von der österreichischen Seite sehr schön anzuschauen.

    Hier vom Osterfeuerberg. Zwischen Radweg und Loisach ein Feldweg, der an einer Scheune hinter Pferdewiese aufhört. Das Vieh noch bis Mitte/Ende Juni im Dorf.

    Das Blechblas hat mir gut gefallen, ein getragene Melodie. Beeindruckend. Leider mit langen Einlagen von vielen Trommeltrommlern dazwischen.

    Ein Dorf weiter wollten wir nur essen, aber es gab Schuhplattler, Kreis der Burschen rund um die Jungfraun mit dem Rücken zum Maibaum.

    Und ich bin Seilbahn gefahrn. Zum ersten Mal mit Seniorenermässigung. Gips zum Herzogstand ab 60.

    Wenn man von Camping zu Camping will, ist Brandenburg eher Radtourenland und nienienie! mit dem RE erst Samstagmorgen los oder Sonntagabend zurück. Und vor bzw. nach den Berufspendlern.

    Ich würde bei mapy cz in der Karte nach 2-3 Campings suchen, die wandernd ab und bis Bahn und untereinander entspannt wandernd zu erreichen sind. Am ehesten im Norden, Grenzgebiet Brandenburg und MeckPomm. Ein Biwakplatz sollte dabei sein. Sehr angenehm als Camping finde ich Naturcamping Ellbogensee.

    NaturCamping am Ellbogensee (Campingplatz ) • Mapy.com
    Karte NaturCamping am Ellbogensee (Campingplatz ) – Detailkarte der Umgebung (Basiskarte, Wanderkarte, Satellitenkarte, Panoramakarte, usw.), Routenplanung,…
    mapy.com
    Biwakplätze & Trekkingplätze in Brandenburg 2026 🏕️ - onenightwild.com
    Biwakplätze und Trekkingplätze in Brandenburg » Ausgesuchte Orte für dein Abenteuer im Freien » Finde deinen Lieblingsplatz mit OneNightWild
    www.onenightwild.com


    Eine "richtige" Wandertour für Freundinnen mitzunehmen wäre an der Werra lang, Eschwege bis Creuzburg, mal die eine, mal die andere Seite der Werra in die Höhe und tatsächlich von Camping zu Camping und mit ÖPNV von B und HH in der gleichen Zeit gut erreichen. An der Hauptstrasse die Werra lang fahren mehrmals täglich Busse zwischen E und C, man kanns ganz entspannt handhaben. Haben wir mal in grösster Hitze Anfang August gemacht und war sehr nett. Höhepunkt war der Heldrastein und der Biwakplatz unten (mit Restaurant im Dorf). In Eschwege Naturcamp Meinhard, dann hat man mit Eschwege angucken schon 1 Tag um. https://mapy.com/de/turisticka?…51.1333950&z=12

    Ich hoffe, die Links funzen.

    Da es hier noch kein Bericht über Moen gibt, schreib ich kurz einen. hol ich mal meinen von 2023 hier rüber:

    Hingeradelt ab Rostock Hbf., Fähre Rostock - Gedser. Auf dem Weg von Hbf zum Fährhafen hab ich mich noch jedesmal verfahren bzw für die "9 Km" (Schild) trotz hohem Gang bisher immer ne Stunde gebraucht :-) Die höchstens 100 Km bis in den äussersten Insel-Westen mit Zwischenübernachtung (Wind, und man fährt jeden langgestreckten Höhenmeter mindestens zweimal, weshalb für mich als Untrainierten mehr als 7 Gänge besser wären).

    Zusammenfassung: schöner als Brandenburg (sprich: Schorfheide, Brodowin, Bad Freienwalde), Feldberger Seenplatte und Rügen einschl. Hiddensee. Weil: dort haben sie jedes Haus schön. Alles sehr hygge. Die Weite kriegt man nicht abgebildet. Reichlich Motive für Caspar David Friedrich. Die Klippen höher als auf Rügen und wilder (weil brüchiger). Der Wald viel Buchen in allen Grössen und Formen.

    Nur einsam ist man zur Hauptsaison nicht. Die Shelterpladsen gut gefüllt. Gerade an den erwartbar einsamen Plätzen wartet die weisse Pest, wenn Zugang mit Auto irgendwie machbar ist (Busene Havn, deutsche Mobile mit schlecht erzogenen freilaufenden Aggrohunden, niedergelassen für länger). Die 3 Naturcampings voll (Harbolle, Moens Klint und Ulvshale). Trotzdem alles besser als deutsche Ostsee.

    Einsam ging dann doch: Bekannte hatten ein Bauernhaus gemietet. Laut Internet "4 km eigenes Land" drumrum = unsere (und anderer Besucher) Zeltfläche :-). Viel ganztätig spazieren gegangen und eine Radtour nach Ulvshale und Nyord.

    Radfahrn: 1 MTB-Trail bei Moens Klint (bis 20%, mit 7-Gang nicht fahrbar), ansonsten alles Asphalt.

    Wandern: ziemlich aussenrum geht und man kann gute Stellen zum Übernachten finden. An den Klippen kann man gut oben und unten lang, unten kriegt man manchmal nasse Füsse, je nach Gezeiten. Da die Klippen die Hauptattraktion der Insel sind, ists da am besten zu den Tagesrandzeiten, dann ist der Autoterror wieder weg.

    Baden: manchmal Sandstrand (in perfekt: Ulvshale...), sonst eher steinig und weit flach rein, dann zT heftige Strömung.

    To avoid: Klintholm Havn, die Insel hat jetzt ihre Planungssünde. Overtourism hat die netten Sachen kaputtet. Statt Minimarkt und kleinem 50's Billiardhotel vom Frauenkollektiv jetzt hässliche Ferieneigenheime, die kleine Siedlung überwiegend im Rohbau geblieben & so mittige Strandbarbuden in doof. Ausser dem Hotel war auch die Fischräucherei schon beim letzten Besuch schon weg.

    Fauna: viel Falken, Rotwild, Hasen. Vor Vipern wird gewarnt (Kreuzottern), aber noch nie welche gesehen (4x dagewesen die letzten 15 Jahre).

    Empfehlung (Essen gehen fällt aus wg ist nicht ausser Steege und Nyord): Harbolle Havn, das Restaurant ist die hygge-Version von KüfA (Küche für alle). Für okaye Preise gibts was Gutes zu essen (immer nur ein Gericht). Hinweg Veggie-Burger, Rückweg klasse Curry.

    Paar Bilder:

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    (20 Meter vom Zeltfoto: Slotshaven Shelter, gut abseitig hinter Vindebaek)

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    (hier ist 2008 "Grosser Redner" gross eingebrochen)


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    Und ein Blick vom höchsten Berg (143 müNN), naja:

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    Fürn Rückweg: Bogö Havn, die nette Trinkbude ist morgens Bäcker... (ab 9).

    :)

    Allerdings scheint der Track weniger als zur Hälfte direkt am Wasser

    Nach meinem Eindruck kann man schon ziemlich durchgängig *ziemlich überall* am Wasser lang, aber es ist halt teils schwer zu gehen weil steinig und selten ist mal ein Stück gesperrt weil da irgendein altes fabrikähnliches Gebäude steht oder die Kreidefelsen bröckeln. Den Ostteil kenn ich nicht und Bogo auch nicht, da nur das Shelter (sehr praktisch) am Hafen und den Ort (gähn). Aus der Perspektive mit Fahrrad von Stubbekobing kommend fand ich immer ab Harbolle Havn interessant. Im Osten das ist schon ein kleines Gebirge, kannst unten am Wasser lang, oben mit Aussicht und schlenkernd durch die Berge. s.o..

    Bericht.

    Bornholm: die nördliche Hälfte fand ich deutlich spannender (also so ca Rönne bis Nordspitze und wieder runter).

    Moen waren wir jetzt so fünf oder sechsmal, meist mit Fahrrad. Zur Saison war es zuletzt (vor 2 Jahren) voll und zum Teil stehen Deutsche mit Wohnmobil an den Shelterplätzen und es sieht nach längerem stationärem Urlaub aus. Trotzdem superschön (Highlights: die Kreidefelsen und das anliegende Gebirge, also von hinter Klintholm Havn bis Liselund, Nyord bis hinter Ulvhale, Harbolle, die landesinnere Seite des Binnenwassers von Stege und andere Spots). Bei den (abgelegeneren) Shelterplätzen kann man faktisch zelten, auf Nyord ist es ausdrücklich untersagt).

    verworfen weil es ins Innenzelt regnet wenn man den Eingang aufmacht

    ja, ein kleiner Nachteil bei einer Vielzahl von Zelten, auch bei Mids (wenn der Innenraum ganz ausgefüllt ist), aber finde ich in der Praxis einigermassen egal für die paar Sekunden rein/raus (auch zu zweit), weil man schiebt halt den SchlaSa rechtzeitig wohin wos trocken bleibt und fertig. Richtig nass wirds ja dadurch nicht. Viel Kondens wegen doofem Wetter, laute Flatterei, rutschige Zeltböden, hakelige RVe und andere Scherze sind Sachen, die mich wirklich stören.

    Stabilisierungsmöglichkeiten mit Trekkingstöcken finde ich den entscheidenden praktischen Vorteil der dritten kurzen Stange.