Beiträge von nach 3 tagen wieder da

    Insofern vermutlich für die meisten das falsche Piece

    Jo. Die vierte Überlegung beim Jackenkauf: bewege ich mich eher langsam oder auf Tempo (bzw. sehr schweisstreibend). Ich: definitiv langsam und langes Rumsitzen/-gucken, also lieber gold statt silver und lieber omm statt alpha. (Konkret zur Jacke bin ich dann bei Wolle gelandet, s.o.).

    Und wenn man sehr nassgeschwitzt ist, iwie Luft ranlassen d.h. die Schicht auf der Haut trocknen, wenn die Umstände das zulassen, was beim Wandern ja meistens der Fall ist. Erste Schicht wechseln hab ich von den ganzen Norwegern gelernt, die das oben auf dem Skåla machten. Nach den ganzen Stufen war ich so nass, dass mir nicht mehr warm wurde:-).

    Zur Mountain Equipment Jacke findet sich dann komischerweise nur wenig Unabhängiges online. Das spricht dafür, dass es auch nur eine Jacke ist (ich würde im Link die Bedenken ernster nehmen als die Wiederholungen des Marketings). Ganzer 1 Shop spuckt mir bei der Suche eine Gewichtsangabe aus: mittlere Grösse 220 Gr. - das ist sehr leicht für mit Kapuze. Iwo heisst es, die Iso sei 60 Gr., das ist so mittel und reicht mir oft als Belay kaum bzw. ist grenzwertig (Rumsitzen bei um die Null und etwas Wind/Luftfeuchtigkeit). Meine erste Puffy existiert immer noch: rab iwas (Name vergessen), aussen schwarz, innen neongelb, ohne Kapuze, knapp ü 200 Gr in XL - und leider mir schwitzig auch unter der leichtesten Regenjacke: deshalb hängt sie noch im Schrank. Für den Preis der Oreus gäbe es ja fast die montbell plasma - ja, OT, "1000"er Daune, 140 Gr. - aber vemutlich wärmer als die Oreus:-). Kennen tu ich da nur ne leichte Kufa-Jacke, die gut warm ist und für mich im Bereich bezahlbarer Jacken das beste Wärme-Gewicht-Verhältnis hat und robust ist. Dauerhaft hängengeblieben bin ich bei (Spezial-)wolle von Ortovox. Die leichte, die ich noch habe (Name auch vergessen) ist ne 60er ohne Kapuze (gibts nicht mehr) mit erinnert ü 230 Gr, die nach ü 10 Jahren in der Isolierleistung etwas nachgelassen hat, so dass eine mit 90 Gr Iso am Körper und 60 Gr. Ärmel (und ich glaube auch Rücken, müsste ich nachgucken) jetzt vorhanden ist, Gewicht etwas über 300 Gr (deshalb wohl eher auch 90 Gr Iso am Rücken). Schön warm für alle Gelegenheiten, halt morgens kurz nachdenken, ob ziemlich nichts drunter oder doch 2 Lagen drunter; im Frühherbst in den Alpen mir gerade aber zu warm gewesen, um morgens Jacke/T-Shirt loszulaufen, nur Belay gewesen. Ortovoxens sind sündhaft teuer, die weniger populären Farben/Farbkombis gibts immer mal wieder hier und da im Sale. So lange muss man warten können. Iso unterschiedlich verteilt gibts auch erst seit ein paar Jahren, fing an mit den sehr gepriesenen "Softshell"(Ärmel, manchmal Rücken)/Iso (-Wulst am Körper) Teuerjacken, wahnsinniges Marketing, aber durchgesetzt haben sie sich fürs Wandern nicht. Als Standard sehe ich weiter die Puffy (bzw Puffies) von Patagonia.

    Will sagen: erste Überlegung wäre, ob ich ne Kapuzue brauche. Leichte Mütze ist immer leichter als ne Kapuzue an einer Jacke (denke ich, prove me wrong), bei Bergsteigerei hätte Kapuze für mich Vorteile. Zweite Überlegung: brauche ich weniger Iso an den Ärmeln oder alles gleich. Dritte Überlegung: Schwitzichkeit unter Regenjacke. Zu allen drei können einem andere was erzählen, aber das Layering ausprobieren musste selber. Wenn ich nicht iwo unterwegs bin, wo es plötzlich auch mal warm werden kann, tuts der 100er Fleece von Decathlon für 3,99 Euro auch (nicht als Jacke, sondern beim Layering), auch gewichtsmässig.

    Was für Daune hat Deine Daunenjacke? 650er ist was ganz anderes als 850er. Der Unterschied im Wärmegefühl zwischen 850er und 1000er ist dann lange nicht mehr so gross wie der Gewichtsunterschied.

    Primaloft "silver" ist für "in Bewegung" und Silver-Jacken sind deshalb deutlich bulkiger (meine Freundin hat eine und findet die aber rundum gut). Fürs Wandern: Gold. Oder ein entsprechender anderer Name oder gar no name.

    ziemlich interessant ab 27:30 (Material und Ideen) und die Homepage dazu: fieldrecord. Der Designer hinterm Cottage schon einige Jahre dabei und mit Stores weltweit, die wichtigste Stadt im Land hier bekanntlich ... Hannover, da aber so jwd, dass man Angucken kaum mit einem Besuch im Sprengel-Museum verbinden kann. Preislich so Richtung Designermöbel bzw Hille oder HMG also das neue Normal.

    (Einige weitere im leichteste einwandige feistehende Zelte Thread)

    Und hier werden diverse mehr oder weniger bekannte sehr leichte Zelte bzw. Shelter in Jp vorgestellt, UL ein riesen Markt. Auch das Liteway X2, das zu 26:22 bis 26:35 insbesondere sehr dafür gelobt wird, dass die Stangen besonders leicht in die Ecktaschen gehen (auto translate). Das zusätzliche Bändchen ums Füßchen, das im Video zu sehen ist, fehlt bei meinem. Etwas mehr Stoff in der Ecke scheint da auch zu sein, aber das kann täuschen. Die Jp-Version kostet dort lt. Preisschild im Video umgerechnet 420 Euro. In einem anderen Video auf YT hatte ein Comment in ukrainischer Sprache das gleiche Problem wie ich.

    Und damit mal raus aus dem Rabbithole. Ich gucke nur noch nach optimalen Stangen bzw. mache mir welche :S

    Noch zwei 2er:

    Evernew Ledge Highhat Carbon

    K.A., wer die Idee zur Konstruktion der Seitenbelüftung / Gepäckfläche / seitlichen Abspannung hatte, sieht man ja in den letzten Monaten häufiger und scheint mir gerade für Einwandzelte eine sehr gelungene Innovation. Ohne Heringe 835 Gr, 220 x 125. Der Boden dünn und die Stangen Carbon; die Stangenverankerung mE aber auch smart. Keine Abspannpunkte an den Stangen - ??

    Auf amazon jp auch ein Video (Evernew EBYL 302): selbstverständlich auch weitere Abspannpunkte. In Jp ca. 250 Euro. Und wohl nur in Jp im Verkauf.

    Heritage Crossover Dome 2 2G

    Link auch schon im Japan-Thread. 690 Gr und jede Menge Hinweise zur Verwendbarkeit, zu lesen auch als Sicherheitshinweise. Die Stangenverankerung auch smarter als beim x2.

    Puromonte und Arai auch im Shop (den ich nicht kenne, also ggf selbst checken), aber nur 205 bzw. 210.

    Mein K.O.-Punkt: ich kriege die Stangen nicht ohne grössten Kraftaufwand und mehrere Versuche in die Füßchen [Ecktaschen]. Meine Freundin überhaupt nicht. Die andere Stangen-Seite fixieren und biegen hilft nur bedingt. Erst links dann rechts (Anleitung von Liteway) macht auch keinen grossen Unterschied. Heisst also: wenn ich oder wir iwo ziemlich erledigt ankomme/n, gibts Schwierigkeiten, das Zelt aufzubauen. Dreimal auf harmlosen Kurztouren dabei gehabt und anschliessend im Garten weiter probiert. Leider ein No-Go für Touren, bei denen absehbar ist, dass wir zum Aufbauen mehr oder weniger erledigt sein könnten. Edit: vermutlich Vor-Serienexemplar...

    Ergänzung: steht auch mit den im gear-closet gefundenen Stangen in 362 cm Länge (brutto = mit Spitze gemessen; 1 Kuppe 1 Ösenspitze) statt 366 cm der Orginalstangen (auch brutto, Kuppen), aber dann ist der Vorteil von Silpoly weg; steht dann ähnlich eher unstraff wie Silnyl und muss durch 4 Heringe in den Ecken in die Breite gespreizt werden. Mit voller Abspannung dann schön (Fotos) und stabil wirkend, insbesondere bei Druck aufs Stangenkreuz. Auch mit 362er Stangen muss man noch leicht ziehen, damit man die Stangen in die Füßchen [Ecktaschen] kriegt, aber problemlos. TO DO: entweder längere Stangen auf ca. 364 bis 365 kürzen oder in die Schlaufen an den Ecken so ein Teil mit Ösenloch (aliexpress) reinhängen und etwas längere Stangen versuchen. Alternativ könnte der Hersteller die Einführung in die Füßchen paar cm weiter machen, wäre ne Stoffzugabe von <1 Gr. (müsste dann ein Regenablauf her?).

    Für den bequemeren Aufbau mit den kürzeren alten Stangen also auch noch fast 100 Gr gespart - kleines Tarp für übern Eingang holt das mit Schnüren leider locker wieder rein. Die Regenrinne (letzes Foto) kann auch daran liegen, dass das Moos bei uns im Hof recht hoch steht; kann man von innen ausstellen - wenn man entsprechend viel Zeug bei hat. Ob das mit den kurzen Stangen im übrigen auf stupid light hinausliefe, bleibt abzuwarten. So wie es heute morgen geschifft hat, hätte ich eh lieber ein Vorzelt in Familiengrösse und i.ü. outer first (oder eben kein IZ). :|

    Edit: vielleicht brauchen meine Freundin und ich auch nur mehr Krafttraining8|: 2:20 des Videos bzw 2:21 auf der Liteway-HP könnte genau unser Problem zeigen und ein Schnitt scheint genau an der Stelle im Video ja auch zu sein.

    diese Skovelsjön-Latschen von Ikea sind übrigens bei uns jetzt approved, relativ feste Sohle, schnelltrocknend und wärmend (L/XL passt bis 46, 75 Gr das Paar, die vorne offenen).

    Korrigiere: 85 Gr.. 75 Gr waren die Hotellatschen von ali, die im August nach 5 Tagen "mal vom Zelt bis Dursche laufen" hinüber waren (auch weil ich kaum reinpasste). Die waren zwar vorne geschlossen, wegen der dünneren Sohle aber kälter.

    Ich verlinke mal das teuerste vom Theuren, weil die sich eine Gradangabe trauen (im Konjunktiv) und ich denen traue: Suchwort "filler bag".

    Cumulus magic 100 ist preisgünstiger und zur Zeit bei 215 Gr, custom geht bestimmt leichter.

    Im warmen Sommer ein eigener Sommer-Schlasa.


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    und zu Deinen anderen Fragen: früher hatte ich extra Schlafsocken dabei, mittlerweile habe ich mir ne Waschroutine für das zweite Paar Socken und das T-Shirt und das Merino-Langarm-Shirt angewöhnt. Das frischere Paar Socken ist immer das wärmere:-). Und das frischere Shirt auch. Dazu die lange U-Hose (wie Vorredner: pp/Liod). Mütze. Mehr habe ich in (einzelnen) kalten Nächten (Herbst, Frühjahr = mal unter Null, tagsüber wärmer) nicht an und komme mit sub 400 Gr Schlasa mit mld-ul-bivvy drüber im gut windgeschützten Zelt auf dünner schmaler Matte gut hin. Deine Befürchtung "Winter-SchlaSa liegt nur rum" kann ich aus Erfahrung bestätigen. Liegt nur rum bei mir und kommt nur Weihnachten zum Einsatz, damit ich da (draussen) übernachten kann, wo das Essen stattfindet (870 Gr, minus 5, bald 20 Jahre alt, letztes Winterzelten 2014...). Praktischerweise waren die letzten Weihnachtsessen immer beim gleichen Garten und ich habe ihn dort lassen können zum Lagern :-). Nötig ist er Weihnachten aber nicht mal. - Puffy im Schlasa: nope. Iso-Hose (gramexpert): nur zum Rumsitzen morgens/abends und auch Randseasons nur dabei, wenns mehrere Nächte in kühlere Höhen geht (bzw. gehen könnte/sollte).