Beiträge von nach 3 tagen wieder da

    Der Wahnsinn, was da für eine tolle Infrastruktur entstanden ist. Wir hatten 2025 eine besucht, mit Mensch ü80, eher nur kurze Strecken wanderfähig. Sind Aussichtspunkte, an denen man bestens länger abhängen kann. Als Teil einer Gruppe kann man sich da auch gut aufteilen und ein paar Stunden weiter gehen und sich später wieder treffen.

    Ähnliche Hütten (aber nicht mit der Bezeichnung), hatten wir auch in Nordnorwegen schon gesehen. Waren / ?sind? auf der Karte von ut.no wohl regelmässig nicht oder nicht regelmässig gekennzeichnet.

    Sind nicht zum Übernachten gedacht, taugen aber bestens dazu:

    https://dagsturer.no/artikler/hva-er-en-dagsturhytte

    LNT!!!

    Und landschaftlich wird man regelmässig in der näheren Umgebung zelten können.

    Edit: gerade mal Abgleich zur dagstur-Hütte, bei der wir 2024 waren: die Karte auf der dd-Seite scheint identisch mit ut.no, wo die Hütte auch verzeichnet ist. Und vor allem: zwei Gipfelrunden von dort aus. Die Wege gabs 2024 auf ut.no noch nicht und auch nicht auf der Papierkarte, die wir hatten - könnte ich schwören (vulgo: weiss es aber nicht sicher). Wir sind einfach dem Pfad gefolgt, der da war, waren nur auf einer schnellen Anhöhe und dann zurück. Mussten als Gruppe den lokalen Bus kriegen...

    [ot]gibt auch noch die dagsturhyttas (o.s.ae.). Die scheinen alle ziemlich gleich auszusehen und stehen an Aussichtspunkten in der Nähe von Orten oder Parkplätzen. Komplett moderne Schutzhütten, kann man Mittagschlaf drin halten, trocknen, wärmen, draussen ne Aussichtsterrasse und ein Grill - modern, perfekt, kinder-und altengerecht[, komplett kostenlos. Aber wohl keine in Jotunheimen...


    Trockentrekkingfutter: auch schon gesehen in Vorratskammer (2025) .... aber sowas ess ich nicht, wir nehmen für unsere 3 bis 5 Tagesabschnitte lieber "richtiges" Essen mit einschl. Gemüse (Petersilienwurz und so) ot]

    ... Auf den geführten Hütten kann ich mich aufproviantisieren?

    Gjendesheim hat am Fähranleger,/Bushaltestelle ein Kiosk/Schnellrestaurant, da gips nix Brauchbares zu kaufen außer vielleicht Schokoriegel. In den Hütten mit Vorratskammer kannste aufstocken, aber eher halt ganze Packungen von Zeug. Spare Food -Regal dürfte meistens besser sein (auch in den unbewarteten ohne Vorratskammer), sofern voranden. In den bewarteten Hütten kannste teuer und gut Essen gehen, weiss nicht, ob auch nur frühstücken.

    [ot] WonderBär ziemlich sicher: erste Septemberwoche. Glittertind die Hütte war noch auf. Oben konnte man noch ein ganzen Stück Richtung Grasubrean laufen, flacher weisser Rücken und wir haben da länger rumgehockt und auf Sicht gehofft ... war aber nicht. Wir waren da alleine unterwegs bis auf ein Päärchen, das uns im Abstieg entgegenkam. Fotosuche:  OMG, grosse Steinfelder... Und Textsuche: "der Gipfel seit 2023 eisfrei und überhaupt der Glittertind in den letzten Jahren stark abgeschmolzen" (gefühlt erinnere ich, dass Gletscher in Norwegen zT noch wachsen).

    Galdhopiggen dann war schönes Wetter und voll, ein Meer schwarzer Zacken mit viel weiss und mehrere geführte ca 30er-"Seilschaften" an viel zu dicken old school ?Hanf?Seilen über den Gletscher am kommen (der Normalweg problemlos = ohne Gletscherberüherung). Dann Fannaroecken, Plateau oben: flach, einfach, Winter, Wind: Hütte schon zu, Eisfahnen an allem und sehr kalt. Aber fantastisch. Paar Minuten weiter unten wieder angenehm warm.

    Schon so, dass "voll" mir egal wäre:-). Aber ich fand Hardangervidda jenseits von rund um Finse auch doof, ziemlich dauernd nasse Füsse gehabt (mein erstes Mal Norwegen) und war da nie wieder. [ot]

    Glittertind ist ewig her bei mir. Nach meiner Erinnerung wäre diese Zoomstufe von https://ut.no/kart realistisch:

    Wir hatten damals (von O nach W) Grödel an und brauchten die auch (ich glaube, aus der Hütte geliehen). Ein nebeliger Tag, man konnte gerade so viel sehen, dass es abenteuerlich aussah. Bei guter Sicht mag es gut ohne Grödel gehen. Gefroren war es schon ganztägig und von Osten hat man ein paar wenige glatte, vielleicht knapp etwas zu steile Meter im Aufstieg, der aber überwiegend ganz sanft ist. Stöcke aber auf jeden Fall.

    Schlenker: die 5-Tage-Runde für 12 Tage ist entweder Fehlplanung oder Zeit für ne zweite 5-Tage-Runde:-). Auf meiner To-Do-Liste stünde da Zelten vorm Falketind (am See südlich davon), aber keine Ahnung, ob das mittlerweile schon ein Insta-Spot geworden ist. Busverbindungen gibts im Sommer doch reichlich, um entweder im (auch: Süd) Osten (Sogndal, Ovre Ardal) oder im Westen (Haltesteller: Maurvangen oder Gjendesheim = Besseggen oder eine südlich) gut zu starten und ne 10-Tage-Durchquerung mit Schlenkern zu machen... Zu den grossen zwei gehört als Dritter noch der Fannaroekken. Und Sognefjell ist klasse, will sagen: sowohl südlich als auch nördlich der Sognefjellstrasse kann man prima 10 Tage am Stück ohne Runde laufen und dürfte an unbewarteten Hütten vorbeikommen, die weniger voll sind als die Highlights. Zwar teuer, aber sehr schick: mit der Fähre von Bergen nach Sogndal und da in den Bus Sogndal-Lom. Die südlichen Busanfahrten weiss ich leider nicht.

    So wie Gernstl über mir geht sich bestimmt auch gut. Und Du könntest einfach los und müsstest erst für den Rückweg zu ner Bushaltestelle...

    Würde ja auch gerne, wenn ich die nächsten Jahre mal Rentner bin. Aber klar, vermeide auch ich fliegen. Mein letzter Fernflug war 1997. Und der Alltag ist so organisiert, dass ich wenig Strom brauche usw., also gehe, radfahre (strecken-statistisch gesehen: selten) oder den in D kaputtgesparten überlasteten "öffentlichen Raum" (konkret aka ÖPNV, aber auch allgemeiner) möglichst "antizyklisch" in Anspruch nehme. Die USA, in denen ich mal gerne lebte, sind aufgrund der von den Autoritären seit den 90ern aufgebauten und nun über den Kipppunkt hinaus persönlich als realisierbar zu befürchtenden Risiken leider "erstmal" gestorben für mich.

    Zur Waldbrandsaison: die wird in Südwesteuropa, rund ums Mittelmeer also insbesondere auch Afrika, viel schlimmer werden, weil hier (Europa, Hitze- und Wind-Grosswetterlagen) der produktionsgemachte Klimawandel mehr durchschlägt. Und weil gerade in Wandergebieten, die wegen Einsamkeit aka Landflucht solche sind, der Wald und die Landschaft weniger gepflegt werden, also - brennbarer - verbuschen. CU in Scandinavia...

    Overtourism sind wir.

    Und Tourismus alleine reicht nicht zur Erhaltung von Dörfern und für Landschaftspflege. Für Italien z.B. gibts Statistiken, wie lange man braucht, um aus weiter schrumpfenden Kleingemeinden sowas wie "Infrastruktur" zu erreichen. Lauter Ferienhäuser und viele GTA-Wanderer sind noch keine Infrastruktur.

    Sehr weit OT jetzt, vielleicht ein eigner Thread?

    Ja, die orangene App ist gut. Kleine Kritik (unabhängig vom Weg, den ich nicht kenne), vielleicht good to know für DK, trotzdem hier:

    - zeigt z.B. Zeltplätze, wo definitiv keine sind (Einzelfall, kenne den Hafen)

    - "eigentlich" soll man an den Sheltern nicht zelten, sondern die Shelter benutzen. Zum Teil ist das den oft privaten Grundstückseigentümern egal, ob dort auch gezeltet wird. Zum Teil, insbesondere in Naturschutzgebieten, ist aber das Zelten bei den Sheltern ausdrücklich verboten. In der Praxis habe ich schon erlebt, dass die weisse Pest (aka "Van Life") sich da niedergelassen hat und keine*r was sagt. Das mag sich wegen beginnenden Overtourisms (mein Eindruck) ändern.

    - Zum Teil muss man die Shelter buchen, zum Teil muss für die Übernachtung "eigentlich" was bezahlt werden. Da, wo der Eigentümer in der Nähe ist (und z.B. Feuerholz bringt oder um die Ecke einen Hofladen/Regal hat, wird das auch kontrolliert. Das zentrale Buchungssystem für eine Vielzahl von Sheltern, die man buchen soll, wird von einer Behörde betrieben. Sieht leider so aus, als ob Kontrollen notwendig werden (Overtourism).

    - Spezialshelter, z.B. der alte Leuchtturm fehlen. Die speziellen sind dann so biwakschachtelmässig. Bucht man mein Beispiel über die Seite des Vereins, der das leuchtturm-Shelter betreibt, muss man Vereinsmitglied werden (200.-- DKK extra, was ich ok finde). Über eine zentrale Seite gebucht nicht.

    - in der App fehlen die Waldgebiete, in denen man zelten darf.

    --> also, schon wegen den Wäldern und Zeltverboten

    auch hier: https://udinaturen.dk/ (Karte: rechts oben, dann Legende Häkchen machen)

    und hier: https://de.naturstyrelsen.dk/naturerlebniss…en-in-der-natur

    gucken. <3

    - Zudem gibts noch völlig private Shelterplätze, an denen man auch zelten darf, die man schlicht irgendwo im Netz zufällig findet. Bei Campanyon sauteuer (mit bisher einer mir bekannter Ausnahme bei einem Bauern am Meer).

    Kennt die jemand? Die "Silca Elettrico Mini" wird von @theproscloset sehr gelobt nach "6 monatigem" Test-Use .

    Review: Silca Elettrico Mini Inflator
    Say adios to disposable Co2 canisters and clunky hand pumps. We've been testing our Silca Elettrico Mini Inflator for 6 months and we're ready to tell you…
    www.theproscloset.com

    Ist allerdings ein kommerzieller Account. Auf der HP finde ich nur den "Elettrico Micro Inflator", 111 Gr und bis 72 psi.

    Elettrico
    The worlds best mini-inflators to replace your CO2 cartridges and even your floor pump at home.
    silca.cc

    Gibts andere leichte die gut funzen, v.a. bei Schlauchwechsel unterwegs und zur Not auch 2 x Pumpen mit 1 Akkuladung? (bis zum Plopp weil genügend Druck um die 4 bar; 38-622 bzw 45-622)

    Cycplus leichter, schneller, besser? Andere?

    offenbar hab ich mal wieder eine Entwicklung zur Gewichtshalbierung verschlafen - ?

    Hatten wir Arata schon?

    Suchmaschine ergibt ein japanisches Unternehmen, aber dann diverse chinesische Marken. Aber paar interessante Zelte (zum Teil auch in "L"), ein paar Schirme und Matten und eine 19 Gr. Stirnlampe.

    arata
    arataは『新たな』と『改める』の二つの言葉から名付けられた日本生まれのブランド。常に新しい視点を持ち改善し続けることで価値ある製品・サービスを提供します。 arataブランドサイトはこちら
    shop.arata-design.jp

    Auf Insta reingespült: AX 130, 2 P Kuppel, 2 Eingänge - ?, 1085 Gr.

    Ich verlinke mal: Welche Filtersysteme nutzt ihr?

    Da bleibt mir zwar der Unterschied zu "Filterflaschen" aus dem Zeit-Artikel oben weitgehend unklar, aber nebenher gehts da ja auch um die Frage, welche Filtersysteme warum sinnvoll. Insgesamt hab ich iwie den Eindruck, dass es nicht nur "wärmer" geworden ist, sondern ausser auf Bröckeln und "Starkwetterereignisse" (und je nach Wetterlage auch auf Hitzschlag-Reaktionen und Brände) zu achten auch Filtern wichtiger geworden ist.

    edit: und hier https://ultraleicht-trekking.de/forum/thread/287-kurze-fragen-faden/?postID=36605#post36605

    und nochma edit: nü ein eigener Thread: Brechdurchfälle in den Pyrenäen nach "Filterflaschen" (doch wieder mit der Tendenz: die User, die Medien).

    Fahrradfahren noch in den Kinderschuhen.

    na gut, dann bin ich beruhigt und verschiebe das Fragen/Rumtesten gerne wieder um ein paar Jahre.

    Zeitpolster usw. - ja, selbstverständlich:-). Aufm Rückweg ist jetzt noch ein Tag mehr und damit grosszügigst Zeit, die kleine Fähre zu erreichen, die wir zu zweit aus der gleichen Gegend kommend schon mal verpasst hatten, weil wir spontan noch in einen Ort schlenkerten, der uns dann zu gut gefiel. Der ist jetzt als Zwischenziel dazugekommen. Ganz ohne Kartenplanung.