Beiträge von tsaufreisen

    Das hab ich bis vor kurzem gemacht, mit Handdesinfektionsgel als Deo.

    Kann mann dann spiritus als Deo verwenden? Das wäre mal multiuse....

    Multiuse funktioniert, nur andersherum: Ich habe von Corona noch viel Desderman Handdesinfektionsmittel übrig, das ich in meinem OutdoorNinia Kocher (ähnlich Toaks) verbrenne. Funktioniert gut, nur bilden die nichtalkoholischen und nichtbrennbaren Bestandteile einen klebrigen Belag im Kocher, den man ab und zu mit warmem Wasser abwaschen sollte. Auf die Idee, mir das Zeug mal unter die Achseln zu reiben, bin ich aber noch nicht gekommen. Werde ich mal tun.

    Für meinen speziellen Anwendungsfall muß das Gewinde leider genau in der Mitte sein. Nur wenn sie zu den kurzen Seiten des Griffs ausgerichtet sind, sehen beide Optiken den Griff nicht und der Stock verschwindet aus dem Kugelpanorama. Wenn ich die Kamera hoch über meinen Kopf halte, ist das erste, was zu sehen ist der Hut. Genau der.

    Es gibt zwar noch keine massentauglichen Viewer für Kugelpanoramen, aber ich knipse wenigstens alle so, als würde es mal einen geben.

    Bei meinem Hilleberg Akto deckt das Groundsheet auch die Apsis ab.

    Der verminderte Kondens ist schlecht meßbar und mich stört Kondens auch nicht weiter, weil sich das ja am Außenzelt niederschlägt und ich das dann nur am Morgen mit dem Lappen wegwischen muß.

    Ich finde es gut, daß die Apsis meine nutzbare Fläche erweitert, ich den Rucksack nicht in den Dreck legen muß, und ich das Zelt lange offen lassen kann, weil ich anrückende Krabbler schon aus der Ferne erkenne und verscheuchen kann.

    Das Zelt ist jetzt 20 Jahre alt und wurde jedes Jahr für den Urlaub genutzt und hat trotzdem nur einen kleinen Durchstich im Boden. Ohne Unterlage wäre es sicher schon längst im Eimer.

    Mein Basis-Setup ist ein Smartphone Samsung Galaxy XCover 4s (173g) plus Wechselakkus (je 46g) und ein 1A Ladegerät plus Kabel (48g). Es passen auch die Akkus vom Galaxy S5 und ich habe 10 davon. Ein Akku reicht für anderthalb bis zwei Tage Offline Navigation bei ausgeschalteten Funknetzen. Mit dem Handy kann ich auch noch ein Quartier recherchieren und buchen, PDFs und Mails lesen und Filme schauen. Es ersetzt GPS, Fotoapparat, Taschenlampe, Uhr und Landkarten. Für eine Woche ohne Strom (4 Ersatzakkus) bin ich also bei 405g.

    Vorteil gegenüber einer Powerbank ist, daß man sich die Wandlungsverluste und das extra Gehäuse der Powerbank spart. Nachteil ist, daß man die Akkuenergie manchmal nicht komplett nutzen kann, weil ich mit viertel vollem Akku kein Hotel buchen kann. Funknetz und booking.com saugen den Rest in nullkommanichts aus und ich kann unter Druck nicht arbeiten.

    Auf den meisten Wanderungen nehme ich trotzdem wesentlich mehr mit: 2 Kameras, Reservehandy (wenn die Tour länger als 3 Wochen ist), Stirnlampe etc.

    Normalerweise habe ich auf Tour nach 2-3 Tagen barbarisch stinkende Socken. Meine Vermutung war, das das von anaeroben Lebewesen herrührt, die erst loslegen, wenn sie eine Weile keinen Sauerstoff bekommen. Tatsächlich kann ich das Stinken verhindern, wenn ich die Füße bei jeder Pause (aller 1 - 2 Stunden) aus den Schuhen hole und 5 Minuten lüfte. Das kostet natürlich Überwindung, die Schuhe jedes Mal auf und wieder zu schnüren zu müssen.

    In meinem Alpaca Raft sitze ich mit angewinkelten Beinen unter dem Spritzverdeck. Ich muß mich dazu aber sehr gerade hinsetzen und alles ist eng. Die Knie drücken gegen das Spritzverdeck und die Füße gegen den Schlauch. Entspannt die Füße ausstrecken ist nich.

    Auf Seen kommst Du nur sehr langsam voran und Du solltest unbedingt vor einem Kauf herausfinden, ob dich das ständige Hin- und Hertaumeln der Spitze nervt. Beim Anhalten drehst Du immer sofort um 180°.

    Mich stört es nicht.

    Die Anbieter von Acidfarben für Wolle und Nylon schreiben in ihren Anleitungen, daß man die Temperaturangaben auf den Labels "empfindlicher" Stoffe ignorieren kann, wenn man die Stoffe langsam erhitzt und abkühlt (z.B. im Topf auf dem Herd) und Temperaturschocks vermeidet. Die Farben wandern am Besten in die Fasern, wenn die Stoffe gekocht werden.

    Wobei ich nicht weiß, ob die Wirkstoffe von den Spinnern wirklich durch Hitze zerstört werden können.

    Mögliche Nebeneffekte des Kochens sind Verfärbungen (s.o.). Und Kleber (getapte Nähte) lösen sich bei zu hoher Temperatur auf.