Beiträge von tsaufreisen

    Bei der Capri-Sonne sind die Flügel der Aufdreh-Schutz! Die lasse ich also dran und klappe den Verschluß gegen die Flasche. Das hat sich bei mir auf mehreren Wanderungen bewährt.

    Hier mal die Reste von der letzten Tschechien-Tour und in der Mitte eine noch unbenutzte Flasche. Keine 10 g für 330 ml. Vor dem Verschließen sollte man die Flasche so weit zusammendrücken, daß fast alle Luft entweicht, dann spart man am Ende auch Volumen. Den Schnipsgummi habe ich bei der mittleren nur drum, damit ich sie auf die Waage legen konnte. Normalerweise transportiere ich leere Flaschen flach.

    sollitom Vielleicht mußt Du vom Ergebnis her denken. Wozu brauchst Du die Bilder? Diashow? Webseite? Kalender? Mottenkiste?

    Ich möchte die Panoramen auf meiner Webseite nicht mehr missen. Und die gehen mit einer Kugelkamera einfacher von der Hand, als zwei Reihen Einzelaufnahmen zusammenfügen zu müssen. Als Stativ reicht da der Wanderstock.

    Die Fuji X100V habe ich mit, weil meine Handys noch zu schlecht zum Fotografieren sind. Ein Detail daran ist der stets aufgeschraubte Polfilter, der durch nichts zu ersetzen ist.

    Weil mir hier so viel Unsinn angedichtet wird, zitiere ich mich einmal selbst.

    Wenn Du mit günstiger Matte eine mit ausschließlich Luftisolation meinst, hast Du zwar mehr Abstand und dadurch ein kleineres Zelt, aber kaum Wärmeisolation. Die Luft zirkuliert in den Kammern und transportiert die Kälte dadurch sehr effektiv vom Untergrund hoch. Um die Zirkulation zu unterbinden, füllt man die Matten ja mit Schaum, Daune oder Mikrofasern.

    Außerdem bildet sich durch Ausfrieren von Aufblas-Luftfeuchtigkeit in der Matte Eis , was ebenfalls die Kälte gut leitet und das Gewebe beansprucht.

    Es geht um ausschließlich luftgefüllte Matten.

    Ich nehme nicht an, daß die Wärme nur durch Leitung übertragen wird, aber das Eis in der Matte öffnet einen weiteren gut leitenden Kanal parallel zu der Konvektion in der Luft und der Wärmeleitung im Gewebe..

    Über Phasenübergänge, Schnee und Wasser schreibe ich nichts. -> Muß man deshalb annehmen, daß ich das vergessen hätte?

    Die Sandwich-Lösung von Wilbo finde ich übrigens sehr gut und stimme ihm zu, daß sich das nicht berechnen läßt. Man kann die Effekte zwar diskutieren, müßte aber ein Modell aufsetzen, das alle richtig berücksichtigt. Zum Beispiel ist die Konvektion in den Löchern keine Strömungs-Konvektion wie an einer Kerze. Im einfachen Modell einer waagerechten Wärmequelle über der waagerechten Matte ist die erwärmte, leichtere Luft ja schon oben und hat kein Interesse daran, abzusinken.

    Wenn man berücksichtigt, daß der Schläfer in der Matte einsinkt, hat man neben und unter dem Schläfer doch wieder Schrägen, an denen warme Luft nach oben steigen kann. Das erzeugt eine chaotische Zirkulation, die sich nicht geschlossen berechnen, sondern nur modellieren läßt. Das ist eine ganz wesentliche Komponente, die die Test zur Bestimmung des R-Werts übrigens außen vor lassen. Und natürlich berücksichtigen die R-Wert Tests auch nicht, daß die reale Matte unter der Hüfte dünner ist, dadurch mehr Wärme durchläßt und man ausgerechnet dort friert. Zur Strömungs-Komponente müßte das Modell noch die Diffusion der Luftmoleküle berücksichtigen, die ihre Wärme-(Bewegungs-)Energie mitnehmen.

    Laß Dir von einem Physiker sagen, daß es egal ist, welches Modell ich wähle.

    Das fängt schon damit an, dass Eis sicher ein guter Kältegefühlgeber, aber eher kein guter Wärmeleiter ist

    Mal die Fakten. Wikipedia ist ja immer erreichbar.

    Wärmeleitfähigkeiten in der Natur (in W/(m·K)): 
    Eis (−10 °C): 2,33        
    Granit: 2,8
    Holz senkrecht zur Faser 0,09…0,19
    Stroh 0,042…0,072
    Schnee (0,25 g/cm³) 0,16

    dazu noch die Wärmeleitfähigkei des Luma-Gewebes:
    Polyamide (Nylon, Perlon) 0,25…0,35

    Es bleibt also eine dumme Idee, seine Matte auf Eis aufzuschlagen. Schnee ist dagegen sehr gut.

    Wenn Du mit günstiger Matte eine mit ausschließlich Luftisolation meinst, hast Du zwar mehr Abstand und dadurch ein kleineres Zelt, aber kaum Wärmeisolation. Die Luft zirkuliert in den Kammern und transportiert die Kälte dadurch sehr effektiv vom Untergrund hoch. Um die Zirkulation zu unterbinden, füllt man die Matten ja mit Schaum, Daune oder Mikrofasern.

    Außerdem bildet sich durch Ausfrieren von Aufblas-Luftfeuchtigkeit in der Matte Eis , was ebenfalls die Kälte gut leitet und das Gewebe beansprucht.

    So was würde ich immer nähen. Beim Kleben erzeugst Du einen Sprung in der Steifigkeit (Steifheit?) am Rand des Klebers, der sich unangenehm anfühlt und der Punkt ist, von dem das Material weiterreißen kann.

    Den kurzen Riß würde ich einfach im Oberstoff zusammenziehen (also nicht durch die ganze Jacke stechen). Die Stiche 3mm neben den Riß setzen und schön jeden Milimeter einen neben den anderen. Also wie rechts in den Bildern, nur schöner. ;)

    Einen längeren Riß in stark ausfransendem Gewebe hinterfüttere ich am liebsten mit den kleinen Zeltstoff-Reißproben, die den Hilleberg-Katalogen beiliegen (ist Teil meines Näh-Kits unterwegs). Hier mal mein Hemd, mit dem ich bei voller Wandergeschwindigkeit an einem Stacheldrahtzaun hängengeblieben bin.


    Nicht zum Buchen, aber zum Planen habe ich mir so eine Übersicht lange gewünscht. Sind sogar Kleincampings im Piemont drin, die wir erst vor Ort gefunden hatten:

    https://opencampingmap.org/

    Gefragt wurde ja eigentlich nach einer App.

    Ich nutze opencamping auch gerne, aber eher zu Hause. Damit kann ich gleich in den OSM Editor wechseln, wenn ich etwas ändern möchte, z.B. nicht mehr existierenden Platz löschen, Website eintragen/ändern ... Die Campingplätze die hier angezeigt werden kann ich mir aber auch mit einer OSM-App wie z.B. Mapy anzeigen lassen. Das Ergebnis ist das gleiche.

    Bei opencampingmap.org finde ich gut, daß sich im Menü reine Caravanstellplätze, und Privatplätze und -Hütten ausblenden lassen und bei Klick die komplette Info zum Objekt gezeigt wird. Dazu kann ich meinen Track anzeigen und sollte so keinen Zeltplatz und kein Biwak bei der Planung übersehen. Werde ich für die Vorbereitung der nächsten Tour nutzen.

    Hab ich mal aus Jux gemacht, weil ich ein Fernglas, bei dem eine Seite kaputt war, nicht wegwerfen wollte.

    Die Scharfstellung durch den Mitteltrieb habe ich entfernt und das Objektiv mit Tesa umwickelt, so daß es straff im Tubus hält, aber noch feinfühlig herein oder herausgeschoben werden kann.

    Ist mir mit 196g aber immer noch zu schwer, so daß ich es kaum mal mitnehme.

    Die Norwegischen Nationalparks sind alle nicht so riesig, so daß man einen oder zwei davon in 10 Tagen schaffen sollte. Ich war 2011 zum letzten Mal dort, und mein letzter Wanderbericht ist von 2009:

    Durchquerung von Junkerdalen, Rondane, Dovrefjell 2009 (NO)

    Ich fand die Parks wunderbar einsam. Die Hütten waren mir auch damals schon viel zu teuer, deswegen hatte ich ein Zelt mit. Hohe Schuhe braucht man auf jeden Fall, denn Sumpf läßt sich im Norden auch mit der besten Karte nicht vermeiden. Ich würde auf jeden Fall einem Wanderführer gegenüber einem anonymen Track auf einem Wanderportal den Vorzug geben.

    Das hab ich bis vor kurzem gemacht, mit Handdesinfektionsgel als Deo.

    Kann mann dann spiritus als Deo verwenden? Das wäre mal multiuse....

    Multiuse funktioniert, nur andersherum: Ich habe von Corona noch viel Desderman Handdesinfektionsmittel übrig, das ich in meinem OutdoorNinia Kocher (ähnlich Toaks) verbrenne. Funktioniert gut, nur bilden die nichtalkoholischen und nichtbrennbaren Bestandteile einen klebrigen Belag im Kocher, den man ab und zu mit warmem Wasser abwaschen sollte. Auf die Idee, mir das Zeug mal unter die Achseln zu reiben, bin ich aber noch nicht gekommen. Werde ich mal tun.

    Für meinen speziellen Anwendungsfall muß das Gewinde leider genau in der Mitte sein. Nur wenn sie zu den kurzen Seiten des Griffs ausgerichtet sind, sehen beide Optiken den Griff nicht und der Stock verschwindet aus dem Kugelpanorama. Wenn ich die Kamera hoch über meinen Kopf halte, ist das erste, was zu sehen ist der Hut. Genau der.

    Es gibt zwar noch keine massentauglichen Viewer für Kugelpanoramen, aber ich knipse wenigstens alle so, als würde es mal einen geben.

    Bei meinem Hilleberg Akto deckt das Groundsheet auch die Apsis ab.

    Der verminderte Kondens ist schlecht meßbar und mich stört Kondens auch nicht weiter, weil sich das ja am Außenzelt niederschlägt und ich das dann nur am Morgen mit dem Lappen wegwischen muß.

    Ich finde es gut, daß die Apsis meine nutzbare Fläche erweitert, ich den Rucksack nicht in den Dreck legen muß, und ich das Zelt lange offen lassen kann, weil ich anrückende Krabbler schon aus der Ferne erkenne und verscheuchen kann.

    Das Zelt ist jetzt 20 Jahre alt und wurde jedes Jahr für den Urlaub genutzt und hat trotzdem nur einen kleinen Durchstich im Boden. Ohne Unterlage wäre es sicher schon längst im Eimer.

    Mein Basis-Setup ist ein Smartphone Samsung Galaxy XCover 4s (173g) plus Wechselakkus (je 46g) und ein 1A Ladegerät plus Kabel (48g). Es passen auch die Akkus vom Galaxy S5 und ich habe 10 davon. Ein Akku reicht für anderthalb bis zwei Tage Offline Navigation bei ausgeschalteten Funknetzen. Mit dem Handy kann ich auch noch ein Quartier recherchieren und buchen, PDFs und Mails lesen und Filme schauen. Es ersetzt GPS, Fotoapparat, Taschenlampe, Uhr und Landkarten. Für eine Woche ohne Strom (4 Ersatzakkus) bin ich also bei 405g.

    Vorteil gegenüber einer Powerbank ist, daß man sich die Wandlungsverluste und das extra Gehäuse der Powerbank spart. Nachteil ist, daß man die Akkuenergie manchmal nicht komplett nutzen kann, weil ich mit viertel vollem Akku kein Hotel buchen kann. Funknetz und booking.com saugen den Rest in nullkommanichts aus und ich kann unter Druck nicht arbeiten.

    Auf den meisten Wanderungen nehme ich trotzdem wesentlich mehr mit: 2 Kameras, Reservehandy (wenn die Tour länger als 3 Wochen ist), Stirnlampe etc.