Beiträge von Melwen

    Ah, das werde ich auch Mal probieren. :)

    Ja, ich hab jetzt allen, die es hören wollten oder nicht, erzählt, dass ich nächstes Jahr mit dem Zelt nach Schweden fahre. Jetzt gibt es kein zurück. ;)

    Ich weiß nicht, ob das einen Reisebericht wert ist, aber ich war das erste Mal 2 Nächte mit dem Zelt unterwegs. Insgesamt 42km und 1000hm, die Höhenmeter schaffen mich ziemlich.

    Das Interesse für UL hat einiges für meine Ausrüstung getan, aber gewisse Glamping-Vorlieben werde ich in dem Leben vielleicht auch nicht mehr los.

    Tag 1: vom Bahnhof Liesing zum Campingplatz Sulz im Wienerwald.

    Ich bin im Regen los, aber während ich in der "Wiener Hütte" meinen Zwiebel Rostbraten gespeist hab, ist die Sonne rausgekommen.

    Die Wege sind hervorragend markiert, wenn man mal die Farbe weiß, muss man das Navi quasi nicht Auspacken.

    Am Campingplatz will ich mein Handy anstecken und es fällt runter... Und nimmt die Hälfte von meinem 2,8g Flextailkabel mit. Am ersten Tag der Tour, volle Powerbank, kein Kabel! 🫣

    Im Ort kann man keins kaufen, aber der Chef vom lokelen Lebensmittelladen bietet mir an, dass er mir Seines borgt.

    Ich hab es geschafft mein Zelt nicht zu fotografieren, das Abendessen seht ihr in der Futter-Bewertung.

    Tag 2:

    Mein Zelt war an allen Enden so nass, dass ich einfach eingepackt hab, es war ja Sonne angesagt. Der Handwerker neben dem Campingplatz erzählt mir, dass er an der Autoscheibe Eis gekratzt hat.

    Man sieht bei der Auflösung den Sendemasten am Berg ganz hinten nicht, aber das ist das Ziel!

    Erst Asphalt, dann nasses Feld und nasse Wiese, dann endlich wieder Wald.

    Meine Schuhe waren so nass, dass ich überlegt hab, mitten durch zu gehen.

    Aber die Trailrunner waren bis Mittag wieder trocken! Die meiste Zeit war ich auf Forststraßen, aber einmal war ein Weg eingezeichnet, wo keiner war. Ich hab mich dann in ein steiles Geröllfeld verirrt und bin da auf allen Vieren wieder raus. Das Adrenalin davon hat dann für die restlichen 250 Höhenmeter gereicht.

    l

    Ich hab mich dann getröstet!

    Mit dem Wirt von Schutzhaus Eisernes Tor war ausgemacht, dass ich bei ihm Zelten darf, er hat mir sowas ein Eck freigeräumt und Rasen gemäht. :)

    Er hat mir dann ganz viel über Wind und Abspannen erzählt und mit dem dritten Versuch war er dann zufrieden, dass ich die Nacht im Zelt übersteh, auch wenn es windig wird. Ich hab schon wieder kein Foto von Zelt gemacht! Aber vom Aussichtsturm!

    Das Zelt hat bei der Mittagspause schon ein bissi getrocknet und jetzt nochmal. Bis zur Dämmerung war es fein.

    Tag 3:

    Nach einer ruhigen Nacht, hab ich dann am Turm meinen Löskaffee und meinen Overnightbrei gefrühstückt.

    Mit der Aussicht!

    An dem Tag gib es dann nur mehr bergab nach Baden, meine Knie sind "Not amused".

    Aber im Helenental, das Wasser entlang, war es dann wieder schön!

    Zur Ausrüstung:

    Also Flextail werd ich noch ein Mail schreiben, ich find ein Outdoor-USB Kabel solle das Gewicht von einem Handy aushalten. Oder was meint ihr?

    Ich hatte eine Z-Fold Sitzungerlage mit, das sind 35g die großartig investiert sind. Nachdem ich kein Groundsheet mit hatte ist die auch ein Super "Bettvorleger" um leichter ins Zelt aus und einzusteigen.

    Außerdem hab ich 250g in einen Stepp-Rock investiert, der meine Polster Hülle perfekt ausfüllt, aber ganz aufgezippt eine Zusatz-Decke gibt oder einen Umgang zum Frühstück.

    Ich war mit einem Raab Muon 40 unterwegs und ich genieße den Luxus, nicht ganz zu viel über das Einpacken nachdenken zu müssen. Ich glaub, ich bleib bei Rucksäcken mit Gestell, ich hab die ca 10kg am Rücken gar nicht gespürt. Ist aber halt auch weniger als 10% vom Eigengewicht...

    Ich brauche wahrscheinlich noch eine andere Isomatte. die TAR Neoair light ist zwar warm und nicht unbequem, aber ich rutsche dauern runter und wenn dann wieder ein Bein am Boden hängt oder so, wache ich wegen der Kälte auf.

    Alles in allem bin ich aber total zufrieden mit dem Erlebnis...

    Hat jemand eine gute Lösung für einen leichten Displayschutz für den e-reader? Die Standard-Folio-Cases wiegen wohl 80-90 g.

    Hab mich jetzt für die Edelvariante entschieden! Feinste Luftpolsterfolie aus nem gepolsterten Briefumschlag, und auf der Displayseite noch eine Schicht Duct Tape für zusätzlichen Schutz und das hochwertige, sanftglänzende Finish ;) 8 g. Mal sehen, wie lange das hält.

    Ich hoffe, das ist ok, aber du hast mich inspiriert.

    Aber bei mir sind es 9g. ;)

    Mein Kulturbeutel ist ein Sackerl. Magnesium und Hormone wohnen im Kulturbeutel, weil ich sie jeden Abend brauche...

    Die Nagelpflege geht über das Schweizer Taschenmesser, das ist aber im Reperatur-Sackerl.

    (Das ein Sackerl eine Tüte ist, wisst ihr ja wahrscheinlich..) ;)

    Hat jemand eine gute Lösung für einen leichten Displayschutz für den e-reader? Die Standard-Folio-Cases wiegen wohl 80-90 g.

    Hab mich jetzt für die Edelvariante entschieden! Feinste Luftpolsterfolie aus nem gepolsterten Briefumschlag, und auf der Displayseite noch eine Schicht Duct Tape für zusätzlichen Schutz und das hochwertige, sanftglänzende Finish ;) 8 g. Mal sehen, wie lange das hält.

    Am besten Weg zum Designklassiker! :D

    Aber Danke für die Idee, ich denk, sowas bastel ich mir auch!

    Ich hab keine mehrtägige Erfahrung, deswegen freut mich der Thread besonders. :saint:

    ich hatte mir das blauäugig so vorgestellt, dass ich die Feuchtigkeit von der Innenseite vom Fly abwisch und dann alles gemeinsam verpacke, weil ich über den Matsch vom Boden noch nicht nachgedacht hatte. ||

    Wenn ich im Regen zuerst das Außenzelt aufstelle (Tarpent Stratospire) bin ich wahrscheinlich komplett nass, bis dass Inner wieder richtig drinnen ist, oder?

    Ich werde die nächsten kurzen Ausflüge Mal ohne Groundsheet versuchen und denke dann wirklich Mal über xfoil für die Apsis nach.

    Ich hab so ein bisschen Bammel davor, wenn ich dann für 3 Wochen in Schweden stehe und drauf kommen, dass es mit besser gewesen wäre.

    Ich bin erst am Übergang von Glamper zu UL, mein altes Zelt hatte 8Kg. Das groundsheet ist wegen der Anfängerpanik, die vergeht vielleicht noch. :S

    Das mit dem Kondensation reduzieren war tatsächlich auch ein Gedanke, weil der Biwagplatz, wo ich wahrschenilich am öftesten sein werde laut Einheimischen "das feuchteste und kälteste Eck der Kalkalpen ist". Ich war faszieniert wie nass das Zelt innen dort neben dem Bach wird.

    Danke auf jeden Fall für Eure Rückmeldungen!

    Ich habe mir überlegt für mein Tarptent Stratospire selbst ein Groundsheet zu machen, in dem die Apsiden auch enthalten sind. Also die Form vom Aussenzelt mit trockenem Platz zum Rucksack abstellen.

    Da ich sowas aber noch von keiner Firma gesehen hab, vermute ich, dass ich irgendwas nicht bedacht habe und das das ein Blödsinn sein könnte. Die paar Gramm mehr nehme ich in Kauf, wenn das alles ist, was dagegen spricht.

    Ich bitte um Eure Gedanken!