Ja, tapen hat bei mir auch schon geholfen. Ich mache es etwas anderes (hat mir vor Jahren bei einer ersten Runde mal eine Physiotherapeutin gezeigt), auf längeren Touren greife ich sicher wieder darauf zurück.
Zuckerkonsum: Ich hatte schon länger den Verdacht, dass Zucker (leider auch Zucker in Obst) bei mir derzeit Entzündungen befeuert, in den Wechseljahren sind ja viele Frauen dafür besonders anfällig. Ich ernähre mich schon lange zuckerarm, hatte aber immer mal wieder Ausnahmen, im Urlaub oder bei Besuchen und das waren rückblickend immer die Zeiten, in der die langsame, aber stetige Verbesserung der Sehnen entweder aussetzte oder sogar wieder schlimmer wurde. Seitdem ich auf fast 0 gegangen bin, kam das nicht mehr vor. Eine weitere Dauer-Entzündungsbaustelle seit Beginn der Wechseljahre war das Zahnfleisch, auch hier habe ich keine Probleme mehr seither. Ist für mich Beweis genug, auch, wenn es mir immer wieder schwerfällt, gerade unterwegs, z.B. mal ein Eis oder Schokolade ...
Meh, ja, das ist übel! Was bei mir seid dem Hormonchaos noch schlimmer ist als Zucker, das ist Alkohol. Ich trink schon lang nicht mehr viel, aber wenn ich 2 Tage hintereinander 1-2 Radler trink, dann spür ich das sofort in den Gelenken. Um meinen Therapeuten zu zitieren: Alt werden ist nix für Weicheier! ![]()
Aber von akuten Überbelastungen abgesehen, hab ich den EIndruck das Frischluft und Bewegung insgesamt gut ist gegen die Entzündungen. Ich hab Glück und bei mir sind es hauptsächlich der Magen und die Schultern, das stört beim Gehen weniger. Aber es gibt Tage, wo ich mich frag, wie ich den Rucksack auf den Rücken bekommen soll.
Aber das mit von der Haustür bis zum Wald versteh ich voll gut! Ich geh voll gern gleich los, und fahr nicht erst wo hin, damit ich dann gehen kann. Ich hab Glück und wohn am Stadtrand und kann mit ein paar Umwegen zumindest mehr als die Hälfte auf vernünftigem Grund zur Arbeit gehen, der Asphalt kommt erst in der zweiten Hälfte.