Ich habe mir überlegt für mein Tarptent Stratospire selbst ein Groundsheet zu machen, in dem die Apsiden auch enthalten sind. Also die Form vom Aussenzelt mit trockenem Platz zum Rucksack abstellen.
Da ich sowas aber noch von keiner Firma gesehen hab, vermute ich, dass ich irgendwas nicht bedacht habe und das das ein Blödsinn sein könnte. Die paar Gramm mehr nehme ich in Kauf, wenn das alles ist, was dagegen spricht.
Ich bitte um Eure Gedanken!
Groundsheet in Apsis und Zelt
Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
-
-
-
Ich habe mir überlegt für mein Tarptent Stratospire selbst ein Groundsheet zu machen, in dem die Apsiden auch enthalten sind. Also die Form vom Aussenzelt mit trockenem Platz zum Rucksack abstellen.
Da ich sowas aber noch von keiner Firma gesehen hab, vermute ich, dass ich irgendwas nicht bedacht habe und das das ein Blödsinn sein könnte. Die paar Gramm mehr nehme ich in Kauf, wenn das alles ist, was dagegen spricht.
Ich bitte um Eure Gedanken!Doch, das gibt es schon, z.B. von Big Agnes gibt es beides, mit Apside und ohne. Ich oute mich dann mal als Glamper, weil ich das ziemlich praktisch finde (und Kondens reduziert).
-
Die UL-Lehrmeinung dazu dürfte ungefähr so sein : Wenn schon ein richtiges Zelt mit eingebautem Boden, dann reicht der doch. Tarptent hat eine große Erfahrung und verbaut - denke ich mal - keinen Mist als Boden. Das geht ohne Extra-Unterlage. Recht haben sie, es kann aber auch Gründe für eine Unterlage geben - jedenfalls manchmal. Die Diskussion darüber dürfte herrlich weit gehen.Aber das ist ja keine Antwort auf deine Frage. Drum: Wir haben für unseren stabilen Schlechtwetter-Bunker eine Unterlage, die die Apsis mit abdeckt. Man trägt weniger Dreck und Matsch ins Innenzelt, legt den nassen Krempel nicht im Dreck ab. Das kann sich lohnen, wenn das Zelt nicht nur für 8 Stunden über Nacht steht und der Raum im Innenzelt begrenzt ist für zwei…
Auf jeden Fall, wenn du eine Unterlage drunterlegst, beachte den Hinweis von fettewalze . Sonst hast du ganz schnell eine Pfütze auf deiner schönen Unterlage…
-
Wir haben in beiden Absiden jeweils ein Stück X-Mat in 50x100cm liegen. Das ist ein Luxus-Vorzeltteppich, durch den man viel bequemer aus dem Zelt kommt. Tagsüber ist das als Sitzmatte praktisch oder als Versteifung des Rucksacks.
Mir kommt der Boden vom Stratospire gar nicht so wahnsinnig empfindlich vor, so dass ich über ein Groundsheet noch nie ernsthaft nachgedacht habe.
-
Ich bin erst am Übergang von Glamper zu UL, mein altes Zelt hatte 8Kg. Das groundsheet ist wegen der Anfängerpanik, die vergeht vielleicht noch.

Das mit dem Kondensation reduzieren war tatsächlich auch ein Gedanke, weil der Biwagplatz, wo ich wahrschenilich am öftesten sein werde laut Einheimischen "das feuchteste und kälteste Eck der Kalkalpen ist". Ich war faszieniert wie nass das Zelt innen dort neben dem Bach wird.
Danke auf jeden Fall für Eure Rückmeldungen! -
-
Bei meinem Hilleberg Akto deckt das Groundsheet auch die Apsis ab.
Der verminderte Kondens ist schlecht meßbar und mich stört Kondens auch nicht weiter, weil sich das ja am Außenzelt niederschlägt und ich das dann nur am Morgen mit dem Lappen wegwischen muß.
Ich finde es gut, daß die Apsis meine nutzbare Fläche erweitert, ich den Rucksack nicht in den Dreck legen muß, und ich das Zelt lange offen lassen kann, weil ich anrückende Krabbler schon aus der Ferne erkenne und verscheuchen kann.
Das Zelt ist jetzt 20 Jahre alt und wurde jedes Jahr für den Urlaub genutzt und hat trotzdem nur einen kleinen Durchstich im Boden. Ohne Unterlage wäre es sicher schon längst im Eimer.
-
Tarptent verbaut bei seinen Zelten auch unterschiedliche Materialien. Die alten haben meistens Silnylon die neueren benutzen teilweise Silpoly. Zumindest Durston hatte damit Probleme bei den Xmids und ist wieder auf Silnylon gewechselt. Deswegen wäre ich da etwas vorsichtig.
-
wenn wir hier grade schon über Groundsheets reden: Wir haben uns im Sommer ein X-Mid 2 gekauft und wollen das mit nach Neuseeland nehmen. Da es dort auch mal ordentlich nass werden kann, wollte ich mal nach eurer Meinung fragen, ob wir irgendeine Art Groundsheet einplanen sollten? z.B. eine xFoil oder auch das original Groundsheet von Durston (halt sehr schwer)?
Wir hatten bisher top Wetter und daher keine Ahnung, wie dicht der Boden auf Dauer ist.
-
Ich finde es immer wieder erstaunlich warum sich, (hauptsächlich im deutschsprachigem Raum) so viele Gedanken darum gemacht wird, einen Zeltboden zu schützen.
- Hillberg baut wirklich solide Bodenwannen. Habe ich nach ein bis zwei Jahrzehnten den Boden so durchgerockt, dass er trotz Flicken nicht mehr dicht ist, lasse ich einen neuen einnähen. (Bei meinem Keron war es jedenfalls kein Problem)
- Wenn ich mich schon für ein besonders leichtes Zelt entscheide, dann freue ich mich doch ebenfalls über den leichten Boden und negiere diese Entscheidung nicht mit einem footprint. (Der das leichte Zelt, dann wieder schwerer macht)

Habe ich Sorgen wegen Abnutzung o.ä. lege ich einfach meine Feststoffmatte unter den leichten Boden. - Will ich weniger Kondenz am Fly, nehme ich ein extra Stück X-Foil für die Apsis.
my 2 cents ...
-
Der Boden ist dicht solange ihr euch nicht auf spitze Steine oder so drauflegt und ein Loch bekommt. Je nachdem wie spitz der Stein ist, ist das Loch im groundsheet und im Zeltboden. Und dann muss das Loch repariert werden und das Zelt ist wieder dicht. 100% weg bekommt ihr das Risiko ein Loch zu erhalten also auch mit groudsheet nicht, und wie viel Risiko ihr eingehen wollt muss jede*r für sich selber entscheiden.
Ich persönlich nehme lieber ein paar Reparaturrlicken mehr mit als eine Unterlage.
-
Wir haben uns im Sommer ein X-Mid 2 gekauft und wollen das mit nach Neuseeland nehmen. Da es dort auch mal ordentlich nass werden kann, wollte ich mal nach eurer Meinung fragen, ob wir irgendeine Art Groundsheet einplanen sollten? z.B. eine xFoil oder auch das original Groundsheet von Durston (halt sehr schwer)?
Ich selber nutze auch ein x-mid 2.
Da der Boden bei der solid Version aus 20D Sil/PE Polyester besteht, welches mit einer Wassersäule von 3500 angeben ist, sehe ich bezüglich Wasserdichte keine Probleme.
Ich selber nutze aber trotzdem das originale 149g Groundsheet, da es den Boden vom Inner und die Innenseite vom Fly beim Aufbau schützt und das Innenzelt von unten sauber und trocken hält. Beim einpacken kann ich ein relativ trockenes und sauberes Inner einpacken, auch wenn es viel geregnet hat und der Boden sehr nass und matschig ist.
Das Groundsheet nutze ich auch als Mattenunterlage, wenn ich das xmid mal auf die schnelle ohne Innenzelt nutze .
Die Idee mit xfoil ist aber interessant und werde ich mal durchdenken, da dieses nur circa die Hälftewiegt. -
Der Boden ist dicht solange ihr euch nicht auf spitze Steine oder so drauflegt und ein Loch bekommt.
Mir ging es um die Wassersäule bzgl drauf knien etc. Der Boden hat nur ne Wassersäule von 3500mm, was jetzt ja nicht soo viel ist. Über Löcher mach ich mir jetzt nicht so Gedanken und da halte ich auch nen Flicken für die bessere Wahl, wenn es denn mal vorkommen sollte.
-
Der Boden hat nur ne Wassersäule von 3500mm, was jetzt ja nicht soo viel ist.
Du kannst das selber testen indem Du einen nassen Lappen unter den Zeltboden legst und Du Dich drauf kniest.
Möchtest ich mir genaueres Bild von der Durchlässigkeit machen, lege ich zusätzlich ein Papierküchentuch auf den Zeltboden, (unter das Knie). -
Solange ihr das Zelt nicht auf einem Moor oder in einer Senke wo sich alles Wasser sammelt aufbaut hält der Boden dicht. Und wenn es sinnflutartig regnet ist das Problem eher Wasser was als neu entstandener Fluss am bathtub floor vorbei will als wasser das von unten kommt.
-
Zitat
Habe ich Sorgen wegen Abnutzung o.ä. lege ich einfach meine Feststoffmatte unter den leichten Boden.
Zitat...nutze ... das ... Groundsheet, da es den Boden vom Inner und die Innenseite vom Fly beim Aufbau schützt und das Innenzelt von unten sauber und trocken hält. Beim einpacken kann ich ein relativ trockenes und sauberes Inner einpacken, auch wenn es viel geregnet hat und der Boden sehr nass und matschig ist.
Ich bin auch Team Schaummatte unter dem Zeltboden. Wegen der schon gegeben Begründung, dass Dornen und Spitze Steine o.ä. auch durch zwei Lagen dünner "Folien/ Stoffe" hindurch reichen.
Nutze aber auch , wenn ich Match erwarte, eine kleine polycro Unterlage beim Zelt. Aber auch grundsätzlich beim Tarp, um seinen ganzen Kram nicht morgens auch bodenfeucht zu haben.
Wie so oft im Leben ist es nicht ein entweder oder, sondern ein sowohl als auch. 🤙
-
Muss mich hier noch als Team Inner aus dcf bzw. Zeltboden aus dcf melden. Dcf als Inner/Zeltboden ist bei mir länger frisch geblieben als das Outer aus dcf, keine Zug drauf und erheblich weniger Sonnenbelastung. Stachelgräser sollten halt umgebogen werden und paar Steinchen beiseite geräumt werden. Passiert dann doch nie so vollständig aber trotzdem ist erst einmal ein Stück Tape notwendig gewesen. Da hatte ich versehentlich mitm Messer in den Boden geschnitten. Und die Stachelgräser richten sich auch morgens nachm Abbau dann direkt wieder auf.
-
Bin ja meistens mit meinem Protrail Li unterwegs, was auch einen DCF Boden hat.
Ist halt derart einfach zu flicken, das ich mir da keine Sorgen machen.
Allerdings mache ich mir Sorgen um meine Luftmatratzen. Deshalb nehme ich, je nachdem, eine 3mm Schaummatte oder ein Tyvek „Laken“ mit.
-
Ich werde die nächsten kurzen Ausflüge Mal ohne Groundsheet versuchen und denke dann wirklich Mal über xfoil für die Apsis nach.
Ich hab so ein bisschen Bammel davor, wenn ich dann für 3 Wochen in Schweden stehe und drauf kommen, dass es mit besser gewesen wäre.
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!