Beiträge von Schwarzwaldine

    Zu dem Thema gibt es im Schwesterforum einen Faden: https://www.haengemattenforum.de/thread/54848-f…e-gummistiefel/

    Ich selbst komme mit den Pokebos sehr gut zurecht. Barfußfeeling. Nur bei sehr glitschigem Untergrund muss man aufpassen, da die Sohle wenig Profil aufweist.

    Hat jemand nen Gewicht zu den Schuhen ? auf der Zeite kann ich nichts dazu finden, oder stell mich zu doof an 😅😅

    Ich suche sowas noch für meine Touren. Eignen die sich denn auch, um damit längere Strecken zu laufen?

    Geht man da mit anderen Schuhen rein, oder so wie in normale Schuhe, also mit Socken oder so?

    500 irgendwas, wenn ich mich richtig erinnere. Zum Drüberziehen über andere Schuhe eignen sie sich nicht.

    Für die kälteren Jahreszeiten sind Gummistiefel im Canadier beim paddeln sehr angenehm! In häufig knieender Haltung auf engen Kleinflüssen sind weichere Modelle natürlich komfortabler. Da unsere Neoprenstiefel so langsam die Verschleißgrenze erreicht haben, denken wir über neue nach. Dabei bin ich auf diese Modelle gestoßen:https://www.pokeboo.eu/

    Hat da jemand Erfahrung damit……..? Im Netz findet sich nicht viel zum echten Outdoorgebrauch ……

    Ich habe die mit der normalen Sohle. Für längere Gehstrecken sind sie nichts, die Sohle ist auch nicht stichfest und die Zehenbox ist leider auch nur halbwegs geräumig, an der Kante vom großen Zeh leicht abgerundet statt gerade. Sie sind also ein Kompromiss, den ich hauptsächlich im Garten anziehe oder beim Autocampen dabei habe ...

    Danke für die Bilder! Auch wenn die 3R in Normalgröße oder S (gibt es das?) kleiner ausfällt, ist die für mich ziemlich sicher raus. Ich habe hier ja noch eine Exped Flexmat in LW rumliegen und das Teil ist schon ein Riesenkoffer und für mich zu groß. Da bleibe ich bei der Frilufts Canisp und der Nordisk Ven, habe aber auch den Vorteil, dass ich mit der Hängematte die Bodenschlafoption nur in der Theorie gebraucht habe.

    Das kann ich nachvollziehen! In den früheren Radtourzeiten bin ich gern Pässe gefahren, selbst mit der absoluten UH-Kombination Utopia Kranich als Reiserad + 25 kg Tourengepäck ( =O aus heutiger Perspektive ), da kam das Stilfser Joch nie in Frage, aber irgendwie hat es sich im Hirn eingenistet. Also mal schauen, was die Zukunft bringt - wobei ich überhaupt erst wieder einsteigen muss mit längeren Bergfahrten, wenn ich vor lauter Baustellen an diversen Stellen überhaupt mal wieder dazu komme. Vor zwei Jahren habe ich mich riesig gefreut, mal wieder den Schwarzwald überquert zu haben nach der mehrjährigen Totalbaustelle ISG, dann kamen die Achillessehnen, so langsam bin ich skeptisch, ob ich überhaupt mal wieder in den Alpen fahren kann, auch ohne Gepäck.

    Danke fürs Mitnehmen! Die Via Augusta Claudia steht auch auf meiner Wunschliste, ich würde so gerne mal wieder über die Alpen. Und witzig, vor Ur(schwerlast)zeiten habe ich auch schon auf der Rückreise von Wien-Venedig am Zusammenfluss von Eisack und Etsch wildgecampt, allerdings im Zelt. Damals ging es aber nicht über den Reschen, sondern über Ofen- und Julierpass.

    Dann könnten die Icebreaker Cool lite einen Versuch wert sein. Vielleicht nicht ganz so lang wie gewünscht, aber bei meinem Mann sitzen die wie angeklebt, er trägt sie sehr gerne unter Rad-Polsterhosen, wo sich andere Boxer ebenfalls hochrollen.

    Oder diese hier von Mons Royale - die habe ich in der Frauenversion, das Material ist sehr dünn (aber bisher trotzdem haltbar) und es sind die einzigen Merinoboxer, die sich nicht hochrollen, weshalb ich sie ebenfalls sehr gerne auf längeren Radtouren trage (ohne Polsterhose).

    Das liegt aber nicht am X-Boil, sondern am breiten Topf. Für "richtig" Kochen gibt es hier auch ein eher breites Kochtopfset, 1,9l mit Pfannendeckel und Dampfeinsatz und in Kombination mit (großem) X-Boil, EOE-Topfhalter (der hat sich aber leider als nicht stabil genug für den dann doch sehr schweren Topf herausgestellt) und dünnem Titan-Windschutz habe ich mit dem schon für vier Personen eine Getreide"pfanne" mit frischen Gemüse und anschließendem Dampfkuchen-Dessert gekocht.

    Danke für den Link auf das Keith-Set, so was suche ich noch - praktisch finde ich bei Keith und Boundless Voyage, dass man die Pfanne in zwei Richtungen aufsetzen kann, so kann man die Sauce erst machen und die Beilage im Anschluss und die Sauce bleibt warm.

    In der Vor-UL-Zeit habe ich tatsächlich hin und wieder Pfannenbrot (mit Hefe oder Backpulver á la Bannock, einmal auch Pfannenkuchen mit Blaubeeren und Milchmädchen gefüllt :love:) gemacht. Aber eben, Vor-UL-Zeit;) ... Stockbrot wäre wohl das einzige leichte. Mit einer vorher abgestimmten Brotbackmischung und kneten im Transportbeutel wäre das machbar.

    Das Thema mit der Rückenlänge erfordert wohl entweder nochmals eine Überschriften-Änderung oder ein eigenes Thema ... und das "one size fits all" - klar, dass das halt doch versucht wird, ist ja leider eine Kostenfrage (draufgekommen, dass für mich eine deutlich längere Rückenlänge deutlich besser funktioniert, bin ich übrigens über das verstellbare Tragesystem an meinem günstigen UH-Monster. Empfohlene Rückenlänge - ging gar nicht, im L-Bereich: ging super, da hat auch nach mehreren Stunden und 15kg+ nichts weh getan ...). Plus Darstellbarkeit, ohne Vermessung ginge das ja gar nicht.

    Im Moment habe ich den Huckepacks Phoenix, eine Nummer länger als nach Ausmessung, damit rutscht der Hüftgurt nicht mehr nach oben. Schulterriemen sitzen einigermaßen, Lastenkontrollriemen gibt es und sie bilden einen gewissen Winkel nach oben. Ohne Brustgurte kann ich den Rucksack allerdings nicht tragen, was vermutlich auch ein Zeichen ist, dass er nicht optimal passt. Für längere Touren konnte ich ihn leider noch nicht ausprobieren, die Mini-Türchen von maximal 8 km pro Strecke mit Overnightergepäck gingen problemlos.

    @Mods: Vielleicht sollten wir den Titel des Strangs ändern? Meine ursprüngliche Frage im Titel ist ja längst beantwortet; die nachfolgende Diskussion ist aber weit darüber hinaus wichtig und fruchtbringend. Vorschlag: "Schultergurt-Ansätze" – das ist hinreichend klar und gleichzeitig mehrdeutig genug, alles zu erfassen.

    Und vielleicht noch die Geschlechter-Frage dazu? Ich habe auch verdammt lang gebraucht, um einen Rucksack zu finden, bei dem sich die Schulterriemen anschmiegen UND die Lastenkontrollriemen dann noch einen Winkel nach oben bilden und angezogen werden können (und jep, das funktioniert definitiv auch ohne Rahmen bei einem gut gepackten Rucksack), das war auch schon zu UH-Zeiten so. Die Bilder der Hersteller waren dazu niemals tauglich, weil es bei mir seltenst so funktioniert hat. (Weiterer Game-Changer bei mir bei der Suche nach einem gut sitzenden Rucksack: die Rückenlänge gekonnt ignorieren und ein gutes Stück länger wählen als empfohlen, dann ist Schluss mit dem ständig hochrutschenden Hüftriemen, aber das wäre nochmals ein anderes Thema).

    Auf Bikepacking-Touren nehmen wir gerne die örtliche Infrastruktur in Anspruch und gehen essen, wann immer möglich. Trotzdem habe ich auch immer 1-2 Portionen Tütenkram dabei, weil es durchaus vorkommen kann, dass es am Abend vor Ort nichts gibt und wir keine Lust mehr haben, noch großartig in der Gegend rum zu düsen. Mit kommt aber schon lange nicht mehr das Trekkingzeug, sondern Tüten aus dem Bioladenregal: Couscous mit Geschmack, Kartoffelbrei mit Röstzwiebeln, diverse Nudelcups, da gibt es genügend Auswahl. Die Portionen sind kleiner, aber dafür wesentlich günstiger und auch mit 3 Tüten kommt man noch nicht auf den Preis von einmal Decathlon. Angerührt wird das dann in der großen Titantasse.

    Für meine Hängemattenovernighter stelle ich mir gern eigenes Tütenfutter zusammen, sei es pimpen einer der obigen Vorlage (insbesondere mit proteinhaltigen Zutaten) oder komplett zusammengestellt. Da ist ja gerade der Witz, im Wald bleiben zu können.

    Ich finde ja Handschuhe mit klappbaren Finger- und Daumenkappen ziemlich praktisch, erspart ständiges Aus- und Anziehen. Wasserdicht können die natürlich nicht sein, aber die hier von Montbell halten bei Regen erstaunlich lange durch und ich trage sie auch im Alltag zum Radfahren sehr gerne.