Habt ihr vielleicht eine Idee für eine Wanderung ohne Zelt, aber mit Übernachtungen in 2-Bettzimmern (eigenes Bad - aber kein Luxus) und vielen Restaurants am Wegesrand zur Essensversorgung? Ich frage für einen Freund, der eine Wanderung gerne mit relativ komfortablen Unterkünften kombinieren würde. Ergibt auch gleichzeitig sehr leichte Rucksäcke... Anreise per Bahn in D oder Europa ist nicht verkehrt. Tagesetappen unter 25 km Länge wären gut.
Idee für ca. einwöchige Wanderung mit Hotels?
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Fernwanderweg Goldsteig: Wandern in Bayern & Böhmen - Routen, Touren, Tipps & NewsMehr als 2.000 km Goldsteig Wandern im Oberpfälzer Wald, Bayerischen Wald & Böhmen. Mit allen aktuellen Infos zu Touren, Etappen, Tipps & News.www.goldsteig-wandern.de
Ich bin nur Tagesettapen davon gegangen, fand sie aber immer gut.
An sich sollte jeder Mehrtagesweg in D dafür geeignet sein, da Zelten an sich verboten ist, oder? 😉
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GR34, Bretagne.
An und Abreise, siehe meinen Reisebericht.
Es liegt meistens sogar in der Mittagszeit irgendein Restaurant auf dem Weg, kurze Etappen möglich, flexible länge der Tour, denn wenn man kein halbes Jahr laufen will, schaft man es eh nicht komplett, wunderschöne Landschaft.
Cami de Ronda, siehe mein Reisebericht.
Beide sind allerdings, wenn mit Zug angereist wird, recht kurz.
denn ca 24 Std ist man wohl unterwegs, pro Strecke!
Macht dann 5 Tage laufen.
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An sich sollte jeder Mehrtagesweg in D dafür geeignet sein, da Zelten an sich verboten ist, oder? 😉
Gerade auf dem Goldsteig hab ich sehr seltsame Erfahrungen gemacht, da wird man für eine Nacht von den Hotels/ Pensionen gerne abgewimmelt, hat bei mir erst via Tourismus-Info geklappt (ein dreifaches Hurra auf die nette Dame mit dem tschechischen Akzent in Bayrisch Eisenstein 👍), prinzipiell ist der Weg mit seiner Unterkunftsdichte allerdings geeignet.
Ein Problem in den entlegenen Gegenden könnte mittlerweile sein, dass viele kleine Hotels dicht machen.
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Schluchtensteig im Südlichen Schwarzwald sollte auch passen.
Westweg, Ostweg... geht soweit ich weiß auch gut mit Komfortübernachtung
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In D fällt mir da der Rheinsteig ein. In Frankreich die klassischen Pilgerrouten. Da passt jeweils die Infrastruktur. Die Via Podiensis durchs Massif Central ist alkerdings sehr stark frequentiert. Hat dadurch natürlich auch Vorteile bezüglich Erreichbarkeit und Übernachtungs-Infrastruktur.
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Moselsteig, Pfälzer Weinsteig
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War um den 1.Mai 4 Tage in der Main-Tauber Region. Marktheidenfeld-Wertheim-Tauberbischofsheim-Bad Mergentheim-Niederstetten. Hotelunterkünfte verfügbar, Städte nett, Essen größtenteils nur am Anfang und Ende des Tages verfügbar. Landschaft großartig. Das könnte man noch nach Norden (Mainbogen) oder Osten (Rothenburg) verlängern.
Routenplanung lief bei mir freihändig über Komoot, aber man kann sich auch an den ausgeschilderten Wanderwegen orientieren.
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Quasi alles 😁
Ich hab immer erst den Weg ausgewählt und dann die Hotel-Planung gemacht. Muss man manchmal den Bus nehmen oder die Bahn, aber das finde persönlich okay und sogar praktisch, weil man so mega flexibel wird was die Hotelwahl angeht.
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N Stück Lykischer Weg, sobald kälter. Nur die Anreise passt nicht so recht...
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Diesen Frühling wanderten mein Partner und ich einen Abschnitt des GR92 entlang der Costa Brava, von Lloret nach Begur. Der gesamte GR92 ist 187 km lang. Ich fand ihn überraschend schön, abseits der bekannten Touristenorte. Günstige Hotels und gutes Essen entlang der Strecke. Schöne kleine Strände zum Schwimmen. Bis Ende Mai war noch nicht viel los, obwohl es schon warm war. Eine Genusswanderung.
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Gegen geringe Gebühr (=unverschämt teuer) kannst Du in der Schweiz die nationalen Routen "supported" wandern. D.h. Gepäcktransport, damit Du (pardon, der Freund) beim Abendessen im Hotel aussehen kannst wie ein Christbaum oder an der Oskar-Verleihung etc.
Jeden Tag frische Socken und stets frisch gewaschene Garderobe ist damit kein Problem. Unter https://www.eurotrek.ch/ wirst Du geholfen. Mit Ultraleicht-Wandern hat dies IMHO wenig zu tun, auch wenn Du eigentlich nur die Bankkarte mit einem fetten Konto hintendran benötigst oder herumbuckeln musst.
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Gegen geringe Gebühr (=unverschämt teuer) kannst Du in der Schweiz die nationalen Routen "supported" wandern. D.h. Gepäcktransport, damit Du (pardon, der Freund) beim Abendessen im Hotel aussehen kannst wie ein Christbaum oder an der Oskar-Verleihung etc.


Das war der Textteil mit dem Luxus, der nicht benötigt wird ...PS: Ich frage wirklich für einen Freund ...
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Sentiero liguria von Genua nach La Spezia, Teile vom Moselsteig, Störtebekerweg an der Nordsee…
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1+ für den GR92 an der Costa Brava!
Bin einen Teil davon, von Portbou in südlicher Richtung, über Ostern gewandert!
War klasse!
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Gegen geringe Gebühr (=unverschämt teuer) kannst Du in der Schweiz die nationalen Routen "supported" wandern. D.h. Gepäcktransport, damit Du (pardon, der Freund) beim Abendessen im Hotel aussehen kannst wie ein Christbaum oder an der Oskar-Verleihung etc.
Jeden Tag frische Socken und stets frisch gewaschene Garderobe ist damit kein Problem. Unter https://www.eurotrek.ch/ wirst Du geholfen. Mit Ultraleicht-Wandern hat dies IMHO wenig zu tun, auch wenn Du eigentlich nur die Bankkarte mit einem fetten Konto hintendran benötigst oder herumbuckeln musst.
Ich war neulich, allerdings nicht zum Zwecke des Trekkings, in Aumont-Aubrac. Pilgerzwischenort an der Via Podiensis (GR 65) und konnte dort das bunte Treiben der Dienstleister „La Malle Postale“, „Compostel‘bus“ und Consorten am örtlichen Dorfbrunnen beobachten. Das Geschäft scheint nicht schlecht zu laufen. La Malle Postale bietet auch abseits der Pilgerrouten Dienste an.
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Hm, das geht doch so ziemlich überall würde ich denken und ist eher eine Frage vorausschauenden Planens, pauschalen Bezahlens oder Zulassens von Ungewissheiten?
Saison? Randsaison? Regentage mit ÖPNV-Möglichkeiten? Eher 2-3 Nächte in einer Reihe von Unterkünften (Tagestour/en) mit 1 "provisorischer" Übernachtung je auf einem Weg von A nach B? Hotels und auch FeWos scheinen mir zur Zeit preiswerter bei Direktbuchung statt über Portal. Und dann gibts ja auch hier und da einfach "offen" stehende Hütten.
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Hm, das geht doch so ziemlich überall würde ich denken und ist eher eine Frage vorausschauenden Planens, pauschalen Bezahlens oder Zulassens von Ungewissheiten?
Könnte man Annehmen. Ist aber meiner persönlichen Erfahrung nach nicht ganz so trivial. Gerade im ländlichen Raum ist es nicht so einfach. Meist klemmt‘s beim ÖPNV und Übernachtungsmöglichkeiten. Ferienwohnungen scheiden (fast) regelmäßig raus (Mehrtagesbuchungszwang, Endreinigungskosten). Pensionen auch öfters (Mehrtagesbuchungszwang). Auch Restaurants waren auf meinen Wanderungen häufig nicht ohne weiteres nutzbar. Mal ein paar Beispiele von meiner Rheinsteigtour anno 2017. Übernachtet habe ich da auch zwischen den „offiziellen“ Etappenorten. ÖPNV ist entlang der Strecke überwiegend sehr gut. Übernachtungsmöglichkeiten in den Etappenorten zumeist gut, außerhalb muss man schauen und besser planen. Restaurants waren „überraschend“ nicht verfügbar: Betriebsferien, geschlossene Veranstaltungen, Personalmangel, ausgebucht (weil die anderen zu), hatten sehr eingeschränkte Öffnungszeiten oder lagen auf der anderen Rheinseite und waren somit öfters nicht erreichbar oder nach Betriebsende der Fähre hätte man seine Unterkunft nicht mehr erreicht..
Insgesamt würde ich den Rheinsteig trotzdem empfehlen. Schwierig dagegen (aber nicht unmöglich)waren - zumindest wenn man Etappen-Genuss-Wandern möchte: Hoher Vogelsberg, Odenwald, Schwäbische Alb, Hunsrückhöhenzug, Pfälzer Wald Abseits des Weinsteigs. Für letztere beiden wären Übernachten im Zelt auf den Trekkingplätzen meine klare Empfehlung.
Dass es im Massif Central diese Dienstleister gibt wunderte mich nicht. Denn ÖPNV unterwegs ist da etwas für Masochisten. Manche Orte sind noch erreichbar, aber fürs Etappenwandern war das nicht zu gebrauchen. Diese Lücke wird eben von La Malle Postale und Co. bedient.
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Für jeden mehrtägigen Wanderweg in Deutschland gibt es Wanderführer zu kaufen.
In diesem stehen jede Menge Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels und Pensionen
drin, welche Mehrtageswanderer prima nutzen können, welche nicht in Mutter Nartur
übernachten wollen. Ich persönlich fand den Heidschnuckenweg sehr schön und in dem
Wanderführer standen auch jede Menge Übernachtungsadressen.
Gruss
Konrad
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nicht ganz so trivial
ja, es ist mit ziemlich viel Rumsurfen im Internet verbunden. Ich rede von (zuletzt) Friaul, östlichen Dolomiten, Piemont, Schottland und Norwegen und jeweils Vor- bzw. Nachsaison oder völlig entgegen den üblichen Touri-Zeiten. In der Saison ist a) mir zu warm und b) seit ein paar Jahren wohl überall voll, overtourism.
In der Nachsaison bedarf es ggf. einiger Überredungskünste, weil Leute ihre Buden nicht nochmal aufsperren wollen. In Italien hatte es im Oktober mal geholfen, mit der Tür ins Haus zu fallen: "Wir sind ohne Auto und stehen schon vor der Tür [am Ende eines Starkregentages]. Wir sind Wanderer und brauchen keine Heizung.". Die Bude stand im Internet, wir hatten mal wieder kein Bock mehr auf Zelten und unmittelbar vorher fürs gleiche Dorf schon mehrere telefonische Absagen bekommen ("nö, schon zu bis Winter...") und die Hotels waren auch schon zu bzw. hatten Betriebsferien. Waren dann zwei Tage in der FeWo, keine Endreinigung, möglicherweise auch keine Steuern.
In Norwegen gibts reichlich Campings mit Klein(st)-Hütten für zwei. Und FeWos hier und da, auf die man sich allerdings vorher festlegen muss. Auch in Schottland hatten wir die Unterkunft für die erste Woche fast ein Jahr vorher gebucht (sonst findet man nur Teuerstes). Nach der Tour ist vor der Tour.
Für die Alpen tauchen mittlerweile bei gugel beim Reinzoomen in die Karte auch Biwaks mit Foto anklickbar auf, wenn man Unterkünfte sucht. Sind oft eigentlich unbewirtschaftete Hütten.
Ist die Frage, ob man ausser Zimmer auch noch Dusche braucht und bereit ist, sich zur Not "irgendwo" abzulegen (ablegen kann), also SchlaSa, Matte und irgendein Beutel gegen Dreck drumrum dabei hat.
Das mit "Können" (iwo ablegen können) meine ich im Hinblick auf körperliche Beeinträchtigungen, Alter usw.. Wir haben jetzt mehrmals als Gruppe mit Person(en) deutlich ü80 so geplant: unschwere Anreise an gut angebundenen Ort mit möglichst abwechslungsreichen Verkehrsmitteln, dort 2 Nächte (Nacht zum Ausschlafen mit anschliessendem Tag zum rumbummeln/spazierengehen), dann 1 Woche feste Unterkunft (Bude mit bestem Blick, billigst und Ort mit ÖPNV und Supermarkt nicht weiter als 3 Km und genug Tageswanderungen für 1 Woche und iwas Interessantem in der Nähe für Mistwetter, in der Woche 1 Ausflug mit möglichst kostenloser Übernachtung woanders (damit man 2 Tage leichte "Strecke" wandert), Tagesaktivitäten je nach Kondition auch paar Tage getrennt und dann Trennung (wir Wandern / Rest der Gruppe zwei feste Unterkünfte mit ÖPNV und kurzen sehr leichten Wanderstrecken dazwischen, die zweite Unterkunft/Zielort erst vor Ort entschieden (genauso wie das Gelände durchschaut man den ÖPNV ja bestenfalls erst vor Ort). Zum 75. hatten wir als Gruppe noch ne Zelt-Wandertour gemacht. So ähnlich kann man auch ne Woche überall hinkriegen, denke ich.
Und: "iwo ablegen" ist eigentlich nur nötig, wenn man es genau darauf anlegt. Augen auf und Abhängen in der Bar, fragen, wer was weiss - bisher fand sich immer auch spontan eine Übernachtungsmöglichkeit, selbst beim Anschein komplett "hochgeklappter Bürgersteige" öffnete sich ieine FeWo, wenn wir eine suchten.
Ich bevorzuge "Möglichkeiten", nicht "Strecke" und nicht Detailplanung. Bisschen was zu knabbern für alle für unterwegs packt man als Überraschung für alle anderen ein. Geht auch paar Tage ohne Restaurant.
Norwegen die Hütte für die Woche kürzlich war 20.-- E pro Kopf pro Nacht und perfekt. 2 SchlafZi und Schlafboden, alles da.
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