Beiträge von questor | hangloose

    Ohne Skizze, aber Du hast einen Rucksack, dessen Rückenlänge deutlich über der deinigen liegt.

    Setzt Du den Hüftgurt auf die korrekte Höhe deiner Hüfte, liegen der Ansatz der Schultergurte deutlich über deinen Schultern/Nacken im Richtung Ohren 😅

    Die Gurte kommen dann erst mit deiner Brust in Kontakt, nicht schon mit Schultern/Nacken.

    Ließe sich obenrum mit einem vorhandenen Rucksack testen, dessen Beckengurt du oberhalb der Hüfte ansetzt, falls die Rückenlänge sonst dafür zu kurz ist.

    Vielleicht liegt das an der langen Rückenlänge?Könnte das bei geringerer Rückenlänge mehr Einroll-Länge ergeben, weil der Sack Wunsch gleichbleibend lang ist, aber der unterschiedlich hohe Schultergurt/Rückenteil Ansatz je nach Größe ein unterschiedlich limitierender Faktor (der offensichtlich nicht bedacht wurde)?:/

    Ein Schlauchkocher ohne Schlauch - für den man dann immer diesen Sprühdosen Formfaktor braucht. Dürfte durch die liegende, fest verbundene, lange Dose einen sehr guten Stand haben.

    Aber gewichtsmäßig und in Sachen Nachschub immer auf diese großen Dosen angewiesen zu sein, macht ihn für Touren nicht wirklich praktisch. Eine normale Kartusche im 90° Winkel dürfte vom Durchmesser her vermutlich nicht plan mit den Füßen aufliegen.

    Na ja, wenn Behausung, Matte und Schlafsack/Quilt 2kg ausmachen, würde ich halt eher mal da ansetzen, und da ordentlich abspecken, um nicht in "schwerer als UL" zu landen 😬.

    Vor allem, wenn der Schwerpunkt tatsächlich auf Hütte liegt, reicht ja da ein absolutes Minimalsetup.

    Von welchem Gewicht reden wir denn noch ohne das, dass das überhaupt eine Überlegung ist? Da wär bei mir nicht mehr viel drin im Rucksack.

    Würde mir auch nie einfallen, die Freiheit des draußen schlafens dafür aufzugeben, dafür bin ich ja hier im Forum, um genau das möglichst leicht hinzubekommen.

    Aber wie oben schon jemand sagte - wenn das das Ziel ist, dann tu's - hyoh 👍

    Artikel, die viel gelesen werden im Nachhinein dann hinter die paywall zu stecken ist wirklich ärgerlicher Stil. :rolleyes:

    Bei archive.is werden sie geholfen. :thumbup:

    Ich komme ja ursprünglich aus den Medien. Die Gehälter sind teils prekär. Ist ein evergreen, aber wir würden ja auch nicht umsonst arbeiten. Bei digitaler Ware fällt es vielen schwer, aber am Ende ist es eben auch ein Produkt bzw. Angebot.

    Hab ich früher ne Weile zu geforscht - und später auch das ein- oder andere Zukunftsprojekt in dem Bereich begleitet. Es ist wie immer nicht so einfach, wie es scheint.

    Neben Gehältern geht es ja vor allem um das blanke Überleben der Branche, da das alte Geschäftsmodell aus Anzeigengeschäft und Abo schon lange nicht mehr trägt.

    Aber - es ist halt auch noch kein neues, tragfähiges gefunden. Bezahlinhalte sind Versuch - der aber bisher auch nicht das bewirkt, was man sich erhofft.

    Und - Paywall lässt sich eben auch auf verschiedenste Art spielen. Wie teuer, für was eigentlich, für welchen Zeitraum etc.etc.

    Einen Artikel, der wie der besagte zunächst frei lesbar ist, dann ein wenig später doch hinter die Schranke zu schieben, weil er gut klickt, halte ich auf jeden Fall für eine kontraproduktive Art. Leser, die den Artikel gerade zu Ende lesen wollten, ihn wie hier mit Kontakten geteilt haben - oder umgekehrt von jemandem als Empfehlung geschickt bekommen haben (und damit potentielle neue Leserschaft sein könnten) sind genervt und frustriert. Keine gute Basis für die Aufnahme einer Geschäftsbeziehung, zumal einer langfristigen, als die eine Paywall nicht für Einzelartikel, sondern auf Abodauer angelegt ist.

    Dazu lässt sich auch bei seriösen Medien eine zunehmende Boulevardisierung in Form reißerischer, klickfreudiger Teaser als Vorschau vor der Schranke beobachten - denen der Inhalt dahinter erschreckend selten gerecht wird.

    Und auch insgesamt befindet sich hinter der Schranke eine auffällig zunehmende Menge an Servicejournalismus ("diese drölf Dinge helfen Dir bei der Hitze jetzt am Wochenende - Eis, Wasser - und ein Hut") wozu ich den Artikel hier auch noch ein Stück weit zahlen würde.

    Damit wird eben nicht etwa für den Leser verständlich und nachvollziehbar der aufwändige, personal-, zeit- und resourcenintensive Recherchejournalismus etc. zur unersetzbaren und berechtigten Premiumleistung als Alleinstellungsmerkmal, sondern das genaue Gegenteil. Zeitlose, belanglose, einfachste - und damit jederzeit von KI auf Knopfdruck erzeug- und ersetzbare Bleiwüste - weil's halt gut klickt.

    Hat man als Leser aber für den Premium Zugang bezahlt - und findet dahinter eher Content auf web.de Startseitenniveau, den es überall austauschbar und kostenlos gibt, war das sicherlich das erste und letzte Mal.

    Sry für den Exkurs.

    Für das richtige Leben im falschen empfehle ich einen Bibliotheksausweis, der Zugang durch allerlei Schranken ermöglicht. Ggf. in Verbindung mit einem Browser Plugin, dass das automatisiert.


    Und um noch was inhaltliches beizutragen - die Ankündigung, dass hier bald italienische Schnellzüge der deutschen Bahn zeigen könnten, wie Bahnfahren geht, würde hier noch gar nicht thematisiert. Bin jedenfalls gespannt, ob/wann/wie es dazu kommt.

    Probier's doch erst mal prototypisch aus, ohne irgendwas spezielles zu kaufen, ob das wirklich den erhofften Mehrwert bringt.

    Plastiktüten/Beutel, Obstnetze, Wäschenetze, Schuhbeutel, was halt da ist - oder sich günstig und einfach um die Ecke besorgen - und sonst auch der eigentlich intendierten Nutzung zuführen lässt.

    Wenn's dann wirklich die erhoffte Erleichterung bringt, kannst Du auch viel gezielter die Anzahl/Größe/Form kaufen, die sich praktisch auf Tour als vorteilhaft herausgestellt hat.

    Da muss man schon beim Packen, jede Ecke irgendwie ausfüllen, damit der Rucki straff sitzt.

    [...]

    Unten in den Rucksack kommt der Quilt und eine/die Garnitur Wechselklamotten, verpackt in den Exped Snozzlebag.

    Der quilt ist eigentlich genau dafür ideal, um Zwischenräume auszufüllen, wenn man ihn nicht in einem Beutel transportiert, sondern relativ zum Schluss da hin stopft, wo sich Lücken ergeben haben 👌

    Kleidung in das Kopfnetz.

    Hygiene, 1te Hilfe und Elektronik im Zipper Beutel.

    Der Rest ins mehrweg Gemüsenetz ( oder mehrere) aus'm Discounter.

    Und das alles in den Pack-Liner ( Tüte vom Schlachthof, da waren mal dutzende Mettenden drin ).

    So in der Art wäre auch mein Denkansatz. Wäschenetze sind auch praktisch, Rossmann hat rechteckige - tolles Kopfkissen mit Klamotten befüllt! 👌

    Welche "Kategorien" sind denn voneinander zu trennen bei Dir?

    Wenn ich mitansehe, wie manch ein an Beutelitis erkrankter morgens erst mal akribisch diverse Tütchen, Täschchen und Säckchen packt - und dann noch eine längere Runde Rucksacktetris einlegt, bis das alles mäßig platzeffizient verstaut ist, bin ich mir nicht sicher, was das an Zeit und Nerven sparen soll. Aber wie immer gibt es zwischen Schwarzweiß auch Grautöne.

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    Witziger UL Kram. Mein Favorit. Der Palm Hat

    Und einen japanischen wilbo gibt's auch im Paralleluniversum :D

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    Geht so - bei der Tourismus Dynamik dort vor Ort, liegt meine Erfahrung eher so in der grauen Vorzeit.

    Hatte hier ja schon auf den Reisebericht, aber insbesondere auch Caucasus-Trekking exzellente Ressource verwiesen, gibt von C-T auch eine Facebook Gruppe für aktuelle Infos.

    Ansonsten würde ich mal ein Auge auf den TCT werfen zur Inspo - auch hier ist Facebook eine gute Quelle für den aktuellen Stand des Ausbaus.

    So aus der Hüfte - ich bin damals bis Nähe Racha Tal, das da noch als völlig Wild, unpassierbar und voller Bären galt. Der TCT Abschnitt dort ist vor einer Weile fertig geworden, die Bilder sahen noch immer toll aus. Das könnte eine noch immer weitestgehend vom Mainstream Tourismus verschonte Ecke sein.

    Wir sind auf jeden Fall brennend gespannt auf ein Update von Euch hinterher, wie sich das alles so entwickelt hat! :S

    Ich nehme, wo es geht, den Schirm.

    Genau das ist das Problem. Auf längeren Touren nur den Schirm als Option dabei zu haben kann leicht nach hinten los gehen.

    Von Regen im 90° Winkel abgesehen allein schon bei anspruchsvollem Gelände. In der schwierigen, weglosen Steigung möchte ich freien Blick nach oben - und wenn dann noch der Handeinsatz nötig wird eben auch diese frei.

    Sprich wenn ich länger unterwegs bin und den Schirm dabei habe, dann meist einen möglichst leichten, weil dann idR. noch eine Alternative dazukommt, für Sonne wie für Regen.

    Selbst ungetestet, aber nur mal Spaßeshalber die Inhaltsstoffe verglichen und da wird überall MICROCRYSTALLINE CELLULOSE gelistet.
    zb DM

    Hat jemand die DM mal getestet? Gibt's wohl nur noch online - und auch da momentan? nicht - und so weit ginge meine Neugierde dann eh nicht, die extra zu bestellen. Vielleicht sind die aber auch komplett eingestellt und nur noch nicht ausgelistet.