Seal-Skinz eignen sich nicht zum Wandern. Die Idee ist eigentlich nicht schlecht, nur ist die Plastikschicht im Innern so dünn. dass die bei der kleinsten wandermässigen Beanspruchung Löcher kriegt. Dann saugt sich der Innenteil der Socke voll, dafür entweicht das Wasser nicht mehr. Resultat: Sie speichern ca. 1 Deziliter Wasser am Tag. Bis vor einigen Jahren haben AT-Wandernde diese stolz mit dem Rest ihrer Ausrüstung präsentiert. Nun nicht mehr, warum wohl.
Zum Wandern in sehr nassen Gebieten würde ich Neopren Socken aus dem Tauchshop vorschlagen. Allerdings funktioniert dies nur für sehr begrenzte Zeit. Anschliessend quilt die Haut auf, es kommt zum belieben Trench-Foot. Dies ergibt dann wiederum je nach Wanderdauer einen Effekt, wie wenn mensch es zwecks erreichen eines Schönheitsideals mit der schweren Hornhaut-Raspel übertrieben hat. Auf dem AT stampften Herr Quadzilla und ich teilweise durch 40 cm Neuschnee, 12 Stunden am Tag, nie hat es uns an die Füsse gefroren. Dann in den Sierras mussten wir halt Flüsse forden, teilweisse bei Regen und Wind. Einfach keine Miene verziehen, nass ist man ohnehin.