Beiträge von Taunuswanderer

    Eine staatliche App zur Planung von Freizeitaktivitäten bräuchte ich jetzt nicht unbedingt. Solange die staatlichen Daten offen bereitgestellt werden, wäre das m.E. ausreichend.

    Ich verstehe ja immer noch nicht, wieso in DE keine einheitliche Wanderapp gibt (à la Schweizmobil in CH oder IGN in Frankreich). Wozu hat man denn Vermessungsämter wenn man die Daten dann nicht der Öffentlichkeit in einem schönen Format präsentiert (welche Sie ja auch bezahlt).

    Was die Grundkarten der Vermessungsämter (BKG/LVM) anbelangt: basemap.de

    Der Viewer geht auch als WebApp. Zudem sind viele Daten dort als Open Data verfügbar. Wanderwege und ähnliches wirst du da natürlich nicht finden. Die werden hierzulande ja auch von irgendwelchen Vereinen/Verbänden/Tourismusorganisationen „angelegt“/ausgewiesen und betreut. Die sind aber meist digital noch rückständiger als Bund und Länder. Zudem kooperieren diese Organisationen dann auch noch lieber mit komoot und/oder outdooractive :(

    Würden sie diese Daten als Open Data zur Verfügung stellen, dann könnte man diese zusammen mit OSM/BKG/… ansprechende Apps entwickeln. Letzteres ist m.E. aber nicht zwingendeweise eine staatliche Aufgabe.

    Für mich hat die letzte Diskussion hier auch nichts mit Privatsphäre zu tun. Vielmehr: wie geht man mit gemeinschaftlichen Werken um? Und: welche Rechte und Möglichkeiten habe ich als Individuum oder Gruppe, wenn mir ein Anbieter nicht mehr passt? Oder wenn er komische Sachen macht? Bei OSM und Wikipedia kann ich mir aus dem vorhandenen Inhalt und der Software einen „Abzweig“ machen. Bei den meisten Foren, komoot und Co. kann ich zwar meine persönlichen Sachen löschen und/oder anonymisieren lassen. Teilweise kann ich sie auch exportieren und wo anders hin verfrachten. Das hat aber meist ziemlich hohe Hürden und ist technisch nicht immer ganz trivial. Ziehe mal deine Inhalte von einem Forum in ein neues? Und es kann vorkommen, dass zuvor gemeinschaftlich erarbeitete Inhalte plötzlich hinter einer Paywall oder Anmeldeschranke verschwinden…

    …von daher finde ich es schon erstrebenswert dass folgende drei Eigenschaften zutreffen:

    • Software auf Open Source Basis.
    • gemeinschaftliche Werke, die heute veröffentlicht sind, sollten auch zukünftig öffentlich nutzbar sein. Privatkram interessiert mich da nicht. Dafür braucht es passende Lizenzmodelle und Nutzungsbedingungen
    • Eine möglichst breit aufgestellte Betreiberorganisation des Internetdienstes. Gerne in Form von Stiftungen, Vereinen oder Genossenschaften. Einzelverantwortliche wären aus meiner Sicht zu vermeiden. Föderative Systeme mit offenen Schnittstellen gehen sicher auch mit Einzelbetreibern.

    Ich kann jedem nur empfehlen sich, bevor man einem Unternehmen seine Daten anvertraut, die Lizenzbedingungen durchzulesen. Bei Wikipedia und OSM ist diese so gestaltet dass man das Projekt jederzeit forken kann. Auch die Infrastruktur ist darauf ausgelegt (databasedump jederzeit runterladbar etc.). Wie ist das eigentlich bei eurem Komoot Nachfolger (sry, weiß gerade nicht wie der heißt).

    Bei Wikipedia ist nicht nur die Software unter Open Source Lizenzen verfügbar, sondern auch die Inhalte haben eine entsprechende Content Lizenz nach „Creative Commons Namensnennung Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0“ bzw. GNU FDL.

    Bei OSM stehen die Daten frei verfügbar unter ODbL. Es gibt diverse Open Source Software, damit man damit auch was anfangen kann. Und ja, mit etwas Aufwand kann man seinen eigenen Kartenserver betreiben.

    Bei Wanderer.to ist die Software ebenfalls Open Source (AGPL 3.0) und der Content ist wohl Sache des jeweiligen Hosters. Da muss dann wohl man also etwas genauer hinschauen, was mit den Datenuploads geht oder eben nicht.

    Vor sieben Jahren stand ich vor einer ähnlichen Entscheidung. Damals habe ich mich für eine Panasonic Lumix G9 entschieden. Eine Systemkamera mit MFT-Sensor. Auschlaggebend waren Wechselobjektive und dabei ein geringeres Systemgewicht im Vergleich zu Vollformatkameras. Aus Trekkingsicht war das ganze retrospektiv betrachtet aber eher mittelmäßig erfolgreich. Es kommen je nach Umfang der Ausrüstung (ggfs. Stativ, ein, zwei, drei Objektive, Filter, Taschen, Regenschutz, etc.) irgendwas um die ein bis drei Kilo zusammen. Gefühlt hatte ich dann zumeist gerade ein unpassendes Objektiv mit oder gerade montiert. Und gerade bei Tieren kommt ein Wechsel dann meist zu spät. Mir stellte sich zudem die Frage: will ich Wandern/Trekken oder gute Fotos machen? Im letzteren Fall dann ggfs. ordentlich Kilometer weniger machen? Mehr auf Motivjagd sein, als die Entspannung in der Natur genießen?

    Für mich war die Antwort meist: Wandern und Natur als Priorität. Seltener Fototour. Auf Fototour gehe ich jetzt selten, dafür aber bewusst. Beim Wandern/Trekking ärgere ich mich manchmal, wenn ich ohne Kamera unterwegs bin und ein super Motiv entdecke. Dafür aber jedes mal umfangreiche Ausrüstung mitschleppen? Möchte ich trotzdem nicht. Zudem war ich die letzten Jahre auch gerne mal mit dem Rad unterwegs. Da scheitert es meist am Platz für die Kamera.

    Noch was zu MFT: Auch wenn Panasonic da jetzt nochmals neue Kameras rausgebracht hat und der Nachfolger von Olympus weiterlebt: es bleibt halt doch eher ein Nischensystem. Stand heute würde ich eher zum Vollformat greifen.

    Ich würde auch vermuten, dass Express-Sendungen aus der EU da noch keine Top-Prio bei der Durchsetzung genießen. Während vielleicht Post-Sendungen/Standard-DHL (ohne Express) schon eher Gefahr laufen vom Zoll behandelt zu werden. Da drohen u.a. ja auch Pauschalzölle „per item“: https://www.whitehouse.gov/fact-sheets/20…ments-globally/

    Von daher kann ich schon nachvollziehen, dass DHL/Post keinen Bock haben darüber abzuwickeln. Zu viele Risiken. https://group.dhl.com/de/presse/pres…eftskunden.html

    Was ich in dem Artikel interessant finde, ist folgendes Zitat: „Im direkten Vergleich erzielen synthetische Polyesterfüllungen zwar niedrigere Tierwohlbelastungen, weisen aber doppelt so hohe Treibhauspotenziale auf, wenn End-of-Life-Szenarien unberücksichtigt bleiben.“

    Setzen wir diese Treibhauspotentiale doch mal ins Verhältnis.

    Ok. Das Argument hätte ich gebracht, wenn ich Probleme nicht angehen möchte…

    Meine Entscheidung ist ja nicht Schlafsack versus Zip-Locks oder Schlafsack lange nutzen versus Schlafsack in USA bestellen. Es ist ja eher…

    • Schlafsack A: Daune aus PL, Stoff aus TW, genäht in USA - Gesamtökobilanz X
    • Schlafsack B:  Synthetik aus EU, Stoff aus TW, genäht in VN - Gesamtökobilanz Y
    • Schlafsack C: … - Gesamtökobilanz Z

    Was ist besser: X, Y oder Z?

    Und klar würden mir (als Verbraucher) hier standardisierte Vergleichswerte der Ökobilanz helfen. Um das Ziplockproblem kann ich mich dann ja noch zusätzlich kümmern.

    Ich zitiere mich mal selber, da ich just die Zahlungsaufforderung von FedEx bekommen habe.
    Zu den 520€ (davon 30€ Porto) kommen folgende FedEx Gebühren (18€) und Zoll/Steuer (140€)


    Das muss man alles schon wollen! 😁😬

    Der bietet doch auch „Canadian Post“ an, was hier durch DHL ausgeliefert wird, oder? Meine Bestellung jedenfalls war in den Gebühren günstiger. Kleinere Versandkosten, die dann auch steuerrelevant sind. Und nur 6 Euro für die Zollabfertigung durch DHL.

    Bei minimal Winddruck ist die Luftkammer dann natürlich doch weg

    Kann ich nicht bestätigen. Ich habe mich am Polarkreis mal in so einen Sack ein Weilchen reingelegt. Das ist deutlich stabiler als drei Folien-Säcke ineinander gestopft. Die „Abstandshalter“ können schon ein wenig Wind ab. Da wird schon recht zuverlässig ein Luftpolster gebildet. Zumindest an den Stellen, die nicht gewichtsbelastet sind. Dafür ist nach dem ersten Auspacken das Packmass hinterher auch unterirdisch. Zumindest solange man keine leistungsfähige Vakuumpumpe dabei hat ;)

    Die Dinger sind als Notfall-Sack in kalten Umgebungen sicher ganz nützlich, auf Tour würde ich das auf keinen Fall als regulären Schlafsack nutzen.

    Dann mal noch eine Idee zur Mitgliederakquise, die ich selbst noch nicht verprobt habe. Erst mal ein paar Kampagnen machen, um passive/Fördermitglieder zu gewinnen. So in der Art „unterstütze uns ideell mit einem kleinen Obulus“, „Lass deinen Wanderweg nicht sterben“, o.ä. Dann hat man schon mal Kontaktdaten für nen Newsletter o.ä.

    Falls Social Media in Frage kommt und regelmäßiger Output dort geleistet werden kann, dann kann man auch Mitmachaktionen, Info-Events o.ä. auch insbesondere für Nichtmitglieder anbieten. Da steht dann vielleicht nicht direkt das Ziel „mindestens 5 km Wanderweg freizuschneiden“ im Mittelpunkt, sondern das Socialising und die Kontaktanbahnung. Zeitgleich hat man gleich wieder für ein paar Tage/Wochen Social Media Material. Aktionen können durchaus erst mal in kleinem Rahmen mit geringem organisatorischem Aufwand stattfinden. (alles abgeguckt von „meiner Solawi“)

    Nun würde mich einmal eure Meinung - liebe Vereinslose - interessieren. Was, glaubt ihr, müssten die Vereine machen, damit IHR darüber nachdenken würdet, einem beizutreten? Was schreckt euch ab? Was würde euch motivieren?

    Dann mal noch meine zwei Cent.

    Vorab, ich bin in diversen Vereinen gewesen und bin es noch aktuell. Fast überall derzeit passiv. Bei einzelnen war ich aktiv, weil ich Zeit UND Lust hatte etwas gemeinsam voranzutreiben. Oder auch, um organisatorische Basisarbeit im Verein zu leisten, damit andere Aktive den Rücken frei von Bürokratie hatten. Sie sich somit auf ihre Stärken und Vorlieben zum Wohle der Gemeinschaft konzentrieren konnten. Letzteres war für mich aber nur dann motivierend, wenn es im Verein auch voran ging. Dazu braucht es mehr als einen „Vorturner“ oder auch mehr als einen (mehrköpfigen) Vorstand, einer aber ansonsten passiven Basis im Verein. Daher wäre meine wichtigste Priorität: erst mal 2-3 Mitstreiter:innen mit Zeit und Lust zu finden, die eine ähnliche Zielstellung verfolgen und mit denen man gut zusammen kann. Denn zusammen kann man doch viel mehr reissen und auch verschiedene Bereiche besser abdecken. Zu dritt oder viert bekommt man auch schneller eine weitere Basis im Verein aktiviert oder akquiriert.

    Ich greife mal noch ein paar Punkte von Kay auf. Sind nicht als Kritik gedacht, sondern für Simplymad als weiteren Input

    Bis vor 2 Jahren war ich viel, v.a. auf Instagram, aber auch in einigen Facebook-Hobbygruppen unterwegs. Ich konnte keine Sektionsgruppen oder sonderlich viel Aktivität in den vereinseigenen Accounts feststellen. Irgendwo gibt es wahrscheinlich Kommunikation, aber sie ist nicht für mich (einfach!) zugänglich.

    Gerade wenn man heute ein junges Publikum an Land ziehen möchte, dann halte ich das für einen wichtigen Punkt. Wenn es für die Betreuung eines Instagram-Accounts nicht reicht, dann sollte es zumindest sehr einfache Kontaktmöglichkeiten übers Web und Messenger geben. Viele junge Menschen bevorzugen Messenger

    (NB. Auch wenn ich WhatsApp und Instagram nicht leiden kann, haben das halt sehr sehr viele potentielle Vereinsmitglieder. In einem solchen Fall will ich ja die Welt nicht bekehren, sondern neue Leute mit an Bord holen. Denen kann ich dann nach dem Erstkontakt immer noch die Signal-Gruppe als Hauptwerkzeug unterjubeln)

    Es gibt im Winter die Vereinsversammlung. Wenn ich die Bilder sehe, wie sich (für mich) viel zu viele Menschen in den Raum einer örtlichen Gastwirtschaft quetschen, dann ist für mich klar, dass ich nie zu einer solchen Versammlung gehen werde.

    Eine Mitgliederversammlung ist ja erst mal ein formales Instrument, welches auch zum Socialising genutzt wird. Wenn es die einzige Veranstaltung und Kontaktmöglichkeit ist, dann wird man damit auch nur eine bestimmte Klientel erreichen und eben jede Menge potenzieller Mithelfer nicht. Ich kenn auch Menschen, die gehen da nicht hin, um nicht irgendein Amt übernehmen „zu müssen“ (übergeholfen bekommen). Trotzdem waren/sind diese Bekannten bereit Vereinsarbeit zu leisten. Die muss man also über andere Kanäle erreichen und bedienen.

    Was könnte ich mir vorstellen: Wegearbeit und Betreuung, weil ich gerne draußen bin und anpacken kann. Das wird nur nie gesucht.

    Es wird immer Menschen geben, die bereit sind etwas zu übernehmen, die aber gerne angesprochen werden möchten. Von daher wichtig aus meiner Sicht: niedrigschwelliges Kontaktangebot und so eine Art „Suche und Biete“ für Tätigkeiten im Verein. Sinnvoll auch, wenn sich jemand aus der „Kerntruppe des Vereins“ (s.o.) um die Mitglieder kümmert, neudeutsch würde ich den Community Manager nennen.

    Im Wesentlichen hat Kay das ja schon geschrieben. Ich würde das unterschreiben.

    Abschreckend fand und finde ich Organisationen, bei denen die einen Arbeit „ausdenken“ und verteilen („Vorstände“) und die anderen die Arbeit mach sollen („ein paar Freiwillige“), während Dritte nur am Meckern sind. Letzteres gerne von Vereinsmitgliedern, die mal Vorstand waren oder Menschen die zwar immer da sind, aber selbst nie mit anpacken. Als Vorstand kann man das Zusammenspiel hier natürlich zumindest gut (oder eben auch weniger gut) beeinflussen.

    Nachdem ich meine Sigma Auro Sport 80 nicht mehr vernünftig an den neuen Lenker anbringen konnte und ich auch Probleme am „überstrahlen“ der Fronttasche hatte, bin ich ebenfalls auf die Lupine Mono umgestiegen. Hängt an meiner SP-Connect-Handyhalterung unten dran. Bin mit der Lösung sehr zufrieden.

    Klar. Auf Tour mit sehr viel Bewegung (und meist Schwitzen) für mich akzeptabel. Zumal das Frühstück bei mir sehr salzarm ausfällt. Zuhause ist das zu viel Salz.
    Die (deftigen) gefriergetrockneten Mahlzeiten der diversen Hersteller haben meist auch ziemlich viel Salz. Leider. Als Alternative müsste man selber ran.

    Rhetorische Frage: Was verbirgt sich denn unter den natürlichen Aromen bei Huel? (Nein, dazu ich brauche keine Diskussion hier

    Huel habe ich auch mal „quer durch den Garten“ bestellt. Auf Tour kam davon nix mit. Ich kann das Zeug nicht ausstehen. Das ist mir alles zu überaromatisiert. Beim Blick auf die Zutatenliste wird auch klar warum: Aromen und Sucralose beim klassischen Pulver, sowie Aromen und Hefextrakt bei den deftigen Gerichten. Und davon jeweils nicht wenig. Dazu der „very british flavour“ der Gerichte - insgesamt lösten das bei mir keinerlei Nachkaufreize aus.

    Mit Lyofood war ich in der Vergangenheit sehr zufrieden, wenn es gefriergetrocknet sein musste. Davert Noodle Cups habe ich auch öfters dabei. Von den kleinen braucht‘s aber gleich zwei oder drei (bspw. 226 kcal/Einzelportion Nudeln mit Tomatensauce). Dafür gibt‘s die in DE unterwegs in einigen Supermärkten und bei dm.

    Hm, das geht doch so ziemlich überall würde ich denken und ist eher eine Frage vorausschauenden Planens, pauschalen Bezahlens oder Zulassens von Ungewissheiten?

    Könnte man Annehmen. Ist aber meiner persönlichen Erfahrung nach nicht ganz so trivial. Gerade im ländlichen Raum ist es nicht so einfach. Meist klemmt‘s beim ÖPNV und Übernachtungsmöglichkeiten. Ferienwohnungen scheiden (fast) regelmäßig raus (Mehrtagesbuchungszwang, Endreinigungskosten). Pensionen auch öfters (Mehrtagesbuchungszwang). Auch Restaurants waren auf meinen Wanderungen häufig nicht ohne weiteres nutzbar. Mal ein paar Beispiele von meiner Rheinsteigtour anno 2017. Übernachtet habe ich da auch zwischen den „offiziellen“ Etappenorten. ÖPNV ist entlang der Strecke überwiegend sehr gut. Übernachtungsmöglichkeiten in den Etappenorten zumeist gut, außerhalb muss man schauen und besser planen. Restaurants waren „überraschend“ nicht verfügbar: Betriebsferien, geschlossene Veranstaltungen, Personalmangel, ausgebucht (weil die anderen zu), hatten sehr eingeschränkte Öffnungszeiten oder lagen auf der anderen Rheinseite und waren somit öfters nicht erreichbar oder nach Betriebsende der Fähre hätte man seine Unterkunft nicht mehr erreicht..

    Insgesamt würde ich den Rheinsteig trotzdem empfehlen. Schwierig dagegen (aber nicht unmöglich)waren - zumindest wenn man Etappen-Genuss-Wandern möchte: Hoher Vogelsberg, Odenwald, Schwäbische Alb, Hunsrückhöhenzug, Pfälzer Wald Abseits des Weinsteigs. Für letztere beiden wären Übernachten im Zelt auf den Trekkingplätzen meine klare Empfehlung.

    Dass es im Massif Central diese Dienstleister gibt wunderte mich nicht. Denn ÖPNV unterwegs ist da etwas für Masochisten. Manche Orte sind noch erreichbar, aber fürs Etappenwandern war das nicht zu gebrauchen. Diese Lücke wird eben von La Malle Postale und Co. bedient.

    Gegen geringe Gebühr (=unverschämt teuer) kannst Du in der Schweiz die nationalen Routen "supported" wandern. D.h. Gepäcktransport, damit Du (pardon, der Freund) beim Abendessen im Hotel aussehen kannst wie ein Christbaum oder an der Oskar-Verleihung etc.

    Jeden Tag frische Socken und stets frisch gewaschene Garderobe ist damit kein Problem. Unter https://www.eurotrek.ch/ wirst Du geholfen. Mit Ultraleicht-Wandern hat dies IMHO wenig zu tun, auch wenn Du eigentlich nur die Bankkarte mit einem fetten Konto hintendran benötigst oder herumbuckeln musst.

    Ich war neulich, allerdings nicht zum Zwecke des Trekkings, in Aumont-Aubrac. Pilgerzwischenort an der Via Podiensis (GR 65) und konnte dort das bunte Treiben der Dienstleister „La Malle Postale“, „Compostel‘bus“ und Consorten am örtlichen Dorfbrunnen beobachten. Das Geschäft scheint nicht schlecht zu laufen. La Malle Postale bietet auch abseits der Pilgerrouten Dienste an.

    Da bin ich bei dir. Finde ich auch besser. Allerdings liess die Webseite und die Berichterstattung anderes vermuten und einige Foristen oben zu den Aussagen á la „Instagramexhibitionismus“ hinreissen.

    Zudem: wenn er wirklich Spenden eintreiben möchte, dann wäre etwas mehr Marketing vermutlich schon zweckdienlich.