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  • Es reisst leider nicht ab. Täglich grüßt das Murmeltier. Das sind nicht alle Beiträge der letzten Zeit.

    Ich glaube, man wollte eine "magische" Gewichtsgrenze einhalten und hat jetzt ein Problem mit dem Carbongestänge.

    Bei Tarptent ist gestern auch eine Querstange aufgetaucht, bei der der Einsatz nach innen gerutscht ist. Aber die Hauptbögen sind bei TT ja eigentlich Aluminium, jetzt DAC.

    Könnte auch ein "Anwenderfehler" sein. Ist mir auch schon mit dem Carbongestänge vom TT Rainbow passiert. Wenn man beim Zusammenstecken und Auseinandernehmen die Segmente durch den Zug vom Gummi zusammenschnippen lässt, knallt die dünne Cabonwandung des Elements ohne eingesetzte Hülse immer auf auf die gegenüberliegende Stelle. Dabei kann es zu Abplatzern kommen, welche sich dann weiter aufziehen. Habe das gelöst, indem die Enden mit einem dünnen Streifen Isolierband umklebt wurden.

    Dann gibt es aber sehr, sehr viele schusslige Anwender.

    Ich stelle absichtlich die meisten dieser "Anwenderfehler" nicht ein um den Beitrag nicht zu fluten.

    Ich komme für mich zu dem Urteil, das Gestänge ist Schrott.

    Auf diesem Bild ist wieder die Hülse ins Gestänge gerutscht, wohl aufgrund schlechter Verklebung.

  • Wenn man beim Zusammenstecken und Auseinandernehmen die Segmente durch den Zug vom Gummi zusammenschnippen lässt, knallt die dünne Cabonwandung des Elements ohne eingesetzte Hülse immer auf auf die gegenüberliegende Stelle. Dabei kann es zu Abplatzern kommen, welche sich dann weiter aufziehen. Habe das gelöst, indem die Enden mit einem dünnen Streifen Isolierband umklebt wurden.

    Sowas passiert halt, wenn man ein Gestänge mit Gummischüren verbindet. Jeder, der einmal eine Kuppel mit Handschuhen aufgebaut hat, weiß eine halbwegs stramme Verbindung über die Gummischnur zu schätzen.
    Derartige „Behelfs-Möglichkeiten“, um das Design anwendungsfreundlicher zu gestalten, finde ich ja immer spannend. Aber eigentlich sollte ein funktionelles Design vom Hersteller kommen.
    Wenn solche Konstruktions- und Produktionsfehler nicht vom Designer im Vorfeld durch eigene Tests oder kompetente Beratung gelöst werden, ist das für mich ein mangelhaftes Produkt. Eigentlich ist man bei diesem Zelt immer noch in einem (fortgeschrittenem) Prototyp-Stadium.

    Seit einigen Jahren ist es offensichtlich üblich, während der Testphase schon die erste Charge zu produzieren und bei der Weiterentwicklung die Kunden mit einzubinden. ;) Scheinbar ist dieses Konzept erfolgreich, da sich durch „gutes“ Marketing vieles zurechtbiegen lässt und bestenfalls am Ende ein brauchbares Produkt herauskommt.

    VG. -wilbo-

  • Ich habe eins der ersten DCF Tarptents Rainbows gehabt und vielleicht bin ich zu Doof aber ich hatte ständig carbonsplitter in den Fingern.

    letztlich hab ich x Segmente abgeklebt dann gings kaputt in den Pyrenäen und jetzt nehm ich das aus Alu einfach die paar Gramm sparen und ein Gestänge haben dem ich nicht traue bzw. dem Material ist es nicht wert.

  • letztlich hab ich x Segmente abgeklebt dann gings kaputt in den Pyrenäen und jetzt nehm ich das aus Alu einfach die paar Gramm sparen und ein Gestänge haben dem ich nicht traue bzw. dem Material ist es nicht wert.


    Die Querstange des Rainbow wurde bereits mal in einem anderen Forum diskutiert. Geliefert wird Carbon.

    Auf einen Rat hin habe ich die Stange gegen eine aus 8,6 mm Easton-Alu ersetzt. Sie ist jetzt dadrch auch ein bisschen stärker im Durchmesser. Das 8,6 mm hatte ich einfach noch hier.

    Die Ersparnis, bzw.Differenz, ist wirklich gering.

    Und so werde ich auch die beiden Streben des Dipole gegen Alu tauschen. Mir ist es die paar Gramm Wert.

  • letztlich hab ich x Segmente abgeklebt dann gings kaputt in den Pyrenäen und jetzt nehm ich das aus Alu einfach die paar Gramm sparen und ein Gestänge haben dem ich nicht traue bzw. dem Material ist es nicht wert.

    Und so werde ich auch die beiden Streben des Dipole gegen Alu tauschen. Mir ist es die paar Gramm Wert.

    Warum den das? Denkst Du es könnte eine Situation auftreten, in der es auf die Stabilität dieser Streben ankommen könnte? Oder meinst Du einfach das generelle Handling dieser Streben? Für mich war das Material dort das geringste Problem.

  • letztlich hab ich x Segmente abgeklebt dann gings kaputt in den Pyrenäen und jetzt nehm ich das aus Alu einfach die paar Gramm sparen und ein Gestänge haben dem ich nicht traue bzw. dem Material ist es nicht wert.

    Und so werde ich auch die beiden Streben des Dipole gegen Alu tauschen. Mir ist es die paar Gramm Wert.

    Warum den das? Denkst Du es könnte eine Situation auftreten, in der es auf die Stabilität dieser Streben ankommen könnte? Oder meinst Du einfach das generelle Handling dieser Streben? Für mich war das Material dort das geringste Problem.

    Falls das an mich gerichtet ist:

    Das Alu ist einfach zuverlässig. Und die paar Gramm zu verschmerzen. Gäbe es die Auswahl hätte ich direkt Alu von Tarptent bestellt. Zudem brauche ich nur noch eine Strebe, denn die Querstange des Rainbow hat die gleichen Abmessungen wie das Dipole 1 DW.

  • Ich habe eins der ersten DCF Tarptents Rainbows gehabt und vielleicht bin ich zu Doof aber ich hatte ständig carbonsplitter in den Fingern.

    letztlich hab ich x Segmente abgeklebt dann gings kaputt in den Pyrenäen und jetzt nehm ich das aus Alu einfach die paar Gramm sparen und ein Gestänge haben dem ich nicht traue bzw. dem Material ist es nicht wert.

    Ich hatte ebenfalls die erste Version des Rainbow Li 1P mit Carbongestänge.

    Beim dritten Probeaufbau im Wohnzimmer ist es dann passiert: Beim Entfalten der Carbonstange ist das Ende eines Segments unbemerkt wohl nicht vollständig in die Aluhülse des anschließenden Segments gerutscht. Beim folgenden Biegen des Gestänges machte es Knack und das sich nicht vollständig in der Aluhülse befindliche Stangenende ist rausgerutscht und dabei aufgebrochen, bzw. war vom Ende längs eingerissen auf ca. 2-3 cm.

    Klar, letztlich ist das ein Anwenderfehler und seitdem habe ich beim Zusammenbau der Stange peinlich genau darauf geachtet, dass alle Segmente vollständig verbunden sind und es gab keine weiteren solcher Vorfälle.

    Ich habe von Henry anstandslos ein Ersatzsegment erhalten. Mein Vertrauen in das dünne Carbongestänge hat sich dadurch aber nicht verbessert. Zudem hatte ich, wie Stoffelito öfter Carbonsplitter in den Fingern welche sich von den Stangenenden abschälten.

    Hat nicht MSR auch die Carbon Reflex Serie (Hubba Variante mit Carbongestänge) wieder eingestellt, wegen zu vieler Reklamationen?

    Im Fazit würde ich mittlerweile eher zu leichtem Aluminium greifen ..

  • Zudem hatte ich, wie Stoffelito öfter Carbonsplitter in den Fingern welche sich von den Stangenenden abschälten.

    Ja, die Trennstellen von Carbonröhren sind meist nicht nachbehandelt. Dann passiert so etwas. Mit etwas Sekundenkleber, oder besser Epoxidharz ,lässt sich dies Problem leicht beherrschen.

    Das ist aber ein grundsätzliches Problem von Faserverbundwerkstoffen, in allen Bereichen, für Endkunden . Da wird sich einfach der letzte Arbeitsschritt gespart.

    Skills are cheap - Passion is priceless

  • Hat nicht MSR auch die Carbon Reflex Serie (Hubba Variante mit Carbongestänge) wieder eingestellt, wegen zu vieler Reklamationen?

    Mir hat MSR bzw. Cascade Designs auf Reklamation der gebrochenen Carbon-Querstange kommentarlos eine Alustange geschickt.

    Sehr kulanter Support, auch Jahre nach dem Kauf noch kostenlos Ersatz.

  • Ich erinnere mich auch noch an dieses Carbonstöckchen-Debakel beim Zpacks Plaxamid von 2019 bis etwa 21 - dann kam das Plex Solo als Nachfolger...

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Bislang scheint es keine Lösung zu geben beim Carbon - Dilemma.

    Trotzdem scheint es bereits wieder ausverkauft zu sein.

    Die Querstange aus DAC NFL dürfte vielleicht 5 Gramn schwerer sein. Aus Easton 8,6 mm (wie die Hauptstange des Rainbow) beträgt die Differenz 10 Gramm plus.

    Einmal editiert, zuletzt von Carsten K. (24. Juli 2025 um 21:10)

  • Gerade auf diesem Campingplatz hat das Zelt mal so garnix verloren. Wenn's da mal abgeht, kann er das Zelt so gut abspannen wie er will, das ist schneller platt, als man "X-Dome" sagen kann.


    Aus einem anderen Forum habe ich Berichte über die Gegend gelesen und schätze das auch so ein.

    Dazu kommt für mich noch die Frage, wie man da ein Zelt noch aufgebaut bekommt wenn der Wind schon Fahrt aufgenommen hat.

    Ich hoffe die Fanboys posten dann auch die Reste des Zelts wenn sie damit davonschlappen um potentielle Nachahmer über den Ausgang zu informieren.

  • Beim dritten Probeaufbau im Wohnzimmer ist es dann passiert: Beim Entfalten der Carbonstange ist das Ende eines Segments unbemerkt wohl nicht vollständig in die Aluhülse des anschließenden Segments gerutscht. Beim folgenden Biegen des Gestänges machte es Knack und das sich nicht vollständig in der Aluhülse befindliche Stangenende ist rausgerutscht und dabei aufgebrochen, bzw. war vom Ende längs eingerissen auf ca. 2-3 cm.

    Das ist mir auch bei einer Alustange schon passiert. Ist also kein carbpnspezifisches Problem. Bei Alustangen gibt es dann aber die Möglichleit das betroffene Stück ans Ende des Stabes zu packen, die Bruchstücke wieder einzupassen, Bierdosenblech rum und mit Leukotape zu schienen. Hält so schon seit 10 Jahren.

  • Solange wir uns hier einig sind, dass so ein Zelt auf Island oder im Sarek nix zu suchen hat, ist ja alles gut.

    Freunde von mir haben auf besagtem Platz auf Island auch einen Sturm durchlebt und am nächsten Morgen war deren Allak das einzige Zelt, das noch stand. Aber natürlich hätte es ein 1kg US thruhiker Zelt auch getan, wenn man nur genügend Abspanleinen benutzt. 🤦‍♂️

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