Beiträge von Breaze

    Ah, das habe ich dann tatsächlich falsch verstanden!
    Ich dachte die Aktivierungsgebühr fällt jedes Mal erneut an, wenn ich den "Enabled" Tarif deaktiviere.

    Solange du innerhalb eines Jahres wieder aktivierst, fällt keine erneute Aktivierungsgebühr an. Erst, wenn die Deaktivierung länger als ein Jahr war. Glaube, das ist neu.

    Bei längerer Nichtbebenutzung buchst du also alle 12 Monate einen Monat Enabled-Tarif zu 9,90 € , das war's dann an Kosten.

    Moin,

    da du Arc Haul (ohne Ultra) schreibst - hast du evtl. noch das alte Modell mit den Carbon-Rundstäben im Rahmen? Diese musste man aktiv biegen, um den Rahmen in die richtige Bogenform zu bringen. Mittlerweile setzt Z-Packs hier nur noch vorgebogenene Vierkant-Stäbe für den Rahmen ein, diese sind deutlich stabiler.

    Dann wäre es ein einfacher Hack, diese alten Rundstäbe gegen die vorgebogenen und stabileren Vierkantstäbe zu ersetzen. Diese einfache Maßnahme verbessert die Lastübertragung erheblich.

    Replacement Pre-curved Arc Stay - Medium 20
    These replacement pre-curved vertical stays fit our Arc Haul Ultra, Arc Zip Ultra, and discontinued Arc Air and Arc Air Zip Backpacks. You may also want to…
    zpacks.com

    Zu den Gurten kann ich nichts sagen, meine liefen problemlos. Vielleicht hilft Silikonspray?

    Ich fand den Arc Haul bei Beladung über 10Kg leider auch nie so komfortabel, wie ich es mir gewünscht hätte. Finde es spannend, dass du den rahmenlosen Attila sogar komfortabler findest. Bei welchem Gewicht denn? Ich hatte einen der ersten Attilas damals und war damit auch immer zufrieden bei ca. 8- max. 12 Kg.

    Die Wegführung über Asphalt wurde hier ja auch schon kritisch angemerkt. Aber auf 1200 Km über Radwege muss man erst mal kommen?!? :/;(

    Immerhin ist JW offen für eine neue Wegführung.

    Von Laurens Patreonseite:

    (...) busy campgrounds with 6 PM check-in cutoffs that cut our hiking days short, poor sleep, and €25 per tent per night just to pitch in our own gear. (...)

    Klingt so schön vertraut nach deutschen Campingplätzen ^^

    Da das Schlafen im Wald quasi verboten, auch in Hütten idR nicht erlaubt und auch die wachsende Anzahl an (oft ausgebuchten) Trekkingcamps den Bedarf nicht deckt, bin ich gespannt wie sie das ändern wollen.

    Ein 1Nite Tent Netz entlang des Weges wäre cool.

    Ich finde die Funktion, die Luftmatte einfach aufgepustet lassen zu können, richtig gut. Spart Zeit und Gewicht von Pumpe/Pumpsack - ein UL-Hack, der hier bisher noch nicht aufkam. Fast& Light eben.

    Auch die Idee mit dem 30 L Pack im Deckelfach zur Organisation finde ich großartig. Ebenso das 80 + 24 L Daypack im Hauptfach und die Möglichkeit der Stauraumerweiterung durch das Anbringen weiterer Rucksäcke außen.

    Hier wurde an alles gedacht!

    Wenn JW sich im Bereich Thruhiking aufstellen will, könnten sie ja damit anfangen, Produkte für Thruhiker zu entwerfen, als Sponsor auftreten, bestehende Wege unterstützen oder kleinere Wanderevents auf die Beine stellen.

    Exakt das tut JW gerade...und zwar alles...

    Na, das ist doch schön und gut.

    Ich finde das grundsätzlich ein tolles Projekt. Und natürlich ist das nur meine Meinung, aber der Name fällt für mich unter unangenehme Werbung. Bin gespannt, wie eine Beschilderung aussieht.

    Ich empfinde neben den überzogenen, ja fast lächerlich wirkenden, KI-Werbetexten, die für mich keinerlei Authentizität vermitteln, vor allem den offensiven Marken-Trailname als daneben. Bei großen Sportstadien ja schon lange etabliert und unschön genug, passt das für mein Empfinden bei Wanderwegen überhaupt nicht. Hauptakteure sind Natur, Landschaft, Region, Kultur, Historie - und so auch die Tradition der Benennung von Wegen bisher. Wie vermessen, dort einen kapitalistischen Markenstempel draufzusetzen.

    Wenn JW sich im Bereich Thruhiking aufstellen will, könnten sie ja damit anfangen, Produkte für Thruhiker zu entwerfen, als Sponsor auftreten, bestehende Wege unterstützen oder kleinere Wanderevents auf die Beine stellen.

    Aber praktisch aus dem Nichts heraus einen Fernwanderweg etablieren zu wollen, der den eigenen Markennamen trägt? Beschilderung wird dann das Markenlogo? Nee, also wirklich nicht.

    Jep, meinte das mit den Bändern auch eher +1

    Hab den Post gefunden, im blauen Diktaturforum von 2020. Frag mich nicht, warum ich das noch im Kopf hatte, die Formulierung ist irgendwie hängen geblieben. ^^

    " (...) Hab nen WM Nanolite mit 38F (also so +3ºC) Rating und nen Yeti VIB 400 mit +2º Comfort bzw -3º Comfort Limit. Und wenn ich die zwei jetzt vergleiche, Loft hin oder her, mit dem Nanolite hab ich mir bei -2º den Arsch dermaßen abgefroren, dass alles zu spät war. Nur mal so, ein persönlicher Eindruck. Klar, da liegen auch 350g dazwischen. Ist mir schon auch bewusst.(...)"

    Dann das alte Modell?

    Ah, ok, danke! Im Netz findet man absolut keine Details vom Gurtsystem, da freut man sich über Erfahrungen aus erster Hand. Das deiner „nur“ noch bis ca. 10 Grad funktioniert und das auch nur mit viel Klamotte, lässt mich jetzt allerdings zögern. Der soll im Juni mit in die Alpen…

    Das hat sich auch geändert. Früher (erste Version, 308g, Produktionsfehler) waren das nur so ganz dünne Schnürchen. Jetzt sind es Bänder mit Clips.

    Seit dem Austausch finde ich den angegebenen Komfortbereich zutreffend. Hab auch schon bei leichten Minusgraden drin geschlafen (mit allen Klamotten) und es war ok, hab trotzdem halbwegs gut geschlafen.

    Ich hatte schon das System mit Bändern und Schnalle.. ist dennoch durchgerutscht.

    Hattest du nicht mal von einer Nacht bei -2 °C im Nanolite berichtet, bei der du so gefroren hast, das "alles zu spät war" .. ?

    Ich bin mit dem Verschlusssystem vom WM Astralite nicht klar gekommen. Vielleicht auch ein Anwenderfehler, aber bei mir ist das Gummiband unter leichtem Zug immer durch das Plastikteil durchgerutscht, egal wie ich es durch gefädelt habe.

    Ich hatte hiermit weder bei meinem Cumulus-Quilt, noch mit meinem Enlightened Equipment Quilt jemals Probleme.

    Daher ging der Astralite zurück und es wurde ein Megalite, mit dem ich super happy bin.

    Die Angaben von Exped zur vorherigen Version der Ultra 5R stimmten bei meiner Matte auch fast, ich meine es waren 20 g Abweichung der Matte vom beworbenen Gewicht.

    Und die neuen NXT hatten doch tatsächlich auch "nur" in diesem Bereich Abweichung nach oben im Vergleich zum Vorgängermodell.

    Schade ist dennoch, dass es nicht einfach mal auf 10g stimmt. Ob Fertigungstoleranzen oder System.. die Antwort liegt nah.

    Die Matten von Exped sind sehr bequem, aufgrund der Längskammern , erhöhten Außenkammern und vor allem des stretchigen Polyesterstoffs. Dieser ist nicht so glatt wie das Nylon der XLite und passt sich besser an durch den Stretch. Beides zusammen sorgt in meiner Wahrnehmung für deutlich verbesserten Komfort. Man rutscht weniger und liegt bequemer.

    Ein echtes Thema ist aber der 20D Stoff. Für mich letztlich zu unsicher. Bin gerade bei der Tensor All Season mit 40D unten .. das ist die Schmerzgrenze. Die 70D der XTherm sind für ausgesetztere Touren auch fein. Mit leichten Abstrichen im Komfort kann ich dann leben.

    Auf deine Fragen gibt es so viele Antworten und Faktoren wie Sand am Meer:

    Quilt-Liebhaber, Schlafsackschwörer, 200g Daune passt, 450g Daune ist zu kalt, WM hat die einzig wahre Daune, Cumulus ist Kernschrott, dies ist zu schmal, jenes ist zu schwer, Außenstoff, Innenstoff, Befestigungssystem, Isomatte, Balaklava, Schlafklamotten, Loft, Rückenschläfer, Seitenschläfer, Draft, .. apropos Draft: Zenbivy gibt's auch noch.. oder die günstige Alternative von Rockfront)..

    Tatsächlich ist mMn der einzige Weg, es einfach auszuprobieren. Falls du merkst, es passt nicht, verkaufst du das Teil hier oder auf Kleinanzeigen wieder.

    Mein Fazit mit Quilt und Schlafsack: Quilt find ich toll - aber nur über der Frostgrenze und immer in der wide Version - dann habe ich genug Bewegungsfreiheit und wenig Draft. Fußbox geschlossen ist simpler und leichter, ich brauche sie nie offen. Befestigungssystem von EE funktioniert für mich gut.

    Unter 2-3 Grad nur im Schlafsack, hier der WM Megalite mit extra Daune. Genug Bewegungsfreiheit und ich liebe die Option, über Reißverschluss und Kapuze zu regulieren. Abends ist es oft milder .. nachts/morgens wird es kalt - dann ziehe ich den Reißverschluss hoch und die Kapuze zu und bin von Kopf bis Fuß in einem komplett geschlossenen, warmen Kokon .. egal, wie ich mich drehe.

    Zu deinen Produkten, beide hatte ich schon im Einsatz:

    Der Cumulus X-Lite ist super leicht, aber sehr schmal. Würde ich heute eine Nummer breiter nehmen. Reißverschluss in voller Länge und 5mm statt 3mm - der verhakt sich ständig im Stoff. Die 300er Version reichte mir bis 2-3 Grad da wurde es kühl. Die Kapuze ist minimalistisch.

    Wurde ersetzt vom EE Enigma 30f in wide

    Der WM Astralite ist auch ein gutes Produkt, bei mir aber schon beim Testen wegen des unausgereiften Befestigungssystems rausgeflogen.

    Wurde ersetzt vom Megalite.

    Kaufe und verkaufen seit über 10 Jahren auf Kleinanzeigen.. mittlerweile knapp 80 Artikel verkauft und vermutlich ähnlich viele gekauft. Wanderkram, Sportartikel, Brettspiele, auch mal Elektronik (eine Fenix 7), Kinderspielzeug, Winterjacke, Möbel, usw.

    Bevorzugt Abholung, Zahlung bei Versand immer nur mit PayPal F&F, alles andere lehne ich ab. Dem Käuferschutz traue ich als Käufer nicht und erst recht nicht als Verkäufer. Wenn ich das für meine Sicherheit bräuchte, würde ich lieber gar nicht (ver-)kaufen.

    Checke Profil, Preis, sonstige Ware, Mailkontakt. Bei der Fenix besonders gründlich, bis das Bauchgefühl stimmte - war ein top Kauf.

    Ich hatte bisher keinen einzigen Betrugsfall.

    Habe allerdings auch schon etliche Anzeigen gemeldet, meist werden diese dann auch von Kleinanzeigen gelöscht. Also erhöhte Vorsicht ist definitiv angebracht. Bei größeren Beträgen nur per Abholung. Aber es gibt eben auch viele seriöse Anbieter dort.

    Jetzt lese ich doch schon zum zweiten Mal Pyrotechnik für besseren Schlaf und denke kurz "Was zur Hölle...?!? :/

    On Topic: Bei mir haben Atemtechniken, Zählen und autogenes Training nicht geklappt. Ich meine, das erfordert häufig etwas Training und gelingt nicht sofort. Die Ausdauer dazu fehlte mir dann.

    Da ich auch einen leichten Schlaf habe und auf Tour schlecht einschlafe, nehme ich mittlerweile immer ein paar Tabletten Melatonin mit. Wiegt quasi nichts, hilft mir aber sehr. Dies,.ein paar Oropax, ein bequemes Kissen, eine breite Matte und ein Quilt in wide .. so geht es dann mittlerweile ganz passabel mit dem Schlaf.

    Ich kann mich da nur anschließen. Bin den Soonwaldsteig zweimal Anfang April ohne Trekkingcamps gelaufen. Das passt schon, es findet sich immer irgendwo ein Platz. Zur Not muss man noch ein paar Kilometer laufen. Hochsitze beachten, es knallte mal, als ich zu nah dran lag.

    Wasser ist auch kein Problem. Nochmal der Hinweis auf das Netz der offenen Wasserhähne, zusätzlich zur Tankstelle und einigen vorhandenen natürlichen Wasserquellen.

    Für die (neue) Teufelshütte brauchst du kein Zelt, diese hat einen Schlafboden. Alternativ auch eine überdachte Terrasse. Ansonsten ist ein freistehendes Zelt sehr hilfreich, wenn du dich nicht einfach ohne in die Hütten legen willst.

    63 Km in 1,5 Tagen ist mit etwas Ausdauer gut machbar, nur mit dem Tageslicht könnte es knapp werden. Eine Kopflampe ist im Herbst ja ohnehin obligatorisch. Die Wege bieten, wie üblich im deutschen Mittelgebirge, bis auf wenige kurze Passage technisch keinerlei Schwierigkeiten.

    Ich habe eins der ersten DCF Tarptents Rainbows gehabt und vielleicht bin ich zu Doof aber ich hatte ständig carbonsplitter in den Fingern.

    letztlich hab ich x Segmente abgeklebt dann gings kaputt in den Pyrenäen und jetzt nehm ich das aus Alu einfach die paar Gramm sparen und ein Gestänge haben dem ich nicht traue bzw. dem Material ist es nicht wert.

    Ich hatte ebenfalls die erste Version des Rainbow Li 1P mit Carbongestänge.

    Beim dritten Probeaufbau im Wohnzimmer ist es dann passiert: Beim Entfalten der Carbonstange ist das Ende eines Segments unbemerkt wohl nicht vollständig in die Aluhülse des anschließenden Segments gerutscht. Beim folgenden Biegen des Gestänges machte es Knack und das sich nicht vollständig in der Aluhülse befindliche Stangenende ist rausgerutscht und dabei aufgebrochen, bzw. war vom Ende längs eingerissen auf ca. 2-3 cm.

    Klar, letztlich ist das ein Anwenderfehler und seitdem habe ich beim Zusammenbau der Stange peinlich genau darauf geachtet, dass alle Segmente vollständig verbunden sind und es gab keine weiteren solcher Vorfälle.

    Ich habe von Henry anstandslos ein Ersatzsegment erhalten. Mein Vertrauen in das dünne Carbongestänge hat sich dadurch aber nicht verbessert. Zudem hatte ich, wie Stoffelito öfter Carbonsplitter in den Fingern welche sich von den Stangenenden abschälten.

    Hat nicht MSR auch die Carbon Reflex Serie (Hubba Variante mit Carbongestänge) wieder eingestellt, wegen zu vieler Reklamationen?

    Im Fazit würde ich mittlerweile eher zu leichtem Aluminium greifen ..