Den Aufbau selber habe ich auch nach zweimal anschauen nicht gecheckt. Das mit dem Stab auf der Seite ist jetzt nichts neues. Etwas schräg gestellte Stäbe sind jabei kleinen Pyramiden fast schon usus. Wie wilbo richtig bemerkt hat geht, je schräger der stab steht die Belastung sehr ungleich auf die übrigen Heringe. Bei Stäben die sogar auf der Tarpaussenkante stehen wird der Zug senkrecht zur Zeltseite vollständig von der Abspannung gehalten. Statisch ist das, sagen wir Mal, "gewagt". Ist der Stab so dick wie im Video, dann kann man den auch innen rein stellen und die Stoffbahn dann so am durchhängen hindern. Das Fußende des Zeltes wird nicht gut gezeigt, ich vermute dass man da sehr leicht mit dem Schlafsäcke an die Zeltbahn kommt da das Dach da sehr flach verläuft.
Beiträge von Christian Wagner
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Ich bin auch noch im Team Halb- und Viertelkreise, bin mir aber auch ziemlich sicher dass es letztendlich egal ist.
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wenn man bedenkt das man so 8kg darin ohne Probleme tragen könnte
Also 8 kg kann man, überspitzt gesagt, auch in einem Kartoffelsack ohne Probleme tragen. Solche Rucksackgewichte um die 300 gr. haben wir schon vor 15-20 Jahren deutlich unterboten. Das haut doch nicht wirklich vom Hocker.
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Aber vielleicht hast Du einmal (experimentell) die gerade Gewebekante in die Tarp-Diagonale gebaut?
So experimentierfreudig bin ich eigentlich gar nicht. Ich orientiere mich da meist sehr an dem was die Allgemeinheit so fabriziert und wenn ich da keinen krassen Handlungsbedarf sehe das anders zu machen dann bleibe ich beim Bewährten. Es gibt z. B. keinen mir bekannten Hersteller von Pyramidenzelten der den Fadenverlauf anders als parallel zur unteren Kante hat und dann in den Ecken Nähte in der Diagonalen (Ausnahme evtl. Golite Shangri- La, aber das kann ich nur vermuten). Diese sehen straffer aus, anders als bei dem Halbpyramidenaufbau eines Rechtecktarps, weil ein gewisser Catenary Cut mit reingeschnitten wird. Das ist dann auch schnittiger, aber der Verlust an Kopffreiheit ist dann schon fix mit drinnen. Beim Flat Tarp kann man die Kanten dann mit Liftern noch rausziehen, aber wozu? Wenn es kachelt, dann baut man sein Rechtecktarp eben anders auf (superflaches Firstzelt etc.).
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Ist das mit einem simplen rechteckigen Schnitt rein physikalisch nicht hin zu bekommen?
Das ist bei Rechtecktarps die in diversen Konfigurationen aufgebaut werden können fast unvermeidlich dass man in der Diagonalen keine ordentliche Spannung auf den Stoff bekommt. Bei schrägem Fadenverlauf verschränken sich die Webfäden zueinander und der Stoff längt sich. Gerade die Silikonbeschichteten sind davon betroffen. PU- beschichtet Stoffe sind da um einiges dimensionsstabiler. Meist ist es aber eh nur eine optische Sache. Dicht sind die modernen Tarpstoffe allemal.
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Bei 150 gr. für einen Nierenwärmer legt ihr nochmal eine Tafel Schokolade drauf und ihr könnt einen Sommerquillt zusätzlich einpacken. Der macht dann aber halt auch richtig viel mehr warm. Denkt immer daran: isolieren tut die Luft die in dem Teil enthalten ist, nicht das Teil selbst. Viel günstiger als ein high end Sommerquilt ist das von Schwarzwaldine genannte MUT. Das hat im Vergleich zum Nierenwärmer ungleich mehr Volumen, und zwei davon ergeben eine ordentliche Weste bzw. einen, im Vergleich zum Nierenwärmer, riesigen Miniquilt.
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Im Prinzip könnte man also auch mit einem Duschvorhang wandern gehen ...
Macht er ja auch. Am südlichen PCT hatte er mal nur so einen gear swifts Rechteckponcho dabei gehabt. It never rains in California...
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Man kann im Feld ja auch erstmal die kaputten Litzen vollständig abprokeln, den Zug wieder einbauen und weiterfahren.
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Warum die Flaschen partout unten befestigt werden sollen verstehe ich nicht so ganz. Du verschenkst Bodenfreiheit und ein Gegengewicht ist es ja auch nicht wirklich, dafür müssten die ja hinter der Achse befestigt werden. Bleibt alleine die Erniedrigung des Schwerpunktes. Da stellt sich aber die Frage ob das wirklich sein muss. HTH.
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Vielleicht schreibt ihr einfach hin was es ist. Ein Foto von der Packung ist in so einem Megathread sinnfrei da nicht suchbar.
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Mit Edding draufmalen. Wiegt auch nix.
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Nice! Wie hast du denn den Boden konstruiert?
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Sole mate - phantastisch!

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Beim Rucksacknähen neulich habe ich die gemeine Stecknadel für mich wiederentdeckt damit geht alles viel entspannter und einfacher. Vereinfachte Kappnaht geht so wie auf meiner Seite beschrieben.
Flusslinie.de
Wer zu faul ist 2x3 m Naht aufzutrennen, der schnippelt sie einfach raus und hat dann ein 5 cm schmäleres, äh, will sagen, leichteres Tarp.
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Hatten wir die schon?
https://microdose-gear.com/products/ounce-design-version-2/
finde das Tarpdesigne cool oder gibt es ähnliches aus EU vllt auch günstige?
Das hatten wir u. A. hier schon einmal.
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Vielleicht weiß ja Christian Wagnerin welche Richtung die Stichlöcher weisen, nach oben oder unten?
Nö, weiß ich nicht. Das hat denke ich auch nur sekundär was mit Aussen- und Innenseite zu tun, sonder eher etwas damit wie der Produzent jetzt seinen Stoff in die Maschine wickelt.
Der Stoff selber ist dick beidseitig beschichtet. Ich habe dann auch schon verwendet. Da gab es aus der Erinnerung heraus jetzt keine zwei krass verschiedenen Seiten. Happy sewing.
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und drauf kommen, dass es mit besser gewesen wäre.
Die Stories sind dann hinterher auch besser.

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Echte Kappnähte haben den Vorteil dass man sie praktisch niemals komplett aufgezogen bekommt. Wenn du zu Hause in Ruhe die Nahtzugabe einmal umgeschlagen bekommst dann wäre das also prima.
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Nice! Ohne Boden und mit einer Schneeschaufel ist so etwas ein Palast.
Hast du da mal grobe Abmessungen parat?
BTW: So als A- frame Längsliegernutzer, das Abris d' Olivier kennst du?