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  • Hintergrund - ich überlege mir schon länger was UL freistehendes für Sand und harte Böden ohne Inner

    Du weißt schon, dass man besonders die sogenannten "ultraleicht-Kuppeln" gut abspannen sollte. ;)
    Dabei ist eine feste Verbindung vom Fly mit dem Gestänge wichtig. Sonst drückt Dir der Wind das Innengestänge einfach zu Seite weg.

    wilbo der Gedanke könnte aber durchaus spannend sein mit Zelten, die nen außenliegendes Gestänge haben, wie z.B. Durston Gear (X-Dome) oder Tarptent (Arcdome).

  • ... der Gedanke könnte aber durchaus spannend sein mit Zelten, die nen außenliegendes Gestänge haben, ...

    Ich habe das schon länger auf dem Zettel, nur bleibt selbst beim Fly plus Gestänge, plus Heringe ein solides Grundgewicht über.

    Durston Gear (X-Dome)

    Wenn schon Kuppel, dann würde ich die auch gerne mal bei Starkwind aufbauen können. ;)

  • ... der Gedanke könnte aber durchaus spannend sein mit Zelten, die nen außenliegendes Gestänge haben, ...

    Ich habe das schon länger auf dem Zettel, nur bleibt selbst beim Fly plus Gestänge, plus Heringe ein solides Grundgewicht über.

    Durston Gear (X-Dome)

    Wenn schon Kuppel, dann würde ich die auch gerne mal bei Starkwind aufbauen können. ;)

    wilbo ja, freistehend is natürlich immer mit nem gewissen Eigengewicht verbunden, aber dafür bietet es eben maximale Flexibilität bei der Schlafplatzwahl, finde ich zumindest. Vorallem für sehr windige Regionen, oder eben sehr exponierte Plätze is das einfach cool und macht Spaß. ^^

  • Das wäre praktisch eine einwandige Kuppel. Da landet man schnell bei 1 kg…..! Häringe braucht man zum sichern auch! Ich habe da auch schon drüber nachgedacht, aber keinen Vorteil zur Tarpplane sehen können. Da bin ich mit Paddel oder Trekkingstöcken zum aufspannen deutlich leichter und flexibler…….

    https://liteway.equipment/x2-tent

    Ich hätte mir erlaub die Freisteher Diskussion hier auszulagern:

    WonderBär
    12. September 2026 um 19:42
  • Ich habe mir überlegt für mein Tarptent Stratospire selbst ein Groundsheet zu machen, in dem die Apsiden auch enthalten sind. Also die Form vom Aussenzelt mit trockenem Platz zum Rucksack abstellen.

    Da ich sowas aber noch von keiner Firma gesehen hab, vermute ich, dass ich irgendwas nicht bedacht habe und das das ein Blödsinn sein könnte. Die paar Gramm mehr nehme ich in Kauf, wenn das alles ist, was dagegen spricht.

    Ich bitte um Eure Gedanken!

  • Für UL-Zelte lohnt es sich nicht. Die Glamper :P nehmen gleich das Inner mit Bathtub floor. Die Puristen schlafen auf Polycro o.ä..

    Pass halt auf, dass Dein groundsheet deutlich kleiner als das Zelt ist (sonst ist der Regen doch im Zelt) und nicht allzu schwer wird. ;)

  • Ich habe mir überlegt für mein Tarptent Stratospire selbst ein Groundsheet zu machen, in dem die Apsiden auch enthalten sind. Also die Form vom Aussenzelt mit trockenem Platz zum Rucksack abstellen.

    Da ich sowas aber noch von keiner Firma gesehen hab, vermute ich, dass ich irgendwas nicht bedacht habe und das das ein Blödsinn sein könnte. Die paar Gramm mehr nehme ich in Kauf, wenn das alles ist, was dagegen spricht.

    Ich bitte um Eure Gedanken!

    Doch, das gibt es schon, z.B. von Big Agnes gibt es beides, mit Apside und ohne. Ich oute mich dann mal als Glamper, weil ich das ziemlich praktisch finde (und Kondens reduziert).


  • Die UL-Lehrmeinung dazu dürfte ungefähr so sein : Wenn schon ein richtiges Zelt mit eingebautem Boden, dann reicht der doch. Tarptent hat eine große Erfahrung und verbaut - denke ich mal - keinen Mist als Boden. Das geht ohne Extra-Unterlage. Recht haben sie, es kann aber auch Gründe für eine Unterlage geben - jedenfalls manchmal. Die Diskussion darüber dürfte herrlich weit gehen.

    Aber das ist ja keine Antwort auf deine Frage. Drum: Wir haben für unseren stabilen Schlechtwetter-Bunker eine Unterlage, die die Apsis mit abdeckt. Man trägt weniger Dreck und Matsch ins Innenzelt, legt den nassen Krempel nicht im Dreck ab. Das kann sich lohnen, wenn das Zelt nicht nur für 8 Stunden über Nacht steht und der Raum im Innenzelt begrenzt ist für zwei…

    Auf jeden Fall, wenn du eine Unterlage drunterlegst, beachte den Hinweis von fettewalze . Sonst hast du ganz schnell eine Pfütze auf deiner schönen Unterlage

    Huch - wenn ich von unserem schweren Zelt schreibe, denke ich tatsächlich „Außenzelt“ und „Unterlage“, nicht Fly und Groundsheet🤷‍♀️

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Wir haben in beiden Absiden jeweils ein Stück X-Mat in 50x100cm liegen. Das ist ein Luxus-Vorzeltteppich, durch den man viel bequemer aus dem Zelt kommt. Tagsüber ist das als Sitzmatte praktisch oder als Versteifung des Rucksacks.

    Mir kommt der Boden vom Stratospire gar nicht so wahnsinnig empfindlich vor, so dass ich über ein Groundsheet noch nie ernsthaft nachgedacht habe.

  • Ich bin erst am Übergang von Glamper zu UL, mein altes Zelt hatte 8Kg. Das groundsheet ist wegen der Anfängerpanik, die vergeht vielleicht noch. :S

    Das mit dem Kondensation reduzieren war tatsächlich auch ein Gedanke, weil der Biwagplatz, wo ich wahrschenilich am öftesten sein werde laut Einheimischen "das feuchteste und kälteste Eck der Kalkalpen ist". Ich war faszieniert wie nass das Zelt innen dort neben dem Bach wird.

    Danke auf jeden Fall für Eure Rückmeldungen!

  • Bei meinem Hilleberg Akto deckt das Groundsheet auch die Apsis ab.

    Der verminderte Kondens ist schlecht meßbar und mich stört Kondens auch nicht weiter, weil sich das ja am Außenzelt niederschlägt und ich das dann nur am Morgen mit dem Lappen wegwischen muß.

    Ich finde es gut, daß die Apsis meine nutzbare Fläche erweitert, ich den Rucksack nicht in den Dreck legen muß, und ich das Zelt lange offen lassen kann, weil ich anrückende Krabbler schon aus der Ferne erkenne und verscheuchen kann.

    Das Zelt ist jetzt 20 Jahre alt und wurde jedes Jahr für den Urlaub genutzt und hat trotzdem nur einen kleinen Durchstich im Boden. Ohne Unterlage wäre es sicher schon längst im Eimer.


  • Die UL-Lehrmeinung dazu dürfte ungefähr so sein : Wenn schon ein richtiges Zelt mit eingebautem Boden, dann reicht der doch. Tarptent hat eine große Erfahrung und verbaut - denke ich mal - keinen Mist als Boden.

    Tarptent verbaut bei seinen Zelten auch unterschiedliche Materialien. Die alten haben meistens Silnylon die neueren benutzen teilweise Silpoly. Zumindest Durston hatte damit Probleme bei den Xmids und ist wieder auf Silnylon gewechselt. Deswegen wäre ich da etwas vorsichtig.

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