Wanderung für Sommer gesucht (100-250km)

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  • Grüßt euch,

    wir suchen eine Wanderung im Sommer, die wir mit 1-2 Wochen weiterer Landeserfahrung kombinieren können.
    Ursprünglich hatten wir uns den Peaks of Balkan ausgesucht. Das ist uns aber aufgrund des Höhenprofils ein wenig zu viel.
    Was wir daher suchen:
    - 6-11 Tage
    - 100 bis 250km (15-30km pro Tag, je nach Höhenprofil -> nicht jeden Tag 1.000hm)
    - günstige Anreise in den Sommerferien (Zug oder ggf. Flugzeug)
    - gerne spektakuläre Landschaft
    - kombinierbar mit einem interessanten Kulturerlebnis nach der Wanderung
    - Temperaturen bis maximal 30°, gerne etwas milder.

    Was natürlich sofort in den Sinn kommt sind die Wanderwege in Skandinavien (Kungsleden, Padjelantaleden, Sarek etc.) sowie GB.
    Habt ihr sonst noch coole Alternativen?

    Merci!
    LG
    Fabian

  • Fabian. 11. Januar 2026 um 13:55

    Hat den Titel des Themas von „Juli/August“ zu „Wanderung für Sommer gesucht (100-250km)“ geändert.
  • Gernstl Ganz ohne Höhenmeter ist die GTA nicht, ganz klar. Aber nicht alle Abschnitte sind gleich anstrengend. Ich kenne allerdings auch den Peaks of the Balkan nicht. Bin jetzt nur davon ausgegangen, dass der deutlich anspruchsvoller wäre.

    Außerdem schläft man auf der GTA ja normal in den Unterkünften, heißt deutlich weniger Gepäck und nur eine „Jause“ für den Tag.

  • Gr34 (Zöllnerpfad an der Küste lang) in der Bretagne, wenn ihr auf schöne Strände und alte Pfade steht. Gutes Essen überall. Anstiege an der Steilküste können fies sein sorgen aber für Aussicht. Reise: mit dem Zug bis Saint-brieuc. Von Lannion dann zurück.

    Oder durch die Vogesen auf dem GR53. Vor allem der Süden der Vogesen ist sehr schön. Die Kriegsdenkmäler aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg und das Konzentrationslager Natzweiler sollte sich jeder mal angesehen haben. Es hat mir deutlich gezeigt, wo wir nicht wieder landen wollen.

    Das essen den den Berggasthöfen ist auch klasse.

    Frankreich ist immer schön.

    Mit Flug:

    Spayside way+ east highland way. Von der Spey Mündung nach Fort William. Schottland ist einfach schön, die Strecke ist aber angenehm zu wandern.

  • Gernstl

    Außerdem schläft man auf der GTA ja normal in den Unterkünften, heißt deutlich weniger Gepäck und nur eine „Jause“ für den Tag.

    Kann man so natürlich machen. Schöner finde ich allerdings auf dem Berg schlafen, vormittags absteigen, nachmittags aufsteigen. Natürlich mehr Gepäck notwendig, aber wenn schon unterwegs wäre mir es das wert.

  • Slowenien, Juliana Trail

    Anstatt direkt über die Gipfel der Julischen Alpen zu steigen(wie beim Alpe-Adria-Trail), führt der Juliana Trail einmal rundherum. Man sieht die dramatischen Kalksteinwände der Triglav-Gruppe immer aus dem Tal oder von sanfteren Höhenrücken aus - insgesamt 270 km, man kann sich aber perfekt einen Abschnitt von 7-10 Tagen heraussuchen. Tolle Seen (Bled, Bohinj), das Soca-Tal und danach lässt sich super Ljubljana oder sogar ein Abstecher an die Adria (Piran) dranhängen.
    Oder Via Dinarica White (Slowenien/Kroatien), spektakulär, aber moderater als Peaks of the Balkan. Gut stückelbar, Kultur danach easy (Ljubljana, Zagreb).

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  • GTA: vor allem der Zentrale Teil ist sehr schön. Ich hatte aber keinen Tag unter 1000hm, viele um 1400-1500hm. Hab mir nach 3 Wochen bei einem Abstieg eine Überlastung im Knie geholt und konnte 2 Wochen nicht ohne Schmerzen laufen. Rückfahrt ab Toulouse war dann aber easy.

    Hinkommen per Bahn geht gut, dauert aber.

  • Danke euch!
    Sowohl Juliana Trail als auch Via Dinarica White (hatte ich zwischendurch schon 2 Videos zu gesehen) gefallen usn sehr gut, weil wir von Osteuropa leider noch nicht so viel kennen. Da recherchiere ich mal ein wenig weiter in die Richtung.

  • Ein Freund von mir ist ihn gelaufen, ich gebe wieder: Einige Etappen verlaufen straßennah (v. a. Täler, Ortsverbindungen), meist Nebenstraßen/Forstwege, kaum Verkehr. Viele Abschnitte sind optisch und akustisch entkoppelt (Wald, Geländekanten). Ich hatte was mit moderaten Höhenmetern gesucht, und Infrastruktur. Wenn man gar keine Lust auf Straßennähe hat, gibt es besseres.

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  • Lustig. Bei euren Anforderungen dachte ich gerade an eine Wanderung von der mir ein Wanderkumpel schon vorgeschwärmt hat.
    Und siehe da: Nach kurzem googlen spukt er mir doch tatsächlich einen Blogbeitrag aus:

    Der "Weg der Helden" in der Slowakei.


    Und witzigerweise ist der Beitrag tatsächlich von ihm geschrieben. (Hat er mir nie erzählt, dass es da einen Bericht gibt)

  • Ich war auf dem Alpe-Adria-Trail mit Zelt (fast immer auf Campingplätzen geschlafen, war einfach Etappenende und bequem). Das war schön, teils anstrengend, nicht so wirklich "wild", man kommt täglich in ein Dorf. Roadwalks waren vergleichsweise selten, die Landschaft fühlt sich stellenweise trotzdem "wild" an. So richtig viel los ist da nicht, ich habe auf dem Weg vielleicht 10 Leute in über einer Woche getroffen. Im Mittelteil der Tour bietet die Soča viele Badestellen, falls es doch mal heiß wird. Start war für mich in Krajnska Gora, ich bin dann von Cividale aus mit dem Zug wieder Richtung München gefahren.

    Den Trail würde ich empfehlen, wenn es nicht absolut "wild" sein soll, die Höhenmeter nicht zu krass sein sollen und auch hin und wieder eine Kaffeepause nicht stört.

    ferals.eu - Wir sind Menschen, die das Gehen suchen. Wir entziehen uns den Wegen, um Pfade zu finden.

  • Ich kenne von der GTA nur einige Landschaften durch die sie verläuft. Den PoB fand ich nicht schwerer. Kann aber auch der nicht unerhebliche Altersunterschied bei mir selbst gewesen sein :) Val Grande, Lanzo Täler, Valle Maira sehe ich klimatisch eher als Herbstdestinationen. Nach der letzten Hochsommertour in der Ecke haben wir uns geschworen - nie wieder vor September... PoB: Ende Oktober mit spitzen Wanderwetter - da konnte ich mir den Hochsommer dort auch nicht recht vorstellen. Ist aber mit 20/30 sicherlich allet entspannter ... Auf meiner Liste steht noch der https://www.merian.de/europa/spanien…er-leuchttuerme für den Sommer ...

  • Nach der letzten Hochsommertour in der Ecke haben wir uns geschworen - nie wieder vor September...

    dito, eher ab Mitte September.


    wegen Juliana:

    Julius-Kugy-Dreiländerweg in 30 Etappen - Bergwelten
    Getragen vom Geist des Alpinisten Dr. Julius Kugy, begleitet von den Bergen der Freundschaft, umwandert man auf diesem großartigen…
    www.bergwelten.com

    Ich würde mich von T3 nicht schrecken lassen. Die Etappen erscheinen mir teilweise schlicht zu lang (müsste man halt sehr früh los jeweils; ich würde eher splitten und variieren, siehe Links bei den Etappen). Und gerade der leichtere Teil 13-23 scheint mir einigermassen abseitig, da würde ich relativ am wenigstens Bergtourismus erwarten. Kenne den Trail nicht, aber die Gegenden mehr oder weniger.

    I.ü. auch: karnischer Höhenweg, Via Alpina.

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