Beiträge von Wanzenried

    Mir ist nach ca. 5 Jahren und vielen vielen Paddelkilometern mein Carbonpaddel angebrochen.
    Und zwar genau an der Stelle, wo die Schelle zum Feststellen meines 3 teiligen SUP-Paddels endet.

    Im Auslieferungszustand ist an der Stelle eine schmale Aussparung im Rohr, die dafür sorgt, dass das obere Rohr durch die Schelle minimal zusammengedrückt wird und dadurch das kleinere innenliegende Carbonrohr fest fixiert.

    Zunächst einmal habe ich das Rohr gekürzt an der Stelle, wo es eingerissen war.

    Ich habe nun einfach mit der Metallsäge von oben ins Rohr gesägt, um dann somit 2 Spalte zu erhalten, die durch die Schelle zusammengedrückt werden können. Ist zwar nicht gerade aber das Sägen ging eigentlich ganz gut.

    Da die beiden Spalte natürlich noch sehr klein sind nach dem Sägen, habe ich sie einfach eine Weile mit Schleifpapier vergrößert.

    Mit montierter und geschlossener Klemmschelle sieht es dann so aus:

    Bin gerade sehr begeistert, wie einfach diese Reparatur eigentlich war. Ich verliere ca. 5 cm Paddellänge durch das abgeschnittene Stück aber das reicht mir noch locker bei dem verstellbaren Paddel.
    Und eventuell ist diese Art mit zwei kleinen Spalten statt einem größeren ja auch langlebiger, da das Carbonrohr ja dadurch gleichmäßiger zusammengedrückt wird ( kein Plan, vll ist das auch völliger Quatsch:D).

    Das Paddel lässt sich so bombenfest wieder arretieren und ich bin auf den Langzeittest gespannt:)

    Ich bin seit ca. 10 Jahren auch überzeugter Barfußläufer.

    Bei mir wurde damals auch ein Senk-Speizfuß diagnostiziert und Einlagen verschrieben. Die Einlagen haben mich allerdings nie überzeugt und ich hatte
    öfter Schmerzen an den Fußsohlen.
    Irgendwann kam ich dann auf das Barfußlaufen und seitdem hab ich keinerlei Probleme mehr.


    Im Alltag in der Freizeit bin ich ca. von April bis September fast ausschließlich barfuß unterwegs. Sonst nur in Barfuß- bzw. Minimalschuhen oder Huaraches. Für richtig alpine Trails mit viel Fels etc. darf es bei mir allerdings mittlerweile auch etwas mehr Dämpfung sein wie z.B. bei Altras.

    Es ist eben wichtig, auf den Körper zu hören und sich langsam voran zu tasten. Auf meinen ersten Laufrunden draußen hab ich damals wirklich lächerliche Distanzen geschafft und hatte danach den heftigsten Muskelkater.
    Über die Jahre habe ich meinen Laufstil definitiv angepasst und mich auch etwas mit der richtigen Technik beschäftigt.
    Das fühlt sich mittlerweile vom Bewegungsablauf sehr rund und natürlich an.
    Auch verschiedenste Untergünde stellen barfuß mit der Zeit immer weniger Probleme dar. Der Fuß und die Hornhaut passen sich da wirklich erstaunlich gut an.

    Auf meine Laufrunden gehe ich mittlerweile nur noch mit Huaraches. Das geringe Gewicht an den Füßen und die perfekte Belüftung sind einfach genial und wenn es richtig matschig und eklig draußen ist macht es finde ich sogar am meisten Spaß damit.

    Interessant ist, dass ich auf meinen Laufrunden mit Huaraches viel mehr ungläubige Blicke bekomme, als wenn ich im Alttag komplett barfuß laufe. Die Leute gucken immer ganz verstört auf meine Füße:D

    Lustig. Bei euren Anforderungen dachte ich gerade an eine Wanderung von der mir ein Wanderkumpel schon vorgeschwärmt hat.
    Und siehe da: Nach kurzem googlen spukt er mir doch tatsächlich einen Blogbeitrag aus:

    Der "Weg der Helden" in der Slowakei.


    Und witzigerweise ist der Beitrag tatsächlich von ihm geschrieben. (Hat er mir nie erzählt, dass es da einen Bericht gibt)