Ideen für eine 4 Tagestour wildzelten gern auch über der Baumgrenze

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  • Hi zusammen


    Mein Sohnemann will mit Kumpels eine 4-5 Tagestour in den Alpen machen. Verpflegung haben Sie komplett dabei. Schweiz, Österreich, Frankreich egal.
    Geplant ist wild Zelten. Gern auch über der Baumgrenze. Resupply nur wenn es sein muss.

    Start ist nächste Woche. Die Jungs haben schon 2 Mehrtagestouren dieser Art hinter sich (ü 25) und sind völlig offen und neugierig.


    Was für Ideen habt ihr. Würde gern auf eure Erfahrungen und Vorschläge zurückgreifen

    2 Mal editiert, zuletzt von Onkelchris (18. August 2025 um 08:28)

  • Wie soll die Anreise erfolgen, wie weit darf es von wo weg sein? Wieviele Kilometer sollen es in 4-5 Tagen ca. sein? Soll der Weg abgeschlossen sein oder kann er auch nur ein Teilatück sein? Wie schwer soll es max. sein? Usw.

    Ein bisschen konkreter macht es einfacher dir mit Vorschlägen zu dienen. Möglichkeiten im fa von dir genannten (fast gesamten) Alpenraum (FR, CH, AUT) 4-5 Tage unterwegs zu sein gibt es sehr viele.

    Wenn es um wildzelten geht, bin ich ja ein Fan von Frankreich. Aber wegen 4-5 Tagen würde ich zB nicht bis in den südlichen Teil der Alpen reisen. Als Österreicher würde ich Österreich gleich mal aus deiner Liste streichen :D .

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  • Anreise von Stuttgart mit dem Auto. Pro Tag mit +- 1000 Hm und +- 15 km. Muss nichts abgeschlossenes sein.

    Für die Haute Route oder Tour Mont Blanc reicht die Zeit nicht.

    Im Moment wird die Runde um den Grand Combin ins Auge gefasst. Allerdings reicht das nicht ganz. Müsste man dann mit Postbus aussteigen….

  • Postbus ist doch ne gute Sache.

    4 Tage (gehen doch überall...): Tour Bessanese, Tour Chambeyron aber Zustieg und ÖPNV, Sentiero Roma (aber k.A. ob Helm und KS-Set?).

    Detailsuche bei bergfex? (Land --> Distanz, Gehzeit, Schwierigkeitsgrad).

    Grand Combin klingt doch gut.

  • Volle Zustimmung zu Mr.Tidy , Frankreich ist ein tolles Wanderland (nur die Tour du Mont Blanc sehe ich zwiespältig, zumindest zu den französischen Ferienzeiten ist mir da zuviel los), aber für so eine kurze Tour wäre mir die Anreise auch zu aufwändig.

    Mein Tipp wäre, sich einen Abschnitt der Schweizer Fernwanderwege raus zu suchen. Ich bin letztes Jahr den Via Alpina/ Fernwanderweg 1 von Vaduz nach Meiringen gelaufen (und ab Sonntag geht's weiter Richtung Genfer See 😁) und fast jeden Tag hätte man irgendwo via Postbus oder SBB aussteigen können.

  • Ich schmeiß auch mal das Jura in den Ring. Zwar keine Alpen aber das Hochjura hat schon alpine Züge, über der Baumgrenze. Ich war gerade auf der GTJ in Frankreich unterwegs und das Hochjura hat mir gut gefallen. Anbieten würde sich z.b. ab Bellgarde in Frankreich über den französischen Teil (entlang GTJ), dann weiter über den schweizer Höhenweg. Da kann man dann auch gut aufhören wann immer man möchte und z.B. flott per Zug zurück nach Bellegarde um das Auto zu holen.

    Auf der Via Alpina und anderen alpinen Wegen in der Schweiz macht man recht flott mehr als 1000hm Anstieg je Etappe. Wenn ich da zB an den Anstieg ab Altdort Richtung Westen und andere denke, da hast du auch mal 2.000hm im Anstieg.

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  • Die Tour de Chatreuse. Ca. 100 km mit 6.500 hm. Ist südlich vom Jura und hat paar Gipfel über 2.000 m.

    Tour de Chartreuse (Isère, Savoie)

    Ich hab gerade gesehen das dort Im Juli und August biwakieren verboten sein soll.

    Einmal editiert, zuletzt von Nelson (20. August 2025 um 23:01) aus folgendem Grund: Regeln Biwak

  • Die Trans-Lagorai in den italienischen Alpen passt ins Profil. Das Lagorai Gebirge schließt südlich an die Dolomiten an. Das Gelände ist aber nicht immer einfach - es gibt viel Blockwerk zu bewältigen. Manche schwierige Passagen (z.B. zwischen Bivacco Paolo e Nicola und Bivacco Aldo Moro) können auf einfacheren Routen umgangen werden.

    Dort gibt es nur wenige bewirtschaftete Hütten und zelten ist dort üblich. Ich habe mehrere Italiener mit Zeltgepäck gesehen und auch ein paar Zeltspots mit plattem Gras. Es gibt auch ein paar Bivaccos, aber die können auch bereits belegt sein. Schon deshalb braucht man ein Zelt - manchmal kann man direkt daneben zelten. Selbst auf dem Weg zum Rifugio Cauriol habe ich ein Schild gesehen, welches auf die Möglichkeit beim Rifugio zu zelten, hingewiesen hat. Im Rifugio kann man nicht nur einkehren, sondern auch Schokolade und hausgemachte Pasta kaufen.

    Start- bzw. Endpunkte sind offiziell Passo Rolle und Passo Manghen. Zumindest Passo Rolle ist per Bus erreichbar. Man kann die Route aber easy anpassen, um die Anreise einfacher zu gestalten.

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