Beiträge von Martin

    wasabi ich rede von joggen. Es ist ca. 3 mal so belastend wie gehen, daher der Umfang von 25-30%.

    Die 45 km sollten ca 4-5h pro Woche brauchen. Du steigerst aber auch über Monate den Laufumfang, bis du dort angekommen bist.

    Ich denke du kannst aber auch einfach die Osteopathie und Massage streichen um Zeit zu sparen. Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis das das was bringt. Und die Theorie mit dem "entzündungsfördernden" ist auch sehr wacklig. Ich will mal sehen, wie du mit dem Ansatz auf dem Trail irgend etwas zu essen finden willst...

    Ich bevorzuge es mit einer hohen läuferischen Fitness auf den Trail zu gehen. Mein Ziel ist es im Training vorher ca, 25-30% der Wanderkilometer pro Woche als Lauftrainingsumfang pro Woche zuhaben, schon ein paar Wochen cor dem Trail. Also ca.45-60km , wenn man auf den PCT geht.

    Aufteilung in 3-4 Einheiten die Woche. Ein Einheit kann auch durch einen Wandertag ersetzt werden.

    Wenn man in der Vorbereitung den Laufumfang langsam auf dieses Volumen steigert bildet sich auch der Stützapparat dazu aus.

    Andere Punkt der mir immer wieder auffällt bei mir: paar Kilogramm leichter macht das Leben sehr viel besser. Also nicht mit nem BMI von 30 starten, sondern eher 25 oder besser weniger. Deine Füße, Knie, Ausdauer und die Puste am Berg werden sehr viel besser sein. Ich bin letztens einfach 5% Effizienter geworden, nur weil ich 5kg abgenommen habe.

    wilbo ich hab die immer im laufen gekillt. In einer alten Schneelawine. In einem Blowdown. Beim abrutschen von einen vereisten Wanderweg an einer Bergflanke. Beim straucheln auf einer Geröllpassage.

    Ich hab noch nie einen vergessen oder verloren, aber das soll auch corkommen.

    Kann mir nicht vorstellen die in einem Tarp kaputt zu bekommen, zu wenig seitliche Last mit großem Hebel. Und sie sind dicker als "echte" Zeltstangen.

    Brim "niedrig aufbauen" ist es bei mir tatsächlich so, das die 20xm Lücke zwischen Plane und Boden geschlossen werden müssen. Mit DCF hexamids ist das etwas frikelig. Stock muss quergestellt werden, Leinen mit neuen Schlaufen versehen, Steine auf Leinen an die Heringe gewuchtet werden.

    Deine Situation.it den verrückten Heringen hatte ich noch nie. Aber du hast mit deinem Tarp auch fast das doppelte an wind-zugewandeter Zeltfläche im Vergleich zu meiner Hexmid Form und dieser viereckige Querschnitt dienes Tarps wird wohl eher schlechter umströmt.

    Ich denke nicht, das du mit 2 Stöcken unflexibeler bist, das macht die vorgesehen Schlagfläche eher. Ich hatte einfach schon zu viele gebrochene Wanderstöcke, als das ich das riskieren will.

    Zum Thema Einschränkungen durch Konstruktion mit 2Stöcken: Nicht gerader Untergrund und DCF ist auch ne schwierige Sache, das zieht sich nicht in Form und will lieber akkurat aufgebaut werden.

    Ein Flat Tarp aus DCF halte ich für die schlechteste Möglichkeit. Geformte Tarps sind viel schneller aufzubauen, brauchen weniger Fläche, stehen sturmsicherer.

    Ich kann fettewalze zustimmen. Das Deshutes habe ich mir als Upgrade eines GWC gekauft. Ich war mit dem GWC in Shottland, auf dem halben PCT, auf Malle, usw. Ich bin damit in den Highlands ins Gewitter geraten, Auf dem PCT in nen Schneesturm,... Gutes Zeltchen, aber ich habe es nie als Regenkleidung benutzt. Deshalb der Umstieg auf das Deshutes Plus. Es hat die selbe Geometrie, ist aber geräumiger.

    Die Stellfläche ist erstmal größer als die einer Kuppel, dafür muss aber nur deine Liegefläche wirklich gut sein. Die Flächen daneben können auch Felsbrocken, Löcher oder Wurzeln sein, die werden dann halt einfach überdacht.

    Ich war auf dem HRP mit einem SMD Deshutes plus in dcf. Hatte wenige Gewitter, waren auch kein Problem. 125er Stock passt. Der 2.Stock ist dein Backup. Kein Problem mit Mücken, bei Schlechtwetter tiefer aufbauen- ist also nicht ganz skill- befreit zu benutzen . 340g Tarp mit Leinen und Mückenschutz, dazu 50g Polycro und 6 Heringe.

    Bonfus Middus 1p würde ich auch nehmen. Hab das 2p, ist sehr stabil genaut. Dazu das Inner (240g?) oder ein s2s nano ul pyramid net (70g) und Polycro (50g).

    Ich war 2 Mal auf dem Bohusleden. Einmal mit einem Six Moon Design Gatewood Cape und ein Mal mit einem Deshutes Plus aus Cuben (da war meine Begleitung mit dem Gatewood Cape unterwegs).

    Es gibt immer geschützt Spots zum Zelten, die Schützhütten waren immer Sommer häufig voll.

    Ein Moskito- Innenzelt ist für ein Tarp schon ganz praktisch.

    Ein Lanshan 2p hatte ich auch letztes Jahr auf einem Kajaktrip in der nähe von Stockholm mit. Schönes Zelt, völlig ausreichend. Das Lanshan 1p wäre auch völlig ok.

    Ich bin nicht so ganz zufrieden mit dem Design des Versuchsaufbaus.

    - du vergleichst hier Temperatur im Zelt, knapp über deinem Schlafsack oder vielleicht auch darauf mit Temperatur auf dem Boden in der Wiese ohne Abdeckung.

    Das sind zwei sehr unterschiedliche Messpunkte. Bei dem einen misst du den kälteste möglichen Punkt der Umgebung ( direkt am Erdboden, kondensationsabkühlung im gras, 100% Wärmeabstrahlung in den Himmel).

    Der andere Punkt ist direkt an einer Wärmequelle, Strahlungsgeschütz, in einer Luftschicht.


    Vor allem macht es mich sehr stutzig, das die Temperatur im Zelt sofort hoch geht. Bei einer Erwärmung des Luftvolumens im Zelt hätte ich einen graduellen Anstieg durch deine Körperwärme erwartet. Das sieht mir schon sehr nach Messung der Schlafsackaußentemperatur aus.

    Olav du verstehst da etwas falsch.

    Wenn das Wetter richtig schlecht ist und ich ein dach habe, dann baue ich gar nichts auf. Matte hinlegen und fertig.

    Ein Zelt ist dafür da, aufgestellt zu werden wenn das Wetter mies ist, und kein Unterstand da ist.

    D.h., ein Zelt muss trocken sehr leicht sein und bei miesem Wetter halten und aufstellbar sein. Das es in deiner "Ferienwohnung" nicht selbst steht ist kein relevantes Problem.

    Ein gesondertes Moskitonetz ist schon etwas schönes. Aber in einem Schelter muss ein Inner oder ein 1 Wand Zelt nicht perfekt stehen. Höchsten Punkt anbringen und die Ecken mit Dingen (Schuhe, Steine, Dosen, ...) beschweren um im Mückengeschützten Bereich zu schlafen ist total ausreichend.

    Schau doch mal das Bonfus solus an. Ich hatte mal das Duos. Ich fand es mit meinen 1.83 85 kg super geräumig, auch von der Länge. Es hat 280cm komplette Länge bei 130cm Stockhöhe. Ich hatte vorn und hinten noch sehr viel Platz Das sollte beim Solus genauso sein und ich würde denken es geht für bis 2m Menschen. Ich bin mir ziemlich sicher, das das ne gute Figur macht auf dem Kungsleden, vor allem auch durch den kleinen 2. stock.

    Bräuchte ich häufiger ein zweier, hätte ich mir aber etwas anderes als eine Pyramide ausgesucht

    Ich würde mir wieder ein Bonfus Duos kaufen. Regengeschützter Eingang, einfach aufzustellen, ohne Zoll zu bekommen, Qualität ist super, es ist aus DCF, hat keine Mittelstange, 675g.

    StratospireLI oder ein X-Mid 2 Pro (oder pro+) würde ich als gleichwertig ansehen. Teurer und mit etwas mehr Mind fuck beim Aufbau.

    Ich finde das Middus 2p für mich allein schon sehr groß. Noch größer sehe ich die Nachteile Gewicht, Packmaß und Angriffsfläche im Wind als zu groß an.

    Angriffsfläche im Wind ist eine Sache. Aber die Windgeschwindigkeit steigt auch mit der Höhe über Grund und du hast auch weniger nutzbare Windbrecher, hinter denen du campen kannst. Damit steigt das Gewicht deiner Heringe und Aufstellstange.

    Deshalb finde ich kleine Pyramiden sinnvoller und habe das 2p, um überhaupt ein 2 Personen Zelt zu haben. Wäre das nicht, hätte ich ein einer genommen.

    Bräuchte ich häufiger ein zweier, hätte ich mir aber etwas anderes als eine Pyramide ausgesucht.

    Ich bin 2019 am 6.5 los und bin um den 15.6 ("ray day") in die Sierra gestartet. Dabei hatte ich schon 5 zeros oder so gemacht. Wir haben extra langsam gemacht um in dem high snow year nicht zu früh in der Sierra zu sein. In der Wüste und mit den geringen Anstiegen kommt man jeden Tag erstaunlich weit. Zusätzlich geben dir die Wasserstellen auch einfach 20 milen Tage vor, wenn das der Abstand ist.

    Ich hatte 4 Liter Wasserkapazität, das hat mir gereicht.

    Ich würde wieder nur Shepard Hooks mitnehmen. Mehr braucht man nicht.

    Ich find du aus meiner Sicht viel zu früh unterwegs, vor allem weil deine Liste auf der leichten, schnellen Seite ist.

    Schuhe, resupply etc kann alles on trail gemacht werden. Pakete würde ich nicht mehr senden. (Ich war 2019 nobo und 2022 sobo unterwegs, man kann fast überall einkaufen).

    Ein Schirm um den Tarp vorn zu schließen, dein Zeug dein auszubreiten oder dich vor der sonne in burnareas zu schützen ist super. Allerdings war ein sunhoody ohne shirm auch ok, so bin ich schneller unterwegs. Ich hatte beides mit

    Ich habe seit 2021 einen Cumulus Quilt aus Torrey Airtastic und ihn damals genau deshalb gewählt. Hält super, komprimiert super, ist leicht. Ich würde nichts anderes wollen.

    So ein stoff hat nur Probleme mit Reißverschlüssen, wenn er eingeklemmt wird. Aber ein Quilt hat ja keine....

    Sevenfifty Es ging mir nicht darum von dir einen direkten Vergleich zwischen dem Zenbivi und anderen Quilts zu bekommen. Ich wollte deutlich machen, das deine Beschreibung der Nacht keinerlei Anhaltspunkte für einen Vergleich bietet. Erst jetzt, mit einer Beschreibung der Schlafsachen und des 2.Quilts ist das vielleich für jemanden irgendwie verwendbar. Aber an sich hast du einen 1kg Quilt bei minus 6 Grad getested. Ist nicht überraschend, das das funktioniert hat.

    Zum Thema "feuchte Nacht". Die Luft in deinem Zelt, kühlt sie von 0 Grad und 100% Luftfeuchte auf -5 Grad ab, dann werden ca. 2g Wasser pro m3 ausreifen. (Also 4g im ganzen Zelt). Du atmest 500-1000g Wasser über die Nacht aus. Und da kommt der Reif und Tau in deinem Zelt her...

    Eine feuchte Nacht ist für eine Nacht, in der ich im Nebel oder einer Wolke schlafen musste. Klar gibt es auch unterkühlten (gefrierenden) Nebel. Aber das tritt nicht so häufig auf und ist die Situation in meinem Rechenbeispiel von oben.

    Ein Vergleich ZenBivi ul vs Tar Vesper 20 für jemanden um 1.80 cm, basierend auf den Speccs:

    Die beiden Quilts sind gleich schwer, beide 10D Material, beide 900er Daune, ZenBivi 336g - Tar 360g Daune. Sie sind also vom Material und Gewicht sehr ähnlich. Die Frage ist, wie viel weniger Temperaturleistung hat der ZenBivi durch 25g weniger Daune und einen anderen Schnitt? 2Grad? 3 Grad? Mehr?