Beiträge von Martin

    Ich war 2 Mal auf dem Bohusleden. Einmal mit einem Six Moon Design Gatewood Cape und ein Mal mit einem Deshutes Plus aus Cuben (da war meine Begleitung mit dem Gatewood Cape unterwegs).

    Es gibt immer geschützt Spots zum Zelten, die Schützhütten waren immer Sommer häufig voll.

    Ein Moskito- Innenzelt ist für ein Tarp schon ganz praktisch.

    Ein Lanshan 2p hatte ich auch letztes Jahr auf einem Kajaktrip in der nähe von Stockholm mit. Schönes Zelt, völlig ausreichend. Das Lanshan 1p wäre auch völlig ok.

    Ich bin nicht so ganz zufrieden mit dem Design des Versuchsaufbaus.

    - du vergleichst hier Temperatur im Zelt, knapp über deinem Schlafsack oder vielleicht auch darauf mit Temperatur auf dem Boden in der Wiese ohne Abdeckung.

    Das sind zwei sehr unterschiedliche Messpunkte. Bei dem einen misst du den kälteste möglichen Punkt der Umgebung ( direkt am Erdboden, kondensationsabkühlung im gras, 100% Wärmeabstrahlung in den Himmel).

    Der andere Punkt ist direkt an einer Wärmequelle, Strahlungsgeschütz, in einer Luftschicht.


    Vor allem macht es mich sehr stutzig, das die Temperatur im Zelt sofort hoch geht. Bei einer Erwärmung des Luftvolumens im Zelt hätte ich einen graduellen Anstieg durch deine Körperwärme erwartet. Das sieht mir schon sehr nach Messung der Schlafsackaußentemperatur aus.

    Olav du verstehst da etwas falsch.

    Wenn das Wetter richtig schlecht ist und ich ein dach habe, dann baue ich gar nichts auf. Matte hinlegen und fertig.

    Ein Zelt ist dafür da, aufgestellt zu werden wenn das Wetter mies ist, und kein Unterstand da ist.

    D.h., ein Zelt muss trocken sehr leicht sein und bei miesem Wetter halten und aufstellbar sein. Das es in deiner "Ferienwohnung" nicht selbst steht ist kein relevantes Problem.

    Ein gesondertes Moskitonetz ist schon etwas schönes. Aber in einem Schelter muss ein Inner oder ein 1 Wand Zelt nicht perfekt stehen. Höchsten Punkt anbringen und die Ecken mit Dingen (Schuhe, Steine, Dosen, ...) beschweren um im Mückengeschützten Bereich zu schlafen ist total ausreichend.

    Schau doch mal das Bonfus solus an. Ich hatte mal das Duos. Ich fand es mit meinen 1.83 85 kg super geräumig, auch von der Länge. Es hat 280cm komplette Länge bei 130cm Stockhöhe. Ich hatte vorn und hinten noch sehr viel Platz Das sollte beim Solus genauso sein und ich würde denken es geht für bis 2m Menschen. Ich bin mir ziemlich sicher, das das ne gute Figur macht auf dem Kungsleden, vor allem auch durch den kleinen 2. stock.

    Bräuchte ich häufiger ein zweier, hätte ich mir aber etwas anderes als eine Pyramide ausgesucht

    Ich würde mir wieder ein Bonfus Duos kaufen. Regengeschützter Eingang, einfach aufzustellen, ohne Zoll zu bekommen, Qualität ist super, es ist aus DCF, hat keine Mittelstange, 675g.

    StratospireLI oder ein X-Mid 2 Pro (oder pro+) würde ich als gleichwertig ansehen. Teurer und mit etwas mehr Mind fuck beim Aufbau.

    Ich finde das Middus 2p für mich allein schon sehr groß. Noch größer sehe ich die Nachteile Gewicht, Packmaß und Angriffsfläche im Wind als zu groß an.

    Angriffsfläche im Wind ist eine Sache. Aber die Windgeschwindigkeit steigt auch mit der Höhe über Grund und du hast auch weniger nutzbare Windbrecher, hinter denen du campen kannst. Damit steigt das Gewicht deiner Heringe und Aufstellstange.

    Deshalb finde ich kleine Pyramiden sinnvoller und habe das 2p, um überhaupt ein 2 Personen Zelt zu haben. Wäre das nicht, hätte ich ein einer genommen.

    Bräuchte ich häufiger ein zweier, hätte ich mir aber etwas anderes als eine Pyramide ausgesucht.

    Ich bin 2019 am 6.5 los und bin um den 15.6 ("ray day") in die Sierra gestartet. Dabei hatte ich schon 5 zeros oder so gemacht. Wir haben extra langsam gemacht um in dem high snow year nicht zu früh in der Sierra zu sein. In der Wüste und mit den geringen Anstiegen kommt man jeden Tag erstaunlich weit. Zusätzlich geben dir die Wasserstellen auch einfach 20 milen Tage vor, wenn das der Abstand ist.

    Ich hatte 4 Liter Wasserkapazität, das hat mir gereicht.

    Ich würde wieder nur Shepard Hooks mitnehmen. Mehr braucht man nicht.

    Ich find du aus meiner Sicht viel zu früh unterwegs, vor allem weil deine Liste auf der leichten, schnellen Seite ist.

    Schuhe, resupply etc kann alles on trail gemacht werden. Pakete würde ich nicht mehr senden. (Ich war 2019 nobo und 2022 sobo unterwegs, man kann fast überall einkaufen).

    Ein Schirm um den Tarp vorn zu schließen, dein Zeug dein auszubreiten oder dich vor der sonne in burnareas zu schützen ist super. Allerdings war ein sunhoody ohne shirm auch ok, so bin ich schneller unterwegs. Ich hatte beides mit

    Ich habe seit 2021 einen Cumulus Quilt aus Torrey Airtastic und ihn damals genau deshalb gewählt. Hält super, komprimiert super, ist leicht. Ich würde nichts anderes wollen.

    So ein stoff hat nur Probleme mit Reißverschlüssen, wenn er eingeklemmt wird. Aber ein Quilt hat ja keine....

    Sevenfifty Es ging mir nicht darum von dir einen direkten Vergleich zwischen dem Zenbivi und anderen Quilts zu bekommen. Ich wollte deutlich machen, das deine Beschreibung der Nacht keinerlei Anhaltspunkte für einen Vergleich bietet. Erst jetzt, mit einer Beschreibung der Schlafsachen und des 2.Quilts ist das vielleich für jemanden irgendwie verwendbar. Aber an sich hast du einen 1kg Quilt bei minus 6 Grad getested. Ist nicht überraschend, das das funktioniert hat.

    Zum Thema "feuchte Nacht". Die Luft in deinem Zelt, kühlt sie von 0 Grad und 100% Luftfeuchte auf -5 Grad ab, dann werden ca. 2g Wasser pro m3 ausreifen. (Also 4g im ganzen Zelt). Du atmest 500-1000g Wasser über die Nacht aus. Und da kommt der Reif und Tau in deinem Zelt her...

    Eine feuchte Nacht ist für eine Nacht, in der ich im Nebel oder einer Wolke schlafen musste. Klar gibt es auch unterkühlten (gefrierenden) Nebel. Aber das tritt nicht so häufig auf und ist die Situation in meinem Rechenbeispiel von oben.

    Ein Vergleich ZenBivi ul vs Tar Vesper 20 für jemanden um 1.80 cm, basierend auf den Speccs:

    Die beiden Quilts sind gleich schwer, beide 10D Material, beide 900er Daune, ZenBivi 336g - Tar 360g Daune. Sie sind also vom Material und Gewicht sehr ähnlich. Die Frage ist, wie viel weniger Temperaturleistung hat der ZenBivi durch 25g weniger Daune und einen anderen Schnitt? 2Grad? 3 Grad? Mehr?

    Zitat

    Ich habe das Teil letzte Woche bei feuchten -6 Grad getestet. Ich bin super zufrieden, auch wenn ich noch einen zusätzlich dünnen Sommerquilt überlegen musst.

    Was soll das heißen?

    A) Es gibt keine feuchten -6 Grad.

    Die Luftfeuchtigkeit reift bei der Temperatur aus, es bild sich kein Tau. Davon abgesehen enthält die Luft sehr viel weniger Wasserdampf.

    B) was ist dein dünner Sommerquilt?

    Meiner wiegt 340g, hat 150g Daune und würde meinen Winterquilt natürlich erheblich puschen. Auch im Gewicht.

    Aus deinem "Test" kann ich nicht schließen, ob der Quilt mit meine TAR Vesper 20 vergleichbar ist oder nicht. Ich sehe nur das er weniger warm ist, als mein Cumulus 450 quilt (der aber auch 650g wiegt)

    GTA: vor allem der Zentrale Teil ist sehr schön. Ich hatte aber keinen Tag unter 1000hm, viele um 1400-1500hm. Hab mir nach 3 Wochen bei einem Abstieg eine Überlastung im Knie geholt und konnte 2 Wochen nicht ohne Schmerzen laufen. Rückfahrt ab Toulouse war dann aber easy.

    Hinkommen per Bahn geht gut, dauert aber.

    Gr34 (Zöllnerpfad an der Küste lang) in der Bretagne, wenn ihr auf schöne Strände und alte Pfade steht. Gutes Essen überall. Anstiege an der Steilküste können fies sein sorgen aber für Aussicht. Reise: mit dem Zug bis Saint-brieuc. Von Lannion dann zurück.

    Oder durch die Vogesen auf dem GR53. Vor allem der Süden der Vogesen ist sehr schön. Die Kriegsdenkmäler aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg und das Konzentrationslager Natzweiler sollte sich jeder mal angesehen haben. Es hat mir deutlich gezeigt, wo wir nicht wieder landen wollen.

    Das essen den den Berggasthöfen ist auch klasse.

    Frankreich ist immer schön.

    Mit Flug:

    Spayside way+ east highland way. Von der Spey Mündung nach Fort William. Schottland ist einfach schön, die Strecke ist aber angenehm zu wandern.

    Ich war mit Baselayer, 2 Farpoint Alpha Cruiser ( 60 und 90), Regenjacke (OMM Halo) , auf dem Kungsleden Mitte September. Keine Puffy, keine Windjacke.

    Ich bin im Baselayer+60er Cruiser +Regenjacke gelaufen. Feuchteregulierung über Reißverschluss... Der Wind transportiert das ab. Ich bin auch die meiste Zeit in meiner Packlite Pants gelaufen.

    Meine Softshell Hose (Addidas Terrex) war zu schwitzig, die hab ich im Rucksack durch die Gegend getragen.

    Ich war mit dem Setup zufrieden. Den 90er Alpha Hoody hab ich in Pausen drüber gezogen, dann die Regenjacke wieder drüber.

    Abends kannst du so natürlich nicht rumsitzen, da war ich zügig im Quilt.

    Eine 300 Euro teure Puffy/ 300g schwer durch einen zweiten Hoody mit 120g zu ersetzen jat sich für mich bewährt.

    Ich habe das vorher hier im Herbst/Winter getestet- auch dafür geht das, wenn die Planung ist vom Dunkeln bis ins Dunkel zu laufen und danach im Schlafsack zu chillen.

    Will man noch Karten spielen oder eine Runde am Lagerfeuer sitzen, dann doch lieber eine Puffy und eine Alpha longjohn mitnehmen.

    Ja. Ich hab 30-42 km Tage von Vakkotavare über Kebnekaise/Tarfala- nordkalatrutta -e1 - Abisko gehabt und war nen Tag zu früh da, trotz Umwegen.

    Die 9-12 km zwischen 2 Hütten da oben mache ich zwischen aufstehen und 2. Frühstück. Es gibt ja nichtmal Anstiege... Aber deshalb komme ich natürlich auch immer an geschützten Plätzen vorbei. Ich laufe meist bis on den Sonnenuntergang.

    Der SI war sehr viel anstrengender und es gab auch deutlich weniger Wanderer. Zwischen den beiden Touren lagen gerade mal 2 Wochen, ich war auf dem SI eigentlich fitter. Auf dem SI hatte ich einen 25 km Schnitt.

    Mir sind schon ein paar Poles gebrochen beim laufen und da war ich immer froh ein single pole Tarp zu haben. Demnächst werd ich wohl mehr mit Tarpstange und ohne Poles unterwegs sein, aber ein Trekkingstock ist schon stabiler.

    Ansonsten - soweit ich mich erinnere hat man am Kungsleden immer geschützte Möglichkeiten.

    In den nördlichen 140 km bin ich am Tag an 3-4 Hütten vorbeigelaufen. Das is mehr nen Freizeitpark als ne Wildnis

    Ich habe ein Wild Oasis, damit war ich im Sommer in denn Pyrenäen- auch ausgesetzt und mit Gewittern.

    Ich war mit einem Tarp Tent Aeon Li auf dem Nordkalottleden im September. Ich denke das Wild Oasis hätte das auch gekonnt. War damit auch schon hier im Winter unterwegs.

    Mein Bonfus Middus 2p wäre aber bestimmt bequemer gewesen.

    Kurzum- für Schweden/Norwegen geht eine Menge. Und DCF funktioniert super. 100 Nächte habe ich schon in einem MYOG Hexamid verbracht. Das Wild Oasis habe ich auch schon seit 5 Jahren und auf mind.90 Nächten genutzt.