Ich war letztes Jahr auf dem GR11 und bin dieses Jahr ab Ende Juli auch auf dem HRP. Habe vergangenes Jahr das Wasser immer gefiltert, es sind schon ne Menge Tiere (und auch teilweise andere Menschen) dort unterwegs. Habe von drei Leuten mitbekommen, dass sie krank geworden sind - entweder durch kontaminiertes Wasser oder auf Hütten. Ich habe in einem (ungewaschenen und relativ viel benutzten) TAR Hyperion geschlafen und war froh um ihn, da ich es manchmal doch recht frisch oben fand.
Beiträge von Sören
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Ich habe ein generelles Unbehagen bei dieser (und ähnlichen) Diskussion.
Selbstverständlich, Geld spielt für Alle hier (und leider auch für Alles) eine wichtige Rolle. Mir scheinen aber das die Schwerpunkte etwas "verrutscht" sind. Bei einem Rucksack oder Zelt oder Socken oder... spielt Geld zwar AUCH eine (eher untergeordnete) Rolle, aber primär wird über Gewicht und (in den dort verhandelten Größenordnungen eher drittrangige) sonstige Punkte verhandelt.
Bei Dingen aber, bei denen sich nicht mit Whow-Faktor, "Grenze des machbaren verschoben" etc angeben läßt sondern die einfach völlig unsexy "nur sicherheitsrelevant" sind spielt Geld plötzlich eine wesentliche bis entscheidende Rolle?
Irgendwas scheint mir da falsch zu laufen. Anscheinend geht es primär um Spaziergänge "im Stadtpark" mit vorzeigen der Ausrüstung und nicht um Touren in sicherheitskritischem Umfeld?
Wenn ich mich selber zitieren darf:
"wenn es essentiell ist ist es nicht zu teuer, wenn es zu teuer ist ist es nicht essentiell"
Sehe ich ähnlich wie du. Ich habe eher ein Problem mit der Preistransparenz. Betrifft nicht direkt Garmin, aber als Spot Nutzer bist du für eine vierwöchige Reise bei plötzlich 82€, da man das Gerät immer wieder erneut aktivieren lassen muss und eine zusätzliche Flex-Gebühr erhoben wird. Plus halt der Kauf des Gerätes an sich. Aber bestenfalls hat man das Geld natürlich am Ende umsonst bezahlt.
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Benutze ein Spot Gen4. Auf den monatlichen Preis von 21,36€ kommen auch die jährlichen 39,69€ für den Flextarif. Dafür ist der Stromverbrauch des Geräts wenigstens sehr gering.
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Sehe nur ich hier Totoro?
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Trage seit LP5 die Größe 46,5, auch beim LP9+, wobei meine Füße in den vergangenen Jahren um eine Schuhgröße gewachsen sind. So gesehen müsste der Schuh an sich etwas größer als damals sein. Anfangs hatte ich mit dem großen Zeh ungewohnten Kontakt mit dem Schuh, jedoch habe ich den recht schnell breit gelatscht, so dass es kein Problem wurde. Habe das Gefühl, dass die Fußbox beim 9+ schmaler geworden ist. Toller Schuh, die Vibram Sohle macht einen großen Unterschied.
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Ich war letztes Jahr mit dem Trekkertent Stealth 1 auf dem GR11 und nehme es auch dieses Jahr auf die HRP mit. Sargfeeling, manchmal Nachspannen nötig und der Frontein- und Ausstieg nervt etwas, besonders, wenn man groß ist. Habe es aber lieb gewonnen: Doppelwandig, sehr leicht, ruckizucki aufgebaut, Fly zuerst, ausreichende Apsis und es lässt sich auch als Tarp nutzen.
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Benutze kleine alte Packsäcke mit Rolltop von Decathlon/Forclaz, einen für Essen, den anderen für Rest. Kamen damals im Set in Blau und Grau für 8€, sind immer noch wasserdicht und halten seit Jahren tapfer durch. Gibt es nur leider nicht mehr, vielleicht lassen sich aber irgendwo noch welche finden. Finde die Farbcodierung praktisch und dass man nicht hineinschauen kann - ich weiß ja, was drin ist. Dient als kleines Handgepäck im Flugzeug und durch den Henkel des Rolltops lassen sie sich entspannt durch die Gegend tragen und an den nächsten Ast aufhängen.
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Kein direktes Schnäppchen, aber falls es jemand nicht auf dem Schirm hat: über das TK Bonusprogramm lassen sich via App Punkte sammeln, die sich dann nach einem Jahr als Gesundheitsdividende einlösen lassen. Punkte bekommt man etwa für seine gelaufenen Schritte, Reiseimpfungen, Zahnvorsorge, einfaches abklicken diverser Infos und und und. Easy kommt man so innerhalb eines Jahres auf bis zu 200 €, die man zB für Sportausrüstung nutzen kann. Ich lasse mir so jährlich ein oder zwei Paar Trailrunner bezahlen.
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Bin auch im Team Anspruchslos und kann mich erstaunlich lange fast bis zum Skorbut von Tortillas mit Käse (und Senf), Tuc Crackern und Haferflocken mit Wasser ernähren
Amerikanische Bagels sind der Hit, habe leider hier in Europa noch nie vergleichbare gefunden. Nehme mir zum Anfang der Reise immer ein paar Zipbeutel gefüllt mit Couscous, Mandeln, Sonnenblumenhack, Hefeflocken, getrockneten Tomaten und Suppengemüse, Salz und Gewürzen mit und behalte unterwegs einen für den Notfall übrig. Koche dann im Beutel oder gebe nur kaltes Wasser hinzu und warte 20 min ab - Schmeckt warm richtig gut, kalt aber auch absolut in Ordnung. Umso besser schmeckt ein Salat dann, wenn es die Möglichkeit gibt. -
Praktisch und derzeitige Thruhiker-Fashion

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Ich hatte auch den OR Echo jeweils in M und L bei 1.90m und 85kg und eher athletischer Figur. In M saß er immer noch gut, körpernah ohne einzuengen und besonders die Länge war optimal, was häufig das Problem ist. In L ist er merklich weiter, und flattert etwas beim Laufen. Weswegen ich ihn aber auch bevorzuge, da er für wesentlich mehr Belüftung sorgt, was mich hitzeempfindlichen Menschen frohlocken und Eitelkeiten vergessen lässt.
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Umrisse der Schiene aus einem kleinen Stück Styrodur aushöhlen und dort hineinlegen/-drücken? Klackert dann auch nicht.
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Hat jemand einen Tip für leichte und vor allem Kompakt zu packende Handschuhe für so Tage im Gebirge, wo das Wetter zu zieht, es nur noch 5 Grad hat, Regen und viel Wind.
Meistens lasse ich sie weg, weil sie auf meinen Touren zu selten gebraucht werden, aber wenn das Wetter kommt, und auch noch etwas klettern angesagt ist (Hände in die Tasche geht dann nicht gut), wird es echt fies mit auskühlenden Händen.
Ich hatte bisher sehr leichte Decathlon Handschuhe, aber sobald die nass werden, kann man sie vergessen.Warm, wind- und wasserdicht und 60 g.
https://eu.blackdiamondequipment.com/de/products/gr…gloves?variant=50075666252055 -
ein paar mehr Funktionsjacken für die Fußgängerzone
Warum wollen eigentlich alle, dass wir Stadtmenschen im Regen nass werden? Haben wir es nicht auch verdient, trocken zu bleiben? Wo wir doch noch nicht mal wilde Bäume sehen? Zumal Berlin inklusive Fußgängerzonen ca 45km Ausdehnung hat. 😉
Habe ich nicht behauptet. Grüße aus Berlin
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Keine Angst, wir bleiben weiter was gaaanz Besonderes, dass wir UL Thruhikes machen, auch wenn JW jetzt aus Marketinggründen so tun möchte, als seien sie Teil der „Szene“, um ein paar mehr Funktionsjacken für die Fußgängerzone oder Hunderunde zu verkaufen

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Bitte verlasst euch nicht nur darauf, dass eure Mitreisenden/Mitmenschen sich die Hände waschen, sondern seid selber so rücksichtsvoll, wenn ihr Berghütten, Shelter, Hostels, Cafés oder was auch immer benutzt, um anderen nicht die Tour/ den Tag zu versauen.

Wie schon gesagt, ist das doch eine ziemliche leichte, klassische Ausrüstung. Ich persönlich würde auf die Mütze und den Fleece verzichten. Die Tour scheint doch aber ideal zu sein, um das Set-up mal zu testen. -
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Ich oute mich hier mal als Händewaschmuffel!
Ich finde, einmal morgens, beim Duschen (entfällt beim Wildcampen) und einmal Abends, vorm Essen, reicht vollkommen.
Ja, auch nachdem ich meinen Schniepel angefasst habe, z.B. zum Wasserlassen, wasche ich mir nicht die Hände!
Ich bin jetzt knapp 57 Jahre alt geworden, habe, von Muttern bestätigt, noch nie eine Magen-Darm-Grippe gehabt und das bei so wenig Händewaschen und Bäckereiverkäuferinnen, die ungefähr bis zu meinem 40en Lebensjahr, die Brötchen direkt mit ihren Flossen angegrabbelt haben .
Worauf ich hinaus will?
50g Händedesinfiziermittel, sind 50 überflüssige Gramm!
Ansonsten sieht deine Liste doch schon ganz ordentlich aus!
Ich bin anfangs mit 6,5 Kg losgezogen, dann irgendwann mit 5,5 Kg und mittlerweile mit 4,5 Kg! Allerdings nur über 0 Grad und maximal Mittelgebirge!
Ja, vielleicht wirst du nicht krank, dafür aber andere. 😉
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Habe ab und zu einen Stock fest in den Boden gerammt, das Handy mit einem breiten Gummiband am Griff befestigt und den Selbstauslöser gestartet. Funktioniert gut.
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Ich bin Typ „Shorts“ und kurzärmeliges T-Shirt, Nacken ist auch frei (Zopf und Sonnenschild, maximal Cap - div. Sonnenhüte hab ich probiert, ist mir einfach zu warm) - da gibt‘s leider schon ein bisschen Fläche zum Cremen. Ein Sunhoodie ist mir leider auch viel zu warm, ich brauche im Sommer den Windchill auf der Haut, und dass die Körperwärme ungehindert von mir abstrahlen kann.
Liegt natürlich auch daran, dass ich vornehmlich im Sommerhalbjahr unterwegs bin und dann länger frei nehmen kann. Du z.B. bist ja mehr der shoulder-season-Wanderer, was ich gut nachvollziehen kann und auch Vorteile hat. Tja, und im Sommer muss man dann eben tüchtig cremen. Hatte mir bei meinem letzten Trip mal 50ml abgefüllt, das war (viel) zu wenig und ruckzuck weg.
Ich habe in einem Second Hand Shop mal ein graues Langarmshirt von Columbia gefunden. Omni-freeze zero nennt sich das und ist mit Abstand das angenehmste auf der Haut, was ich kenne - total weich, flatterig und kühlend. Ich bin sehr hitzeempfindlich, konnte mit dem Shirt aber bei 30 Grad durch Italien gehen. Der Stoff ist quasi mini-punktiert, ich weiß also nicht, wie er sich tatsächlich in Sachen UV im Vergleich zu einem Sun Hoodie schlägt. Aber vielleicht ist es auch was für dich
