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  • Es scheint noch keinen Sammelfaden für Regenhosen zu geben, also starte ich den mal.

    Als ich vor etwa eineinhalb Jahren ne neue Regenhose suchte, gab es keine, die sowohl PFAS-frei (mir wichtig) als auch ultraleicht (~100 g oder leichter) ist.

    Inzwischen gibt's wohl mindestens zwei Optionen (beide nicht billig):

    • Rab Phantom Pants - 84 g in M. Nicht sicher, seit wann die PFAS-frei ist, aber nun ist sie's. Von kai gibt's nen Erfahrungsbericht hier, womöglich von der Vorgängerversion. Scheint aktuell die leichteste Option auf dem Markt zu sein.
    • Montbell Super Dry-Tec Pants - 129 g (M, L? - mir nicht klar). Mit Knöchel-Reißverschlüssen - könnte ich drauf verzichten. Hab die Montbell Peak Shell (Regenjacke) aus dem gleichen Material und bin sehr zufrieden bis jetzt.
  • Ich habe seit einigen Jahren die TheOmm Halo Pant , die ist aber wahrscheinlich nicht PFAS-frei. Genervt war ich von den Einstellmöglichkeiten am Bein (da war viel Material, das sich so seltsam aufbauschte) und an einem fehlenden Durchgriff auf meine Hosentaschen; das hat der örtliche Änderungsschneider beherzt gelöst. Die Hose ist damit an zwei Stellen aber nicht mehr wasserdicht, aber immer noch so abweisend, dass sie einen regnerischen Wandertag trocken hält.

    79g in X S nach der kleinen OP.

  • Ich habe Beinlinge und eine Regenhose aus Sil-Nylon- Zeltmaterial (von LuxeOutdoor), beide scheinen mir zu gewissem Grad diffusionsoffen und dennoch dicht auch in starkem Regen selbst ohne Nahtversiegelung (Beinlinge in Kombi mit Müllsackrock). - Ich kann dieses Material als Alternative zu "atmungsaktiven" Membran-Stoffen an den Beinen sehr empfehlen und haben die Regenhose auch schon viele Nächte im Schlafsack getragen, wobei sie mir angenehmer schien als meine früheren Membranregenhosen.

  • Ich nehme die OMM Halo (< 90 g) für Wanderungen auf denen es vermutlich nicht oder wenig regnen wird mit. Bei traditionell schottischem Wetter, ist es die Montane Atomic (< 230 g) mit beinlangem Reißverschluss. Die Hose ziehe ich morgens an und trage sie zur Lüftung halbgeöffnet über den ganzen Tag. Hat bei mir dazu geführt, dass ich nicht mehr mit nassen, kalten Beinen durch die Gegend laufe, weil ich die Regenhose bei leichtem Regen wieder zu spät angezogen habe. Außerdem kein Gewicht im Rucksack. Bin mit beiden Hosen sehr zufrieden. Die Atomic gibt es leider nicht mehr zu kaufen.

    Edit: Rain Chaps von Luxeoutdoor habe ich auch noch originalverpackt rumliegen. Sollte ich des Sommers ausprobieren.

  • Ich hab bis heute noch nicht so die goldene Lösung gefunden, meine beiden Regenhosen haben beide ihre Nachteile:

    Raidlight Responsive MP 120g in XXL (so passt sie noch über eine normale Hose drüber), wenn ich nicht mit soviel Niederschlag rechne, da sie Dauerregen nicht wirklich stand hält. Super Packmaß in Größe eines kleinen Apfels.

    Tilak Paclite pants 200irgendwas g (hab die nicht im Lighterpack), halt relativ schwer aber relativ robust und hält Regen sehr lange stand, gerade in den Alpen pack ich die lieber ein, überlebt auch mal Felskontakt und ist als Zivilisationshose auch ganz tauglich (die Raidlight ist eher durchsichtig 😄).

  • Die Montbell Pants kann ich sehr empfehlen. Vorgestern und gestern mehrere Stunden im Schneeregen und Wind unterwegs gewesen. Meiner Erfahrung nach reisen noch leichtere Hosen zu schnell (z.B. die Raceshells von Inov8). Goretex ist hingegen für lange Wanderungen (d.h. täglich während Monaten) nicht geeignet und meine GT Hosen sind einfach zu schwer und das Material zu steif (obwohl die leichtesten eines "renommierten" Herstellers).

    Keine Ahnung, wie das mit den Arbeitsbedingungen bei Montbell aussieht (Made in Vietnam) und was die da so dran salben auch nicht. Mitte letzten Jahres konnten sie gewisse Dinge nicht mehr nach Kalifornien liefern, wegen PFAS. Ihre Waschmittel seien immerhin PFAS frei.

    Und natürlich habe ich mich nicht von irgendwelchen UL Spinnerinnen wie Heather Anderson dazu bringen lassen, Montbell zu kaufen sondern von hochanständigstem Influencer-Marketing - ein wenig durch die Welt segeln und seine Kleinkinder in die Kamera halten, what can go wrong?

    Mit einem warmen Base-Layer einem dünneren Direct Alpha Hoodie (Sorry, der Schnitt und die Verarbeitung) unter einer leichten Regenjacke (z.B. Montbell) kann man stundenlang im Schnee bei Minus-Temperaturen unterwegs sein ohne zu frieren und zu schwitzen.

  • Wer an den Beinen nicht all zu schnell friert, kann viel Generv und etwas Gewicht sparen, indem man die Regenhose knapp über den Knien abschneidet. Macht das Anziehen, das Ausziehen und auch hohe Tritte, bei denen das oft das klebrige Material sonst einen nervigen Widerstand bietet, deutlich angenehmer. Klar, Knie-abwärts wird alles klitschnass. Ich selber bin dort allerdings recht kälteresistent. Hat sich für mich auch in den Skanden gut erprobt.

    Nicht unnähnlich zu einem Kilt, minimaler aufwändiger anzuziehen – dafür kann nichts verrutschen, hochfliegen o.ä.

    Einmal editiert, zuletzt von Bohnenbub (11. Januar 2026 um 11:43)

  • Wer an den Beinen nicht all zu schnell friert, kann viel Generv und etwas Gewicht sparen, indem man die Regenhose knapp über den Knien abschneidet. Macht das Anziehen, das Ausziehen und auch hohe Tritte, bei denen das oft das klebrige Material sonst einen nervigen Widerstand bietet, deutlich angenehmer. Klar, Knie-abwärts wird alles klitschnass. Ich selber bin dort allerdings recht kälteresistent. Hat sich für mich auch in den Skanden gut erprobt.

    Nicht unnähnlich zu einem Quilt, minimaler aufwändiger anzuziehen – dafür kann nichts verrutschen, hochfliegen o.ä.

    eben aus diesem Grund nutze ich seit 2 Saisons sehr gerne die Löffler WPM Pocket Shorts, absolut leicht und insbesondere beim Radeln die perfekte Länge damit der Mock unten abdampfen kann ^^

  • Wer an den Beinen nicht all zu schnell friert, kann viel Generv und etwas Gewicht sparen, indem man die Regenhose knapp über den Knien abschneidet. Macht das Anziehen, das Ausziehen und auch hohe Tritte, bei denen das oft das klebrige Material sonst einen nervigen Widerstand bietet, deutlich angenehmer. Klar, Knie-abwärts wird alles klitschnass. Ich selber bin dort allerdings recht kälteresistent. Hat sich für mich auch in den Skanden gut erprobt.

    Nicht unnähnlich zu einem Quilt, minimaler aufwändiger anzuziehen – dafür kann nichts verrutschen, hochfliegen o.ä.

    eben aus diesem Grund nutze ich seit 2 Saisons sehr gerne die Löffler WPM Pocket Shorts, absolut leicht und insbesondere beim Radeln die perfekte Länge damit der Mock unten abdampfen kann ^^

    Sowas ähnliches wird auch von Mr.Tidy "verwendet".
    Îch hoffe einfach mal, dass foreninterne Schleichwerbung erlaubt ist :D

  • I basically never leave home without this 'Skirlt' (no split/no overlap) -for both trail running and walking that wei ghs 23 grams and nicely covers my shorts:

    54434862107_74359da8c0_b.jpg

    It's about 5 degrees in the picture above.

    In cool dry times, sitting around, I will put it on for some warmth.

    I also have pants made from the same fabric. They wei gh 50 grams. Work perfectly to keep the rain and wind off.

    8 Mal editiert, zuletzt von Walkin' (12. Januar 2026 um 23:35)

  • Hi Heffer , I'm not exactly sure. I was given it for free to try.

    If you want to make something like this the material doesn't have to be expensive nor permeable. Just permanently waterpoof.

    Maybe you could try some silnylon?

    14 Mal editiert, zuletzt von Walkin' (13. Januar 2026 um 03:08)

  • Beitrag von schwyzi (12. Januar 2026 um 22:22)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (12. Januar 2026 um 22:25).
  • Weil mir ein Seitenreißverschluß wichtig war, habe ich die Berghaus Pacelight, grob 230g. Bin sehr angenehm überrascht wie angenehm die sich trägt, eigentlich kaum schwitzig da Gore-tex. Kann ich empfehlen

    Ich habe die jetzt seit 2006, sind noch wie neu und funktionieren super und man kann sie auch offen tragen

    Rain Chaps von Luxeoutdoors,

    Ganz schlechte Erfahrungen gemacht: schwitzig und auf Dauer undicht. Die "Cowboy Optik" muss man auch mögen

  • noodles

    Verstehe ich nicht.

    Wenn ich die Dinger trage, mit Poncho, sieht man ja die Cowboy/Sexparty Optik gar nicht und wenn ich ne Regenjacke dazu trage, wird oben genannte Optik ja vom Rainskirt verdeckt.

    Schwitzig finde ich die Dinger auch nicht.

    Habe sie aber überhaupt erst 2 Mal tragen müssen, da ich ja ein vom Wetter begünstigter Goldbursche bin, hahahahaha!

    Das eine Mal hat es über den ganzen Tag, so immer mal ne Stunde geschüttet wie aus Eimern und dann ne Stunde Sonne. Habe sie, immer wenn die Sonne schien, bis zum Knie hochgekrempelt.

    Half auch sehr schön gegen den schneidenden Wind.

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