Beiträge von kantoreck

    ch wollte mich nochmal zu meinen LP 9+ zurückmelden. Das Paar hat jetzt über 2.000km auf dem Buckel und sich bis dahin echt gut gemacht. Am Obermaterial sind lediglich normale Abnutzungserscheinungen zu erkennen, keine Löcher. Der Fersenbereich hat sich innen recht schnell begonnen aufzuschubbern. Allerdings ist darunter eine weite Lage Stoff zum Vorschein gekommen, die soweit stabil geblieben ist. Die Virbamsohle hat ist zwar deutlich gebraucht, aber noch nicht komplett runter. Das hat mich echt beeindruckt. Das einzige was jetzt wirklich am Ende ist, ist die Dämpfung. Ich bin gestern mal in mein wesentlich weniger genutztes Paar Olympus 6 gestiegen und habe mich direkt wieder wie auf Wolken stehend gefühlt.

    Das die LP 9+ überhaupt so lange durchgehalten haben, hat sicher auch mit der ausschließlichen Nutzung im Mittelgebirgsbereich zu tun. Schätzungsweise 10% Asphalt, 40% Feldweg und Waldstraße, 50% Waldwege.

    Ich hab die nochmal sauber gemacht für die Fotos, daher sind sie darauf komplett nass abgebildet.

    So habe ich den Schaden am Innenfutter der Hacke repariert, mit einem Lederflicken und Shoe Repair Aquasure SR von Gear Aid.

    Die Wild 3+ hab ich jetzt auch als frisches Paar dastehen und hoffe durch die Positionierung zwischen LP und Olympus damit eine gute Lösung gefunden zu haben. Dabei ist noch zu erwähnen, dass die Expierience Serie eine Sohle in Rockerform hat und die Schuhe alle einen leichten Drop haben. Mit der Straßenvariante (Flow) haben ich zum Joggen sehr gute Erfahrung gemacht, was das Laufgefühl angeht. Leider war die Zwischensohle der ersten Generation nicht wirklich haltbar und nach 600km komplett durch. Das soll sich ab gen 2 und spätestens mit der aktuellen Generation aber gebessert haben. (Aussage eines sehr gut informierten Fachhändlers mit direkten Kontakten zu Altra)

    Wie ist die Fußbox in der Breite gegenüber den Lone Peak?

    Beim Aufbau ist allerdings ein Haltepunkt der Mitte eingerissen. Denke das ich da vllt beim Anbringen des Punktes das xfoil beschädigt habe. Da kann ich wilbo nur zustimmen wenn ein Riss entsteht und das Material unter Spannung ist geht das Drama leider seinen Weg.

    Genau deshalb habe ich bei meinem XFOIL-Tarp konsequent alle Kanten umgelegt (siehe Beitrag #85)

    Soooo.... Ich hab die Teile jetzt fast vier Wochen lang jeden Tag benutzt und sie sind perfekt! Nehmen keinen Platz im Rucksack weg und sind ausreichend stabil zum herumlatschen in der Unterkunft (war ohne Zelt unterwegs).

    War jetzt 4 Wochen in Portugal unterwegs und kann die Aussage voll bestätigen.

    Ob in der Unterkunft, unter der Dusche, abends im Camp vorm Zelt oder beim Furten, die Dinger halten. Durch meine Gummi-Technik oder die Haargummi-Methode passen sich die Campschuhe jeder Größe an und sitzen lelativ fest an den Füßen.

    Ich hab öfter die parallelen Wege genutz, die waren oft gänglicher. Und am Meer an der Wasserkante. Aber ja, wie schon geschrieben, Sand ist der Endgegner

    Ja, das habe ich natürlich auch gemacht. Die Nebenwege ziehen sich wie ein Spinnennetz um den Hauptweg.

    An der Wasserkante bin ich sehr selten gelaufern, weil es wenige Möglichkeiten dazu gab von der Steilküste an den Strand zu kommen.

    Man kann doch überall nachlesen und auch nachschauen, z.B. YT, wie die Wegbeschaffenheit so ist.

    YT schaue ich mir nicht an, auch nicht in der Vorbereitung zu einer Wandertour. Schon seit einigen Jahren habe ich meine Vorbereitung auf ein Minimum, sprich die Erstellung von Tracks, eingedampft. Alles andere überlasse ich dem Zufall. Klar, dann überraschen mich solche Wegeverhältnisse.

    Mit einer Stunde hätte ich keine Probleme, aber tagelang durch den Sand "stapfen", mit Kleidung, Schuhen und Rucksack, ist etwas anderes.

    Aber ich habe es begonnen und auch durchgezogen, manchmal vor mich "hinfluchend" :)

    Ich war jetzt 4 Wochen (Mitte Februar bis Mitte März) in Portugal und bin in 3 Wochen von Lissabon nach Lagos gelaufen (ca. 360 km), u.a. auch über den kompletten Fischerweg.

    Sorry, ich kann den Hype um diesen Wanderweg nicht ganz nachvollziehen. Die Landschaft ist zweifellos grandios, aber Teile des Wanderweges sind eine Katastrophe. Ich denke da speziell an die Sandwege in der ersten Woche im oberen Teil des Fischerweges.

    Ich habe gute Erfahrungen mit Aquasure Neoprenkleber gemacht

    Ich kann das bestätigen.

    Musste jetzt auf einer Wandertour meine Schuhe "flicken", weil das Obermaterial "löchrig" wurde. Hatte "zufällig" dünne Lederflicken und aquasure-Kleber im Reparatur-Set dabei.

    Am Anfang war ich skeptisch, ob das hält. Aber das hat gehalten und bestens funktioniert.

    Hier ist der von innen aufgeklebte Flicken zu sehen.

    So sah das Problem von außen aus ...

    Am Sonntag, 15.2., fliege ich von Berlin nach Lissabon.

    Am nächsten Tag laufe ich dann von Lissabon, über Santiago de Cacem, über Praia de Sao Torpes (Startpunkt Fischerweg, dort treffe ich meine Enkeltochter), über Cabo des Sao Vicente, über Lagos nach Faro. Insgesamt sind das ca. 470 km.

    Anschließend mache ich dort noch mit Frau, Tochter und Enkeltochter eine Woche Erholungsurlaub:)

    Habe diesen Gepäckträger erst seit Anfang Januar. Konnte ihn noch nicht testen.

    Den Gepäckträger habe ich eigentlich nur wegen der Befestigung an den Sattelstreben gekauft. Die Satteltasche, die ich noch "basteln" will, muss quer darauf befestigt werden, was mir nicht so gefällt. Mein Nachbar, ein versierter Schweißer, fertigt mir aus 6er-Edelstahlrohr einen "länglichen" Gepäckträger an, den ich dann in der Halterung unter dem Sattel befestigen kann. Der Gepäckträger von Carradice ist aus massiven Edelstahl und wesentlich schwerer.

    Ich bin gespannt, ob das so funktioniert, wie ich mir das vorstelle ...

    Nimmst du Steigfelle dazu?

    Nein, ich wohne in einer mehr hügeligen Landschaft (Harzvorland). Die Hügel schaffe ich auch im Grätsch-Schritt. Ich will mir aber Kurzfelle (ca. 65 cm lang) besorgen, irgendwie "dranfriemeln (müssen in die Mitte der Ski)" und ausprobieren.

    Habe meine seit Jahren ungenutzt herumliegenden Abfahrts-Ski zu Touren-Ski umgebaut, die ich jetzt mit den ebenfalls seit Jahren ungenutzten hohen Wanderschuhen (waren meine ersten Wanderschuhe vor den Trailrunnern) von Hanwag verwenden kann. Zum Rumrutschen im häuslichen Umfeld reicht das vollkommen aus, was ich jetzt in dieser Woche ausgiebig ausprobieren konnte.

    Es ist wunderbar, wenn man direkt vor der Haustür losgehen kann ...