Beiträge von Steintanz

    Da das tape an sich intakt ist, sagt das Internet ich soll das einfach mit Gear Aid Seamsealer WP ankleben. Kann das jemand bestätigen?

    Ist es nur die Nahtabdichtung im Schritt, die durchlässt? Fall ja, dann würde ich dort von außen die Nähte abdichten mit Seamsealer .... ich bin aber kein Profi bei solchen Reparaturen. Das Innenmaterial sieht auf den Bildern so aus, als würde Seamsealer sich dort nicht gut halten, v.a. weil ständig Bewegung/Reibung draufkommt an der Stelle.

    Kann ich den auf 50l runterrollen und der trägt sich trotzdem passabel? Machen die zwei Streben das Teil steifer, sprich mich bewegungsunfähiger? Zweifelsohne übertragen die sicher mehr Last.

    Ich kenne nur den Southwest 55 von einem Bekannten, den ich mal kurz probetrug. Die zwei Stangen überzeugen mich in dieser Volumenklasse (55+ Liter) mehr als eine zentrale, da man meist mit 13+ kg unterwegs sein dürfte. Ich fand beim Probetragen die zwei Stangen nicht einschränkend in der Oberkörper-Bewegung, obwohl ich selbst den Exped Lightning mit einer zentralen Stange habe. Nach den Bildern sehe ich kein Problem, die 70 Liter zusammenzurollen.

    Southwest liegt ja bei 70+16 Litern laut hier, also i.Vgl. zu Unbound schon eine ganz andere Nummer, finde ich. Da wird es sich v.a. darum drehen, wie viel Volumen du lieber willst.

    FroggToggs, wenn man Tape zum Reparieren einplant.

    Wenn man diffusionsdichte Jacken mag, könnte man eine von den folgenden anvisieren. Die Stoffe sind nicht dick-robust, aber durch ihre "glitschige" Oberfläche sind sie doch erstaunlich haltbar, finde ich. Die RockFront habe ich und bin zufrieden damit.

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    Ultralight Rain Jacket - 3F UL GEAR Ultralight Outdoor Gears
    An ultralight rain jacket designed for long hours of use in wet conditions. The fabric offers exceptional breathability, rated at 14,000 g/m²/24h under GB/T…
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    This version features a front zipper for easier wear and removal, and it is slightly heavier than the regular version. An ultralight rain jacket designed for…
    3fulgear.com

    https://wearealtus.com/en/rain-series/atmospheric-j30 (Regenmantel/-poncho)


    Bei den diffusionsoffenen Stoffen hat mich Columbia Outdry bisher am meisten überzeugt (kein Wet-out feststellbar und trocknen extrem schnell ab, daduch kaum Verdunstungskühlung). Das ist meine Wahl für Skandinavien. - Z.B.: https://www.columbiasportswear.de/DE/p/reign-no-…05427_color=010

    Folgendes Vorgehen hat bei mir von "sehr übel" zu "dauerhaft geruchlos" geholfen:

    • Einlegesohle 1x mit Wasser und Seife gut waschen, dann desinfizieren mit Handgel o.ä. und trocknen. (Komplette Schuhinnenwäsche dürfte noch besser sein.)
    • täglich sehr dünn Deocreme (mit wenig Duft) mit Natron/Natriumhydrogencarbonat an Fußsohle und Zehen.
    • Rein synthetische, schnell trocknende Socken, die mind. alle 2-3 Tage gewaschen werden.
    • Bei jeder Pause Schuhe aus, Einlegesohle raus.

    Es handelt sich um Goretex-Leichtstiefel. Bei Trailrunnern, die u.U. dauer-feucht sind und permanent dahinkultivieren, bin ich nicht sicher, ob das genauso gut funktioniert.

    Hab jetzt mal auf den ODS ein paar Reiseberichte zu dem Gebiet gelesen. Da wird darauf hingewiesen wegen suizidalen Lemmingen das Wasser zu filtern? Wtf?? Nach dem ungefilterten trinken von Seewasser scheint es zu Brechdurchfall gekommen zu sein. Wisst ihr was darüber?

    Ich sag mal etwas platt, das ist die alte Frage in Skandinavien, ob unbehandeltes Wasser trinken oder nicht. Ich mache es nicht, etliche Einheimische und Touristen machen es ohne Probleme seit Jahrzehnten, andere erkranken geich oder früher oder später. Für mich ist am relevantesten, dass ich in den paar Tagen/Wochen auf Tour nicht mal leichte Beschwerden haben möchte und heutige Methoden unglaublich simple sind, um sofort sicheres Wasser zu kriegen. Bzgl. den nichtfilternden Einheimischen sollte man auch nicht übersehen, dass ziemlich sicher deren Darm viele Keime bereits "kennt" , aber der erste Kontakt damit oder nur alle paar Jahre Wieder-Kontakt durchaus nicht so lustig sein kann.


    PS: Suizid der Lemminge ist ein Märchen, dass sie aber durch Überpopulation, Nahrungsmangel oder Epidemien ggf. hoher Todesraten zeigen ist Tatsache. Dann liegen sie natürlich auch im/am Wasser, ihre Ausscheidungen sowieso.

    Eine andere Idee wurde weiter oben schon angeschnitten: Ein bombenstabiler Hüftgurt, auf welchem das Gewicht komplett sitzt und evtl. mittels Streben senkrecht übertragen wird. Und ein Stück weiter oben stabilisiert ein Brustgurt und/oder Schultergurte, evtl. auch nur ein Gurt, der schräg über die Brust und über eine Schulter läuft, lediglich damit das System nicht nach hinten wegkippt; das Gewicht bleibt aber weg von der Wirbelsäule, also drückt nicht senkrecht nach unten in die Wirbelsäule hinein. Dafür würde ich Rucksäcke mit Außengestell anschauen, ob sich daraus (bzw. aus Ersatzteilen dafür) etwas umbauen ließe. Der alte Fjällräven Gyro, der immer wieder gebraucht online zu finden ist, wäre evtl. ein Kandidat, der einem beim Austüfteln des Prinzips weiterhilft. wilbo kennt den Rucksack.

    ob ich etwas Gewicht nach vorne bekomme, aber bisher noch keine zündenden Gedanken gehabt.

    Vlt. könnte man ähnlich vielen UL-Rucksäcken, welche an die Schultergurte Wasserflaschen hängen, ebenfalls versuchen Wasser auf der Vorderseite zu transportieren. Evtl. in Weich("schwabbel")flaschen, die zB bei Ultramarathons usw. benutzt werden, damit sie besser/weicher am Körper liegen. Waagerechte Anbringung dürfte die Beinbewegung nicht/kaum einschränken. - Wobei Wasserbehälter eben laufend ihr Gewicht ändern; daher könnte ein anderes Ausrüstungsteil, das länglich, weich und nicht zu lang (Zeltrolle?) auch in Frage kommen, um es vorne irgendwie dranzuschnallen und das nach hinten-unten ziehende Gewicht der Hüfttasche etwas nach vorne auszugleichen. Fertige Modelle kenne ich nicht. Ich habe vor vielen Jahren mit Hüfttaschen von Mountain Smith experimentiert (aber sehr schwere Dinger) und fand im Grunde gerade das Absacken nach hinten-unten das Hauptproblem daran, was ich durch einen Schultergurt deutlich verbessern konnte. Er lief schräg über die Brust und über nur eine Schulter. Die Schultern habe ich dabei regelmäßig abgewechselt.

    Im Militärbereich habe ich auch schon Tragesysteme gesehen, die zwar über die Schultern gehen (also wie Rucksack), aber nur unten Hüfttaschen (usw.) dranhängen (ich glaube, man spricht hier von Koppeltragesystem). Vlt. kann man da was umbauen oder abschauen?

    Ich bin von den Eierkarton Matten komplett abgekommen. Wenn die Fläche irgendwie nass wird, ist es p.i.t.a die Dellen wieder trocken zu wischen.
    Ich kann zwar dann die nasse Matte unter das Zelt / den Poncho legen aber die Nutzung im Lager ist dann eingeschränkt. (Ja, ja ich bin ein Camper!) :S

    Lieber verwende ich flache, leicht abwischbare Oberflächen wie bei der X-Mat, der alten Sirex Faltmatte oder der Kanchenjunga.

    Das und die Bequemlichkeit sind die Gründe, warum ich immer Noppenmatte mit aufgelegter glatter, dünner Matte (Kanchen Junga oder EVA) verwende.

    Unser schwierigster "Spirituseinkauf" war auf einem Bazar in Israel. Es fand sich nach Beteiligung quasi fast aller Anwesenden eine Flasche mit arabischer Aufschrift (lange vor Handy Translator Apps). Der Inhalt brannte tatsächlich im Trangia, aber wir hatten wohl Verdünner-artiges erworben und kochten nur ungern mit diesem Geruch als "Beigeschmack".

    Und noch eine Situation, die man nur bei Spiritus erleben kann: Im kleinen irischen "Allerlei-Laden" fragten wir in unserer Not nach "alcohol for a camping stove". Man sah uns mit aufgerissenen Augen an und erklärte förmlich, dass man hier gar nichts mit Alkohol verkaufe und leider nicht helfen könne. Erst draußen sahen wir dann, der Laden hieß Haram Shop.

    In Tralee, Irland nur in pharmacy gefunden (soll aber in größeren Tesco u.U. vorrätig sein): methylated spirit. Ausweis und Unterschrift nötig, dass man es für Kocher braucht. In GB im Tesco gekriegt, gleicher Name.

    In Kanada im Outdoor-Laden kriegt man eher methyl hydrate (Methanol), das ist für Trangia & Co. dort scheinbar ein üblicher Brennstoff. Marine stove fuel oder denatured alcohol sind Ethanol, also Spiritus am ähnlichsten. Isopropyl oder rubbing alcohol rußt sehr stark, geht aber notfalls (jedenfalls im Trangia) sofern nicht unbrennbar verdünnt; wir hatten auch schon Händedesinfektionsmittel als Brennstoff mit viel Ruß.

    In Norwegen findet man Rødsprit auch im Farbenhandel als Verdünner.

    Weltweit als Tipp: Manchmal lohnt ein kleiner Verbrauchstest vorneweg, denn manches Zeug brennt zwar noch, aber ist so verdünnt, dass man deutlich mehr braucht als etwa beim heimischen Spiritus.

    Gibt es eine Einschätzung, ob der Durston oder der Exped mit Gewicht besser klarkommt?

    Nach den Bildern vom Durston-Gestell, tippe ich auf bessere Lasttauglichkeit des Expeds ab/über 15-16kg. Hatte aber nie den Durston in der Hand oder auf dem Rücken.

    PS: Die Idee mit dem herausnehmbaren Gestell fürs Handgepäck wird wohl nur klappen, wenn mehrere Leute zusammen fliegen und nur einmal check-in-Gepäck gebucht wird, in welches lange/kritische Sachen reinkommen, z.B. auch das Gestell. Alleine würsste ich nicht, ob/wie das akzeptabel wäre bei der Security. - Bei meinem Exped Lightning habe ich das Gestell nie komplett herausgenommen, also nicht sicher, ob das gut rein/raus geht.

    Habe meine seit Jahren ungenutzt herumliegenden Abfahrts-Ski zu Touren-Ski umgebaut, die ich jetzt mit den ebenfalls seit Jahren ungenutzten hohen Wanderschuhen (waren meine ersten Wanderschuhe vor den Trailrunnern) von Hanwag verwenden kann. Zum Rumrutschen im häuslichen Umfeld reicht das vollkommen aus, was ich jetzt in dieser Woche ausgiebig ausprobieren konnte.

    Es ist wunderbar, wenn man direkt vor der Haustür losgehen kann ...

    Nimmst du Steigfelle dazu?

    Ich trug meinen Exped Lightning 60l schon mal grob eine Stunde mit ca. 22kg und fand ihn noch ziemlich stabil und angenehm dabei. Wie das länger gehen würde hinsichtlich Haltbarkeit und sicherem Sitz am Rücken, kann ich nicht wirklich einschätzen. Mir schien aber nicht, dass Rucksack bzw. Tragesystem damit heillos überfordert waren, wenngleich in solchen Gewichtsklassen üblicherweise schwerere Modelle in Betracht kommen.

    Ansonsten scheint ein Crux AK57 (oder AK70) in Frage zu kommen. (Kenne ich nur aus Beschreibungen.)

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