Einsatz auf gespurten Loipen soll möglich sein. Primärer Einsatz ungespurt auf Waldwegen mit dem Hund als Spaziergeh-Alternative. Mit dem Potential, ins Fjäll zu gehen wenn ich mich dran gewöhnt hab und es gut find.
Was ist denn bei solchen Ski die Meinung zu Gore Tex o.Ä. in den Schuhen? Im Winter fänd ich das schon sinnvoll, auch bei Mehrtagestouren.
Was muss man denn beachten wenn man auch mit Rucksack laufen will und nicht nur ohne, bzw. mit Pulka? Da ändert sich mein Gewicht dann ja...
Die meisten Schuhe, würde ich sagen, haben schlichtweg eine komplett wasserdichte äußere Materialvariante (nix geht rein, nix geht raus), ggf. sind dann also Vapour Liner angesagt für mehrtägige Touren. Ob das nun besser ist als GoreTex und Co., ist schwierig zu sagen, denn auch in Membranschuhen machen Vapour Liner je nach Situation viel Sinn. Backcountry-Skischuhe ohne Wasserschutz sind mir keine bekannt.
Die Skimodelle haben eine Vorspannung, d.h. wenn das volle Gewicht auf sie trifft, dann drückt das Mittelteil sich in den Schnee und haftet mit Schuppen oder entsprechendem Wachs, bis man sich abstößt. Dann sollte der Mittelteil der Ski wieder möglichst nicht im Schnee sein, damit alles besser gleitet. Das spielt aber im Naturschnee und im Gelände aus meiner Sicht weniger eine Rolle als in Loipen, eben weil Schnee plus Terrain natürlicherweise weiche, tief und uneben sind. Tourenski fürs Alpine haben das m.W. z.B. gar nicht. Wichtig ist, dass die Gewichtsklasse des Skis zum leichtesten Gewicht passt, das man vorhat darauf zu verwenden, sonst bleibt der Mittelteil auch belastet ohne Schneekontakt oder mit unzureichendem Schneekontakt und man kann sich nicht/schlecht abdrücken. Kommen dann Rucksackgewicht oder Körperpfunde dazu, wird man eh langsamer und weniger dynamisch-"hüpfend" unterwegs sein (vgl. klassiche Loipentechnik). Beim klassischen Skiwandern würde ich sagen, ist das ohnehin nie der Fall.