Beiträge von Jan234

    Ich benutze u.A. die Chlordioxid Produkte von Bluelaketravel (z.B. Amazon).

    Danke für den Tipp, probier ich jetzt. Die Tabletten sind 2 Jahre haltbar, die Flüssigkomponenten wohl 3. Tabletten sind aber halt deutlich einfacher in der Anwendung, wird bei mir jetzt erst mal das.

    Bluelaketravel.eu scheint ne eher kleine Firma zu sein, nicht ganz so bekannt/vertrauenswürdig wie Katadyn oder LifeSystems. Angeblich aber Made in Germany. Mal schauen.

    Stichwort sind Chloramine, also Verbindungen zwischen Chlor und Aminen. Das ist der typische Chlorgeruch, den man im Schwimmbad riecht.

    Hm, dafür braucht es ja aber auch die entsprechenden Stickstoffverbindungen. Im Schwimmbad ist klar, wo der Harnstoff herkommt, aber in den meisten Wasserquellen beim Wandern vermute ich jetzt nicht allzu viel Stickstoff, außer wenn überdüngt.

    Bei den o.g. Tabletten entsteht wohl Cyanursäure als Abbauprodukt. Laut schneller Suche scheint das aber wohl in kleineren Mengen harmlos zu sein und über die Nieren ausgeschieden zu werden.

    2. Cryptosporidium: Mit Chlordioxid erwischt man ja das meiste, auch Viren, die bei Filtern oft durchgehen. "Crypto" kriegt man auch mit Chlordioxid gekillt, aber nur mit 4 Stunden Wirkzeit. Wer wartet so lange, und unter welchen Umständen?

    Hm, es scheint sich wohl keiner der Aquamira-/Chlordioxid-Nutzer allzu viel Gedanken um Crypto zu machen?

    Hier gibt's einen Review verschiedener Barfuß-Gummistiefel:

    The Best Waterproof Barefoot Rain Boots and Shoes | Anya's Reviews
    Traditional rain boots have a chunky heel that can really throw off your alignment. Here's a list of waterproof rain boots that are barefoot!
    anyasreviews.com

    Diese finnische Marke ist vielleicht noch interessant:

    Vaistoa Katve 2 | Rubber Barefoot Rain Boots
    Waterproof barefoot rubber boots with zero drop sole, wide toe box & good grip. Minimalist, foldable, and lightweight unisex rain boots for men and women.
    vaistoa.com

    Bei mir ist das Problem, dass keiner von denen Größen über 46 zu führen scheint....

    Wenn Mittelschweden auch noch im Radius liegt, dann der SAT! Stockholm ist von HH oder Berlin per Nachtzug zu erreichen. Erfüllt alle genannten Anforderungen, außer eben Dänemark :)

    questor | hangloose
    17. Januar 2025 um 15:37
    PositivDenken
    3. Oktober 2024 um 14:48

    Schon bei den R=1.5er (habe die von Decathlon, aber vergleichbar in der Höhe mit der Flexmat normal) habe ich Teilweise meine Mühe. (bis man die Matte in 5 Sekunden auf dem Boden und Einsatzbereit hat).

    Welche genau hast Du denn von Decathlon? Diese hier hat ja angeblich einen R-Wert von 2.1 und wäre damit der Exped Flexmat Plus ähnlich, aber bei deutlich weniger Gewicht (370 g): https://www.decathlon.co.uk/p/trekking-fol…149c344m8492712

    Google mal "Tent Raft" ... Sachen gibt's!? ^^

    Bei etwas Wind lande ich da schnell drüben in Finnland ;)

    Ot Dann noch die Sache mit dem Floß für arme, was ich wegen des Gewichts hier wohl nie gepostet hab.

    Wow, das hat schon Charme! Da denke ich sofort an Huckleberry Finn!

    So mach ich das häufig….

    So ähnlich hatte ich mir das auch vorgestellt. Hättest Du Ideen, wie Du das bei Wind aufbauen würdest?

    Ich hab durch den SAT Lust bekommen, die Schären mehr zu erkunden, gerne auch im Wasser selbstangetrieben. Ob langfristig eher Kajak oder doch Packraft, und mehr als separate Tour oder in Kombi mit Wandern, mal schauen.

    Jedenfalls interessiert mich grade, ganz im UL-Spirit, wie man Boote und Paddelausrüstung gut mit Tarps als Shelter kombinieren kann.

    Hat jemand Erfahrungen, Tipps und Tricks? Nützliche Links? Vielleicht ein paar Fotos?

    Ein paar Eindrücke von drei Tagen auf drei Inseln (Nämdö, Runmarö, Sandhamn). Meine erste SAT-Exkursion, kurz vor Ende der Nebensaison, wo Stockholm-ÖPNV-Dauertickets noch auf den Fähren gelten. Und es war wirklich Nebensaison, trotz besten Wetters und Wochenende war ich auf Nämdö und Runmarö ziemlich für mich (geht auch anders: PositivDenkenhat an Ostern mit Wandergruppe fiesem Wetter auf den Inseln getrotzt!). Auf Sandhamn hat Montag geholfen, das ist am Wochenende eins der beliebtesten Ziele in den Schären – schöne kleine Insel, aber relativ dicht besiedelt und ausnahmsweise nicht wirklich zeltgeeignet. Auf den anderen, größeren Inseln ist Zelten überhaupt kein Problem.

    Wenn man's aufs Kilometermachen abgesehen hat, ist der SAT wohl nichts, dafür ist man zu sehr von den Fährenzeiten abhängig. Grade das Rumschippern zwischendurch macht für mich aber den Reiz aus! Und erlaubt easy Toilette, Handy aufladen, Kaffee, chokladbollar. Insgesamt sehr einfach, und einfach zu organisieren, und trotzdem fühlt man sich "weit draußen".

    Oh, und Backpulver/Natron hatte ich auch mal unterwegs probiert, einfach in die Schuhe gestreut. Das neutralisiert wirklich etwas. Nur hat man dann eben das Pulver im Schuh... Und ich meine, es juckte dann etwas an den Füßen.

    Kenne das Problem und frage mich ob die Schuhe stinken, oder ob hier Bakterien am Werk sind die für den Geruch verantwortlich sind.

    Der Geruch kommt in jedem Fall von Mikroben. Die Sache ist nur, desinfizieren killt zwar alles, beseitigt aber nicht die schon angesammelten Geruchsstoffe. Noch dazu setzt man mit dem nächsten Einstieg in den Schuh gleich wieder eine neue Kultur an ;)

    Daher weiß ich nicht, inwieweit Alkohol etc. helfen. Desinfektionsgel an den Füßen hab ich auch schon mal versucht, bringt nicht wirklich was.

    Ne Lösung ohne Waschen wär super - am besten was, was ich einfach in die Schuhe sprühen kann. Es gibt ja wohl so Schuhdeos, aber da hole ich mir eventuell den Teufel ins Haus (Aluminium etc.).

    Für den seltenen Gebrauch, wo bekommst du dann das Wasser her?

    Oft direkt aus Quellen oder Trinkwasserbrunnen, zumindest auf den letzten Touren. Da behandle ich dann gar nicht.

    Wenn ich das richtig interpretiere, filterst du gar nicht. Da wirst du dann aber bei eventuellen Schwebstoffen einen "großen Hammer" brauchen.

    Ich denke, da tut es dann auch die Bandana oder das Buff zum Vorfiltern.

    Für mich gehört das feine Schuharoma im Prinzip ja zur Tour dazu wie löslicher Kaffee. Im Zelt hab ich dran gewöhnt.

    Problematisch wird es dann aber beim Wiedereintritt in die Zivilisation. Nach einer Woche ist, bei mir zumindest, der Mief gewaltig, umso mehr wenn die Schuhe nass sind. Im Bus oder im Café ist mir das dann schon unangenehm, bzw. finde ich es nicht besonders nett meinen Mitmenschen gegenüber. Ich werde ja auch nicht gern mit Deo oder Aftershave vollgestunken.

    Ironischerweise machen gut belüftete Trailrunner das noch schlimmer, weil man alles abdampft - mit Lederstiefeln würde man es bis zum Ausziehen für sich behalten (dann allerdings...).

    Jedenfalls hab ich mir gedacht, wenn es ein Mittelchen gäbe, um den Geruch am Ende der Tour zu neutralisieren, wäre mir das vielleicht ein kleines Fläschchen wert, besonders in Verbindung mit Städtereisen.

    Kennt da jemand was, das funktioniert und möglichst umweltfreundlich ist?

    Extra Faden, um nicht den allgemeineren zu verwässern.

    Ich werde mein Wasserbehandlungs-Backup (brauche es nur selten) wahrscheinlich auf Chlordioxid umstellen. Bisher war es Micropur Forte, aber die Silberionen sind mir inzwischen suspekt. Filter - den Katadyn BeFree hab ich mir angesehen - ist mir zu sperrig.

    Ein paar Fragen dazu:

    1. Tabletten versus Tropfen (Aquamira oder Life Solutions Duo): Wann lohnt sich was? Ich habe den Eindruck, die Tropfen sind pro Liter günstiger, aber auch nicht so lange haltbar. Tabletten wiederum lassen sich gut portionieren, sprich bei kurzer Tour weniger Gewicht. Das spricht dafür, bei einzelnen langen Touren eher auf Tropfen, und bei kürzeren Touren eher auf Tabletten zu setzen. Richtiger Gedankengang?

    2. Cryptosporidium: Mit Chlordioxid erwischt man ja das meiste, auch Viren, die bei Filtern oft durchgehen. "Crypto" kriegt man auch mit Chlordioxid gekillt, aber nur mit 4 Stunden Wirkzeit. Wer wartet so lange, und unter welchen Umständen? Nach schneller Recherche scheint "Crypto" vor allem in Rindergebiet ein Problem zu sein. Stimmt das?

    3. Abbauprodukte: Chlordioxid scheint in kleinen Mengen ziemlich harmlos und zerfällt auch schnell. Patirou , du hast in erwähntem Faden geschrieben, dass Dir aber die Oxidationsprodukte mit anderen Substanzen Sorge machen. Hast Du da mehr Infos?

    Bisher ist es mir immer gelungen für den Abend eine Körperwäsche zu organisieren. Der Liter Wasser wird halt getragen - fertig.

    1 Liter Wasser tragen nur für die Körperpflege? Das mache ich höchstens für kurze Strecken (abends bis zur Lagerstelle). Sonst verstieße das gegen meine UL-Prinzipien :D

    Ansonsten nutze ich getragenes Wasser nur beim Zähneputzen (minimale Menge). Den Toilettengang (nutze ein Bidet) versuche ich so zu timen, dass ich relativ nahe an einer Wasserquelle bin (aber natürlich auch weit genug entfernt) - da brauche ich dann auch kein gefiltertes/behandeltes Wasser.

    Körperwäsche mit Wasser je nach Gelegenheit und Bedarf, ebenso nahe einer Wasserquelle (kann auch eine öffentliche Toilette sein). Da reicht ein Liter völlig aus.