Beiträge von Jan234

    Hat jemand eine gute Lösung für einen leichten Displayschutz für den e-reader? Die Standard-Folio-Cases wiegen wohl 80-90 g.

    Hab mich jetzt für die Edelvariante entschieden! Feinste Luftpolsterfolie aus nem gepolsterten Briefumschlag, und auf der Displayseite noch eine Schicht Duct Tape für zusätzlichen Schutz und das hochwertige, sanftglänzende Finish ;) 8 g. Mal sehen, wie lange das hält.

    Was die Stange angeht: Habe gerade die Durston Iceline Poles gesehen (aktuell ausverkauft).

    Ich weiß, Meinungen über Durston sind geteilt, aber in diesem Fall bekäme ich ein ordentliches Durchmesser-Upgrade (16/18 mm statt 12/14), plus breiterer Auflage durch den Griff, für nur knapp 40 g mehr und super Packmaß... Höhe wäre auf 127 cm begrenzt, aber das würde reichen - und bei Schlechtwetter will ich's ja eh niedriger. Mit dem Durston Z-Flick Pole bin ich ansonsten bis jetzt wirklich zufrieden, und den Stock würde ich auch nur als Zeltstange einsetzen.

    Das Pioulou ist ja inzwischen meine Standardbehausung unterwegs, und ich liebe es 🥰

    Nächstes Jahr möchte ich mich ins Fjäll wagen. Das wäre für mich das erste Mal, habe nur etwas Erfahrung aus Schottland/den Cairngorms, damals noch mit Gatewood Cape (bei doch ziemlich windigen und nassen Verhältnissen, aber nicht allzu kalt).

    Ich traue dem Pioulou einiges zu. Denke aber, dass es doch ein paar Upgrades zu meiner Standardausstattung braucht, um es wirklich wind- und wetterfest zu machen.

    Hier mein Standard-Setup, mit dem ich unter der Baumgrenze unterwegs bin:

    • Das Pioulou selbst, ca. 310 g

    Als Tarp, Silnylon 20D, mit Klippeingang (kein Reißverschluss, siehe Posts weiter oben).

    • 7 Heringe,  ca. 75 g mit Beutel

    Hilleberg Y Peg UL 15 cm. Einer davon für die Eingangstüren, die ich lieber separat befestige (nicht unbedingt nötig, aber wenn ich die Firstleine lang und flach spanne und die Türen daran befestige, kriege ich sie aufgrund der Geometrie nicht vernünftig gespannt).

    • Zeltstange, 92 g

    Durston Z-Flick Tent Pole Carbon 111-131 cm, Durchmesser 12-14 mm.

    • Innenzelt, Mesh, 290 g

    Six Moon Designs Serenity Net Tent, noch von meinem Gatewood Cape.

    Gesamt also ca. 767 g.

    Jetzt meine Überlegungen, was ich fürs Fjäll verändern würde, natürlich mit möglichst geringem Mehrgewicht:

    • 5 Abspannleinen, + 40 g?

    Die brauche ich normalerweise nicht. Die Frage ist, ob ich die mitgelieferten nehme (1.5 mm) oder etwas dickere - nicht wegen der Reißfestigkeit, sondern wegen des Handlings mit kalten und klammen Fingern...?

    • Heringsupgrade, + 84 g.

    Die 7 Hilleberg Y peg für die 5 Abspannleinen + Türe + 1 Back-up. Für die Hauptabspannpunkte 6 MSR Groundhogs 19 cm (14 g).

    • Zeltstange, ca. + 100 g

    Hier bin ich noch am hadern. Der Z-Flick Pole scheint mir schon ziemlich stabil, aber bei richtig Druck durch Sturm wäre was mit größerem Durchmesser vielleicht doch ganz gut. Dazu kommt, dass sich mit dem Pole der ganze Druck in der Aufnahme oben auf einen Punkt konzentriert. Ein Wanderstock (mit Klapp-/Flick-Mechanismus, kein Fizans mehr... dann wohl so 200 g) würde den Druck auf dem Griff oben etwas besser verteilen.

    • Inner - Gewicht wahrscheinlich gleichbleibend, vielleicht sogar etwas leichter.

    Vermutlich würde ich einen (atmungsaktiven) Bivy nehmen, für mehr Spritz- und Windschutz rundum. Sehe gerade, es gibt inzwischen sogar einen Bivy von Tipik (266 g in XL, mit 20D-Sipoly-Boden). Dann wäre es sogar etwas leichter. Komme eigentlich mit wenig Platz gut klar, aber wenn es mir wirklich zu beengt würde, muss dann halt doch ein Solid Inner her (gibt's da gute Optionen für Mids wie das Pioulou?).

    Insgesamt also etwa + 200-220 g für das Fjällupgrade.

    Normalerweise baue ich das Pioulou 130 cm hoch auf, bei Schlechtwetter dann 110-115 cm.

    Meinungen dazu? Was braucht es wirklich, was fehlt noch?

    Meine Erkenntnisse über die "Wasser-Haftung" bei DCF war auch ihm neu und hat ihn zu einer sehr interessanten Testreihe angeregt:

    Wenn ich die Ergebnisse für Silnylon und Silpoly richtig interpretiere, ist die Gewichtszunahme durch Wasser für verschiedene Stoffgewichte jeweils nicht proportional, sondern ein ähnlicher absoluter Betrag. Würde ja dafür sprechen, dass da eher Adsorption an der Oberfläche als Absorption ins Gewebe dominiert?

    Hat jemand eine gute Lösung für einen leichten Displayschutz für den e-reader? Die Standard-Folio-Cases wiegen wohl 80-90 g.

    Hab meinen Kobo Clara bis jetzt auf Reisen in eine Ersatzsocke gestopft - ist aber doof, wenn man die dann braucht ;) Und ich hätte gerne einen besseren Schutz fürs Display vor einzelnen Druckstellen, etwa durch harte Gegenstände im Rucksack.

    Ich benutze einfach Gefrierbeutel, in die ich mein Müsli oder Couscous etc. abfülle, und dann knote ich sie einfach zu.

    Mit Gewürzen, Hefeflocken, Sojagranulat, Kokospulver, getrocknetem Gemüse etc. kann man da ziemlich kreativ sein. Kein extra Gerät nötig, und wiederverwenden kann man die gut ein paar Mal. In einen extra Packsack fürs Essen, dann bekommen sie nicht so schnell Löcher.

    Kommt aufs Gewicht an (und wahrscheinlich auch auf die persönliche Anatomie). Bei mir geht's bis 7-8 kg sehr gut ohne, oberhalb davon bin ich selten unterwegs ;)

    Einen Brustgurt hab ich allerdings sehr gerne - ändere oft die Position, mal Träger länger, mal kürzer, mal mit Brustgurt, mal ohne.

    Rückenschlaf kann die die Schnarchgefahr erhöhen und / oder möglicherweise Atemaussetzer verstärken.

    Ich hab auch Probleme mit Atmen durch Mund/verstopfte Nase/morgens gerädert beim Rückenschlafen. Bleibe daher auf der Seite.

    Außerdem braucht man mehr Platz/eine längere Isomatte, weil ganz ausgestreckt und nicht mit leicht angewinkelten Beinen. Ebenso seitlich für die Arme. Man verliert evtl. auch Platz nach oben zur Zelt-/Tarpwand, je nachdem wie lang Beine und Füße sind ;)

    Man kann auch auf der Seite lernen, das Gewicht besser zu verteilen und Druckstellen zu minimieren: Leicht nach vorne beugen und mehr Gewicht auf Oberschenkel (ähnlich stabiler Seitenlage). Ausreichend hohes und stabiles Kissen (oder Rucksack, Packsack) macht auch viel aus.

    Ich schieb den Versuch nämlich schon seit ner Weile vor mir her bzw. konnte/kann mir nur schwer vorstellen, dass das bequem geht.
    Aber vielleicht sollte ichs mit euren Hinweisen/Tipps hier, jetzt doch einfach mal ausprobieren...

    Bei mir übrigens aktuell mit einem 90-cm-Stück Exped Flexmat als Torsomatte und darüber die 4-mm-xmat, auf 170 cm gekürzt. Reicht mir trotz meiner 1,91 m, da der Rucksack den Kopfbereich abdeckt.

    Jan234 aber wie ist das, wenn du dich im schlaf bewegst und du die stabile seitenlage verlässt? oder wachst du exakt so auf, wie du eingeschlafen bist?

    Also so ganz genau weiß ich nicht, was ich nachts mache ^^ Aber ich drehe mich auf jeden Fall öfter mal von einer auf die andere Seite. Ob nur ab und zu oder nach jedem Tiefschlafzyklus, weiß ich nicht... Ich glaube aber, so lange ich auf einer Seite liege, bewege ich mich nicht allzu viel.

    Als die dann zum vierten Mal kaputt ging, bin ich auf eine feste Schaummatte umgestiegen.

    Ich hab seit diesem Jahr auch den Umstieg auf Schaummatte vollbracht. Hätte nie gedacht, dass das geht, aber tatsächlich habe ich auch das Gefühl, mehr Stabilität zu haben und dadurch besser zu schlafen. Dazu kommt die Ausfallsicherheit und der gewonnene Abstand zur Zeltwand.

    Nutzt du denn dann ein verhältnismäßig hohes Kissen?
    Ich habe für mich gemerkt, dass v.a. ein zu niedriges Kissen bei mir Schulterschmerzen verursacht.

    Das war bei mir der entscheidende Punkt. Hatte lange mit diversen Packbeuteln als Kissen rumprobiert. Den Rucksack oft für die Füße genutzt. Bis mir dann klar wurde, dass ich als Seitenschläfer ein höheres und stabileres Kissen brauche, und mal den Rucksack dafür verwendet habe. Super - rutscht nicht, und ich kann ihn mir mit Kleidung im Außenmesh, das oben liegt, genau so polstern, wie mein Schädel es braucht.

    Auf der Schaummatte liege ich seitlich, aber mehr geneigt als zuhause im Bett. Ein bisschen wie eben in stabiler Seitenlage! So verteile ich mehr Gewicht auf Arme und Oberschenkel und hab weniger Druck auf Schultern und Hüfte.

    Kennt sich jemand mit den verschiedenen Stoffoptionen bei der GramXpert Windhose aus? Meine Anwendung wird vor allem als Schlafhose und Lagerhose sein. Sollte beim Herumkriechen im Zelt und rauen Sitzplätzen halt nicht gleich zerreißen (Das ist meiner bisherigen Tyvek-Hose passiert). Daher tendiere ich zum 20d Ripstop Soft, oder reicht da 10d?

    Ich habe eine von gramXpert in 10D und halte die für nicht allzu robust. Aber wenn man nur auf Isomatte sitzt oder kniet, geht es gut. Nutze sie bis jetzt auch nur im Lager, fürs Laufen selber nur als Backup falls wikrlich sehr kalt. Ist eben schön leicht (~45 g in XL) und die Isolationsleistung ist echt erstaunlich.

    Ich nehme an, es geht eher um die direkte Sonneneinstrahlung als die Wassertemperatur.

    Ja, das glaube ich auch. Die Frage ist halt, wie stark das Wasser "gegenkühlen" kann. Da macht es schon einen Unterschied, ob 18 oder 25 Grad.

    bei meinen letzten Trainings in der Sonne (für meine erste richtige Schwimmwanderung) musste ich immer nach spätestens 2h (5km) abbrechen, da mir ordentlich der Schädel angeschwollen ist..

    Krass, hätte ich nicht gedacht. Was für Wassertemperaturen hattest Du denn? Würde normalerweise denken, dass nichts besser kühlt als eine nasse Kopfbedeckung. Zusätzliche Isolierung wie Evazote stelle ich mir eher kontraproduktiv vor, weil es vermutlich die Wärmeableitung durchs Wasser behindert. Vielleicht eher eine Art "Aluhut" (ernst gemeint ;)) gegen die Sonnenstrahlung, z.B. aus Rettungsfolie?

    Ich nehme immer das Männermodell in der kleinsten Größe - das Frauenmodell ist mir erfahrungsgemäß viel zu schmal

    Ja, ich finde die Merrell Vapor Gloves auch super bequem im Alltag, aber halt etwas schmal (als Mann mit dem Männermodell). Weißt Du zufällig, ob Trail und Vapor Gloves die gleiche Breite haben? Und bringt eine Größe höher nennenswert was für die Breite vorne?

    Ich nutze die Mesa Trail (und Terraflex im Winter) auch nur als Wander- und Fahrradschuhe. Gerade, wenn es über lange Strecken mal wurzelig oder geröllig wird, finde ich die Sohle dafür perfekt.

    Ist natürlich nichts für den Alltag. Da trag ich auch nur Wlidlinge. Die sind aber wiederum nicht so luftig.

    Bei mir sind die Mesa Trail II auch grade meine Wanderschuhe. Trage sie ohne Innensohle, die ist tatsächlich sehr dick/weich. Mag sie ganz gerne, aber das Mesh ist, bei mir zumindest, etwas empfindlich.

    Hinweis auch noch auf den verwandten, älteren Faden:

    Jan234
    10. November 2024 um 18:26

    Das Vic Classic is doch aber Handgepäckstauglich??? ich habs bisher zumindest immer problemlos mitnehmen können (diverse Flüge nach Norwegen mit Norwegian Airlines).

    Tatsächlich? Ist mir neu, ich hab's aber auch noch nie probiert...