Beiträge von Jan234

    Ich benutze einfach Gefrierbeutel, in die ich mein Müsli oder Couscous etc. abfülle, und dann knote ich sie einfach zu.

    Mit Gewürzen, Hefeflocken, Sojagranulat, Kokospulver, getrocknetem Gemüse etc. kann man da ziemlich kreativ sein. Kein extra Gerät nötig, und wiederverwenden kann man die gut ein paar Mal. In einen extra Packsack fürs Essen, dann bekommen sie nicht so schnell Löcher.

    Kommt aufs Gewicht an (und wahrscheinlich auch auf die persönliche Anatomie). Bei mir geht's bis 7-8 kg sehr gut ohne, oberhalb davon bin ich selten unterwegs ;)

    Einen Brustgurt hab ich allerdings sehr gerne - ändere oft die Position, mal Träger länger, mal kürzer, mal mit Brustgurt, mal ohne.

    Rückenschlaf kann die die Schnarchgefahr erhöhen und / oder möglicherweise Atemaussetzer verstärken.

    Ich hab auch Probleme mit Atmen durch Mund/verstopfte Nase/morgens gerädert beim Rückenschlafen. Bleibe daher auf der Seite.

    Außerdem braucht man mehr Platz/eine längere Isomatte, weil ganz ausgestreckt und nicht mit leicht angewinkelten Beinen. Ebenso seitlich für die Arme. Man verliert evtl. auch Platz nach oben zur Zelt-/Tarpwand, je nachdem wie lang Beine und Füße sind ;)

    Man kann auch auf der Seite lernen, das Gewicht besser zu verteilen und Druckstellen zu minimieren: Leicht nach vorne beugen und mehr Gewicht auf Oberschenkel (ähnlich stabiler Seitenlage). Ausreichend hohes und stabiles Kissen (oder Rucksack, Packsack) macht auch viel aus.

    Ich schieb den Versuch nämlich schon seit ner Weile vor mir her bzw. konnte/kann mir nur schwer vorstellen, dass das bequem geht.
    Aber vielleicht sollte ichs mit euren Hinweisen/Tipps hier, jetzt doch einfach mal ausprobieren...

    Bei mir übrigens aktuell mit einem 90-cm-Stück Exped Flexmat als Torsomatte und darüber die 4-mm-xmat, auf 170 cm gekürzt. Reicht mir trotz meiner 1,91 m, da der Rucksack den Kopfbereich abdeckt.

    Jan234 aber wie ist das, wenn du dich im schlaf bewegst und du die stabile seitenlage verlässt? oder wachst du exakt so auf, wie du eingeschlafen bist?

    Also so ganz genau weiß ich nicht, was ich nachts mache ^^ Aber ich drehe mich auf jeden Fall öfter mal von einer auf die andere Seite. Ob nur ab und zu oder nach jedem Tiefschlafzyklus, weiß ich nicht... Ich glaube aber, so lange ich auf einer Seite liege, bewege ich mich nicht allzu viel.

    Als die dann zum vierten Mal kaputt ging, bin ich auf eine feste Schaummatte umgestiegen.

    Ich hab seit diesem Jahr auch den Umstieg auf Schaummatte vollbracht. Hätte nie gedacht, dass das geht, aber tatsächlich habe ich auch das Gefühl, mehr Stabilität zu haben und dadurch besser zu schlafen. Dazu kommt die Ausfallsicherheit und der gewonnene Abstand zur Zeltwand.

    Nutzt du denn dann ein verhältnismäßig hohes Kissen?
    Ich habe für mich gemerkt, dass v.a. ein zu niedriges Kissen bei mir Schulterschmerzen verursacht.

    Das war bei mir der entscheidende Punkt. Hatte lange mit diversen Packbeuteln als Kissen rumprobiert. Den Rucksack oft für die Füße genutzt. Bis mir dann klar wurde, dass ich als Seitenschläfer ein höheres und stabileres Kissen brauche, und mal den Rucksack dafür verwendet habe. Super - rutscht nicht, und ich kann ihn mir mit Kleidung im Außenmesh, das oben liegt, genau so polstern, wie mein Schädel es braucht.

    Auf der Schaummatte liege ich seitlich, aber mehr geneigt als zuhause im Bett. Ein bisschen wie eben in stabiler Seitenlage! So verteile ich mehr Gewicht auf Arme und Oberschenkel und hab weniger Druck auf Schultern und Hüfte.

    Kennt sich jemand mit den verschiedenen Stoffoptionen bei der GramXpert Windhose aus? Meine Anwendung wird vor allem als Schlafhose und Lagerhose sein. Sollte beim Herumkriechen im Zelt und rauen Sitzplätzen halt nicht gleich zerreißen (Das ist meiner bisherigen Tyvek-Hose passiert). Daher tendiere ich zum 20d Ripstop Soft, oder reicht da 10d?

    Ich habe eine von gramXpert in 10D und halte die für nicht allzu robust. Aber wenn man nur auf Isomatte sitzt oder kniet, geht es gut. Nutze sie bis jetzt auch nur im Lager, fürs Laufen selber nur als Backup falls wikrlich sehr kalt. Ist eben schön leicht (~45 g in XL) und die Isolationsleistung ist echt erstaunlich.

    Ich nehme an, es geht eher um die direkte Sonneneinstrahlung als die Wassertemperatur.

    Ja, das glaube ich auch. Die Frage ist halt, wie stark das Wasser "gegenkühlen" kann. Da macht es schon einen Unterschied, ob 18 oder 25 Grad.

    bei meinen letzten Trainings in der Sonne (für meine erste richtige Schwimmwanderung) musste ich immer nach spätestens 2h (5km) abbrechen, da mir ordentlich der Schädel angeschwollen ist..

    Krass, hätte ich nicht gedacht. Was für Wassertemperaturen hattest Du denn? Würde normalerweise denken, dass nichts besser kühlt als eine nasse Kopfbedeckung. Zusätzliche Isolierung wie Evazote stelle ich mir eher kontraproduktiv vor, weil es vermutlich die Wärmeableitung durchs Wasser behindert. Vielleicht eher eine Art "Aluhut" (ernst gemeint ;)) gegen die Sonnenstrahlung, z.B. aus Rettungsfolie?

    Ich nehme immer das Männermodell in der kleinsten Größe - das Frauenmodell ist mir erfahrungsgemäß viel zu schmal

    Ja, ich finde die Merrell Vapor Gloves auch super bequem im Alltag, aber halt etwas schmal (als Mann mit dem Männermodell). Weißt Du zufällig, ob Trail und Vapor Gloves die gleiche Breite haben? Und bringt eine Größe höher nennenswert was für die Breite vorne?

    Ich nutze die Mesa Trail (und Terraflex im Winter) auch nur als Wander- und Fahrradschuhe. Gerade, wenn es über lange Strecken mal wurzelig oder geröllig wird, finde ich die Sohle dafür perfekt.

    Ist natürlich nichts für den Alltag. Da trag ich auch nur Wlidlinge. Die sind aber wiederum nicht so luftig.

    Bei mir sind die Mesa Trail II auch grade meine Wanderschuhe. Trage sie ohne Innensohle, die ist tatsächlich sehr dick/weich. Mag sie ganz gerne, aber das Mesh ist, bei mir zumindest, etwas empfindlich.

    Hinweis auch noch auf den verwandten, älteren Faden:

    Jan234
    10. November 2024 um 18:26

    Das Vic Classic is doch aber Handgepäckstauglich??? ich habs bisher zumindest immer problemlos mitnehmen können (diverse Flüge nach Norwegen mit Norwegian Airlines).

    Tatsächlich? Ist mir neu, ich hab's aber auch noch nie probiert...

    Noch mal zur Schere: hab heute mal meine Haarschere gewogen: 47 g... Damit wäre bis jetzt Caperes Trimmer noch leichter als eine Schere – und handgepäcktauglich!

    Dann aber hab ich aus Spaß eben mal versucht, mir mit der Mini-Schere des Victorinox Classic Mini den Bart zu stutzen und siehe da: geht besser als gedacht! Klar, dauert ne Weile, wird nicht super sauber und löst auch nicht das Handgepäck-Problem. Und wie lange die Mini-Schere scharf bleibt, weiß ich auch nicht. Aber Sachen zu nutzen, die man eh schon dabei hat, ist ja immer noch am ultraleichtesten 8) Jedenfalls wird das jetzt wohl erst mal die Lösung für die nächsten Reisen, außer ich sehe dann doch den Bedarf für was elektrisches.

    geht leichter, der OneBlade Modell QP4361 wiegt nur 60g

    60 g wäre natürlich fein. Ich bin jetzt grad etwas verwirrt mit den OneBlade-Modellen – Du meinst schon den hier? Dort heißt es 3.3 oz, also eher im Gewichtsbereich den Mucki angibt.

    Je nachdem, wo man hinreist, gibt es da diese absolute UL Maschine und die heißt Mensch!

    Klar, Besuch beim Barbier ist ne Möglichkeit, aber wie Du sagst, es hängt halt davon ab wohin es geht. Mit dem eigenen Gerät bin ich flexibler und unabhängiger.

    Spricht eigentlich was dagegen einfach ne Bartschere mitzunehmen?

    Hab ich früher auch gemacht, und ist immer noch eine Option. Geht aber halt nicht im Handgepäck.