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  • Ich bin gerade dabei mir ggf. noch einen Cumulus Intense anzuschaffen. Der Snugpak macht sich aber auch gut. Für Tipps bin ich auch dankbar, denn viele Schlafsäcke mit meiner bevorzugten Füllung Climashield Apex habe ich bisher nicht gefunden.

    guck mal bei Hyberg, bin mit meinem Loner Apex zufrieden finde den Preis sehr ok.

    Eigentlich finde ich Daune auch nicht schlecht/er als Kufa "Naturprodukte" sind meißt mindestens genau so gut oder Besser wie hochindustriealisierte Fasern. Zum Vergleich auch wenn vllt weit weg Lehmwände und Schafwolle in Wänden etc

    Einmal editiert, zuletzt von jetstream73 (18. August 2025 um 19:46)

  • Ich war diesen Sommer mal wieder mit Zelt (und nicht Hängematte) unterwegs und hatte meinen 167 Apex Diy Topquilt dabei. Und ich habe ab ca. 12 Grad gefroren. Ich ahne, dass es an meiner Isomatte (Nordisk Vanna 3,8) lag. Wäre diese wärmer gewesen ...

    Könnt ihr das bestätigen? Wie bezieht ihr das in eure Berechnungen ein? Denn feuchte Daune verliert schon an Bauschkraft und Isolationsvermögen.

    Oder passt meine Frage hier nicht so - dann gerne auch verschieben.

  • Könnt ihr das bestätigen?

    Das kann ich bestätigen. Der dickste Quilt bringt nichts wenn es von unten kalt wird. Hab mal bei 5 Grad auf einer StS Ultralight Insulated XS ne halbe Nacht durch gefroren trotz einem Quilt der bis unter 0 Grad ausreicht. Lieber eine Isomatte mit einem höheren R-Wert (ab 4 aufwärts) mitnehmen als zu frieren. Ähnlich verhält es sich ja auch mit der Hängematte und dem Underquilt. Wenn es kalt wird, dann zuerst von unten.

  • Die Nordisk Vanna hat 3,6R. Auf Fels oder z.B. Betonboden in einer Schutzhütte kann das auch bei 12 Grad knapp werden. Vor allem im Frühjahr wenn der Boden vom Bodenfrost noch um einiges kälter ist als die Lufttemperatur.

  • Und ich habe ab ca. 12 Grad gefroren. Ich ahne, dass es an meiner Isomatte (Nordisk Vanna 3,8) lag. Wäre diese wärmer gewesen ...

    Könnt ihr das bestätigen?

    Deshalb werden alle Schlafsäcke auf einer Winterisomatte mit hohem R-Wert getestet. ;)

    Die dünnen Luft-Schaummatten funktionieren prima zusammen mit einer Feststoffmatte unterm Hintern / Rücken.
    Ohne zusätzliche Unterlage ist mir, (außer im Sommer) zu wenig Luft unter den entscheidenden Stellen.

    Wie bezieht ihr das in eure Berechnungen ein?

    Ich nehme den R-Wert nur als grobe Orientierung.
    Gerade bei Luftmatten ist der Isolationswert unter partieller Kompression geringer als die flächige Berechnung angibt. Es hat mich immer schon geärgert, sodass man bei Luftmatten eigentlich gleich ein Stück Evazote für den Hüftbereich mitliefern müsste.

    VG. -wilbo-

  • Ich habe auch immer ne 3, bzw 4mm EVA Matte mit dabei.

    Ich besitze eine Neoair Womans, die hat irgendwas mit um die 4 R-Wert und eine Exped Synmat mit 3 Komma irgendwas R-Wert.

    Mit beiden habe ich bei um die 0 Grad, ganz hervorragend geschlafen.

    Als Quilt benutze ich im Sommer den WM Nanolite Quilt, und im Frühjahr/Herbst einen Apex Quilt, 167er von Liteway.

    Mit letzterem habe ich auch schon bei um die Null Grad recht passabel geschlafen.

    Jetzt im Januar, eigentlich nicht meine Zeit zum Zelten, auf Wilbos Elbetreffen, bei ein paar Graden Minus, mit Nanolite unten und Liteway Sleeper oben drüber, mehr schlecht als recht gepennt. Die zweite Nacht habe ich im Auto geschlafen. Wäre aber auch im Zelt gegangen.

    Jetzt habe ich mir einen 450er Cumulus Quilt zugelegt, mit 50g overfill, kann dazu aber nix sagen, da ich ihn, wegen der Temperaturen, noch nicht beschlafen habe.

    Auf jeden Fall bin ich jetzt quasi komplett auf Daune umgestiegen, da es einfach leichter ist und mir das Klima in Daune einfach besser gefällt.

    Ich bin aber auch nie so weit von der Zivilisation entfernt unterwegs, das ich, falls mein Quilt einmal nass werden sollte, nicht einfach am nächsten Tag irgendwo eine Pension finden kann, um da alles wieder zu trocknen.

    Wenn ich im Sarek oder was weiß ich wo, komplett weg von allem unterwegs wäre, würde ich mir wahrscheinlich einen 200er Apex Quilt zu legen.

    Habe ich aber nicht vor.

    Denn ich hatte schon mal einen 230er Apex Quilt von… fällt mir gerade nicht mehr ein…

    Auf jeden Fall hatte der ein Packmaß von rund 10 Litern, worauf ich mir auch noch einen größeren Rucksack zulegen musste…
    Der Quilt, schwerer als Daune, der Rucksack schwerer als ein kleiner, beides in Addition, mir viel zu schwer und Bulky… also beides wieder verkauft!

    1+ für Daune! Zumindest im richtigen Environment!

  • Für mich, als vorrangiger Bikepacker: Das Mehrvolumen einer Kunstfaserisolation ist indiskutabel. Ich kann nicht einfach 5 Liter mehr mitnehmen (oder wie viel auch immer). Gerade im Gelände würde ich außerdem von jeder Volumenreduzierung profitieren. Das Gewicht ist dabei fast noch egal, damit könnte ich leben.
    Dafür habe ich dann aber den Vorteil des Wirkungsgradwunders "Fahrrad": Wenn etwas schiefgeht, ist man in Nullkommanix zurück in der Zivilisation. In Europa müsste man sich schon sehr große Mühe geben, mehr als eine Tagesfahrt davon weg zu sein.

  • welche Frage ich mir bei KuFa stelle ist, wenn der Schlafsack/Quilt nass ist, welche Dämmwerte hat er dann noch und wie ist das mit dem Komfort dann? Ich habe gerade den Kungsleden hinter mir mit mindestens ner Woche bescheidenem Wetter, manchmal im Fußboxbereich außen etwas feucht geworden wegen Innendachberührung, morgens eingepackt, abends Zelt aufgebaut reingeschmissen und wenn ich rein wollte war es wieder trocken. Ich hab den EE Quilt jetzt ca. 3500km benutzt und gerade in Schweden wo es teilweise schon recht ungemütlich war, fand ich den sehr gemütlich. Waschen ist sicher schwieriger, hab ich bisher nicht gemacht, könnte er sicher mal vertragen, aber so wie man es ja auch mit der Unterwäsche beim Wandern macht, einfach mal paar Stunden an die frische Luft hängen, dann passt das schon wieder. Solo musst Du ja es nur selbst ertragen. ^^

  • welche Frage ich mir bei KuFa stelle ist, wenn der Schlafsack/Quilt nass ist, welche Dämmwerte hat er dann noch und wie ist das mit dem Komfort dann? Ich habe gerade den Kungsleden hinter mir mit mindestens ner Woche bescheidenem Wetter, manchmal im Fußboxbereich außen etwas feucht geworden wegen Innendachberührung, morgens eingepackt, abends Zelt aufgebaut reingeschmissen und wenn ich rein wollte war es wieder trocken. Ich hab den EE Quilt jetzt ca. 3500km benutzt und gerade in Schweden wo es teilweise schon recht ungemütlich war, fand ich den sehr gemütlich. Waschen ist sicher schwieriger, hab ich bisher nicht gemacht, könnte er sicher mal vertragen, aber so wie man es ja auch mit der Unterwäsche beim Wandern macht, einfach mal paar Stunden an die frische Luft hängen, dann passt das schon wieder. Solo musst Du ja es nur selbst ertragen. ^^

    Gefüllt ist der mit was?

    Bitte nicht erwarten das jemand jeden Quilt kennt und dessen Füllung!?

  • Moin!

    Dass Kunstfaserfüllungen noch wärmen, wenn sie nass sind*, ist ein ähnlicher Mythos wie die Behauptung, dass man in Gore-Tex-Kleidung nicht schwitzt. *(Wie soll das physikalisch funktionieren?)

    Ich erinnere mich daran, dass in den 80ern verschiedenste Kunstfaserfüllungen für Schlafsäcke aufkamen. Neben unterschiedlichen Hohlfasern wurden auch silikonisierte oder anderweitig imprägnierte Kunstfasern auf den Markt gebracht.
    Ich kann mir vorstellen, dass in diesem Zusammenhang im Marketing einiges gründlich missverstanden wurde – aber egal, der Markt musste trotzdem penetriert werden.

    Ich finde es sinnlos, die beiden komplett unterschiedlichen Materialien gegeneinander auszuspielen. Ganz abgesehen davon, dass es sowohl bei Daune als auch bei Kunstfasern so viele unterschiedliche Qualitätsstandards gibt, dass es mir schwerfällt, hier zu verallgemeinern.
    Bei beiden Füllstoffen kann ich mir eine passende Anwendung vorstellen – oder eben nicht. Sich die Eigenschaften der unterschiedlichen Materialien genau anzuschauen, finde ich hilfreicher, als pauschale Aussagen zu treffen.

    VG. -wilbo-

  • vielleicht leicht vom Thema abweichend aber doch sehr ähnlich:

    Daune vs. hydrophobe/wasserabweisende Daune

    hat da jemand Erfahrung oder Vergleiche?
    vor ein paar Jahren fand ich hatte die behandelte Daune meist deutlich weniger Bauschkraft (Fill Power - FP) als die unbehandelte. Mittlerweile kommt es mir vor, als ob das gar nicht mehr so der Fall ist. wenn ich da lese 870 FP hydrophobe Daune, ist das wirklich real? oder mehr Werbung als Realität? sind diese Daunenbehandlungen dann wirklich bei Feuchtigkeit sehr effektiv (langfristig)? in der Werbung schaut es ja so aus.

    Es hört sich so verführerisch genial an.
    Aber wenn ich mir aber dann überlege, daß selbst unbehandelte Daune nach nicht all zu langer Zeit eigentlich weniger bauscht, besonders wenn man viel schwitzt. Ich denke der Schweiß und die nächtlichen Ausdünstungen verkleben die Daune im Lauf der Wanderungen und am Ende ist der Schlafsack/Quilt doch nicht mehr so dick wie anfangs. Also...Daunenschlafsack wieder mit Liebe einen Tag lang waschen und vorsichtig trocknen und dann sieht die Welt schon wieder besser aus. Aber was passiert wenn man die hydrophobe Daune wäscht? war es das dann mit hydrophob?

  • Daune vs. hydrophobe/wasserabweisende Daune

    hat da jemand Erfahrung oder Vergleiche?

    wilbo
    29. November 2024 um 08:26

    VG. -wilbo-

  • Ich stelle mal die Daten des Cumulus Intense mit ein zum Vergleich. [attach=10738,'none','false'][/attach

    Ich finde es erstaunlich, wie es die meisten Schlafsackhersteller - darunter auch Cumulus - sich leisten können, die Mehrzahl potentieller Kunden nicht zu bedienen. Obwohl ca. 60% aller Menschen Seitenschläfer sind, werden nur die 40% Rückenschläfer bedient.

    Leider kann ich nicht nähen, sonst könnte ich mir mit Seiteschläferschlafsäcken (Eiform oder breitere Mumie) eine goldene Nase verdienen.

  • Ich stelle mal die Daten des Cumulus Intense mit ein zum Vergleich. [attach=10738,'none','false'][/attach

    Ich finde es erstaunlich, wie es die meisten Schlafsackhersteller - darunter auch Cumulus - sich leisten können, die Mehrzahl potentieller Kunden nicht zu bedienen. Obwohl ca. 60% aller Menschen Seitenschläfer sind, werden nur die 40% Rückenschläfer bedient.

    Leider kann ich nicht nähen, sonst könnte ich mir mit Seiteschläferschlafsäcken (Eiform oder breitere Mumie) eine goldene Nase verdienen.

    Ja, weil mehr Breite auch mehr Gewicht bedeutet. 😀 Das betrifft bei Cumulus aber nur die Kufa-Modelle.

    Die Daunen kann man individualisieren.

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