Sun Hoody - Noch dümmer nachgefragt: Warum?

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  • Rein praktisch: ich finde den Kegelhut von asta gear ganz gut. Das Gummi reicht nur bis 60 cm, musste ein Stück dazwischen gesetzt werden und die Schnalle konnte ab. Ganz gut belüftet und sehr gut beschattend und krumpelt nicht sov wie andere Hüte. Aber 89 Gr mit Packbeutel sprechen dagegen. Und das Packvolumen auch (der Hut funzt wie ein Wurfzelt und bleibt deshalb auch gepackt ein -kleinerer- Kegel). Material: Tyvvek und Alu.

    Die Kegelhüte aus Reisstroh bzw. Bambusfaser auf ali könnten leichter sein, weiss nicht.

    Aha, ein Aluhut! :D

  • Was ist der Vorteil von einem Sun Hoody - verglichen mit einem weiten langärmeligen Wanderhemd plus Sonnenhut / Cap?

    Besserer Sonnenschutz im Bereich Kopf, Nacken, Ohren. Etwas leichter und luftiger als ein Hemd plus Zeug. Kein Schwitzrand um die Stirn wie bei einem Hut. Kapuze kann nicht vom Wind davon geblasen werden und muss nicht extra verstaut werden, wie ein Hut. Insgesamt also ein paar Vorteilchen, die sich summieren.

  • Aha, ein Aluhut! :D

    :D ich wollte ja keinen gipfel ambivalenten sarkasmusses a la "ein aluhut vom cottage von ali" schreiben und kenne den diskurs zu alu bei asta auch gar nicht. aber, positiv: fast die grösse eines sombreros und damit zuverlässig schatten. und luftig. und noch 1 schnur für zum festziehen unterm kinn vorhanden. halt nicht UL, vielleicht ist nicht UV aber wichtiger.

    aluhutfrage dann: ist im schatten eigentlich weniger UV und so?

    hab einen fürs frühstück zur mittagspause im büro, wo ich heute früh mal wieder unterm schreibtisch biwakierte. arbeite mich westwärts bis chinese time vor.


    nb, UV-prognose: https://www.bfs.de/DE/themen/opt/…gnose_node.html

    Alpen (D) gerade auf max...

  • Ich verstehe ja das "leichter und luftiger"-Argument bei Sunhoodies nicht. Ein leichtes Hemd ist doch auf jeden Fall luftiger? Auf der letzten Bikepacking-Reise (Härtetest: 34° in Paris) habe ich das Salathe von Royal Robbins ausprobiert und bin von den Anti-Heiß-Eigenschaften äußest angetan, trägt sich noch besser als die umgebaute Modal-Tunika von Frilufts. Selbst mit aufgestelltem Kragen prima! Einziger Meckerpunkt: obwohl ich das Herrenhemd genommen habe (die Frauenfarben sind mal wieder völlig outdoor-untauglich ...), sind die Arme fürs Radeln etwas zu kurz, vermutlich auch, weil die Oberarme relativ eng geschnitten sind und die ganze Sache in Radlposition dann extrem hochrutscht. Aber da werde ich die nächsten Tage Abhilfe schaffen: als Herrenhemd ist es mir eh zu lang, also kommt unten ein Streifen Stoff ab, den ich an die Manschetten tackern werde, gleich lang genug und mit Fingerschlaufen versehen, so dass es auch beim Trekking tauglich wird.

    Sonderlich müffelanfällig scheint es auch nicht zu sein - auf Bikepackingtouren verwende ich allerdings Deo.

  • Ich verstehe ja das "leichter und luftiger"-Argument bei Sunhoodies nicht. Ein leichtes Hemd ist doch auf jeden Fall luftiger?

    Naja, die Luftigkeit liegt ja am Stoff und nicht am Schnitt. Mein Argument wäre weniger in der Luftigkeit (das ist eher Vorraussetzung für die Funktion) sondern eher in "maximal Schatten am Oberkörper inkl Nacken etc". Wenn du mit der Kapuze oder der fehlenden Knopfleiste nicht klar kommst, bleibst du halt beim Hemd. Sieht eh stylischer aus 😉

  • Mir persönlich ist der Hitzestau mit Hoody und Schirmmütze zu groß. Viel zu warm.

    Ich sehe den Sun-Hoody eher z. B. bei starkem Wind und vielleicht beim Kraxeln.

    Ich nehme, wo es geht, den Schirm. Sieht gar nicht cool aus, ist aber die coolste Lösung. Bei Sonne und Regen, so lange es nicht zu extrem wird.

    Kopf, Ohren, Nacken, Schultern, Oberkörper - alles im Schatten. Und voll "atmungsaktiv".


    Einmal editiert, zuletzt von Carsten K. (2. Juni 2026 um 21:32)

  • Ich verstehe ja das "leichter und luftiger"-Argument bei Sunhoodies nicht. Ein leichtes Hemd ist doch auf jeden Fall luftiger?

    Ich habe ein dediziertes UV-Schutz-Hemd von Fjällräven und selbst das ist nicht luftiger als mein Sunhoody von Smartwool und eher so auf einem Level mit einem Craghoppers Nosilife. Nicht, dass das schlecht ist, aber ich würde es nicht als luftig bezeichnen, außer man trägt es offen.

    Der Knackpunkt am Sunhoody (meiner ist von Smartwool) ist der tatsächlich umfassende Schutz fast des gesamten Kopfes, bei relativer Luftdurchlässigkeit und guter Schweißaufnahme. Einzig ein Schweißband um die Stirn wäre manchmal opportun, damit es einem halt nicht in die Augen läuft.

    Mütze und Hoody ist mir auch zu viel. Entweder oder!

    fürs Radeln

    In einer frühen Phase habe ich mir den hier zugelegt:

    Herren Kapuzenshirt Tauchen und Schnorcheln
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    iq-uv.com

    Damen: https://iq-uv.com/uv-kapuzenshir…/6691222518-40M

    Eng anliegend und das Material fühlt sich von Grund auf kalt an. Taugt auch zum Radfahren. Kapuze auf, Helm drüber, läuft. Gute Sache, wenn einen der Look nicht stört.

  • Meine Rückmeldung zu einem leichten Hemd:

    Vor zwei Wochen trug ich auf dem Weserbergland-Weg bei großer Hitze zum ersten Mal das Columbia Silver Ridge Utility Lite in einer hellen Farbe. Dieses ist bereits wesentlich leichter und dünner als mein altes Silver Ridge.

    Insgesamt war ich jedoch enttäuscht. Sobald ich ins Schwitzen kam, staute sich die Feuchtigkeit unter dem Hemd. Von einer Verteilung durch Omni-Wick war nichts zu merken. Stattdessen entstand ein gleichmäßiges, unangenehm feuchtes Klima. Obwohl das Hemd übergroß und dadurch sehr locker saß, musste ich es zum Lüften öffnen. Damit reduzierte ich natürlich den Sonnenschutz.

    Für diese heißen Tage habe ich keinen direkten Vergleich dazu, wie mein alter, selbst modifizierter Hoody abgeschnitten hätte. Allerdings habe ich diesen deutlich angenehmer in Erinnerung.

    Hinzu kam, dass die helle Farbe jeden Schmutz sichtbar machte, insbesondere die Rückstände von den Händen durch die Sonnencreme. Nach zwei Tagen musste ich das Hemd deshalb auf einem Friedhof lediglich mit Wasser auswaschen.

    Positiv war hingegen, dass sich praktisch keine Geruchsentwicklung bemerkbar machte.

    Außerdem benötigte ich einen zusätzlichen Schutz für mein Gesicht. Neben dem Cap vermisste ich daher die Kapuze.

    heff

  • Ich nehme, wo es geht, den Schirm.

    Genau das ist das Problem. Auf längeren Touren nur den Schirm als Option dabei zu haben kann leicht nach hinten los gehen.

    Von Regen im 90° Winkel abgesehen allein schon bei anspruchsvollem Gelände. In der schwierigen, weglosen Steigung möchte ich freien Blick nach oben - und wenn dann noch der Handeinsatz nötig wird eben auch diese frei.

    Sprich wenn ich länger unterwegs bin und den Schirm dabei habe, dann meist einen möglichst leichten, weil dann idR. noch eine Alternative dazukommt, für Sonne wie für Regen.

    "Not all those who wander are lost"

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