Ein guter Reisebegleiter sollte noch langsamer gehen als ich - dann habe ich das Gefühl, ich bin doch noch ganz gut zu Fuß mit meinen 64 Jahren.
Davon abgesehen: Nein, ich möchte keinen Reisebegleiter. Nur so bin ich frei.
Ein guter Reisebegleiter sollte noch langsamer gehen als ich - dann habe ich das Gefühl, ich bin doch noch ganz gut zu Fuß mit meinen 64 Jahren.
Davon abgesehen: Nein, ich möchte keinen Reisebegleiter. Nur so bin ich frei.
Ich hänge mich mal dran - suche auch so etwas, wo man nicht mehr ewig unterwegs ist zum Ziel. Und wo das Wetter nicht so fies wie ganz oben ist.
Hier ein netter Bornholm-Bericht:
Wenn ich mir die Karten so angucke, schein es mit wildzelten ne üble Sucherei zu sein?
Für den Outdoor-Gourmet ist das nix. Da gibt's ganz üblen Schauderfraß. Die Nudelsachen mit Käse sind aber geil. Habe ja schon Leute gesehen, die Möhren mit schleppen. Oder eine Gewürz-Sammlung in sechs Behältern.
Das dieser Outdoor-Food nicht hochgradig gesund ist, interessiert mich nicht. Ich kann ein paar Wochen mit Sättigungsbeilagen gut leben. Habe mich noch nie um Eiweißmangel oder Magnesiumzufuhr gekümmert.
Das Löffeln aus der Tüte ist Mist - manchmal schaffe ich es nicht (obwohl kein Grobmotoriker) den Fraß beim Zubereiten mit dem heißen Wasser richtig zu durchmischen. Habe dann verschiedene Schichten im Beutel, mit Stellen die nicht richtig durchgezogen sind.
Geheimtipps kann ich nicht geben. Das meiste schmeckt mir nicht gut. Durch viele Anbieter ist die Chance höher, ein einigermaßen "genießbares" Essen zu erhalten. Genießbar in Anführung, denn wenn es lecker sein soll muss man zu Hause kochen und essen.
Es ist für mich aber eine geniale, einfache, pragmatische und super praktische Sache. Kosten egal - ich brauche höchsten 20 Packs im Jahr (bei mir Urlaub - spare ja zB. an Hotelkosten).
Hallo Küstenwaldbewohner noodles,
dein Problem: "ständig kippt die Tasse oder die Flasche um ich brauche also irgendeine Lösung..." können die meisten von uns doch kaum nachvollziehen. Es scheint, dass bei dir die kontrollierte Positionsverlagerung eines Flüssigkeitsbehältnisses bis ein sanfter Kontakt mit einer horizontal ausgerichteten Abstellfläche erfolgt und das System in einen stabilen Ruhezustand übergeht, nicht oft funktioniert. Eine technische Lösung habe ich jetzt auch nicht, aber vielleicht hat es wirklich mit deinen Outdoor-Standorten zu tun? Liegt es an den extreme Bedingungen der Küstenwälder? Diese Wälder bilden ja einen natürlichen Übergangsbereich zwischen dem Meer und dem Binnenland. Diese Umgebung ist geprägt mit starkem Seewind und oft sandigen Böden. Schiefe Hanglage und vor allem Alkoholkonsum können ebenfalls hinderlich sein, die kinetische Energie von Trinkgefäßen in Verbindung mit Gravitation und Körperbeherrschung in den Griff zu bekommen. Mein Tipp wäre jetzt: üben, üben, üben...
Moin - aufgrund dieses Threads habe ich eben endlich (mit 63) einen Ersttermin für die Impfung klargemacht. Die letzten Jahre habe ich doch immer wieder oft Zecken auf der Haut gefunden. Meistens Tage nach dem Aufenthalt und schon festgebissen. Ich gehe relativ oft auch mal ins Unterholz zum lagern oder mal aus Freude querfeldein - da bekommt man deutlich mehr ab als wenn man klassisch wandern geht. Das Verdrängen nach dem Motto "mich wird's schon nicht erwischen" kann ja doch in die Hose gehen.
Es gibt ja Puristen, die brauchen kein warmes Essen und keinen Becher zum trinken. Gesessen wird auf dem Boden. Für mich wäre es zu kärglich. Aber ich nehme auch Weingummi (schmilzt nicht so wie Schoki) für den Abend mit. Ich habe durch das abendliche sitzen im Helinox Zero sogar mehr schöne Erinnerungen an die jeweilige Tour. Wenn man noch ein paar Gramm woanders spart, helfen die relativ leichten "Chair Buddies" aus UK gegen das Einsinken hervorragend.
...
Uff, wenn ich gewusst hätte, was das für einen Aufwand bedeutet, hätte ich wahrscheinlich einfach die 8€ bezahlt und nur für mich alleine bestellt, hahahahaha!
Halt durch - der eine oder andere wird sicher aufrunden...
DANKE
Habe auch einen ganzen Haufen Hobos hier. Zum Reisen nehme ich die nicht, aber für den entspannten Ausflug macht es abends Laune. Die kleinen Dinger brauchen ständig Betreuung, die großen kann man schon mal paar Minuten laufen lassen. Ich würde sagen, wenn Hobo, dann richtig. Aufpassen beim braten - werden richtig heiß die großen. Und verziehen sich teilweise - ist aber kein Problem! Mein Best Off ist die große Firebox (5er/Titan). Habe noch einen neuen "Winnerwell Backpack Stove Titanium" zum testen da. Sieht seeehr vielversprechend aus.
Bei mir bleibt es auch bei 1xS und 1xL...
Ich lese gerade diesen tollen Bericht. Ich war jetzt drei mal oben und eure Eindrücke wie "mit dem prasselnden Geräusch des Regens" und "fiese Sümpfe" und sowas hab ich auch schon paar mal durch. Bin daher auch am hadern, ob ich's noch mal hoch wage. Aber wenn die Sonne mal scheint, bist du glücklich.
Seh ich jetzt erst - könnte ich auch gut brauchen (1xS und 1xL). Nur wenn das kein Riesenaufwand für dich ist...
(tolle Sache)
Für mich käme das „X-Mid 1 Solid“ in näherer Auswahl. Damit wäre das Problem mit dem lästigen Windzug erledigt, und innen ist es nicht so hell sowie blickdicht. Frage: Jetzt habe ich bei den Stöcken eine feste Größe (Faltstöcke) – brauche ich dann wohl neue variabel verstellbare Stöcke, oder wie?
Ich klinke mich mal mit ein weil ich ähnliches Anliegen habe. Bin schon länger mit dem Plex Solo zugange. Zuvor Enan. Die oben genannten Mankos treffen auf mich nicht zu und das Plex Solo lässt sich perfekt verankern. Wobei das Enan auch sehr sturmstabil ist: Durch die Extraösen an den Enden. Nutzt nur keiner weil es eine doch eher versteckte Funktion ist? Egal, stehen beide wie ne Eins aber das Gefühl bei mir zwischen dem Enan und den Plex Solo ist, übertrieben ausgedrückt, wie zu einer zerissenen Plastiktüte zu einem "richtigem" Zelt. Das Plex Solo hat ja diese rundum Meschbelüftung, dabei ohne dichtes Innenzelt und daher für mich nur ein Schönwetterzelt bei Windstille. Möchte den ständigen Wind nicht am Kopf da ich keinen Kapuzenrucksack nehme. Sturmhaube NUR für Notfall (und dann hast ja den Wind immer noch im Gesicht). Gibts nicht so was leichtes wie das Plex Solo mit ner anderen Belüftung? Für Skandinavien bleib ich beim Enan, aber als Schönwetter-Leichtzelt hätte ich gern was ohne Windzug am Kopf.
Ich glaube, ich werde mich langsam auch in Richtung Süden orientieren wenn ich das so sehe...
Ich würde es probieren. Bin schon immer Biertrinker - seit vielen Jahre alkoholfreies Bier. Habe da zwei Sorten gefunden, die nicht einfach bitter sind, aber gut nach herben Pilz schmecken. Von daher bin ich gespannt. Kommt wohl drauf an, wo man wandert - im Norden gibt es ja fast überall kaltes Wasser. Bei gutem Wetter nach dem Essen und mit Durst abends mit nem kalten Bier vorm Zelt sitzen ist schon ein Segen.
In dem Teil und mit einem Martini sehe ich damit auch umwerfend gut aus. Glaube ich.
Foto?
Das Inlet ist für mich so richtiger, untauglicher Plunderkram. Ich habe diesen Cocoon Seiden/Baumwoll-Pyjama mit Hosenbeinen; um die 160 g. Ich brauche etwas, das meinen Schweiß filtert, das nicht zusätzlich wärmt und vor allem wichtig an dem Ding ist diese perfekte Wohlfühlkomponete. In dem Teil und mit einem Martini sehe ich damit auch umwerfend gut aus. Glaube ich.
...Wie macht ihr das? Insbesondere die Leute,die mit Zug/Bahn/Flugzeug anreisen...die haben doch gar keine Wahl...
Von daher: Ein Hoch auf das Auto.
Gute Idee mit dem Euro - würde ich auch sofort nehmen. Wozu ist das Origamihörnchen?