Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 6
7 Mile Beach National Park, Sand Walk South Track - Nortons Basin
05.12.2025 - 13.12.2025
386 Km ( Gesamt: 2265 Km )
7894 + HM
7781 - HM
Quelle: Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap
Sonnenaufgang 7 Mile Beach
Kiama Costal Walk
Magpie ( Flötenkrähenstar )
Sehr melodischer ( Hörprobe ) Vogel, dessen flötenartiger Gesang mich fast jeden Tag begleitet.
Allerdings muss man während der Brutzeit aufpassen, dann verteidigen diese die Gegend um Ihren Brutplatz sehr agressiv und fliegen Angriffe mit Ziel Kopf.
Superb Fairywren ( Prachtstaffelschwanz )
Kiama Costal Walk
Kiama Costal Walk
Von Kiama aus will ich in den Budderoo National Park, leider erfahre ich, kurz bevor ich diesen erreiche, das dies einer der wenigen National Parks ist, der Öffnungszeiten hat und nachts abgeschlossen ist. Also muss ich umplanen und mir einen anderen Platz zum übernachten suchen.
Nach einem langen anstrengenden Aufstieg bei immer noch sehr heissen Temperaturen finde ich dann einen Platz kurz vor dem Saddleback Mountain Summit.
Saddleback Mountain Firetrail
Oystercatcher ( 7 Mile Beach )
Da es heute 38 Grad heiss werden soll, kehre ich wieder an den 7 Mile Beach zurück und gehe bis an dessen nördliches Ende und weiter auf die Comerang Island, welches eigentlich nur per Fähre erreichbar, da diese von der einen Seite vom Shoalhaven River und von der anderen Seite vom Meer umschlossen ist. Der Shoalhaven River führt allerdings sehr wenig Wasser, so daß dessen Mündung von einer Sandbank verschlossen ist.
Comerong Island ( vor Sonnenaufgang )
Comerong Island ( vor Sonnenaufgang )
Von hier wandere ich zurück zur Stadt Nowra und auf die Bikepackingroute " Attack of the Buns".
Hampden Bridge Kangaroo Valley ( Attack of the Buns )
Attack of the Buns
Kurzzeitig verlasse ich die Attack of the Buns Bikepackingroute, um im Morton Nationalpark den West & East Rim Track zu absolvieren.
East Rim Track
Am Ende des West Rim Tracks finde ich dann noch eine Möglichkeit mein Zelt aufzubauen, begleitet von einem sehr schönen Sonnenuntergang.
Am nächsten morgen gehe dann den gleichen Weg zurück und dann Richtung Nattai National Park.
Nattai National Park
Nattai River
Hier gibt es eine primitive Campsite, die ich ganz für mich alleine habe.
Am nächsten morgen geht es weiter auf einem Trail, der nach wenigen Metern schon nicht mehr als solcher zu erkennen ist.
Ich kämpfe mich durch dichtes Gebüsch, Bäume und Schlingpflanzen und kann nur meiner GPS Route folgen.
Nach mehr als 9 anstrengenden Stunden und nur 14 Km kreuze ich den Nattai River wieder und übernachte hier.
Am nächsten Morgen entschliesse ich mich, nicht mehr auf dem Track zurück zu kehren, sondern dem Flussverlauf zu folgen um dann von dort aus meiner Route Richtung Blue Mountains weiter zu folgen.
Es regnet zur Abwechselung mal und nach nur wenigen Metern sinke ich in Quicksand/Treibsand ein.
Immer wieder treffe ich auf solche Stellen, die nur schwer zu erkennen sind. Einmal ist es so tief, das ich nur mit mühe meinen Fuß inklusive Schuh wieder herausziehen kann. Ansonsten ist es aber viel einfacher, als der Track von gestern und irgendwann hört es es auch auf zu regnen.
Mountain Dragon ( Bergagame )
Nach mehr als 9 km Flusswanderung treffe ich auf die Strasse, die mich laut meiner Karte entlang des Warragamba Rivers in Richtung Blue Mountain führen soll. Allerdings endet diese nach 6 Km an einer Schranke und einem Verbotsschild, das die Nutzung bei Androhung eines Bussgeldes von 11000 AUS $ verbietet, da diese durch ein Trinkwassereinzugsgebiet führt.
Mir bleibt nichts anders übrig, als umzukehren und der Strasse in anderer Richtung zu folgen. Von dort gebe es die Möglichkeit in die Blue Mountains von der Westseite zu gelangen.
Nachdem ich den Nattai River wieder quere geht es auf einer steilen Strasse bergauf, diese ist ziehmlich marode.
An einem Seitenweg finde ich nach langen Suchen eine Möglichkeit mein Zelt aufzustellen, muss mir aber leider den Platz mit einigen Blutegeln teilen.
Am nächsten Tag geht es fast ausschliesslich an vielbefahrenen Strassen weiter.
Als ein heftiges Unwetter losbricht, bin ich in einem Einkaufscentrum um einzukaufen und meine Powerbank und Handy aufzuladen.
Ich warte bis der Regen nachläst und nahe des Nortons Basin am Neapan River einen Platz für mich und mein Zelt.