Beiträge von FNZ

    Bei SportPursuit gibt es die Berghaus Herren MTN Guide Hyper LT Jacke für 114,99 + Versand, allerdings nur noch wenige in XS und M und nur in schwarz/rot.

    Meine in M ist gerade angekommen und passt nicht wirklich ( 1,78 & 76 Kg ), spannt an den Unterarmen und Achseln, also eher was für kleinere und leichtere Personen.

    SHOWA TEMRES 282-02 sind seit Jahren n Geheimtipp im Mountaineering. Ich benutz die beim Eisklettern und mag die echt gern.

    Danke. Ist Das Gewicht noch im Rahmen - ich finde keine Angabe, und sie sehen nach recht schwerem Material aus?

    Gewicht L: 114 gr. / XL 139 gr. Jeweils das Paar

    Hab eigentlich M in allen Sachen, L passt mir so gerade.

    Hoffe das hilft

    Das Problem kenne ich, insbesondere, wenn der Weg nach dem Trail noch mit einem Flug verbunden ist.

    Ich nutze dann das Seifen/Shampoo Angebot der Unterkunft und wasche die Schuhe gründlich durch ( insbesondere die Zunge und die Innensohle ) und das mehrmals.

    Im Supermarkt kann man sich dann ein paar Prospekte mitnehmen oder auch eine kostenlose Stadtteilzeitschrift, damit die Schuhe dann ausstopfen und am nächsten morgen gut durchföhnen und das Zimmer danach lüften nicht vergessen. Meist sind die Ergebnisse so, das ich mich damit wieder unter Menschen wage.

    Falls die Trailrunner aber nahe am Ende ihrer Nutzungsdauer sind, dann kaufe ich mir auch neue.

    Bevorzuge aber die erste Lösung.

    Mein minimal Prinzip:

    Waschlappen ( nutze 1 für die obere Körperhälfte, 1 für die untere ) an natürlicher Wasserquelle oder öffentlicher Toilette nass machen und in Plastiktüte einpacken. Das möglichst kurz bevor ich mir einen Platz zum Zelten suche oder weit vorher, falls das vorhanden sein einer Wasser Quelle nicht sichergestellt ist. Reicht auf jeden Fall zum sauberer Fühlen. Baden/ Waschen an Bach, See oder Meer ist natürlicher schöner...

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 11B

    Parr State Conservation Area, Heartbreakhill Campground - Sydney



    Wasseragame ( herangezoomt, so nah waren wir uns nicht wirklich )

    Nach dem Ort Cherrybrook und etlichen Kilometer auf Asphalt treffe ich wieder auf den Great North Walk und folgen diesem bis zum Ort Berowra.

    Hier wechsele ich auf den Berowra Trail der mich in den Ku-ring-gai Chase Nationalpark und an einen tief ins landesinnere reichenden Meeresarm bringt.

    Apple Tree Bay ( die einzige flache Stelle auf dem gesamten Berowra Trail, wo ich mein Zelt aufbauen konnte )

    Apple Tree Bay

    Auf dem Weg zurück an die Küste, erreiche ich den Garigal National Park und diesen kleinen Wasserfall.

    Oberhalb des Wasserfalls finde ich nach langen Suchen, den einzigen flachen Platz. Es ist schon sehr spät und so bleibt mir nichts anderes als hier zu übernachten. Das es auf dem warmen Felsen jede Mengen Ameisen gibt, ist Cowboy Camping nicht möglich und ich verkrieche mich in mein Innenzelt.

    Sonnenaufgang ( Garigal National Park )

    Wieder am Meer ( Barrenjoey Head, Ku-ring-gai Chase Nationalpark )

    Aussicht auf dem Weg zum Barrenjoey Lighthouse.

    Um einen Platz zum Zelten zu finden, muss ich kurzzeitige wieder die Küste verlassen, erreiche diese aber am nächsten morgen wieder rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Long Reef Aquatic Reserve.

    Long Reef Aquatic Reserve

    Weiter geht es an der Küsten entlang mit vielen schönen Aussichten in Richtung Manly.

    Ausblick Richtung Sydney ( Outer North Head, Sydney Harbor National Park )

    Die Hafeneinfahrt und der Blick auf die Skyline von Sydney( in der Mitte kann man sogar ein Teil der Harbor Bridge sehen ) ist sehr beindruckend.

    Ich bin froh es bis hierhin geschaft zu haben und da die Wetteraussichten für die nächsten Tage Regen ansagen, beschliesse ich noch heute nach Sydney zu laufen. Eigentlich war der letzte Tag für morgen geplant, da Wochenende ist hatte ich schon lang im voraus ein Hotel gebucht. Zum Glück finde ich noch ein anderes Hotel, welches ein Zimmer für heute Nacht frei hat und so laufe ich heute schon in Sydney ein.

    Harbour Bridge ( Toll müssen nur Fahrzeuge zahlen )

    Harbour Bridge und Sydney Opera

    Nach verlassen der Harbour Bridge muss ich zum letzten mal meine Route umplanen, da die erste Treppe hinein ins Szenviertel " The Rocks " von einem Brautpaar und Ihrem Fotografen okupiert ist und da möchte ich mich nicht vorbeidrängen.

    Durch eine dichte Menschenmasse kommen ich zum Opera House mit Blick auf die Harbour Bridge.

    Auf der Rückseite finde ich noch ein ruhiges Plätzchen und mache ein letztes Foto ( von meinem Weggefährten ), bevor ich mich durch den Botanischen Garten aufmache zu meinem Hotel.

    !!!!Vielen Dank an Alle fürs Bilder schauen !!!!

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 11A

    Parr State Conservation Area, Heartbreakhill Campground - Sydney

    27.01.2026 - 07.02.2026

    490 Km  ( Gesamt: 4808 )

    9769 + HM
    9870 - HM

    Quelle: Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap


    Parr State Conservation Area

    Am Ende der Parr State Conservation Area treffe ich auf eine asphaltierte Schnellstrasse welche die Parr State Conservation Area und den Wollemi Nationalpark teilt. Dieser folge ich um auf den Culoul Range Trail zu kommen, welcher mich zum Colo River führen soll, der hier durch eine tiefe Schlucht fliesst. Erst finde ich kein Trinkwasser ( es ist wieder sehr heiß, ca. 35 Grad ) und dann ist auch noch der Culoul Range Trail komplett gesperrt. Ich muss der schattenarmen Schnellstrasse mehr als 10 Km folgen, um zu einem anderen Zugang zum Colo River zu gelangen. Endlich entdecke ich ein Wasserloch welches allerdings eine Müllkippe für Autoreifen ist. Hilft nichts, ich muss trinken. Endlich erreiche ich den Grassy Firetrail, welcher laut Karte allerdings nicht bis ganz in die Schlucht zum Colo River führt, in der Hoffnung dort endlich Wasser zu finden folge ich diesem und treffe nach einigen Kilometer treffe ich einen Frau mit Ihrem Hund. Sie wollte auch Colo River, ist aber umgekehrt, da es zu steil war für sie und vorallem ihren Hund ( weisser Schäferhund ), es aber auf dem Weg einen Wasserfall mit Wasser gibt.

    Es wird langsam dunkel und so beschleunige ich so gut es geht. Auf einem kleine Plateau ist Schluss, aber ich höre Wasserrauschen und folge dem Geräusch, verliere es aber bald wieder. Alles ist sehr verblockt und es gibt kaum noch Tageslicht. Einen Platz für die Nacht habe ich noch nicht gefunden. Nach einigen Suchen entscheide ich mich für eine kleine Flache Stelle auf einem Felsen. Panik bekomme ich als ich auf einmal nicht mehr schlucken kann. Ich habe noch ein wenig getrocknete Aprikosen, die ich esse und kaue meinen letzten Kaugummi, so überstehe ich die Nacht und nach mehr als 16 Stunden ohne Wasser finde ich am nächsten morgen den "Wasserfall".

    Ich verwerfe den Versuch noch weiter abzusteigen und dem Flussverlauf bis zum nächsten Trail zu folgen und mache mich mit insgesamt 4 Liter Wasser an den Aufstieg. Frage mich immer wieder wie die Frau mit dem Hund dies geschafft hat.

    Wieder folge ich der schattenlosen Schnellstrasse, der Asphalt verstärkt die Hitze noch. Die 4 Liter Wasser sind schnell verbraucht. Völlig überhitzt finde ich erst wieder nach Stunden Wasser, ca. 2km bevor ich endlich den Colo River erreiche.

    Colo River ( Bob Turners Walking Track )

    Am nächsten morgen quere ich hier den Fluß und bahne mir meinem Weg zu einem anderen Trail, der mich wieder aus der Schlucht herausbringt. Für die knapp 2 Km brauche ich 1,5 Stunden.

    Bulcamatta Falls ( Blue Mountains )

    Nach einer Schleife durch die Blue Mountains ( um soviel Asphaltstrassen wie möglich zu vermeiden ) quere ich den Wollemi Nationalpark um weiter Flussabwärts wieder auf den Colo River zu treffen. Es ist der heisseste Tag bis jetzt mit 38 Grad. Leider ist der Zugang zum Fluss nur an einer Stelle möglich. Auch der Emu scheint die Hitze nicht gut zu vertragen. Normalerweise sind das sehr scheue Tiere, aber dieser läuft geradewegs auf mich zu und pickt an meiner Wasserflasche.

    Lower Portland ( Fähranleger )

    Nach einer heissen Nacht, wo es sich nicht weiter als ca. 28 abgekühlt hat, suche ich am nächsten Morgen am Fähranleger nach Wasser. Ein Schild an der einzigen öffentlichen Toilette wartnt aber vor Blaualgen. So bleibt mir nur mein kläglicher Rest Wasser von gestern.

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 10B

    Tomaree National Park - Parr State Conservation Area, Heartbreakhill Campground

    Wyrrabalong National Park

    Broken Head, Terrigal

    Bouddi Coastal Walk

    Bouddi Coastal Walk

    Box Head, Bouddi National Park

    Sonnenaufgang, Box Head, Bouddi National Park

    In dem kleinen Küstenort Patonga treffe ich wieder auf den Great North Walk und folge diesem erstmal für längere Zeit.

    Kariong Brook Falls, The Great North Walk

    Nahe Mangrove Mountains verlasse ich den Great North Walk wieder und wandere ich Richtung Wiseman Ferry durch den Dharug National Park.

    Ziel ist in einigen Tagen den Colo River zu erreichen.

    Nach einer längeren Strecken entlang des Hawkesbury und McDonald Rivers, erreiche den kleinen Ort St. Albans.

    Es ist Australian Day und der Ort ist überfüllt mit Tagesbesuchern, die die einzige Gastwirtschaft bevölkern.

    Die Temperaturen sind wieder über 30 Grad und ich kann meine Wasservorräte auffüllen, dann mache ich mich auf und kann endlich die Strasse verlassen und einem Trail folgen, der mich in die Parr State Conservation Area bringt.

    Heartbreak Hill Camping Area

    Wieder eine Campsite, die ich ganz für mich alleine habe.

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 10A

    Tomaree National Park - Parr State Conservation Area, Heartbreakhill Campground

    16.01.2026 - 26.01.2026

    501 Km  ( Gesamt: 4317 )

    8845 + HM
    8671 - HM

    Quelle:Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap


    Tomaree National Park

    Tomaree National Park

    Tomaree National Park

    Tomaree National Park

    Mount Tomarre

    Sonnenaufgang, Salamandar Bay

    Worimi Regional Park, White-Bellied Sea Eagle

    Worimi Regional Park

    31 Km am Strand entlang in Richtung Newcastle

    The Great North Walk

    Bei heftigen Dauerregen laufe ich durch Newcastle, finde den Startpunkt bzw. Wegweiser für den The Great North Walk nicht und folge so, einfach einfach der Küstenlinie, bis ich merke, das ich längst auf dem Trail bin. Nach einigen Kilometer verlasse ich diesen wieder, da ich weiter der Küstenlinie folge.

    Swansea Channel

    Caves Beach

    Munmorah State Conservation Area

    Munmorah State Conservation Area

    Cave, Moonee Beach Track

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 9B

    Myall Lake

    Mungo Walking Track, Myall Lakes National Park

    Sonnenaufgang, nahe Hawks Nest

    An der Küste sehr oft vertreten, CobWeb Spinnen mit sehr festen und klebrigen Netzen.

    Normalerweise hängen die Netze in Gesichtshöhe, aber an vielbegangen Wegen sind die Spinnen lernfähig und machen ihre Netze so hoch, das diese nicht dauernd durch Wanderer zerstört werden.

    Worimi Regional Park, für Allrad Fahrzeuge freigebender Strandabschnitt, dem ich 20 Km bis Anna Bay folgte ( mit starken Gegenwind ).

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 9A

    Black Bulga State Conservation Area - Tomaree National Park

    05.01.2026 - 15.01.2026

    531 Km  ( Gesamt: 3815 )

    7953 + HM
    8383 - HM

    Quelle:Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap

    Mein Ziel ist jetzt die Küste. Da ich noch einen Monat Zeit habe, möchte ich nördlich von Foster Tuncurry aus versuchen soweit wie möglich an der Küste mich nach Süden zu bewegen. Auf dem Weg dahin versuche ich möglichst die Hauptstrassen zu meiden, was nicht immer möglich ist.

    Myall Lakes National Park

    Einige Wochen vorher gab es hier ein Bushfire.

    Aber die Natur erholt sich teilweise sehr schnell und es grünt schon wieder.

    Eine Nacht verbinge ich in diesem Teil des National Parks ( der sehr gross ist und bis zur Küste reicht ).

    In einer Senke finde ich ein Stück, welches vom Feuer verschont wurde und kann dort man Zelt aufstellen.

    Nachts höre ich einen Koala, der glücklichwerweise das Feuer überlebt hat.

    Am nächsten morgen sehe ich noch einen Schwelbrand ( links vom Weg auf dem Foto ) und kann dies erfolgreich löschen, indem ich es mit Sand zuschütte. Leider ist der Weg, den ich dann nehmen muss komplett durch das Fuer zerstört worden, so dass ich ein Stück zurück muss und an paar Häuser einen Weg finde, der mich an eine Strasse bringt.

    Leider werde ich dort von 5 agressiven Hunden angegriffen, gebissen werde ich nicht, aber einer kommt meiner Wade mit seinen Krallen zu nahe und verpasst mir ein paar blutenden Wunden. Irgenwann lassen die mich dann aber weitergehen.

    Myall Forest, Horse Creek Road

    Kookaburra, Nature Reservate 400 Meter von der Küste in Red Head

    Koala

    Darawank Nature Reserve

    Sonnenaufgang, Küste nahe Foster Tuncurry

    Booti Booti National Park

    Nachtplatz nahe der Küste ( in einem ausgetrockneten Flussbett )


    Flughunde

    Sugarloaf Point Lighthouse

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 8

    Glen Davis Park Campground - Black Bulga State Conservation Area

    25.12.2025 - 04.01.2026

    540 Km  ( Gesamt: 3283 )

    9974 + HM
    9838 - HM

    Quelle: Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap


    Glen Davis Road ( Sonnenaufgang )

    Capertee National Park, hier hat der Capertee River noch Wasser

    Wombat

    Wombat vor der eigenen Haustür

    Bylong Valley Way, Ferntree Gully

    Dem Bylong Valley Way ( Asphalt Strasse mit relativ viel Verkehr ( Weihnachtsurlauber ) )folge ich 3 Tage lang.

    Die Aussicht auf die umliegen Berge ist schön, leider gibt es aber wenig Schatten und es ist wieder sehr heiss geworden.

    Wasser gibt es nur in zwei ( sehr ) kleinen Ortschaften.

    Meinem ursprünglichen Plan nach in den Coolah Tops zu gelangen, um dort eine Lavahöhle zu erwandern, gebe ich wegen der Wasserknappheit und dem Umstand, das ich dann noch mehr als 100 Km Strasse folgen müsste auf.

    Eine gute Entscheidung, da ich einen Tage später ein Bushfire in der Richtung sehe.

    Der Barrington Tops National Park ( weiter östlich und Richtung Küste ), ist mein neues Ziel.

    Auf dem Weg in den Barrington Tops National Park. In der Mitte des Bildes sieht man den Rauch des Bushfires.

    Flughunde ( Flying Foxes ) im Ort Denman

    Buntwaran ( kommt auf dem Bild jetzt nicht so rüber, aber das ist der grösste Waran den ich bis jetzt gesehen habe, geschätze 2,5 m Groß )

    Upper Rochel Road ( es geht 1,5 Tage Gravelroads und Viehweiden in den Barrington Tops National Park )

    Sonnenaufgang ( Upper Rouchel Road, kurz bevor dem Barrington Tops National Park )

    Leider schlägt der Versuch auf den Mount Barrington zu gelangen fehl.

    Irgendwie verliere ich den Trail und befinde mich dann in einem sehr steilen Stück ( noch innerhalb des Waldes ). Der Boden ist aber so lose und rutschig, das ich hinfalle und ca. 3 m den Hang runter rutsche.

    Es ist Silverster und ich habe keine Lust mir hier noch etwas zu brechen oder schlimmeres, somit ändere ich erneut meine Route und mache einen großen Umweg und erreiche den Nationalpark über eine steile asphaltierte Strasse.

    Barrington Tops National Park

    Zwei Känguru im wilden Boxkampf ( sah echt brutal aus, erst als ich ganz nahe war, sind die beiden dann abgehauen ).

    Im Regenwaldteil des Barrington Tops National Parks

    Nach 2 Nächten verlasse ich den National Park über einen sehr steilen Trail, da ich dringend einen Resupply und Strom brauche.

    Im Ort Dungong finde ich beides und dann geht es weiter in die Black Bulga Conservation Area, wo ich eine unruhige Nacht verbringe, da ein paar Vögel sich nicht an die Nachtruhe halten.

    Auch wow / danke! Was für ein super Bericht, Karten, Fotoauswahl, kurze comments. Ich gucke zum ersten Mal Australien-Karten an seit Erdkunde-LK Anfang der 80er. Gebirge in Australien, in denen es angenehmes Mikroklima geben muss (ok, West-Rim habe ich schon mal gehört, aber die anderen mountains, nee). Obstanbau? Würden die dort Rentner als Erntekräfte nehmen? ("Tonnenweise Obst, aber keiner, der es pflückt")?

    Danke.

    Hin und wieder gab es auch angehemes Mikroklima, meist in den Tälern.

    Ansonsten war es sehr heiss und die Gefahr von Bushfire wart meist auf dem 2. bis 3. Warnlevel ( von insgesamt 4. ).

    Auch wenn die Bildern vielleicht einen anderen Eindruck erwecken, es gab stellenweise kein Wasser, Flüsse und Bäche waren ausgetrocknet.

    Teilweise war ein Kampf Wasser zu finden.

    Obstanbau habe ich nicht gesehen. Das meiste an Landwirtschaft war (Schlacht)viehhaltung, Kühe, allerdings auf wunderschönen gigantisch grossen Weiden.

    Erntekräft werden bestimmt gesucht, da würdest Du dann aber in Konkurenz mit Backpacker stehen;)

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 7B

    Nach einem Resupply in der Stadt Leura, geht es in den nördlichen Teil der Blue Mountains.

    Lockley Pylon Track

    Wedge Tail Eagle

    Govetts Creek

    Wasser Agame

    Wasser Agame

    Grosse River, Wild Camping ( mit Fussbodenheizung, die Felsplatte, auf dem meine Zelt steht, war sehr von der Sonne aufgeheizt )

    kleine ( unbekannte ) Schlange, hat viel Überredungskunst benötigt, bevor diese den Weg frei gemacht hat

    Victoria Falls

    Über die Städte Mount Victoria und Lithgow geht es weiter in die Gardens of Stone Conservation Area

    State Mine Gully Road

    Auch diese Schlangenart kann ich nicht bestimmen.

    Insgesamt sehe nur sehr wenige Schlangen, ca. 10 Stück innerhalb der drei Monate, die ich unterwegs war.

    River Caves Canyon Track

    Süsswasser Krebs

    Der River Caves Canyon Track war bis jetzt mein persönliches Highlight der an Highlights nicht armen Tour.

    Am nächsten Tag finde ich bei der Suche nach Wasser durch Zufall, einen neuen Trail, der bis jetzt nicht auf keiner Karte verzeichnet war, passenderweise bringt dieser mich zu meinem nächsten Ziel im Gardens of Stone Conservation Area dem Bird Rock.

    Broad Swamp to Birds Rock Walking Track

    Broad Swamp to Birds Rock Walking Track

    Bird Rock Lockout

    Da ich ab hier kein Wasser mehr finde, muss ich die Gardens of Stone Conservation Area verlassen und laufe entlang einer vielbefahrenen Schnellstrasse in den kleinen Ort Capertee.

    Dort gibt es einen Rastplatz mit Wassertank und einer besonderen Toilette. Von aussen höre ich eine laute Vogestimme an der Toilette und denke erst, das dieser sich dort unter dem Dach eingenistet hat. Falsch! Als ich die Toilette entere ertönt sofort wieder der Vogelgesang, allerdings kommt dieser aus Lautsprecher, mittels diesem und einem Informationsboard wird auf eine besondere Art des australischen Honeyeater Vogel aufmerksam gemacht, der in dieser Region nur noch vereinzelt vorkommt und vom aussterben bedroht ist.

    Tage später höre diesen Vogel in der Natur wieder. Leider kann ich ihn nicht sehen.

    Von Capertee aus, will ich wieder meiner geplanten Route folgen.

    Leider ist dieser Weg gesperrt da er über privates Land führt und so plane ich kurzfristig um und verbringe den 24. Dezember auf einem kostenlosen Community Campground in dem sehr, sehr kleinen Ort Glen Davis. Den Campground habe ich für mich ganz alleine und es gibt Wasser, eine Dusche und sogar Internet über Starlink.

    Genowlan Summit Track

    Glen Davis Road

    Glen Davis Community Campground

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 7A

    Nortons Basin - Glen Davis Park Campground

    14.12.2025 - 24.12.2025

    477 Km  ( Gesamt: 2724 Km )

    13590 + HM
    13311 - HM

    Quelle: Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap


    Von Nortons Basin geht es entlang einer Strasse in Richtung Glenbrook, wo sich der östliche Zugang zum Blue Mountains National Park befindet.

    Sydney ist nicht weit entfernt, ca. 50 Km.

    Ich durchquere die Blue Mountains in westlicher Richtung ( nutze dazu diverse Bike und Hiking Tracks und folge auch einen Teil des UTA ( Ultra Trail Australia by UTMB ) und treffe im Westen auf den Six Foot Track der mich ins touristische Herz der Blue Mountains nach Katoomba bringt.

    The Oaks ( Bike Track )

    Kedumba Valley Road

    Blue Mountains ( mal nicht blau sondern grau )

    Cox River Bushwalk

    Westliches Graues Riesenkänguru in braunen Farbton

    Cox River

    Auf dem Six Foot Track

    Six Foot Track

    Ausblick nahe Katoomba

    Valley of the Waters

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 6

    7 Mile Beach National Park, Sand Walk South Track - Nortons Basin

    05.12.2025 - 13.12.2025

    386 Km  ( Gesamt: 2265 Km )

    7894 + HM
    7781 - HM

    Quelle: Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap


    Sonnenaufgang 7 Mile Beach

    Kiama Costal Walk

    Magpie ( Flötenkrähenstar )

    Sehr melodischer ( Hörprobe ) Vogel, dessen flötenartiger Gesang mich fast jeden Tag begleitet.

    Allerdings muss man während der Brutzeit aufpassen, dann verteidigen diese die Gegend um Ihren Brutplatz sehr agressiv und fliegen Angriffe mit Ziel Kopf.

    Superb Fairywren ( Prachtstaffelschwanz )

    Kiama Costal Walk

    Kiama Costal Walk

    Von Kiama aus will ich in den Budderoo National Park, leider erfahre ich, kurz bevor ich diesen erreiche, das dies einer der wenigen National Parks ist, der Öffnungszeiten hat und nachts abgeschlossen ist. Also muss ich umplanen und mir einen anderen Platz zum übernachten suchen.

    Nach einem langen anstrengenden Aufstieg bei immer noch sehr heissen Temperaturen finde ich dann einen Platz kurz vor dem Saddleback Mountain Summit.

    Saddleback Mountain Firetrail

    Oystercatcher ( 7 Mile Beach )

    Da es heute 38 Grad heiss werden soll, kehre ich wieder an den 7 Mile Beach zurück und gehe bis an dessen nördliches Ende und weiter auf die Comerang Island, welches eigentlich nur per Fähre erreichbar, da diese von der einen Seite vom Shoalhaven River und von der anderen Seite vom Meer umschlossen ist. Der Shoalhaven River führt allerdings sehr wenig Wasser, so daß dessen Mündung von einer Sandbank verschlossen ist.

    Comerong Island ( vor Sonnenaufgang )

    Comerong Island ( vor Sonnenaufgang )

    Von hier wandere ich zurück zur Stadt Nowra und auf die Bikepackingroute " Attack of the Buns".

    Hampden Bridge Kangaroo Valley ( Attack of the Buns )

    Attack of the Buns

    Kurzzeitig verlasse ich die Attack of the Buns Bikepackingroute, um im Morton Nationalpark den West & East Rim Track zu absolvieren.

    East Rim Track

    Am Ende des West Rim Tracks finde ich dann noch eine Möglichkeit mein Zelt aufzubauen, begleitet von einem sehr schönen Sonnenuntergang.

    Am nächsten morgen gehe dann den gleichen Weg zurück und dann Richtung Nattai National Park.

    Nattai National Park

    Nattai River

    Hier gibt es eine primitive Campsite, die ich ganz für mich alleine habe.

    Am nächsten morgen geht es weiter auf einem Trail, der nach wenigen Metern schon nicht mehr als solcher zu erkennen ist.

    Ich kämpfe mich durch dichtes Gebüsch, Bäume und Schlingpflanzen und kann nur meiner GPS Route folgen.

    Nach mehr als 9 anstrengenden Stunden und nur 14 Km kreuze ich den Nattai River wieder und übernachte hier.

    Am nächsten Morgen entschliesse ich mich, nicht mehr auf dem Track zurück zu kehren, sondern dem Flussverlauf zu folgen um dann von dort aus meiner Route Richtung Blue Mountains weiter zu folgen.

    Es regnet zur Abwechselung mal und nach nur wenigen Metern sinke ich in Quicksand/Treibsand ein.

    Immer wieder treffe ich auf solche Stellen, die nur schwer zu erkennen sind. Einmal ist es so tief, das ich nur mit mühe meinen Fuß inklusive Schuh wieder herausziehen kann. Ansonsten ist es aber viel einfacher, als der Track von gestern und irgendwann hört es es auch auf zu regnen.


    Mountain Dragon ( Bergagame )

    Nach mehr als 9 km Flusswanderung treffe ich auf die Strasse, die mich laut meiner Karte entlang des Warragamba Rivers in Richtung Blue Mountain führen soll. Allerdings endet diese nach 6 Km an einer Schranke und einem Verbotsschild, das die Nutzung bei Androhung eines Bussgeldes von 11000 AUS $ verbietet, da diese durch ein Trinkwassereinzugsgebiet führt.

    Mir bleibt nichts anders übrig, als umzukehren und der Strasse in anderer Richtung zu folgen. Von dort gebe es die Möglichkeit in die Blue Mountains von der Westseite zu gelangen.

    Nachdem ich den Nattai River wieder quere geht es auf einer steilen Strasse bergauf, diese ist ziehmlich marode.

    An einem Seitenweg finde ich nach langen Suchen eine Möglichkeit mein Zelt aufzustellen, muss mir aber leider den Platz mit einigen Blutegeln teilen.

    Am nächsten Tag geht es fast ausschliesslich an vielbefahrenen Strassen weiter.

    Als ein heftiges Unwetter losbricht, bin ich in einem Einkaufscentrum um einzukaufen und meine Powerbank und Handy aufzuladen.

    Ich warte bis der Regen nachläst und nahe des Nortons Basin am Neapan River einen Platz für mich und mein Zelt.

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 5B

    Namadgi National Park, Nass Valley Fire Trail - 7 Mile Beach National Park, Sand Walk South Track


    Nach dem Hidden Valley, ging es beschwerlich weiter im Morton National Park auf einem Trail, mit einer grossen Anzahl von umgefallen Bäumen bis ich die Bikepacking Route " Attack of the Buns " erreiche.

    Dieses Stück folgt einer Allrad Piste innerhalb eines ehemaligen Trainingsgelände der Army.

    Hier ist es verboten den Tail zu verlassen, zu graben und zu campen.

    Kurz bevor der Trail den Morton National Park verläst, gibt es eine Campsite mit Regenwassertank, die ich ganz für mich alleine habe.

    Nachts kommen dann noch ein paar Kängurus vorbei zum grassen.

    Weiter auf einem Firetrail und dem Attack of the Buns Trail.

    Nach einem sehr heissen Tag kommt der Trail an einem aufgestauten See vorbei, campen kann ich leider nicht.

    Den ganzen Tag höre ich schon Hubschrauber kreisen, was mir ein mulmiges Gefühl wegen eventueller Bushfire gibt.

    Sehen kann ich nichts.

    Auch nachts kreist ein Hubschrauber in der Nähe meines Zelts, als dieser dann verschwindet, kommt noch ein Wildschwein vorbei und schmatzt genüsslich beim essen, insgesamt eine Nacht mit nicht viel Schlaf.

    Shoalhaven Heads

    Ich verlasse die Bikepackingroute ungeplant in der Stadt Nowra, da es von hier nur 20 Km zum Meer sind ( allerdings gibt es nur eine vielbefahrene Strasse dorthin ).

    Nach der Entscheidung, sehe ich in der Wetter App, das es eine Hitzewarnung für die folgenden Tage gibt mit bis zu 38 Grad.

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 5A

    Namadgi National Park, Nass Valley Fire Trail - 7 Mile Beach National Park, Sand Walk South Track

    24.11.2025 - 04.12.2025

    517 Km   ( Gesamt: 1878 Km )

    14156 +
    14816 -

    Quelle: Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap


    Die Temperaturen bewegen sich weiterhin um die 30 Grad trotz, das ich auf teilweise auf Höhen oberhalb 1000 m bin.

    Aushalten läst sich das nur, wenn ich von Zeit zu Zeit meinen Sun Hoodie einmal komplett nass machen kann.

    Leider wird es immer schwieriger durchgängig Wasser zu finden, so daß ich immer grössere Mengen Wasser als Vorrat mitschleppen muß.

    Black Tiger Snake ( erst die zweite Schlange, die ich bis jetzt antreffe )

    Bin mir unsicher, aber wahrscheinlich ist das eine Common Brown Snake.

    Diese Schlangen ergreifen nicht sofort die Flucht, sobald man sich ihr nähert.


    Lace Monitor ( Buntwaran )

    Sonnenaufgang

    Tuross Falls, Wadbilliga National Park


    Cascades, Wadbilliga National Park

    Tallaganda National Park

    Junger Wombat, der mich erst nicht bemerkt hat und so sind wir 500 zusammen gewandert ( in gebührenden Abstand )


    Wegen Wassermangel musste ich aus dem Tallaganda National Park absteigen und einer Strasse folgen, um an einen Fluß zu kommen und treffe diese Kamele ( auf Farmland ).

    Morton National Park

    Morton National Park

    Morton National Park

    Corang Arch, Morton National Park

    Morton National Park

    Morton National Park

    Christmas Bells, Morton National Park

    Morton National Park

    Morton National Park

    Morton National Park

    Morton National Park

    Lyrebird ( Wappentier von New South Wales )

    Kann nicht so gut fliegen, aber dafür alles stimmlich imitieren, was er so hört ( andere Vögel, Handy Klingeltöne, etc. )

    Camping Overhang, Morton National Park

    Nach einem sehr anstrengenden und langen Tag mit vielen Kletterstellen, im Morton National Park, ein ausgefallener Platz zum campen .

    Was man nicht so gut sieht, über die Felskante tropften zwei Mini Wasserfälle, einer zum Duschen geeignet ( rechts unter halb des umgestürzten Baum ) und einer direkt an dem Busch vor meinem Zelt ( geeignet zum Händewaschen ).

    2. Tag im Morton National Park, auf dem Weg zum Hidden Valley

    Hidden Valley, sehr beschwerlicher Weg mit sehr viel Bushwacking