Der Quilt vs Schlafsack Anfänger Faden

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  • Merino Baselayer, Polartec Alpha Hoodie, Puffy, langer U-Hose

    Wenn du jetzt noch benennen könntest welche Eigenschaften diese Kleidung hat, also Flächengewicht vom Unterhemd und Pullover, sowie Material und Flächengewicht der Unterhose und was für eine Jacke?

    Zb bei ner Puffy mit 190 Gramm Daune könnte der Quilt alleine für die Beine genutzt werden und ich käme einfach bis unter Null Grad Komfort 😉

    Skills are cheap - Passion is priceless

  • Primaloft ... 8o

    Wo gibts den als Quilt? Oder muss man sich das selber basteln?

    Wenn es nur Primaloft Gold sein soll, wohl ja ... Alpkit, OMM und ENO haben aber auch Primaloft-Produkte.

    Die sind aber nicht ohne Grund ohne Temperaturangabe. Primaloft bauscht nicht so gut wie Climshield Apex. Es ist wohl eher für Kleidung besser geeignet. Dafür bietet Primaloft bessere Packbarkeit.

    Die Schlafsäcke von OMM und Co sind wohl eher dafür gedacht, nach einem tagelangen Geländerennen für ein paar Stunden die minimalste Regeneration zu ermöglichen.

    57th OMM 2026 - OMM
    theomm.com

    Die Leute würden wohl auch im Stehen schlafen.

    Ehrlich gesagt sehe ich bei kälteren Temperaturen keinen Gewichtsvorteil mehr bei Quilts.

    Für Climashield Apex als Material spricht für mich bei längeren Touren die Möglichkeit das Ding in die Waschmaschine zu stecken und am gleichen Abend wieder drin zu schlafen. Bei dauerhaft feuchten Bedingungen wird die Daune irgendwann mal ihr Eigenleben entwickeln und stinken wie ein nasser Hund.

  • Ehrlich gesagt sehe ich bei kälteren Temperaturen keinen Gewichtsvorteil mehr bei Quilts.

    Je mehr Füllung insgesamt im System ist, desto mehr „unnötige“ Unterseiten-Füllung schleppt der Schlafsack mit. Und das sind ca. 25-35 % der Füllung. Also egal bei welcher Temperatur, bleibt dieser Anteil ohne großartige Funktion. Oder ich verstehe dich falsch.

    xfoil.shop - gewerblich

  • Ehrlich gesagt sehe ich bei kälteren Temperaturen keinen Gewichtsvorteil mehr bei Quilts.

    Je mehr Füllung insgesamt im System ist, desto mehr „unnötige“ Unterseiten-Füllung schleppt der Schlafsack mit. Und das sind ca. 25-35 % der Füllung. Also egal bei welcher Temperatur, bleibt dieser Anteil ohne großartige Funktion. Oder ich verstehe dich falsch.

    Das mag natürlich sein. Dennoch ist ein Quilt doch nicht unbedingt leichter. Ein ausreichend breiter Zuschnitt, Befestigung auf der Matte, Zugbänder am Fußende, Wärmekragen .... Und dann fehlt trotzdem noch die Kapuze.

    X-Lite 400 Daunenschlafsäcke Cumulus® outdoor

    Nenn mir doch einen Quilt mit gleichen Parametern (575 Gramm, Komfort minus 1 Grad) . Natürlich kann jeder seine Vorlieben haben, aber einen Gewichtsvorteil kann ich nicht unbedingt erkennen.

  • Das mag natürlich sein. Dennoch ist ein Quilt doch nicht unbedingt leichter. Ein ausreichend breiter Zuschnitt, Befestigung auf der Matte, Zugbänder am Fußende, Wärmekragen .... Und dann fehlt trotzdem noch die Kapuze.

    https://cumulus.equipment/de/eu/p/schlaf…aune-x-lite-400

    Nenn mir doch einen Quilt mit gleichen Parametern (575 Gramm, Komfort minus 1 Grad) . Natürlich kann jeder seine Vorlieben haben, aber einen Gewichtsvorteil kann ich nicht unbedingt erkennen.

    Ich finde es schwierig hier eine Komforttemperatur als Maßstab zu nehmen, nicht nur weil die Messmethoden zwischen Quilt und Schlafsack verschieden sind. Auch dann sind doch immer noch 25-35 % der Daune ohne Loft, also ohne Isolationsleistung. Und je mehr Füllung der Quilt hat, umso weniger würde doch das Gewicht von Befestigungssystem und Kapuze im Gesamtgewicht von Bedeutung sein.

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  • Das mag natürlich sein. Dennoch ist ein Quilt doch nicht unbedingt leichter. Ein ausreichend breiter Zuschnitt, Befestigung auf der Matte, Zugbänder am Fußende, Wärmekragen .... Und dann fehlt trotzdem noch die Kapuze.

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    Nenn mir doch einen Quilt mit gleichen Parametern (575 Gramm, Komfort minus 1 Grad) . Natürlich kann jeder seine Vorlieben haben, aber einen Gewichtsvorteil kann ich nicht unbedingt erkennen.

    Ich finde es schwierig hier eine Komforttemperatur als Maßstab zu nehmen, nicht nur weil die Messmethoden zwischen Quilt und Schlafsack verschieden sind. Auch dann sind doch immer noch 25-35 % der Daune ohne Loft, also ohne Isolationsleistung. Und je mehr Füllung der Quilt hat, umso weniger würde doch das Gewicht von Befestigungssystem und Kapuze im Gesamtgewicht von Bedeutung sein.

    Das eine Gramm ist bedeutend (komprimierte Daune), das andere unwichtig (Befestigungssystem)?

    Ich sehe die Komforttemperatur als wichtigsten Punkt. Um nichts anderes geht es: Nachts warm zu bleiben.

  • Ich meine, dass die Daunenmenge ein objektiverer Vergleichswert ist als die angegebenen Komforttemperatur, und das nicht nur weil bei Quilts EN 13537 (älter) bzw. heute ISO 23537 nicht genutzt wird, sondern herstellereigene Standards, also faktisch keine Vergleichbarkeit gegeben ist. Und ich habe nirgends die Gewichtsbedeutung der Befestigung als unwichtig bezeichnet, sondern die Relation zum Gesamtgewicht aufgezeigt.

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  • Ich habe irgendwie mit der Idee mit dem Quilt so meine Gewöhnungsschwierigkeiten.

    Bisheres Setup

    • 1kg Kunststoffschlafsack (ok, ja, zu schwer)
    • 1mal Tshirt und Uhose für Tagsüber und eines zum wechseln dabei. Abends das Tagesshirt gewaschen und im Zweitshirt in den Schlafsack

    Neu

    • < 600g Daunen Quilt (cool)
    • 1mal Tshirt und Uhose für Tagsüber und eines zum wechseln dabei.
    • 150g lange Schlafhose und 150g langes Schlafshirt on Top

    Klar könnte ich die jetzt multiusen, aber wenn ich einen kompletten Extralayer benötigen würde hätte ich ihn eh dabei. Mit dem neuen Setup bin ich auch wieder bei ~900g schlafen. Oder wo bin ich jetzt falsch abgebogen?

  • Du hast ja beim Schlafsack auch das Tagesshirt+2. Unterhose dabei. Ich persönlich komme damit dem Quilt super aus. Bei knapp 600 g Quilt müsste das ja knapp 450g Daune entsprechen, also etwas was bei 0-3°C angesiedelt ist...

    Sprich : vergleichst Du nicht Äpfel mit Birnen ? Hat Dein Schlafsack auch die gleiche Wärmeleistung ?

  • Du hast ja beim Schlafsack auch das Tagesshirt+2. Unterhose dabei.

    Ja, das habe ich ja auch geschrieben, aber keine Schlafklamotten?

    Bei knapp 600 g Quilt müsste das ja knapp 450g Daune entsprechen, also etwas was bei 0-3°C angesiedelt ist...

    Schlasa ist Comfort 5° bis Grenz 0°C. Bei einem kg darf der auch so weit runter, da gibt es leichtere. Ich hatte aus "<" 600g geschrieben. Einen 600g Schlafsack mit 450g Daune ist aber auch abgerundet, oder?

    Mir gehts eigentlich um das Zusatzgewicht durch zusätzlich erforderliche lange Schlafkleidung. Die brauch ich in meinem KuFa SchlaSa nicht. Da schlaf ich stinkend nackig und schmeiss das Teil in die Waschmaschine danach. Wie rechnet sich das für euch?

  • Mein Gedanke dazu:

    warum ersetzt du nicht das Zweitsshirt aus dem bisherigen Setup mit den langen Schlafsachen? Dann kannst du diese auch als zusätzliche Layer einsetzten.

  • Ich brauche keine zusätzliche Schlafkleidung.... (also ich habe auch nur 2.Shirt und U-Hose dabei - also wie Du beim KuFa...)

    Wobei das 2. Shirt meist für einen leicht tieferen Temperaturbereich ist wenn ich in den Bergen bin (falls mal ein Kaltfront kommt), und im Normalfall einfach ein 2. Tshirt. Auch die lange U-Hose kommt nur mit, wenn ich es als Sicherheitsfeature über den Tag brauchen könnte.


    Für Hygiene kännte ich sonst einen Seiden-Hüttenschlafsack empfehlen, auch nur 100 g und ein paar gequetschte. Ist aber nicht Pflicht. Nach jeder grösserer Wanderung wird der Quilt schön in der Sonne ausgelüftet und das langt für ein paar Jahre. Eventuell einmal mit dem feuchten Schwamm drüber und ein bisschen Seife - aber nur an einem sonnigen Tag.

  • Ich nehme im Normalfall entweder meinen 300er Cumulus Quilt oder EE20F Revelation (die 20F entsprechen nicht -6C Comforttemperatur) Beide habe ich seit 7 oder 8 Jahren, beide bislang noch nicht einmal gewaschen, beide loften noch recht gut, beide stinken, finde ich, nicht. Ich achte allerdings immer sehr auf jede sich bietende Durchlüft-Möglichkeit.

    Ich nutze immer einen Seidenliner. Ich habe in der Zeit ungefähr 4 Seidenliner durchgeschlafen. Zum Schutz für den Schlafsack, gegen Zugluft und weil ich Seide auf der Haut mag, wenn es warm ist. Inzwischen keine Mumie mehr, sondern rechteckig, weil an den Beinen weiter - dafür schneide ich das oberste, mir zu lange Teil ab. Den Liner wasche ich auf Touren nach Möglichkeit etwa einmal pro Woche, wie die Klamotten.

    Nachtklamotten: Ich habe immer eine Extra Unterhose und ein T-Shirt (Merino) für die Nacht, weil ich nicht das durchgeschwitzte Tagsüber-Zeug auf der Haut haben möchte; oft kommt auch ein Paar lockere selbstgestrickte Wollsocken mit - wegen kalten Füßen, und wegen der fettigen Fußcreme. Lange Unterhose, den Alphahoodie, sonstige Tagssachen ad libitum, bzw. je nach Temperatur.

    Disclaimer: Ich laufe für einige hier bestimmt nicht unter wirklich UL, schon weil ich meistens zu faul bin zu wiegen und mit Lighterpack inzwischen höchstens mal zum Prokrastinieren spiele.

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Was bei mir zum Quilt (390g Daunenfüllung) dazu kommt (im Hochsommer verwende ich eher eine Kufa-Decke, die ich auch gelegentlich Wasche):

    • Balaclava EE Torrid Hood L Apex 133 66g
    • Alpha 60 Hoody Nahleko in L 109g
    • Windhose Raidlight Tyvek Windbreaker Pants Weiß Unisex XL 84g

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