Beiträge von Patirou

    Ein extra Schaltzug - ich bitte dich! Wir sind doch hier im Ultraleichtforum! ;) :D

    Wenn ich auf die Schaltung angewiesen, innerhalb angemessener Zeit (sprich Nahrungsmittelvorrat) wieder in der Zivilisation zu sein (und sei es nur eine Strasse), würde ich es mir schon überlegen.

    Klar in Europa meist kein Ding. Irgendwo in den Anden/Himalaya sieht es wieder anders aus.

    Man kann im Feld ja auch erstmal die kaputten Litzen vollständig abprokeln, den Zug wieder einbauen und weiterfahren.

    Kann nicht sagen, wie einfach es ist. Hatte schonmal eine hakelige Schaltung weil es Korrosion gab, da gab es nichts zum abprokeln.
    Sowas sieht man auch nicht vor Abfahrt.

    Suunto Race S?

    Nicht direkt, persönlich würde ich für wandern/outdoor eher die Suunto Vertical Solar empfehlen, insbesondere wegen Akku.
    Die Peak Pro 9 könnte noch eine Budget-Option sein. Ist aber in der Navigation eingeschränkter

    Der direkte Vergleich:
    Produkte vergleichen Suunto Race 3S Titanium Black vs Suunto Vertical Solar All Black vs Suunto Race S Titanium Graphite 

    Hängt aber sehr von deinem Benutzerprofil ab. Geht es Dir vor allem um das Tracking von Trainingseinheiten und weniger um Outdoor und kannst Du damit leben, dass Du beim wandern alle 1-2 Tage aufladen musst, ist der Unterschied nicht riesig. Die Peak Pro ist vom Akkuverbrauch eher Richtung Vertical, hat aber weniger Navigationsoptionen.

    Grundsätzlich ist LED Bildschirm meine Wahl - sieht nicht so fancy aus, braucht aber weniger Strom.

    Da alles rabattiert ist, sind auch neuere Modelle am Start. Ich würde auch eher Richtung alte Modelle schielen. Die können schon das meiste und ich bin eh der Meinung, mehr al die Hälfte der Funktionen werden gar nicht genutzt. (Ich würde eine reine GPS Uhr ohne den ganzen Schnickschnack drum herum am liebsten haben - ohne Herzfrequenz, Schrittzähler, Schlafanalyse etc. Das wäre dann das Akkumonster. Leider wird da immer riesiges Upselling betrieben...).

    Wenn das noch mehr GRX-Radler bestätigen, stellt sich mir doch die Frage, ob eine elektronische Schaltung nicht doch die bessere Wahl ist. Eigentlich hatte ich geglaubt, hinsichtlich der Robustheit mit der mechanischen Gruppe auf der sicheren Seite zu sein.

    Der heutige Tag begann mit einer gehörigen Panne, weil meine mechanische GRX-Schaltung ihren Dienst versagte. Ich habe mich erst selber an einer Reparatur versucht, musste dann aber doch einen Radladen in Hadsund aufsuchen. Dort hat man mir einen neuen Bowdenzug eingezogen und dann funktionierte sie wieder. Im alten Zug waren innen (nicht am Ende) einzelne Stränge gerissen und hatten sich in der Hülle verklemmt. Das ist mir in meinem fünfzigjährigen Fahrradleben noch nie passiert.

    Also in 50 Jahren in deinem Leben damit nur einmal eine Panne aufgetaucht und Du beklagst die Robustheit ? Ich würde eher sagen "jo mit der Fehlerquote kann ich leben". Und elektrische Schaltungen können auch versagen. Elektronik ist immer mal durch, und das passiert auch meist im blödsten Moment. Und das kann der Radladen nicht mit schnell mal einen neuen Zug einziehen beheben (oder Du selbst wenn irgendwo im nirgendwo bist und mit Weisheit einen mitgenommen hast).

    Und der Fehler ist ja schnell gefunden worden, das defekte Kabel und da hat Shimano vielleicht ein paar cent gespart (oder der Hersteller, wo Shimano bzw. der Zusammenbauer die Drahtseile kauft).

    Ich sage jetzt nicht, dass man einen extra Zug mitnehmen soll. Nur wenn es die Tour erfordert weil Risiko/Nutzen es so empfiehlt (beispiel keine Zivilisation innerhalb 2-3 Tage Fussmarsch o.ä.)

    Hmm die Packlisten würde ich nochmals überarbeiten, da ist was schiefgegangen :P

    (nur mal so als Beispielzeile).


    Sonst finde ich solche Leihmodelle ja besonders für Einsteiger ideal (oder welche, die mal das Zpacks wirklich ausprobieren wollen). Ob die Preise berechtigt sind, finde ich schwierig zu sagen. Das Zelt für 35 Euro am Tag, da ist man relativ flott beim Kaufpreis. Also nur für wirklich kurze Zeiten interessant.

    Oder schreibe ich nur alte Vorurteile fort?

    Teilweise.

    Einer der riesigen Vorteile (und auch Nachteile) von Carbon ist eben, dass man den Flex bzw. die Steifigkeit je nach Richtung sehr genau steuern kann. Dies ist aber nicht ganz einfach und eher Formel 1 Technologie (oder eben Radsport wo das Velo dann für eine recht einfache Maschine auf einmal mehr als 10'000€ kosten kann). Im Wandern wird das nicht so genau angesehen.

    Vom Material her ist Carbon ist recht steif und damit brüchig. Es braucht know-how um es richtig zu Layern bzw die Stärke zu dimensionieren damit er nicht bricht (zu dünn und nicht genug biegsam für die Applikation). Wenn jetzt eine Kraft so angewendet wird wie nicht vorgesehen, kommt es halt leichter zum Bruch. Da das Marketing ja leicht will (wer würde sonst den Carbon Stock kaufen wenn teurer, aber nicht leichter), wird da zum Teil am falschen Ecken gespart.

    Hui cooles Teil.

    Was mir auffällt: wenn Du mit dem Carbongestänge verwindungssteifigkeit erreichen willst, musst Du Dreiecke einbauen, keine Vierecke -> dass heisst das Carbongestänge mit 2 Diagonalen ersetzen (wie so ein Versteifungskreuz bei einem Regal). sollte viel mehr bringen. Als Gepäckablage könnte ich mir dann eine Art straff gespanntes Netz vorstellen...

    Würde gerne noch eine Lanze für Cumulus brechen. Grad 2 Quilts bestellt, top verarbeitet (einmal den 150er in Lang für mich und den 300er in kurz für meine Frau).

    Kamen wegen nicht Standard-Länge 3 Wochen später bei uns an, super verpackt und auch die Kommunikation lief sauber. Mir wurde per Email versichert, dass Sie dann und dann verschickt werden und das wurde auch so. Kurzum würde wieder bei Ihnen bestellen (Daunenjacke oder Windhose eventuell).

    Meines Wissens sind Sie auch preislich sehr gut aufgestellt (für dass, was man bekommt).

    Ich habe mich auch mal dafür interessiert, auch wie man überall, mehr oder weniger egal welche Position (sitzend, liegend etc.) schnell und effizient einschlafen kann. Mir hat da so ein Militärtrick ziemlich weiter geholfen. Finde die Anleitung von damals nicht so flott wieder, aber im Sinn war es mehr oder weniger das hier:
    How To Fall Asleep In 2 Minutes! (Proven Military Technique)

    Ich wollte einfach in der Lage sein: "so jetzt Powernap und dann weiter". Bin noch nicht ganz auf dem Level mit auf Kommando einschlafen, aber innerhalb 5-10 Minuten bin ich meistens weg (für jemanden der sonst teilweise mega-Probleme hatte einzuschlafen und medizinischer Insomnia leidete).

    Ist eigentlich nichts anderes als meditieren o.ä., einfach nicht so genannt

    Ich hatte diese Woche mal wieder ein Erlebnis wo ich mir sage: die Bahn hat wieder dauerhaft Kunden verloren.

    Älteres Ehepaar (so knapp 70 würde ich meinen), nicht gerade Digital-Affin hat eine Veloreise von Baden (CH) nach Umgebung Hamburg unternommen. Rückreise Monate im voraus mit dem Zug gebucht, inklusive Fahrräder : 3 Züge einmal mit der Regiobahn in der Umgebung Hamburg nach Hamburg Hbf, ICE von Hamburg HBF nach Basel und von dort weiter mit der SBB nach Baden (CH). Soweit alles gut.

    Der ursprüngliche ICE wurde gestrichen, Ihre Plätze automatisch umgebucht. Auf der neuen Buchung sah es auf dem ersten Blick so aus, dass die Fahrradmitnahme mit berücksichtigt wurde. Das stimmt natürlich nicht, sondern nur dort, wo es nicht Reservierungspflichtig ist. Im Reservierungspflichtigen ICE wurde die Buchung nicht weitergeführt. Das sieht man aber auch nur als Kenner, beziehungsweise wenn man ganz genau hinschaut.

    Da kommen die an, ein bisschen später, weil es eine Last Minute Gleisänderung gab und sehen, scheisse, alle Plätze schon voll. Kein Schaffner da um sich zu informieren, und haben es auch erst wirklich realisiert, wo Sie um Zug drinnen war, und auch gleich losgefahren ist. Dann hocken Sie da ohne Stellplatz und wissen nicht weiter, Türen gehen zu, Zug fährt los. Wenig später kommt dann auch der Schaffner, kriegt grad die Krise. Kontrolliert die Tickets und wirft das Ehepaar bei einem außerplanmäßigen Halt in Hamburg Harburg mit Androhung Bundespolizei raus. Ohne Hilfe, ohne nichts. Keine Unterstützung. In Hamburg-Harburg gibt es auch keinen Servicepoint. Der Zug war halb leer, man hätte also die Velos noch irgendwie zwischen Sitzen unterbringen können ohne den Fluchtweg zu beeinträchtigen, und dann wenigstens an einem grösseren Bahnhof rauslassen - aber nein, so gut wie auf freier Strecke raus.

    Wenigstens muss beim Fahrradverlad einer stehen, der grad die Reservierungen kontrollieren kann und in diesem Fall orientieren kann. Am Hb gibt es ja dann auch einen Servicepoint bzw. eine Verkaufsstelle, die hätte weiterhelfen können. Jetzt wurde der Zug wegen dem ausserplanmässigen Halt verspätet, Leute einfach so aus dem Zug geworfen die das Gefühl hatten das Sie einen gebuchten Zug hatten und alle sind wieder genervt.

    Da weiss ich auch nicht mehr weiter, da ist ein riesiger systemischer Fehler der dringendst aufgearbeitet werden muss. Dieses elendige man wird umgebucht, sieht aber nicht, dass das Fahhrad nicht mitkommt ist ein Unding. Das passiert im Luftverkehr um einiges besser. Wenigstens anbieten : sie fahren da mit, wir gucken dass die Velos mit einem Güterzug oder ähnliches mindestens verspätet mitkommen wäre schon etwas.


    So, musste das mal auskotzen.

    Das mit dem Rainbow überleg ich mir nochmal...

    Ich glaube hier geht es eher darum, das Wetter richtig einschätzen zu können und früher umzukehren bzw. einen Tag im Pub/bothy/Zelt an einer leicht weniger exponierten Stelle auszusitzen zu können (wie möglich das ist bei dem Trail, kann ich jetzt selbst nicht direkt einschätzen, aber laut Wegbeschreibung scheint es ja alle Tage mal was zu geben Skye Trail (Walkhighlands)).

    Die haben ja trotz Wetterankündigung Leute von einem Kamm runtergeholt... Egal mit welchem Zelt hat man da schlechte Karten es bei Starkwind/Sturm aufzubauen...

    Ist wie am Berg, kommt die Kaltfront musst Du runter, egal welches Zelt (ausser die ganz schweren und teuren Expeditionszelte-aber auf einem Kamm sind die auch nicht brauchbar wegen der Topographie).

    Aber Regen spült doch socher Sediment in Bäche und Tümpel.

    Wenn es im Sediment gebunden ist, wird es filtriert. Problem ist, wenn es herausgelöst wird (wenn pH, Alkalinität und Temperatur stimmt). Ausserdem sind nicht alle Metalle in allen Oxydationsstufen giftig (beispiel Bromid und Bromat. Eins der beiden ist Krebserregend, das andere hat keine Auswirkungen).

    Bei Metalbelastungen aus den Böden geht es auch meist nicht um Regen der direkt in die Bäche fliesst und ein bisschen Sediment mitnimmt (welches eher unbelastet ist), sondern um das Wasser was erst tief in den Boden infltriert, dort Metalle herauslöst und dann über Quellen Tage/Monate/Jahre (die Zeitspannen können je nach Geologie sehr unterschiedlich sein) später wieder hervorkommt.

    Dass die Aussage Quatsch ist, zeigt ja schon die Tatsache, dass Wasser der Innerste (also stark belasteter Fluss) über die Granetalsperre (dorthin wird das Wasser gepumpt) für die Trinkwasserversorgung von solchen Städten wie Hildesheim, Hannover und Bremen gebraucht wird.

    Ganz Quatsch nicht, das Wasser aus der Granetalsperre wird aufbereitet, insbesondere mit Stufen, welche auch Metalle (Eisen, Mangan) entfernen, welche auch Spuren von Schwermetallen entfernen würde. Nicht nur der Beschrieb der Anlage auf der Webseite, auch die Aufbereitungsstufen lassen darauf schliessen.

    Microsoft Word - Analysebericht _ Aufbereitungsstoffe 2023 _ 16.01.2024 _ _ HWW.doc

    Grundsätzlich richtig, dass erst die Böden, und dann das Oberflächenwasser belastet ist, ich würde es aber nicht sofort abschreiben. Insbesondere da das Granewerk ein Mischwasserreservoir ist, wo am Ende verschiedene Gewässer aus verschiedenen Quellen gemischt werden. Es kann sein, dass eine oder mehrere Zuflüsse belastet sind, in der Summe man aber unter den Grenzwerten sind. Wird in dem Werk wo ich arbeite z.B. wegen Nitrat und Metaboliten von Pestiziden so gemacht.

    Die Frage, ob ein Metall aus dem Boden herausgelöst wird, hängt von den Parametern Temperatur, pH und Alkalinität ab. Dass heisst es kann sich auch mal ändern. (je nach Witterung, wie schnell das Regenwasser infliltriert und wieder "ausgespuckt" wird etc.

    ist halt schwierig, wenn man dafür dann schon das gefilterte / desinfizierte Wasser nehmen muss.

    Nach dem schöpfen die Finger waschen bzw. disinfizieren meinte ich, und nichts davor essen. Und ja darauf achten nicht das Trinkstück zu verschmutzen. Ist aber auf einer Wanderung zugebenerweise nicht immer umzusetzen. Und wenn man in einer Gruppe ist: einer macht es dann irgendwann eh falsch -> daher vor allem auf die Quelle achten. Wenn im Weideland grad links liegen lassen. Am Besten ist, wenn das Wasser aus dem Boden kommt (auch nicht immer umsetzbar, ich weiss).