Klima und Material
Klima:
Vorgehensweise: ich habe die Route über meteoblue recherchiert und dabei folgende Orte als Ausschlaggebend herausgefiltert:
- Kirkenes im Juni/Juli
- Umgebung Lillardhal/Sarna Mitte Juli (Höchster Punkt Skandinavien)
- Gebirge in Spanien Richtung September um Teruel und vor Jaén (Höchster Punkt der Tour bei Teruel sowie am spätesten im Jahr bei Jaén)
- dazwischen ist alles so typisches Mittelgebirge was ich kenne (um die 1'000 hm, nicht über der Vegetationsgrenze.
Der mittlere kälteste Tag liegt bei allen bei 5°C. Passt, man muss also nicht unbedingt alles während der Route auf den Kopf stellen. In Spanien kann es am gleichen Tag sehr warm mit über 35°C (im Tal am Tag) und sehr kalt werden (in der Nacht oben).
Der höchste Punkt liegt so bei 2'000 hm, ist aber relativ einsam. Dass meiste bewegt sich so um die maximal 1'000 hm
Material
Das, was ich auch bei einer normalen Mittelgebirgstour mitnehmen würde, bedeutet in meinem Fall:
Kleidung
- normales Sunshirt oder Sunhoody, (im Moment Langarm Hemd, eventuell mit SunHoody ersetzt je nach Zustand)
- leichtes Fleece (im Moment Aenergy, wird eventuell ersetzt je nach Zustand)
- Regenjacke/Regenhose (die auch als Windjacke fungiert): hier braucht es bei der Jacke Ersatz. Ich liebäugele mit der von OMM Wisp Smock-gibt es in schönen Leuchtfarben, das ist für mich als Bergwanderer wichtig)
- Langes Merino Shirt für die Nacht und Lange Unterhose für die kalten Nächte/Abende
- Shorts und U-Hose für den Abend/Nuller Tage.
Schlafen
- Gossamer Gear 2
- Quilt um die 5-10 °C Komforttemperatur (wahrscheinlich der Quilt 150 von Cumulus, meiner ist einfach zu warm mit -6°C Temp). Sicherheitsmarge mit leichtem Fleece und Puffy. Lange Unterhose ist auch noch da.
- Ich mit halber Eierkartonmatte und ganzer Xlite Matte, meine Frau mit Neoair woman
- Notbivy kommt noch mit, vor allem falls jemand unglücklich stürzt.
Überlegung hier: In Extremfällen wird man sich in eine Unterkunft retten, mit dem Bike geht es gut genug, und man kann ja vorausschauend planen. Eine Kaltfront kommt nicht unangekündigt. Falls nicht ist der Notbivy die allerletzte Notlösung.
Sonst so
- Zwei 10'000er PBs, ich kann am Dynamo nachladen. Wallplug mit mehreren Ausgängen (USB A und C, lässt sich leider nicht verhindern).
- Navigation über Garmin Uhr, Backup ist das Handy
- Eventuell ein inReach Gerät. Im Moment eher nein
- Normales Werkzeugkit, inklusive Öl in Sojafischfläschchen und extra Schläuchen (Stand heute Tubolitos o.ä. TPU in TPU). Reinigung ist einmal am Abend die Kette wischen, bei Bedarf nachölen. ca alle 2 Wochen die Autowaschanlage anvisieren. Falls sehr dreckig dann halt öfters. Ich rechne mal mit 2 Besuchen bei Fahrradläden zwecks Kettentausch o.ä.
- Ohne warme Küche, mit dem Bike kommt man oft genug an irgendetwas vorbei. Snacks, Tortillawraps mit Zeug was sich hält für Unterwegs.
- Wasser habe ich zusätzlich zu 2 Flaschen am Rad noch 2 Cnoc Beutel mit Wasserfilter. Die kann man einfach mit Gurten an der Lenkerrolle oder Gepäckträger ranfriemeln. Damit sollten wir auch durch die spanische trockene Wüste kommen.
Velo wird bei mir das gleiche, was ich jetzt schon genutzt habe (ich hole mir noch Auflieger. Eventuell noch so ein federnder Vorbau). Pedale Flats mit Zustiegsschuhe, die auch relativ steif sind. Bikespezifische Schuhe sind im Moment noch nicht vorgesehen. Meine Frau hat ein Gravel, da kommen die grösstmöglichsten Reifen drauf. Den federnden Vorbau hat Sie schon. Auflieger ist Sie skeptisch.
Unterwegs wird dann gegebenenfalls nachkorrigiert. Der Bericht kommt dann. Philosophie: das nutzen was man hat. Mit der Erfahrung dran wachsen 