Günstige Grundausstattung mit Packsäcken

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  • Moin,

    mal davon ausgehend, dass UL wäre, einen Packliner oder zumindest sauteure DCF-Beutel zu verwenden (was natürlich so generalisiert nicht stimmt ;)), stelle ich die Frage extra in "Schwerer als UL". Hier steht also günstig und leicht im Vordergrund (also kein 70D Kanukrams). Die Versöhnung von beidem. Was könnt Ihr da empfehlen? Sets, Größen, Materialien, Marken, Shops? Vielen Dank!

  • Für günstige und trotzdem leichte Drybags halte ich z. B. die Sea to Summit Ultra-Sil (30D)-Serie für optimal (sehr geringes Gewicht, ab ~ 20 €), dazu als robusteres Pendant den Sea to Summit Lightweight Dry Bag (70D), und als absolute Spar-Alternative OnFire 10 l Nylon-Drybag – damit bekommst du ein sehr gutes Verhältnis aus Preis, Gewicht und Haltbarkeit, ohne auf teures DCF setzen zu müssen. Oder halt ein 13L–20L Dry Bag aus leichtem, PU-beschichtetem Polyamid von Decathlon Forclaz oder Naturehike.

    xfoil.shop - gewerblich

  • Plastiktüte?

    Punkt! Allerdings leichter gesagt, als vorhanden :D

    Stimmt leider inzwischen.
    Große stabile durchsichtige Plastiktüten als Liner (33 bzw.42g) habe ich uns tatsächlich bei Tidygear mitbestellt - innerhalb 5 Wochen plus 14 Tagen ein Stückchen Tape zum Flicken gebraucht.

    Dann braucht man darinnen nicht mehr so auf Wasserfestigkeit zu achten und kann zum Sortieren einfach nehmen, was halt da ist oder unterwegs so über den Weg läuft - z.B. längst undicht gewordene STS-ultrasil-Beutel, dünnwandige Gemüse-Plastiktütchen, Säckchen aus Stoffresteverwertung...)

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Ich habe letztes Jahr irgendwas bestellt, ich glaube es war der neue Cumulus 450 Quilt, das war in eine recht stabile Plastictüte eingepackt.

    Wiegt 36g und ist so groß, das ich meinen kompletten Rucksackinhalt darin einpacken könnte! (40L)

    Benutze aber immer meinen Snozzlebag für Quilt und Wechselklamotten…

    Also, einfach nen neuen Quilt bestellen, dann habt ihr!

    (Hahahahaha!)

  • Sea to Summit sind unzerstörbar. Aber halt nicht so geil wie die hier (die nach ca. 3000 Meilen reif für die Tonne sind, besonders wenn Du auf den besonders abwegigen Gedanken kommst, sie irgendwie aussen am Rucksack zu verwenden). Immerhin habe ich meine zurück nach Europa gebracht, weil ich hier weiss, dass sie in einer High-tech Verbrennungsanlage entsorgt werden.

  • StS bin ich auch sehr zufrieden mit, nur ihre Meshbeutel halten nicht sonderlich lange und die neuen sind aufwendiger und schwerer geworden. Für Klamotten nutz ich inzwischen die Netzbeutel aus dem Supermarkt für Obst und Gemüse, die sind witzigerweise sogar leichter als der Outdoorkram.

  • Hui - bei den Motiven könnte die suchende Freundin schwach werden.

    wenns hilft -🤷‍♀️ - aber mein erster Gedanke war da auch „ ach wie süüüüüüüß!“

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Ich nehme den Schnozzel Bag von Exped. Mit einem Stück Silikonschlauch passt der auch auf die Therm-a-rest-Matten.

    Kombiniert werden die mit den Packsäcken von Ortlieb. Made in Germany. In den kleinen habe ich außen am Rucksack mein Toiletten-/Küchenpapier drin. Die etwas größeren nehmen den Schlafsack auf. Ich habe die "PS10 Valve".

    Mit den Textil-Packsäcken habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Manche sind dicht, andere nicht oder nicht lange. Viele sind wohl innen PU-beschichtet und "getapt". Gerade diese Dichtbänder geben wohl irgendwann auf.

    DCF ist meiner Meinung nach gar nicht lange dicht. Ich würde sogar sagen unbrauchbar für solche Zwecke.

    LOMO war bisher auch immer eine gute Adresse für günstige Sachen rund um den Wassersport:

    Dry Bags - Roll Top | Lomo UK. Wetsuits & Dry Bags
    Our roll top dry bags have welded seams to help keep your gear dry. Drybags are used in a wide range of sports.
    www.lomo.co.uk

    Einmal editiert, zuletzt von Carsten K. (22. November 2025 um 13:43)

  • Auf keinen Fall einen StS Drypack mit Sichtfenster kaufen - das löst sich im Nu ab.


    Seit rund 8000km benutze ich diese alten Packbeutel von Decathlon. Sie sind immer noch wasserdicht, haben keine Löcher, passen aufrecht optimal in die meisten Rucksäcke und ein Beutel wiegt 45g. Es gibt sie anscheinend nicht mehr, aber vielleicht verkauft sie jemand irgendwo. Zwei haben damals 6€ gekostet, glaube ich.

    https://outside-stories.de/berg/rucksaecke-taschen/rucksaecke/rucksack-zubehoer/decathlon-forclaz-wasserdichte-aufbewahrungsbeutel-trekking-27-l-2er-set-rucksackzubehoer

  • Aber das ist schon auch so eine UL-ich-lüg-mich-selbst-gern-an Kiste, oder? Da kauf ich mir den Rucksack mit nur einem Hauptfach (spart Gewicht, Alter!!) um dann 1000 Beutelchen rein zu packen?

    Ein Topits zip lock je für Küche und Hygiene, die StS Ultra Sil Drybag für Klamotten ufm (btw, die sind nicht tauglich als Trekking WaMa verwendet zu werden) und der SchlaSa kommt mit LuMa in den Aufblasbeutel der LuMa. Und noch ein Mesh Sack dass der Restliche Kleinkram nicht so rum fliegt. So bei mir gerade

    Oder wie macht ihr das? Habt ihr einen großen Liner wo alles ungeordnet rein fällt?

    Einmal editiert, zuletzt von WonderBär (23. November 2025 um 07:09)

  • Ich verteile Klamotten , Hygiene und Kleinkram auf dieses 3er Set :

    Multi-Sized SMD packing pods set
    Pack Pods are light weight, zippered, 7L stuff sacks that will help organize your backpack.
    www.sixmoondesigns.com

    Kommt dann zusammen mit dem Schlafsack in den Linerbag :

    3 Stück - Rucksack Liner, ultraleicht - wasserdicht - ab 33g - Tidy Gear Outdoorausrüstung
    3 x ultraleichte, wasserdichte Rucksack Liner. Schützt deine Ausrüstung im Rucksack zuverlässig vor Nässe. 50g leicht, robust, transparent, mit Seitenfalte.
    www.tidygear.at
  • Ein Drypack für Schlafsack und Kleidung, ein Drypack für Essen, ein Drypack für den Rest.

    Same here. Ich habe 2 HMG Pack Pods (DCF), die bislang einwandfrei dicht sind, davon nutze ich in der Regel einen für die Tour (Auswahl nach gerade passender Größe, meist reicht der kleinere), da hinein kommen Kleidung, Hygiene & „Safety“ (Apotheke) & Kleintechnik, dazu den Exped-Schnozzel für alles, was mit Schlafen zu tun hat, und noch eine einfache DCF-Tüte für Essen. WonderBär , ich verstehe Deinen Einwand. Ich persönlich finde es sehr praktisch, den Inhalt des Rucksackes quasi in drei Teilen geordnet entnehmen zu können, wenn ich im Zelt bin, und nicht ein Riesengeraffel auf den Zeltboden auskippen zu müssen. Auch, wenn man am Camp ankommt und etwas aus dem RS braucht, dass man da nicht ewig wühlen muss und einfach geordnet, geschützt und wasserdicht z.B. den obersten Pod beiseite ablegen kann, auch auf die ggfs. feuchte Wiese.

    Also, Organisation auch außerhalb des RS. Das hat für mich eine andere Funktion als RS-Taschen (die ja eher das Gegenteil bewirken - eben keine Entnahme „im Ganzen“, sondern wieder unterschiedlich verteilter Klüngel.

    Aus heutiger Sicht würde ich kein DCF mehr bevorzugen, aber solange es hält, wird das jetzt „aufgebraucht“.

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