Schöne leichte Plastikwelt: Mikroplastik-Eintrag durch Outdoorkleidung

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  • Wie steht es eigentlich um die Haltbarkeit der Fasern?
    Mein uralter Helly Hansen Faserpelz sieht an einigen Stellen inzwischen ziemlich löchrig aus.

    Oder machen sich noch andere Gedanken um Mikroplastik im Trinkwasser ...
    (Nicht, dass meine Mischgewebe besser wären)


    Wie steht es eigentlich um die Haltbarkeit der Fasern?
    Mein uralter Helly Hansen Faserpelz sieht an einigen Stellen inzwischen ziemlich löchrig aus.

    Oder machen sich noch andere Gedanken um Mikroplastik im Trinkwasser ...

    Alle Klamotten werden dünner mit der Zeit. Und die Fasern bleiben irgendwo.

    Im UL- Bereich ist die Halbwertszeit der Materialien wohl noch kürzer.

    Aber "Mikroplastik" kommt wohl ganz woanders viel mehr in die Natur.


    Der Hauptanteil kommt von andern »Rückständen«.
    Aber ...

    Zitat

    Nach einer Studie der IUCN von 2017 werden nur zwei Prozent des als solches in die Ozeane eingetragenen Mikroplastiks durch Aktivitäten auf See verursacht, der überwiegende Teil (98 %) durch Aktivitäten an Land. Der größte Teil dieser Partikel stammt aus dem Waschen von synthetischen Textilien (35 %) ...

    Zitat

    Im Abwasser von Waschmaschinen finden sich bis zu 1900 Faserteilchen pro Waschgang.[27][28] Eine Untersuchung des österreichischen Umweltbundesamts von Polyesterblusen ergab, hochgerechnet auf die österreichischen Haushalte, dass dort durch die Kleidung rund 126 Tonnen Mikroplastik ins Abwasser gelangt.[29] Weltweit sind es schätzungsweise rund eine halbe Million Tonnen.[30] 2020 zeigte sich in einer Untersuchung, dass beim Trocknen von Textilien in Wäschetrocknern Mikroplastik über die Abluft in die Umwelt abgegeben wird.[31] Mikroplastik von Kunstfaserkleidern gelangt nicht nur beim Waschen selbst, sondern hauptsächlich beim Tragen (etwa 3 mal mehr als beim Waschen) in die Umwelt.[32][33][34] Die künstlichen Fasern von Outdoor-Bekleidung lassen sich in erheblichen Mengen in der Natur nachweisen und sind in manchen Gebieten, wie im Eis des Forni-Gletschers, als Hauptursache der Verschmutzung bekannt.[35]

    Mikroplastik – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Warum, nur um einen 25 bis 45 % leichteren Pulli zu haben?
    Ich denke, es gäbe genug Möglichkeiten an anderer Stelle Gewicht zu sparen.

    VG. -wilbo-



    Ob die Zahlen so stimmen?

    Was ist mit den ganzen Plastikflüssen? Siehe dazu auch die neue Reportage zu Decathlon

    Umweltreportage über Decathlon: Wie nachhaltig produziert Decathlon wirklich?
    Sherif Rizkallah zeigt Textilproduktion in Bangladesch. Decathlon bewirbt Recycling und CO2-Reduktion. Wie nachhaltig produziert Decathlon wirklich?
    www.zdf.de

    Das Thema ist nicht von der Hand zu weisen, gerade bei solchen flauschigen Textilien.

    Grundsätzlich gehe ich aber auch davon aus, dass der größte Teil des Mikroplastik wieder gebunden wird.

    Zu Loden und Baumwoll(zelten) will wohl niemand zurück.

    Persönlich sehe ich die paar Teile unkritisch. Die größeren Probleme sehe ich bei vielen Produkten der "Ersten Welt" in Ländern der "Dritten Welt" - wo oft Recycling und Müllabfuhr unbekannt sind. Beginnen tut es schon in Spanien.


    Warum, nur um einen 25 bis 45 % leichteren Pulli zu haben?
    Ich denke, es gäbe genug Möglichkeiten an anderer Stelle Gewicht zu sparen.

    Ich finde das löblich, aber halt am Ist Zustand von UL völlig vorbei. Prozentual zum Gewicht ist der ganz große Anteil von meinem (eurem?) Gear alleine deswegen aus Kunststoff, damit die Natur es unterwegs nicht zerlegt und was neues draus baut. Und was genau ist denn die mikroplastikfreie Alternative zu zB einem Alpha Pulli?

    Vielleicht wäre eine Alternative im Alltag darauf zu achten 100% plastikfrei unterwegs zu sein - was echt schwierig geworden ist. Das ist ja die Krux - alle labern von Mikroplastik und sogar mein Bioladen versucht mir Klamotten mit 30% recyceltem Kunststoff anzudrehen. 🤪 Es ist kaum noch möglich Baumwollsocken ohne Polyester zu kaufen. Usw

    Aber vielleicht wäre Microplastik ein Thema für einen anderen Thread... 😅🤓😇

  • caficon 13. November 2025 um 17:03

    Hat den Titel des Themas von „Schöne leichte Plastikwelt - Mikroplastik-Eintrag durch Outdoorkleidung“ zu „Schöne leichte Plastikwelt: Mikroplastik-Eintrag durch Outdoorkleidung“ geändert.
  • caficon Danke!

    Zitat

    Was ist mit den ganzen Plastikflüssen?

    Da kann einem schon der Spaß am Shoppen vergehen ...
    Ab Min: 18:30

    Ist es sinnvoll aus PET (mit einem funktionierenden Recyclingprozess), unter extra Energieaufwand Einwegkleidung zu produzieren?
    Ab Min. 12:50

    Zitat

    Carsten K. Zu Loden und Baumwoll(zelten) will wohl niemand zurück.

    Das hat auch niemand verlangt.
    Vielleicht eher über Mischgewebe aus Wolle & Kunstfaser nachdenken? (Einige meiner Woolpower Unter-Hemden sind inzwischen bestimmt 25 Jahre alt).
    Oder konsequent auf Materialreinheit achten, aber meist scheitert es ja schon an der Rückführung des Recycling-Materials in den Produktionsprozess.

    Zitat

    Und was genau ist denn die mikroplastikfreie Alternative zu z.B. einem Alpha Pulli?

    Vorher ist man ja viele Jahre auch ohne Alpha Pulli ultraleicht unterwegs gewesen. (Und nicht erfroren) ;)
    Es ist doch immer die gleiche Frage, für welchen "Luxus" nehme ich Energieverschwendung und Abfallproduktion in Kauf.

    VG. -wilbo-

  • Das Thema beschäftigt mich auch. Die Umweltbilanz von Bekleidung insgesamt abzuschätzen finde ich persönlich sehr schwierig.

    Wie vergleicht man ein T-Shirt aus Biobaumwolle oder -Leinen (was ich regelmässig kaufe), welches nach einem Jahr hin ist, mit einem KuFa-Shirt, welches viele Jahre hält aber wohl Mikroplastik abgibt? Natürlich sind das andere Anwendungsbereiche (Alltag vs. Sport), aber es zeigt das Dilemma.

    Ich glaube, was wir am Ende haben sollten, sind innert vernünftiger Zeit abbaubare Kunstfasern, die hydrophob sind... es müsste doch einen Bereich geben zwischen Fasern, die biologisch praktisch unabbaubar sind und solchen die abbaubar sind aber nicht die für Sport erwünschten Eigenschaften haben? Weiss da jemand mehr dazu?

  • Wie vergleicht man ein T-Shirt aus Biobaumwolle oder -Leinen (was ich regelmässig kaufe), welches nach einem Jahr hin ist

    ??? Was machst du falsch!? Ich habe Baumwollshirts, die sind über 10 Jahre alt? Das billig Zeug für 5€ sieht nach ein paar mal waschen aus wie Altkleidersammlung, aber besonders die alten von Esprit (bevor sie so pseudo schick wurden) halten ewig...

    die abbaubar sind aber nicht die für Sport erwünschten Eigenschaften haben

    Da fällt mir Merino zu ein. Da gibt es geteilte Meinungen, ja, aber das fühlt sich eh schon so hart fasrig an....

  • Naive Frage, aber wie ist das eigentlich mit diesen Netzen für die Wäsche, die Mikroplastik auffangen sollen? Wie bekommt man die denn dann wiederum sauber, ohne das Zeug dann dabei doch noch überall zu verteilen?

    Ich finde das Thema auch wichtig und hab mir vor einiger Zeit so einen Beutel (Guppyfriend) gekauft. Die wenigen Flusen, die ich darin gefunden hab, kamen in den Hausmüll. Da kommen auch die Flusen aus dem Trockner hin.

    Selbst aus neuen Fleece-Teilen kamen nur minimal Flusen im Beutel zusammen. Evtl. sorgt der Beutel an sich auch schon für weniger Reibung beim Waschen. Richtig erklären kann ich mir das bislang nicht.

  • Ich denke, es gäbe genug Möglichkeiten an anderer Stelle Gewicht zu sparen.

    Das ist echt unfair von Dir, auf mein Gewicht anzuspielen 😁


    Ab davon, die Tage zu Hause und während der Arbeit überwiegen bei weitem bei mir. Abgesehen von meinen Schuhen bin ich so gut wie Mikroplastikfrei. Ein paar Stücke Fleece sind teilweise 30 Jahre alt und die trage ich noch auf, Dienstkleidung ist teils auch noch Erdöl. Aber recht wenig davon.

    Während Wanderungen ( nur da, kaum bei anderen Outdoorhobbies )) entscheide ich anders, aus Gewichtsgründen, fast vollständig Plaste und Elaste, bis zur Unnerbüx. Aber wieviel Tage sind das im Jahr bei Menschen mit normalem Job und Familie?

    Ich finde, das ist vertretbar, obwohl nie 100 prozentig. Wer Auto fährt, sollte sich um Kleidungsabrieb keine Sorgen machen. Autolos ist quasi nicht zu toppen.

  • Irgendwas ist immer!

    Bei der Rückkehr zur Natur quietscht kurz darauf ein Tierfreund.

    Baumwolle ist ja quasi unbrauchbar. (Misch) gewebe werden nicht recycled. Recycling von Bekleidung ist in der Regel "Downcycling", d. h. "wir verbrennen es und machen mit der Energie was Neues".

    Bei Mischgeweben bleibt die Mikroplastik - Problematik erhalten.

    Die Alternative zum Alpha-Pulli wäre eine Strickjacke.

    Ich kaufe viele Sachen bei trigema, Attiq, tilak, epesa usw., also europäischen Herstellern. Die haben auch tolle Ansätze, wie z B Attiq (PL). Letzte reparieren kostenlos, statt "Black Friday".

    Aber irgendwann ist es für mich gut, denn zuletzt kommt ja eh jemand wegen 12,37 Gramm.

    Die meisten Wäschetrockner sind wohl keine Ablufttrockner mehr.

    Und Klärschlamm wird auch nicht mehr ausgebracht soviel mir bekannt ist.

  • Die wenigen Flusen, die ich darin gefunden hab

    Die Anteile, die schon als Mikroplastik 'gesheddet' werden, dürften ja eben kaum sichtbar sein, ich stell mir dann immer vor, wie dann entweder unsichtbar lose an Kleidung oder Netz anhaften und dann eben außerhalb der Waschmaschine verlustig gehen - und dann halt auf anderem Wege in die Umwelt gelangen ?(


    Anbei noch ein hörenswerter Podcast zu Plastik Recycling als uralte Lobbylüge

    https://www.npr.org/2020/09/11/912150085/waste-land

    "Not all those who wander are lost"

    Einmal editiert, zuletzt von questor | hangloose (14. November 2025 um 07:38)

  • Wer Auto fährt, sollte sich um Kleidungsabrieb keine Sorgen machen. Autolos ist quasi nicht zu toppen.

    Danke. Autofahren ist was für Stinos & Plebs.

    Autofahren ist total geil. Aber bleiben wir beim Plastik. 😉

    In den Kläranlagen wird das Mikroplastik rausgefiltert. Klärschlamm darf nicht mehr ausgebracht werden und muss ab 2029 verbrannt werden, so die Kurzfassung.

    Bleibt die "Kontamination" während des Tragens. Für mich dann eher ein konstruiertes Problem. Der Regen spült es dann vermutlich ins Erdreich, wo es die Menschheit überdauert oder eben vorher zerfällt.

    Kunstfaser ist halt nicht nur leichter, sondern trocknet auch schneller. Gut verarbeitete Sachen halten ja auch ein paar Jahre.

  • Microplsstik ist das Eine...

    Erschreckend finde ich auch die Ergebnisse zu PFAS in den wunderbaren wasserdichten atmungsaktiven Membranen von Regenbekleidung.

    Angaben dazu finden sich kaum und kaum ein Hersteller verzichtet grundsätzlich darauf.

    Ich glaube, es war Steven von MyLifeOutdoors, der kürzlich dazu was gedreht hat. Bei seiner Frau Celeste wurde kürzlich Brudtkrebs diagnostiziert. Ihr wisst schon, der Typ, der auf den Trail Days immer Ausrüstung verschenken lässt und versucht, kostenlos auf die Tent City Insel zu kommen.

    Zurück zum Microplastik. Bei manchen Geweben hat man ja schon beim Anfassen ein ganz komisches Gefühl. Sowas kaufe ich gar nicht erst. Aber es ist schon komisch mit manchem Fleece-Pulli: meine uralten Four-Seasons-Pullis aus den 90ern sind noch top, während jene anderer Markenhersteller nicht nur viel schneller "müffeln", sondern auch dünner geworden sind.

    Bin gespannt, wie es sich mit Alpha über einen längeren Zeitraum verhält. Aber ich vermute, dass das gar nicht erst die 25-Jahre-Grenze erreichen wird. 🤔😬🤣

  • Aber es ist schon komisch mit manchem Fleece-Pulli: meine uralten Four-Seasons-Pullis aus den 90ern sind noch top,

    Ja genau.

    Die ewig haltbaren Teile von Four Seasons oder das alte Zeug von Helly Hansen. Das geht ewig nicht kaputt.

    . Was man aber auch sagen muss: im Vergleich zum UL Sachen waren/ sind die bleischwer. Immer noch wesentlich leichter als meine Kleidung aus Wolle, Filz und schwerer Baumwolle, aber schwer .

    Da ich sowas nicht mehr kaufe, und es Four Seasons lange nicht mehr gibt, kann es sein dass vergleichbare Produkte heute ebenso haltbar und schwer sind?

    Ich bin immer noch der Meinung , ich weiss dass es nur eine unbewiesene Annahme ist, dass eine möglichst lange Nutzungsdauer der beste Garant für Umweltverträglichkeit ist. Wenig neu kaufen, nur ersetzen wenn Kleidung nicht mehr sozialverträglich wird oder beim besten Willen auch beim Holzmachen nicht mehr anzuziehen ist.

    Dazu muss man aber auch den Arsch in der Hose haben, mal abgerissen rumzulaufen. Wenn ich da an die Löcher in den Garten - T Shirts meiner Gattin denke........... eigentlich macht die es richtig.

    So mache ich das auch bei Autos. Einfach die Funktion der sozialen Profilierung ( "Angeben ") von der Transportfunktion trennen und die Kisten trotz Beulen und Rost ewig fahren.

    Außerdem spart sowas ganz extrem viel Geld, isch schwör!

  • Ist es sinnvoll aus PET (mit einem funktionierenden Recyclingprozess), unter extra Energieaufwand Einwegkleidung zu produzieren?

    Bestimmt nicht. Allerdings bleibt die Frage : Woher kommt das PET für die Kleidungsstücke aus Fernost?


    Zitat

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  • Ich hab für mich den Mittelweg gefunden das ich im Alltag Sachen aus Naturfasern aus dem sozialen Kaufhaus/SeconHand Laden trage. (Das wird natürlich immer schwerer weil da auch viel Fast Fashion aufschlägt) und unterwegs die Sachen die ich unterwegs Wasche aus Naturfasern bestehen, sprich Wolle, Lyoncell,Lyocell usw. (Mit Außnahme der einen Sache die man wahrscheinlich am häufigsten wäscht, der Socken X/)

    Aber die äußere Schicht , Sprich Windhemd/hose Regenzeug, Rucksack, Schuhe halt aus Kunststoff sind. Ja das ist schwerer und ich hab auch noch ein paar leichte Kunstfasersachen von vor meinem Vorsatz. Aber alles in allem bin ich damit zufrieden.


    Ich hab auch zwei Jacken aus Naturfaser, eine aus Loden und eine aus Baumwolle (EtaProof) hat sich für den Alltag bewährt unterwegs nicht. Hauptsächlich weil es zu lange dauert um zu trocknen bzw. nicht lange genug dicht hält.

    Einmal editiert, zuletzt von ekorn (14. November 2025 um 08:48)

  • Zu Loden und Baumwoll(zelten) will wohl niemand zurück.

    Ach, Loden ist schon ein geiles Material. Ich trags gerne. Man muss es nur richtig kombinieren, um nicht als Jäger gewertet zu werden. Vor allem nicht mit einem Dackel!

    Naive Frage, aber wie ist das eigentlich mit diesen Netzen für die Wäsche, die Mikroplastik auffangen sollen?

    Uns gehen diese ständig kaputt. Ich bin der Meinung, wir erzeugen mehr Microplastik durch die Verwendung dieser Dinger, als wir vermeiden. Mein Frau ist noch nicht überzeugt. Nächste Stufe ist ein am Abfluss der Waschmaschine installierter Filter.

    Vielleicht eher über Mischgewebe aus Wolle & Kunstfaser nachdenken? (Einige meiner Woolpower Unter-Hemden sind inzwischen bestimmt 25 Jahre alt).

    Das Zeug ist robust. Leider wird das auch nie verrotten. Imo kannst da auch gleich Plastik pur verwenden.

    Vorher ist man ja viele Jahre auch ohne Alpha Pulli ultraleicht unterwegs gewesen. (Und nicht erfroren) ;)

    Aber ist halt schon geiler als früher.

    Am nachhaltigsten ist es wohl, in Bio-Baumwolle daheim zu bleiben.

  • Ich hab auch zwei Jacken aus Naturfaser, eine aus Loden und eine aus Baumwolle (EtaProof) hat sich für den Alltag bewährt unterwegs nicht. Hauptsächlich weil es zu lange dauert um zu trocknen bzw. nicht lange genug dicht hält.

    Das Konzept Baumwolle-Jacke funktioniert gut in Kombi mit einem Regenschirm.

    Das Zeug ist robust. Leider wird das auch nie verrotten. Imo kannst da auch gleich Plastik pur verwenden.

    Wenn die Ullfrotté-Wäsche nach 30 Jahren irgendwann in Müllverbrennung kommt, hat sie zuverlässig ihren Dienst getan.
    Sozusagen, das Gegenteil von Fast-Fashion, was mMn. schon längst in Outdoorindustrie angekommen ist.

    Ich bin ja absolut nicht gegen hochwertige Kunststoffe, nur soll das Zeug eine gewisse „Stabilität“ aufweisen und sich nicht ungefragt überall verteilen.
    Mit der Verwendung von Mischgeweben setzt man ja einfach den prozentualen Anteil der Kunstfasern herunter.

    Aber ist halt schon geiler als früher.

    Die Frage ist, für welchen Preis ...

    Am nachhaltigsten ist es wohl, in Bio-Baumwolle daheim zu bleiben.

    ^^ Wohl kaum, wenn ich mir anschaue, was eine fünfköpfige Familie so an Müll produziert.


  • Prozentuale Aussagen empfinde ich immer etwas ungenau, wenn man die Ausgangslage nicht kennt. Wenn das Zeug 10-Mal so stark "fusselt" wie andere Fasern, bringen die "BIS ZU 80 Prozent" auch nicht viel. Ich denke, da wird oft bewusst und gezielt in die Irre geführt.

    Die Haltbarkeit von Alpha schätze ich nicht als allzu hoch ein. Man wird sehen wie sich das entwickelt. Ob in ein paar Jahren noch bereitwillig über 100 Euro für so einen "Hoodie" bezahlt werden, werden wir sehen. Ich sehe da zwei Möglichkeiten: Entweder wird es günstiger oder eben die Haltbarkeit stimmt. Letzteres sehe ich allerdings nicht so, daher kaufe ich eher Teijin Octa alias Airmesh.

    Mikroplastik wird in der 4. Stufe des Klärwerks ausgefiltert. Ich denke das ist effektiver als irgendwelche Heimlösungen. Das Klärwerk verwendet dabei Sand- und Tuchfilter, Festbett und Reaktoren mit Aktivkohle. Vermeidung ist natürlich immer besser.

    Ich freue mich daher euch in Zukunft zünftig in Wolle, Leder und Loden auf dem Trail zu treffen. <38o

  • Die Haltbarkeit von Alpha schätze ich nicht als allzu hoch ein.

    Hab ne Häglöfs Proteus Jacke seit Mitte 2019 im Einsatz, u.a. beim Laufen oder Radfahren im Winter. Deren QuadFusion-Highloft Innenfutter ist das Häglöfs-Pendant zu Polartec Alpha. An dem fehlt sich bis dato gar nix.

    Mikroplastik wird in der 4. Stufe des Klärwerks ausgefiltert. Ich denke das ist effektiver als irgendwelche Heimlösungen. Das Klärwerk verwendet dabei Sand- und Tuchfilter, Festbett und Reaktoren mit Aktivkohle. Vermeidung ist natürlich immer besser.

    Ist das schon flächendeckend umgesetzt, oder eher noch im Bereich der Absichtserklärung?

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